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Homöopathie bei Alzheimer

Homöopathie bei Alzheimer

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(Zentrum der Gesundheit) - Je früher die Alzheimer-Erkrankung diagnostiziert wird, umso grösser sind die Chancen, den Krankheitsverlauf positiv zu beeinflussen. Die Symptome einer Alzheimer-Erkrankung lassen sich jedoch nicht nur allopathisch (schulmedizinisch), sondern auch ganzheitlich beeinflussen. Die Homöopathie kann hier ein wertvoller und nebenwirkungsfreier Bestandteil eines naturheilkundlichen Therapiekonzeptes sein, was sogar mit Studien belegt ist.

Neubildung von Gehirnzellen ist möglich!

Unser Gehirn vereint schätzungsweise 100 Milliarden Gehirnzellen, die alle miteinander verbunden sind. Die Verbindungsstellen nennt man Synapsen.

Bei einem gesunden Menschen sterben täglich etwa 50.000 bis 100.000 Gehirnzellen ab. Das ist nicht weiter tragisch, denn ein Grossteil dieser verloren gegangenen Zellen wird durch die Bildung neuer Gehirnzellen ersetzt.

Entgegen bisheriger Kenntnisse, weiss man inzwischen, dass diese Zellerneuerung im Gehirn sogar noch bis ins hohe Alter funktionieren kann - wenn auch in einem geringeren Umfang als in Jugendtagen. Erst kürzlich (Februar 2014) konnte die Neubildung von Gehirnzellen mit einer im Fachjournal Cell veröffentlichten Studie belegt werden.

Das internationale Forscherteam rund um Jonas Frisén vom Stockholmer Karolinska Institutwar nicht wenig überrascht, als sich während der Forschungsarbeiten herausstellte, dass sich neue Nervenzellen sogar in jenen Gehirnbereichen bilden konnten, von denen man bisher dachte, dass sie eben nicht zur Zellneubildung fähig seien.

Die Wissenschaftler verkündeten, dass diese Erkenntnisse ganz neue Wege in der Therapie der Alzheimerkrankheit öffnen.

Alzheimer: Tod der Gehirnzellen

Wenn nun die Anzahl der absterbenden Gehirnzellen über ein normales Mass hinaus konstant steigt, wie das bei Alzheimer-Patienten der Fall ist, kann der entstandene Gehirnzellen-Mangel nicht mehr kompensiert werden.

Da auch die Botenstoffe (Neurotransmitter), die erst die Kommunikation zwischen den Nervenzellen ermöglichen, in genau diesen Zellen gebildet werden und somit zwangsläufig ebenfalls fehlen, ist nur noch eine eingeschränkte Gehirnfunktion möglich.

Zunächst wird die Übertragung der Nervenreize von einer Zelle zur anderen immer schwächer, bis sie schliesslich ganz eingestellt wird. Von dieser Entwicklung sind als erstes die Zellen des Kurzzeitgedächtnises betroffen. Dies spiegelt sich auch in den Anfangssymptomen der Alzheimer-Erkrankung wider, da sich Betroffene bekanntlich zwar bestens an Ihre Kindheit und Jugend erinnern können, aber nicht an das, was Sie gestern zu Mittag assen.

Eiweissablagerungen blockieren das Gehirn

Für diese Entwicklung werden in erster Linie zwei Faktoren verantwortlich gemacht. Hierbei handelt es sich zum einen um so genannte amyloide Plaques – Eiweissablagerungen, die sich ausserhalb der Nervenzellen bilden.

Sie überschwemmen insbesondere die Grosshirnrinde und können auf diese Weise die Kommunikation der Nervenzellen untereinander immens beeinträchtigen.

Zum anderen sind es verknäulte Eiweissstränge aus krankhaft verändertem Körpereiweiss, den so genannten Neurofibrillen-Bündel, die sich direkt in der Nervenzelle bilden. Sie stören die Funktion der betroffenen Zelle derart, dass sie letztlich abstirbt.

Dieser Vorgang entwickelt sich in den vorderen Bereichen des Gehirns, dem so genannten Riechhirn, in dem Geruchseindrücke verarbeitet werden. Das erklärt die Störung des Geruchsinns bei Alzheimer-Patienten.

Darüber hinaus kann auch eine Grunderkrankung, die eine ausreichende Durchblutung des Gehirns und so dessen Nährstoffversorgung verhindert, die Alzheimer-Erkrankung auslösen.

