Kommentare zu «Nebenwirkungen der Cholesterinsenker»

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Niedermayer schrieb am 03.12.2016

Hallo Team von Zentrum der Gesundheit Zitat: "… doch weiß man längst, dass Arteriosklerose – wie nahezu jede chronische Erkrankung – ein multifaktorielles Geschehen ist." Dass ist Schulmedizinsprech: Bevor die Schulmedizin zugibt, von der Ursache für etwas keine Ahnung zu haben, sagt man, dass es ein multifaktorielles Geschehen ist. Ich kenne eine Seite, da macht die Schulmedizin eine Ausnahme davon und gibt offen zu, dass "die Ursache der Arteriosklerose nach wie vor unklar und damit eine gezielte Behandlung nicht möglich ist". Der Umstand, dass sich in Ihren Seiten die Links "CHOLESTERIN" und "CHOLESTERINSPIEGEL" befinden, zeigt jedoch, dass auch Zentrum der Gesundheit den Fokus auf das Cholesterin gerichtet hält, obwohl die Ursache der Arteriosklerose nach wie vor unklar und damit eine gezielte Behandlung nicht möglich ist (und somit die ursächliche Rolle des Cholesterins alles andere als bewiesen). Um nicht so wie die Schulmedizin (und der Kaiser mit seinen neuen Kleidern) dazustehen, nackt nämlich, nehmen Sie so wie die Schulmedizin zu diesen Kunstgriff Zuflucht: die Ursache ist eine multifaktorielle. Mit freundlichen Grüßen Johann Niedermayer

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Herr Niedermayer

"Multifaktoriell" bedeutet nicht, dass man alle Faktoren kennt. Im Gegenteil.

Wie nun mehrfach erwähnt, finden unsere LeserInnen auf unserer Seite sehr viele Massnahmen, die helfen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorzubeugen oder naturheilkundlich zu behandeln.

Wenn Sie diesen Fakt nicht erkennen möchten, sondern sich stattdessen an der Nennung des Cholesterinspiegels auf unserer Seite festbeissen, so bleibt das Ihnen überlassen.

Viele Grüsse

Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Niedermayer schrieb am 02.12.2016

Auf dieser Seite kommt die Ursache der Herzkrankheiten (eigentlich sollte es Arteriosklerose heißen) ebenso unklar zur Geltung wie in den Materialien der Schulmedizin … Dabei ist die Ursache der Arteriosklerose so klar wie nur etwas klar sein kann: Es sind Ermüdungsschäden an den arteriellen Bindegeweben. Der darauf in Gang kommende Reparaturprozess ist das, was als arteriosklerotischer Prozess wohlbekannt ist. Es handelt sich im Grunde um Skorbut, allerdings ohne seine typischen Symptome. Bei Skorbut (bekanntlich auf Vitamin-C-Mangel beruhend) handelt es sich um eine Krankheit, bei der die Festigkeit der Bindegewebe verloren gegangen ist. Ist der Skorbut aber nur von geringer Ausprägung, sodass der Organismus damit nachkommt, die immer wieder entstehenden Bindegewebsblessuren zu flicken, dann wird dies von der Person zunächst nicht bemerkt. Erst wenn die Reparaturgewebe (Plaques) so voluminös geworden sind, dass durch sie der Fluss des Blutes behindert ist, dann wird das von der Person bemerkt. Weil diese Reparaturgewebe (Plaques) Cholesterin enthalten, wurde es zum Angriffsziel. Jedermann kann aber leicht nachvollziehen, dass es das falsche Angriffsziel ist. Das richtige Angriffsziel, das ist ganz offensichtlich, Vitamin-C-Mangel. Somit könnten die Konzepte, die den Mangel an Gewissheit in dieser Sache erkennen lassen, entsorgt werden. Indizien für die Richtigkeit der Vitamin-C-Mangel-Theorie: Rauchen bindet große Mengen Vitamin C zur Beseitigung der hierbei in den Körper gelangenden freien Radikale. Die Folge davon ist, dass der hierbei induzierte Vitamin-C-Mangel Arteriosklerose verursacht. Bekanntermaßen ist das Rauchen ja auch tatsächlich Arteriosklerose verursachend. In der jüngsten Nachricht, wonach in Australien bei 12 Personen Skorbut festgestellt wurde, war enthalten, dass das Risiko, an Skorbut zu erkranken, bei Diabetikern ein größeres sei als bei Nichtdiabetikern. Nun ist dieses Krankheitsrisiko bei Diabetikern nicht das einzige, das bei ihnen größer ist. Viel bekannter ist, dass Diabetes und Arteriosklerose ebenfalls im Duo auftreten. Somit ist das ein weiteres Indiz, dass Vitamin-C-Mangel Arteriosklerose verursacht die Folge dieses Vitamin-C-Mangels ist. Mit freundlichen Grüßen Johann Niedermayer

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Herr Niedermayer

Im vorliegenden Artikel geht es – wie die Überschrift mitteilt – um die Nebenwirkungen von Medikamenten, die zur Senkung des Cholesterinspiegels verschrieben werden. Über Möglichkeiten, Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorzubeugen, finden unsere LeserInnen an anderer Stelle ausführliche Informationen. Ein Vitamin-C-Mangel kann die Entstehung der Arteriosklerose zweifelsohne fördern, doch weiss man längst, dass Arteriosklerose – wie nahezu jede chronische Erkrankung – ein multifaktorielles Geschehen ist, sich also auch dann entwickeln kann, wenn der jeweilige Mensch sehr gut mit Vitamin C versorgt ist, dafür aber andere Risikofaktoren erfüllt. Man sollte sich daher nie auf nur eine These fokussieren.

Viele Grüsse

Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit