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Hörverlust durch Mangel an Vitaminen und Mineralstoffen

Hörverlust durch Mangel an Vitaminen und Mineralstoffen

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(Zentrum der Gesundheit) – Die gegenwärtige Lehrmeinung lässt uns glauben, dass altersbedingter Gehörverlust eine ausschliessliche Folge des Alterns sei und somit unausweichlich. Aber ist das wirklich der Fall? Etliche Studien zeigen einen deutlichen Vitaminmangel bei jenen Menschen, deren Hörvermögen nachgelassen hat. Ein Mangel an Nährstoffen könnte somit am altersbedingten Hörverlust zumindest mitbeteiligt sein. Gleichzeitig zeigt eine optimierte Versorgung mit Vitalstoffen, wie sich das Hörvermögen wieder bessern kann.

Hörverlust mit guter Ernährung verhindern

Wer mit dem Alter schlechter hört, muss sich damit offenbar nicht unbedingt abfinden. Man könnte zunächst die eigene Vitalstoffversorgung überprüfen. Denn man hat bei Menschen mit Hörverlust nicht nur einen Vitaminmangel festgestellt, sondern konnte auch beobachten, dass sich bei einer grossen Zahl Betroffener das Hörvermögen deutlich besserte, wenn sie natürliche Vitamine zu sich nahmen.

Das macht deutlich, dass Schwerhörigkeit ebenfalls eine von vielen anderen altersbedingten Störungen ist, die mit einer ausgewogenen vitaminreichen Ernährung verhindert oder verzögert werden könnten.

Die Ursachen von Hörverlust

Die meisten von uns denken beim Älterwerden an Brillen, Hörgeräte und den unausweichlichen Rollator. Aber sind diese Dinge wirklich unvermeidbare Konsequenzen des Alterns?

Lässt sich ein Gehörverlust wirklich nur vermeiden, indem man sich von grossen Lärmquellen fernhält? Wohl kaum, denn trotz lauter Musik über Kopfhörer und leidenschaftlichen Rockkonzertbesuchen konnte man in einer Studie (2017) bei jüngeren Menschen keine überdurchschnittliche Beeinträchtigung des Hörvermögens feststellen.

Ein Gehörverlust scheint also nicht unbedingt mit Lärm, sondern vielmehr mit einer denaturierten, vitalstoffarmen Ernährung zu tun zu haben.

Hörverlust kann verhindert werden

Wenn es um die Ursache einer Erkrankung geht, werden Ernährungsdefizite häufig nicht berücksichtigt – so auch im Falle eines Gehörverlustes. Weltweite, unabhängige Studien – durchgeführt von verschiedenen Forschungsteams – kamen jedoch zu ähnlichen Ergebnissen:

Gehörverlust kann unter Berücksichtigung einer optimalen Ernährungsweise in Verbindung mit dem gezielten Einsatz hochwertiger Nahrungsergänzungsmittel verhindert werden.

Bei bereits betroffenen Personen kann die Sensibilität für Geräusche sogar wieder deutlich verbessert werden.

Osteopenie kann zu Taubheit führen

Einige der interessantesten Studien stammen aus der Vitamin-D-Forschung. Vitamin-D ist verantwortlich dafür, im Körper die Calciumresorption zu verbessern – und Calcium ist wiederum wichtig für Knochen, Gelenke und Zähne.

Ein Vitamin-D-Mangel kann daher zu einer Minderung der Knochendichte (Osteopenie) und langfristig auch zu einer Osteoporose beitragen – einer Erkrankung, bei der die Knochen porös und brüchig werden.

Wenn nun ein Vitamin-D-Mangel in den Gehörknöchelchen zu einer Osteopenie führt, kann dies eine Minderung des Hörvermögens nach sich ziehen, und in manchen Fällen sogar zu einer Taubheit führen. Vitamin D ist daher selbst für das Gehör ein sehr wichtiger Vitalstoff.

Magnesium reduziert Gehörverlust

Eine Magnesium-Behandlung wurde wiederholt als effektives Mittel bestätigt, um das Auftreten von Hörverlusten auf Grund von temporärer oder permanenter Lärmbelästigung zu reduzieren. Es liegen viele Studien vor, in denen Testpersonen, die Lärm ausgesetzt wurden, durch eine vorbeugende Magnesiumbehandlung vor lärminduziertem Gehörverlust geschützt wurden.

Vitamine & Co

Vitamin CLiponsäureVitamin E und Glutathion gehören zu den stark antioxidativ wirksamen Vitalstoffen. Setzt man sie in der Prävention und der Behandlung von Schwerhörigkeit ein, kann schlechtes Hörvermögen sogar innerhalb weniger Wochen entscheidend verbessert werden – zumindest war dies in entsprechenden Studien der Fall.

Interessanterweise wurden einige dieser Studien mit Patienten durchgeführt, die bereits viele andere Behandlungsmethoden ausprobiert hatten, ohne dass sie damit eine Verbesserung ihres Zustandes erreicht hätten.

Vitamin B12Folsäure und Zink wurden ebenfalls in verschiedenen Studien bei Hörproblemen eingesetzt. Auch sie zeigten eine gute Wirkung auf das Hörvermögen, wobei von den Forschern besonders Zink hervorgehoben wurde.

Eine Studie zeigte sogar, dass die Höhe des Homocystein-Spiegels im Blut mit dem Hörvermögen korrelierte. Je höher nämlich der Homocystein-Spiegel ist, umso schlechter war das Gehör der Probanden. Der Homocystein-Spiegel steigt jedoch nur, wenn der jeweilige Mensch an einem Vitamin-B-Mangel leidet.

Vitalstoffe für das Gehör

Zusammengefasst bedeutet dies also, dass insbesondere die folgenden Vitalstoffe überprüft werden sollten, wenn man sein Gehör verbessern möchte:

Wenn Sie die jeweiligen Links verfolgen, finden Sie viele weitere Informationen zum jeweiligen Vitalstoff, wie man seinen Spiegel bestimmt und wie man einen möglichen Mangel beheben kann.

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Quellen:


Ausbildung zum Ernährungsberater an der Akademie der Naturheilkunde

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