Kommentare zu «Histaminintoleranz»

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J.Angerer schrieb am 30.09.2017

Liebes Team, seit einigen Jahren leide ich unter einer Histaminintoleranz und zusätzlich unter einer Autoimmunerkrankung. Da die Autoimmunerkrankung so heftig ist, bekomme ich nun Medikamente, um mein Immunsystem zu unterdrücken. Aber seit ich diese einnehme, haben sich meine Histaminsymptome extrem schnell verschlechtert. Kein Arzt hatte darauf bisher eine Antwort. Hätten Sie eine vage Vermutung? Meine Ernährung zu der Zeit hat sich nicht verändert.

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo J. Angerer

Die Histaminintoleranz hat – wie erklärt – höchstwahrscheinlich ihre Ursache in einer geschädigten Darmschleimhaut. Diese kann wiederum auch die Ursache von Autoimmunerkrankungen sein, was das Auftreten beider Krankheiten bei Ihnen erklären könnte. Details finden Sie hier beschrieben: Das Leaky Gut Syndrom

Medikamente nun können sich über sehr viele Wirkmechanismen auf den Darm oder andere Organe auswirken. Sicher sind hier ganz unterschiedliche Wechselwirkungen mit Ihrer Histaminintoleranz denkbar – natürlich abhängig von der Art der Ihnen verordneten Immunsuppressiva. Sprechen Sie daher am besten mit Ihrem Arzt oder Apotheker oder überprüfen Sie den Wirkstoff Ihres Medikaments im Internet. Cortison z. B. wirkt sich langfristig auf die Darmschleimhaut aus, macht diese dünner und könnte auf diese Weise u. U. die Histaminintoleranz verstärken. Kurzfristig wird Cortison bei starken HIT-Schüben jedoch gegeben… Wenn Sie die Nebenwirkungsliste anderer Immunsuppressiva wie z. B. Ciclosporin oder Methotrexat lesen, wird klar, wie zahlreich die Möglichkeiten sind, über die eine Intoleranz beeinflusst werden kann.

Wenn das Immunsystem erst einmal fehlgeleitet ist – unabhängig von der Ursache – dann sind derart viele Botenstoffe, Wechselwirkungen, hormonelle Faktoren und vieles mehr im Spiel, dass es tatsächlich sehr schwierig ist festzustellen, warum ein Medikament nun diese oder jene Nebenwirkungen hat.

Viele Grüsse

Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Joey L schrieb am 04.03.2017

Liebes Zentrum der Gesundheit Team! Bei mir wurde vor kurzem eine Histaminintoleranz festgestellt und ich befinde mich jetzt in der Karenzphase. Ich versuche gerade herauszufinden, wie es sich mit der Konjakwurzel bzw konjakprodukten und Histamin verhält, konnte online aber bisher nichts finden. Können Sie mir da helfen? Mit freundlichen Grüßen, Joey L

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Joey

Normalerweise dürfte es hier keine Probleme geben. Da eine Histaminintoleranz aber immer sehr individuell verläuft, kann es immer auch zu individuellen Unverträglichkeiten kommen, so dass letztendlich immer jeder für sich vorsichtig austesten muss, wie dies oder jenes vertragen wird.

Viele Grüsse

Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Felice13 schrieb am 20.01.2017