Die Entwicklung der Alzheimer-Erkrankung kann durch verschiedene äussere Einflüsse noch zusätzlich begünstigt werden:

Alzheimer-Risiko: Beruhigungs- und Schlafmittel

Das Risiko, im Alter an Alzheimer zu erkranken, steigt beispielsweise durch die Einnahme bestimmter Beruhigungs- und Schlafmittel aus der Gruppe der Benzodiazepine um bis zu 50 Prozent.

Wenn Ihnen daher Ihre geistige Gesundheit lieb ist, sollten Sie auf die Einnahme dieser Medikamente besser verzichten.

Alzheimer-Risiko: Glutamat, Aluminium und Weichmacher

Auch eine ungesunde Ernährungsweise kann die Wahrscheinlichkeit einer späteren Alzheimer-Erkrankung gravierend erhöhen.

Denken Sie nur an die vielen gesundheitsgefährdenden Inhaltsstoffe heutiger Fertig-Nahrungsmittel, wie z. B. Glutamat, Zitronensäure, Aluminium, Farbstoffe etc.

Überlegen Sie ausserdem, wie viele Lebensmittel heutzutage mit Aluminium in Kontakt kommen (Alu-Deckel bei Joghurt, Mich und Sahne, Alu-Tuben, Alu-Dosen etc.), von einer möglichen Aluminiumbelastung des Trinkwassers ganz zu schweigen.

Aluminium steht schon sehr lange im Verdacht, ursächlich an der Entstehung von Alzheimer beteiligt zu sein. Mittlerweile existieren auch einige Studien, die diesen Zusammenhang belegen. Lesen Sie auch dazu: Ausleitung von Aluminium.

Auch Lebensmittelverpackungen können aufgrund ihrer Weichmacher ebenfalls ein Gesundheitsrisiko darstellen, z. B. in Form von in Plastikfolie eingeschweisstes Gemüse, in Folie verpackte Fleisch-, Wurst- und Käsewaren, Plastikbecher, Plastiktüten, Plastikflaschen etc.

Die meisten der erwähnten Substanzen können über das Blut direkt ins Gehirn gelangen und dort irreparable Schäden anrichten. Achten Sie bei Ihrem nächsten Einkauf einmal bewusst darauf, wie viele dieser Produkte in Ihrem Einkaufswagen landen – oder besser: gelandet wären :-)

Alzheimer-Risiko: Quecksilber, Blei & Co

Mindestens ebenso gefährlich wie die oben beschriebenen Faktoren sind Schwermetalle für unser Gehirn. Hierzu zählen unter anderem Quecksilber, Palladium, Cadmium, Blei und Nickel. Diese Gifte gelangen in Form von Zahnmaterialien oder über das Trinkwasser ins Blut und über diesen Weg schlimmstenfalls auch ins Gehirn.

Die Liste der Substanzen, die unsere Gehirnfunktion immens beeinträchtigen können, ist natürlich längst nicht vollständig. Wir sind heutzutage derartig vielen toxischen Stoffen ausgesetzt, dass die inzwischen erschreckend hohe Anzahl an Alzheimer-Patienten niemanden mehr verwundern sollte.

Die drei Phasen der Alzheimer-Erkrankung

Vergesslichkeit, Wortfindungsstörung, Schwierigkeiten beim Denken und Schlussfolgern sowie der Verlust des Geruchsinns zählen zu den ersten Anzeichen einer Alzheimer-Erkrankung.

Im weiteren Verlauf der Krankheit kann es zur Orientierungslosigkeit, totalem Gedächtnisverlust und starker Persönlichkeitsveränderung kommen.

In der letzten Phase der Erkrankung verliert der Alzheimer-Patient seine Kommunikationsfähigkeit vollständig. Er kann nicht mehr laufen, kann seinen Kopf nicht mehr aufrecht halten und ohne fremde Hilfe ist er gar nicht mehr lebensfähig. Er lebt nur noch in seiner eigenen kleinen Gedankenwelt – völlig losgelöst von seinem Umfeld.

Höhere Lebensqualität bei früher Diagnose

Um diesen Krankheitsverlauf zu verzögern, muss der aktuelle Gesundheitszustand des Alzheimer-Patienten möglichst lange stabil gehalten werden. Daher hat die Früherkennung der Erkrankung einen besonders hohen Stellenwert. Die Chance auf eine lange Selbstbestimmung und Selbstständigkeit erhöht sich für den Patienten bei frühzeitiger Diagnose deutlich.