Liebes Zentrum der Gesundheit Team! Ich habe vor einem Jahr angefangen mich Vegan zu ernähren. Vor der Umstellung habe Ich mit meinem Arzt gesprochen, und nach gute Gesundheit zustand und gute Blutwerte dürfte Ich mit der Ernährung beginnen. Nach 10 Tagen fing es mir Schwindling zu sein , ich dachte der Körper säubert sich. So habe ich 3 Monate ausgehalten, dann wieder Fleisch, aber trotzdem viel Gemüse und Obst, Nüsse u.s.w. zu sich genommen. Viel später stellte sich raus das mein Ferritin bei 7 liegt. Ich habe mir Eisen chelat besorgt und nehme die Kapseln seit 2 Monaten. Mein Ferritin stieg auf 10. Ich sollte mich schon besser fühlen , aber mir ist immer noch nicht gut ( Schwindling, Schlaf Störung, Herz rasen... ). Dann stellte sich raus ,dass ich wahrscheinlich Histamin Intoleranz habe. Warum konnte es mir passieren? Ich habe mich Gesund ernährt ( ganzes Jahr ) , mit viel Obst und Gemüse,jeden morgen Brei (Hirse, Buchweizen,Hafer ) Hülsenfrüchte, Nüsse, Blattsalate, Kreuther Tees... und nur nach 3 Monate aß ich auch Fleisch (hauptsächlich Geflügel) und Fisch. Keine Milch, kein Zucker, kein Alkohol, ich rauche nicht... Die Ärzte meinen es sei Psychisch, aber ich habe wunderbare Familie und alles bestens... Ich war voll untersucht, alles gut...Was konnte nicht passen?Was konnte schief gehen ? In Tema steht bei Histaminintoleranz muss Darm saniert werden , der ist aber nicht verschlackt bei mir..... woher kommt diese Histamin Intoleranz ? Vielleicht von zu gesunde Ernährung:)? Ich halte mich jetzt an Histamin arme Ernährung(seit etwa 10 Tagen), habe aber nicht gefunden ob Rosinen, Datteln, Sesam ,Leinsamen und Honig verträglich sind. Mein Arzt meint, ich soll im Inet. suchen.... Mit besten Grüßen !

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Felice

Im Netz finden Sie Lebensmitteltabellen zum Thema Histaminintoleranz. Dort können Sie alle Lebensmittel, die Sie interessieren, nachsehen. Geben Sie in die Suchmaschine "Histaminintoleranz Lebensmittel Tabelle" ein. Gründe und Ursachen für Beschwerden lassen sich häufig nicht einmal vom behandelten Arzt herausfinden, aus der Ferne ist es uns daher gänzlich unmöglich, die Ursachen Ihrer Histaminintoleranz festzustellen. Von einer "zu gesunden" Ernährung wird man nicht krank. Man kann von ungeeigneter Ernährung und Ernährungsfehlern krank werden. Ob solche Fehler bei Ihnen vorliegen, müssten Sie mit einem Ernährungsberater besprechen. Eine Darmsanierung wird nicht nur dann erforderlich, wenn der Darm "verschlackt" ist, sondern wenn z. B. die Darmschleimhäute regenerierungsbedürftig sind oder die Darmflora gestört ist.

Viele Grüsse

Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Felice13 schrieb am 14.01.2017

Wenn die Fermentierte Sachen gekocht, gebraten oder gebacken sind( z.B Sauerkraut oder Jogurt), sind die trotzdem Histamin reich ? Mit besten Grüßen!

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Felice

Histamin gilt als thermostabile Substanz, das heisst, Kochen, Backen, Frittieren reduzieren den Histamingehalt nicht.

Viele Grüsse

Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Felice13 schrieb am 13.01.2017

Liebes Zentrum der Gesundheit Team! Ist man mit Histaminintoleranz für das Leben verurteilt, oder kann man nach irgend eine Zeit wieder Histamin reich essen (wenn sich Histamin im Körper abbaut )? Und wenn, dann nach welcher Zeit ? Danke ! Beste Grüße!

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Felice

Im Artikel steht u. a.: "Ist ein solches Darmproblem die Ursache der Histaminintoleranz, sorgt unseren Erfahrungen nach nicht selten eine umfassende Darmsanierung für eine Regeneration der Darmschleimhaut, wodurch sich auch die DAO produzierenden Zellen erholen und alsbald ihre Aufgaben wieder problemlos ausführen können."

Nach welcher Zeit die Regeneration des Darmes erfolgt, hängt vom jeweiligen Menschen ab, von der Intensität seiner Intoleranz, vom Ausmass der Darmschäden, von der Ursache der Intoleranz, von der Konsequen, mit der die heilenden Massnahmen umgesetzt werden etc.

Viele Grüsse

Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Birgit Myriel schrieb am 28.11.2015

Liebes Zentrum der Gesundheit Team, mein Patenkind ist erst 1,5 Jahre und leidet schon an histamin-Unverträglichkeit (nachdem er Antibiotika nehmen musste) und starkem juckenden Ausschlag. Wie kann die Diät und Darmsanierung für ein Kleinkind aussehen? Er bekommt unter anderem Wurst-Brot und keine Tomaten, reifen Käse, Banane, Aubergine etc... Vielen Dank für Ihre Antwort!

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Liebe Birgit
Da eine Histaminintoleranz wie jede andere Unverträglichkeit auch sehr individuell verläuft und ausgeprägt ist, sollte der Ernährungsplan und alle anderen Massnahmen mit einem ganzheitlichen Ernährungsberater oder Heilpraktiker besprochen werden. Da die Ursache auf Antibiotika zurückgeführt werden kann, wird sich die Intoleranz nach einer Darmsanierung sicher wieder nach und nach zurückentwickeln. Besonders wichtig ist bei Kindern hier die Einnahme eines Probiotikums wie z. B. Combi Flora oder Bactoflor.

Die Ernährung muss sehr individuell gestaltet werden - je nachdem, was das Kind verträgt und natürlich auch mag. Dies kann sehr gut mit dem Ernährungsberater geregelt werden. Normalerweise aber können Kinder mit HIT Hirse, Hafer, Reis und Kartoffeln sehr gut essen. Werden diese Lebensmittel mit Brokkoli, Karotten, Kürbis und anderen verträglichen Gemüsen kombiniert plus - je nach Ernährungsweise der Familie - ganz frisches Geflügelfleisch oder fangfrischer bzw. tiefgekühter Fisch oder Eigelb (nicht das Eiklar) oder Mandelmus, dann ergibt sich eine sehr gesunde und vollwertige Ernährung.

Als Obstmahlzeit eignen sich Äpfel, Mangos und andere in HIT-Listen aufgeführte verträgliche Obstsorten. Als Fettquellen eignen sich Butter oder Olivenöl.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

xaver schrieb am 04.07.2015

Leide selbst an einer Histaminintoleranz (Diagnose vor 2 Jahren) und finde euren Artikel sehr gelungen mit wirklich sinnvollen Nahrungsergänzungen. Das was einem die Schulmediziner zur HIT mit auf den Weg geben ist ja oftmals nur ein Witz. Da das histaminabbauende DAO-Enzym im Darm gebildet wird, sollte meiner Meinung nach der Hauptfokus bei einer HIT auf die Regeneration des Darmes gelegt werden. Unterstützend beim Leaky-Gut-Syndrom hilft auch die Aminsosäure L-Glutamin. Jedoch sollte Leaky-gut ganzheitlich betrachtet werden. Allein mit dem Supplementieren von L-Glutamin ist es nicht getan. Meistens liegt die L-G Ursache an einer Glutensensitivität und da hilft eben nur der Verzicht auf das Gluten. Weiter oben wurde gefragt ob gekeimte Hülsenfrüchte weniger Histamin enthalten. Gekeimte Erbsen, also Erbsensprossen, beinhalten sogar das histaminabbauende DAO-Enzym. Die Hülse darf wegen der Antinährstoffe aber nicht mitgegessen werden. Was es bei der Aufzucht der Erbsenkeimlinge zu beachten gibt, habe ich auf meinem Blog beschrieben.

Grübchen schrieb am 20.08.2014

Hallo, ich habe eine Histaminintoleranz und versuche schon eine Weile mit Hilfe der tollen Informationen, die ich hier bekomme, meine Ernährung umzustellen. Mein Ziel ist eigentlich eine basische Ernährung, was sich aufgrund der HIT allerdings als schwierig gestaltet. Ich bekomme immer wieder starke Migräne und traue mich kaum noch, etwas auszuprobieren. Mandelmilch und Mandelmus vertrage ich zum Beispiel gar nicht. Wie verhält es sich denn mit Ghee ? Butter vertrage ich gut, bei Ghee hab ich Zweifel. Und wie sieht es mit Keimbrot aus? Bildet sich durch den Keimprozess Histamin? Und dann würde mich noch interessieren, ob man zu Süßlupine eine Aussage treffen kann. Als Hülsenfrucht wäre es ja grundsätzlich nicht verträglich bei HIT... Vielen Dank! Und danke, dass es euch gibt! :-)

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Grübchen
Bei vorliegender Unverträglichkeit richtet man sich grundsätzlich nach jenen Nahrungsmitteln, die der Organismus signalisiert zu vertragen und nicht nach einer bestimmten Ernährungsweise. Gerade bei einer Intoleranz ist eine basische Ernährung fast nicht realistisch. Zudem sollte die basische Ernährung nur zur Entschlackung, aber nicht dauerhaft praktiziert werden. Allenfalls die basenüberschüssige Ernährung käme u. U. in Frage. Aber auch hier sollten Sie von jedem Dogmatismus Abstand halten und auf Ihren Körper hören.