Die Schulmedizin setzt zu diesem Zweck verschiedene Medikamente ein, die zum einen der Aufrechterhaltung der geistigen Fähigkeit und zum anderen zur Stabilisierung der psychischen Verfassung dienen.

Leider hat diese medikamentöse Therapie auch ihre Schattenseiten. Einerseits können die Medikamente nach einiger Zeit der erfolgreichen Einnahme ihre Wirkung verlieren und andererseits zeigen sie häufig gravierende Nebenwirkungen.

Aus diesem Grund ist es sicher für viele Betroffene sehr interessant zu erfahren, dass auch naturheilkundliche Therapieformen den Verlauf der Alzheimer-Entwicklung sehr positiv beeinflussen können – und zwar nebenwirkungsfrei.

Zu diesen Therapien zählt auch die Homöopathie.

Homöopathische Behandlung lindert Alzheimer-Symptome

Bereits im Jahr 2011berichtete das National Center for Homeopathy auf der Konferenz der Neurowissenschaften (Neuroscience Conference) in Washington von einem grossen Fortschritt in der natürlichen Behandlung von Alzheimer.

Den Grund für diese höchst erfreulichen Aussichten lieferte die Firma Heel, einem der Weltmarktführer im Bereich homöopathischer Kombinationspräparate.

Heel präsentierte auf dieser Konferenz Studienergebnisse mit einem neuen homöopathischen Medikament. Die Studien ergaben, dass dieses Präparat einerseits zur Linderung der Alzheimer-Symptome beiträgt und andererseits eine Reduktion der amyloiden Plaque-Bildung bewirkt.

Dr. Bernd Seilheimer, Leiter der Bioregulatorischen Forschung im Hause Heel erklärte, man sei fasziniert von den Ergebnissen, da das homöopathisch hergestellte Medikament ganz signifikant die Expression jener Gene hemmen würde, die für die Bildung der Amyloid-Plaques verantwortlich seien. Auch habe man beobachten können, dass die Axone (Nervenfasern) durch die Behandlung mit dem homöopathischen Präparat schneller gewachsen seien als in der Kontrollgruppe.

Weitere Studien bestätigen Erfolge der Homöopathie bei Alzheimer

Unabhängig voneinander wurden auch in Frankreich und Finnland mit dem homöopathischen Komplexmittel von Heel In-vitro Studien (unter Laborbedingungen) und In-vivo Studien (an lebenden Organismen) durchgeführt.

Diese Studien bestätigten, dass sich die kognitiven Fähigkeiten der Probanden durch die Behandlung signifikant verbesserten. Die Gedächtnisleistung, die Lernfähigkeit, die Wahrnehmung und deren Zuordnung konnte bei den Patienten deutlich gesteigert werden.

"Alle Studien haben unsere früheren Beobachtungen bestätigt: Dieses Medikament steigert nachweislich die Lern- und Gedächtnisleistung signifikant und auf potenzabhängige Weise. Es zeigte sich mindestens so wirksam wie der Goldstandard der konventionellen Alzheimerbehandlung. Zudem ist es sehr gut verträglich.

Es konnten ausserdem keinerlei negative Nebenwirkungen dokumentiert werden. Demzufolge könnten Multitarget Präparate (homöopathische Komplexmittel) eine natürliche Alternative zu konventionellen Medikamenten bei der Behandlung der Alzheimer Krankheit werden", so der Kommentar von Dr. Bernd Seilheimer.

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Komplexmittel-Homöopathie bei Alzheimer

Die Komplexmittel-Homöopathie, bei der – im Gegensatz zur klassischen Homöopathie - verschiedene homöopathische Einzelmittel in einem Misch-Präparat vereint verwendet werden, kann das Fortschreiten der Alzheimer Krankheit verlangsamen und gleichzeitig auch die Symptome lindern, wie die Studien der Firma Heel vermuten lassen.

Es lohnt sich daher für Betroffene, neben einem Schulmediziner auch einen Homöopathen aufzusuchen und sich nach seinen Erfahrungen mit diesem Präparat zu erkundigen.

Das Prinzip der klassischen Homöopathie

"Ähnliches möge mit Ähnlichem geheilt werden" ("similia similibus curentur") beschreibt die grundlegende Funktionsweise der Homöopathie.