Der Unterschied zwischen basischer und basenüberschüssiger Ernährung wird hier erklärt.

Da Unverträglichkeiten ferner äusserst individuell verlaufen, lässt sich nur grob sagen, was verträglich ist und was nicht. So vertragen z. B. viele HIler Mandeln gut. Als Protein käme z. B. das Hanfprotein in Frage (die Süsslupine ist definitiv eine Hülsenfrucht) und wenn Sie Butter vertragen, dann bleiben Sie dabei. Ghee dürfte zwar ebenfalls verträglich sein, aber wozu den ohnehin schon irritierten Organismus ständig mit neuem belasten?
Keimbrot durchläuft oft Fermentationsprozesse, was bei HI zu Problemen führen könnte. Daher besser auf ein hefearmes Brot, Knäckebrot oder andere verträgliche Brotsorten umsteigen.

Alles Gute und liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

klaro schrieb am 14.07.2014

Liebes Zentrum-der-Gesundheit-Team, erst einmal ein großes Lob an die so informative Homepage! Ich lese sie sehr oft... Ich habe ernährungsmäßig in meinen jungen Jahren schon einiges ausprobiert und so z.B. ein Jahr lang nur Rohkost gegessen etc. Die Vorgeschichte ist zu lang und würde den Rahmen sprengen. Jedenfalls litt ich seit 1,5 Jahren an ständig geblähtem Bauch, Wassereinlagerungen, starken Krämpfen, erst Durchfall, dann Verstopfung und vertrug keine Rohkost mehr etc.

Dann war ich vor einiger Zeit in einer sehr guten Klinik. Dort wurde die Diagnose: Reizdarm mit Sibo und Eisenresorptionsstörung (durch leaky gut) festgestellt. Außerdem ist meine Diaminoxidase grenzwertig. Ich nehme jetzt Daosin, musste eine Antibiotika-Therapie machen und baue den Darm jetzt mit Mutaflor auf. Da ich eigentlich nur begrenzt Fisch gegessen habe und viel Nüsse, Hülsenfrüchte etc., was ja wegen Histamin nicht mehr geht) frage ich mich, wie ich mich ausgewogen vegan ernähren kann? Ich mache mir morgens immer gerne einen Wildkräutershake, da Salat für mich ´derzeit auch schwer verdaulich ist. Außerdem würd ich gerne wissen, ob das Reisprotein von Sun Warrior oder Kokosmehl und Erdmandelmehl histaminarm sind?

Und ob gekeimte Hülsenfrüchte histaminärmer sind als Gekochte? Da ich viel Sport machen, brauche ich dringend etwas Eiweiß- und Zink- und Eisenhaltiges. Derzeit esse ich viel Zwerghirse und Kohl, rohe getrocknete Oliven und Sesammus...Das vertrage ich immer gut, aber auf Dauer fehlt mir was, das spüre ich. Und die letzte Frage;-):

Ist es Ihrer Meinung nach unsinnig, abends noch Kohlenhydrate (komplexe wie Buchweizen etc.) zu essen? Auch wenn ich nicht viel von den typischen low-carb Diäten halte, denke ich, dass man doch abends den Zucker nicht mehr braucht und man somit eher zunimmt (oder hängt es von der Gesamtbilanz des Tages ab?) Über Ihre Hilfe würde ich mich sehr freuen ;-)

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Klaro
Da sich Unverträglichkeiten bei jedem Menschen anders äussern (und selten alleine auftreten, sondern oft kombiniert mit anderen Beschwerden, wie ja auch bei Ihnen), können - ohne gründliche Anamnese, wie das ein ganzheitlicher Ernährungsberater tun würde - keine konkreten Tipps gegeben werden.
So werden auch Hanf- und Reisprotein ganz unterschiedlich vertragen. Manch ein HI-Betroffener verträgt beides problemlos, der nächste nur das eine und der dritte keines davon. Erkundigen Sie sich in jedem Falle beim Hersteller/Lieferanten nach dem Histamingehalt der einzelnen Produkte. Zwar sind sowohl Reis als auch Hanf bei HI normalerweise bestens geeignet. Doch verhält es sich ja bei den Reis-Proteinen oft so, dass diese aus fermentiertem Reis hergestellt werden. Bei der Fermentation jedoch entstehen wieder Histamine.

Kokosprodukte und Erdmandeln (ungeröstet!) sind im Allgemeinen bei HI sehr gut verträglich.

Wenn Histamin beim Keimen abgebaut wird, so nur geringfügig, also nicht so, dass Hülsenfrüchte nun plötzlich wunderbar verträglich werden würden.

Ob Sie sich mit einer veganen Ernährung UND einer HI UND einem Reizdarm ausgewogen ernähren können, hängt sehr von all jenen Lebensmitteln ab, die noch übrig bleiben. Sind die Einschränkungen zu gross, dann gilt es evtl. Eigelb sowie sehr frischen Fisch (auch tiefgefroren) einzubauen oder Milchprodukte vom Schaf/von der Ziege - natürlich nur falls verträglich.

Gerade Eigelb ist reich an Zink und enthält immerhin etwa halb so viel Eisen wie Fleisch. Liegt jedoch eine Eisenresorptionsstörung vor, dann ist das Problem ja ein anderes und nicht die möglicherweise eisenarme Ernährung.

Hier gilt es, das LGS zu besänftigen. Mutaflor enthält ja nur ein bestimmtes Bakterium. Vielleicht überlegen Sie, zusätzlich eine Darmsanierung durchzuführen - mit einem Probiotikum, das viele verschiedene Darmbakterienstämme enthält.

Nein, Zucker braucht man abends nicht, aber auch morgens nicht ;-) Sie brauchen Nährstoffe - ganz besonders, wenn die Ernährung aufgrund von Unverträglichkeiten besonders eingeschränkt ist. Auch nachts benötigt der Organismus überdies Energie, die er aus Kohlenhydraten ziehen kann, z. B. zu Regenerations- und Reparaturprozessen.

Achten Sie also zunächst darauf, dass Ihr Organismus wieder zur Ruhe kommt, bevor Sie sich darum Sorgen machen, ob Kohlenhydrate am Abend womöglich suboptimal sind. Bedenken Sie, dass Buchweizen ausserdem ebenfalls Eiweiss enthält. Quinoa, das bei HI meist sehr gut verträglich ist, liefert dabei mehr Eiweiss als Buchweizen, vier Mal so viel Eisen und deutlich weniger Kohlenhydrate, so dass vielleicht auch dies eine Alternative wäre.

Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

SissiKa schrieb am 29.01.2014

Leider ist die Histamin-Intoleranz noch relativ unbekannt bzw. wird oft als Einbildung abgetan. "Du verträgst keine Aubergine, Tomate, Essig und Brot? Das kann nicht sein, wo ist denn da der Zusammenhang?" Auch dass eine Histaminintoleranz weit über "ein wenig Bauchweh" hinausgeht (besonders wenn man stark auf Histaminliberatoren reagiert - so wie ich), wird ebenfalls oft ignoriert (auch von Ärzten).

Alle Organsysteme des Körpers sind dann betroffen, der Körper reagiert mit Wasseransammlungen, Migräne, Schlafstörungen, Juckreiz, Blutdruckabfall, Haarausfall... die Liste ist endlos. Ein Histaminproblem zu haben bedeutet, dass entzündliche Prozesse im Körper viel leichter losgetreten werden als bei gesunden Menschen. Der Körper muss all seine Kräfte mobilisieren um dem entgegenzuwirken - das ist bei allen Unverträglichkeiten so.

Aus diesem Grund kann ich auch diejenigen nicht verstehen, die nicht nur die Unverträglichkeiten von anderen runterspielen sondern auch ihre eigenen, weil sie "nicht verzichten" möchten. Ich muss sagen, das ist es mir nicht wert, ich verzichte lieber darauf meinen Körper auszubeuten.