Das bedeutet, dass die Grundsubstanz, aus der ein homöopathisches Mittel hergestellt ist, bei einem gesunden Menschen jene Krankheitssymptome auslöst, die derselbe Stoff in homöopathischer Dosierung heilen kann

Wenn Sie also in ausreichender Menge beispielsweise von der Tollkirsche (Belladonna) naschen, dannbekommen Sie plötzliche Schmerzen, Fieber, ein rotes Gesicht und Ihr Puls rast. Ihre Pupillen vergrössern sich und Ihr Mund wird trocken.

Belladonna - nun in homöopathischer Dosierung - wird genau bei diesen Symptomen verordnet, also bei akuten Entzündungen, kolikartigen Schmerzen, Fieber und Schweissausbrüchen.

Die klassische Homöopathie orientiert sich nun - anders als herkömmliche Therapien - nicht nur am Befund, sondern vor allem auch am Befinden des Patienten. Sie betrachtet den Menschen als eine Einheit von Körper und Geist und berücksichtigt somit, dass für die Ermittlung einer individuellen Behandlung die körperlichen UND seelischen Symptome eine wesentliche Rolle spielen.

Diese Einstellung erklärt auch, warum Patienten mit gleichen Beschwerden in der klassischen Homöopathie ganz unterschiedlich behandelt werden können.

Die klassische Homöopathie bei Alzheimer

Neben der Komplexmittel-Homöopathie gibt auch die klassische Homöopathie Alzheimer-Patienten Anlass zur Hoffnung. Hier wird im Gegensatz zur Komplexmittel-Homöopathie ausschliesslich mit homöopathischen Präparaten gearbeitet, die nur ein einziges Heilmittel beinhalten.

Da die klassische Homöopathie eine ausgesprochen individuelle Therapie darstellt, gibt es bei dieser Behandlungsform kein Präparat, das bei allen Patienten die gleiche Wirkung zeigen würde.

Je nach Gesamtzustand und individueller Konstitution wird der Homöopath für jeden einzelnen Patienten das passende Mittel oder die passende Mittelkombination in der individuell richtigen Potenz auswählen.

Dennoch möchten wir Ihnen nachstehend vier symptombezogene Homöopathika vorstellen, die bei Alzheimer-Patienten eingesetzt werden können. Man wählt jenes aus, dass möglichst perfekt zum jeweiligen Menschen passt.

1. Barium carbonicum

Barium carbonicum ist das richtige Mittel für Alzheimer-Patienten mit kindischem, verwirrtem oder peinlichem Verhalten. Auf psychischer Ebene können sich Wahnvorstellungen oder Depressionen entwickeln. Manche Patienten können zusätzlich an chronischen Infektionskrankheiten leiden.

2. Natrium sulfuricum

Dieses Präparat kann all jenen Patienten Linderung verschaffen, die auf vergangene Leiden und unangenehme Ereignisse fixiert sind und sich ständig damit beschäftigen. Sie können sich traurig und einsam fühlen, sind voller Selbstmitleid und unfähig, ihre Liebe anderen Menschen gegenüber auszudrücken. Diese Menschen leiden häufig auch unter Kopfschmerzen oder schmerzenden Gelenken.

3. Nux vomica

Das Mittel der Wahl für Patienten, die streitlustig, leicht reizbar oder gar aggressiv sind. Für Nörgler, die an allem etwas auszusetzen haben und kein Gespür für die Gefühle anderer entwickeln können. Sie selbst reagieren jedoch auf alles äusserst sensibel, fühlen sich schnell verletzt und sind ebenso schnell beleidigt.

4. Alumina

Ein exzellentes Homöopathikum für all diejenigen, die depressiv sind oder Angst haben, ihren Verstand zu verlieren. Für jene, die vergessen, wer sie sind und denken, sie seien eine andere Person. Sie verlieren den Bezug zu ihrem Körper und leiden unter starken Gefühlsschwankungen. Die Patienten leiden gleichzeitig häufig unter Verstopfung.

Die klassische Homöopathie bietet viele Möglichkeiten, die Behandlung der Alzheimer-Krankheit zu begleiten und so dem Patienten ein Stück Lebensqualität zurück zu geben.

Idealerweise sollte die Auswahl eines homöopathischen Mittels jedoch von einem erfahrenen klassischen Homöopathen vorgenommen werden, da nur er dazu in der Lage ist, DAS richtige Mittel individuell für jeden Patienten zu finden.

Lesen Sie auch: Wie kann ich Aluminium ausleiten?

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Quellen:



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