Kommentare zu «Kaffee ist ungesund»

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anonym schrieb am 07.06.2018

Hallo! Wurde zufällig auf ihren Artikel über Kaffee aufmerksam. Erkenne mich darin voll wieder ;-) Jage seit Jahren ein Phantom. Allergien und Intoleranzen negativ. Blutwerte auch Top. Hauptsymptom zwischendurch Abgeschlagenheit und Durchschlafprobleme. Bei gewissen Mahlzeiten reagiert auch mal der Magen. Trinke seit Jahren täglich 2 Tassen Kaffee morgens (für eine empfindlichere Person wie mir recht viel???), schwarz. Tat dies früher nicht... Samstag früh meistens direkt Kopfweh, stehe ja nicht schon um 6 Uhr auf Zumal in der Woche dann auch mal leichtes Zittern hinzu kommt, was beim Weg lassen verschwindet. Dosis macht das Gift u jeder ist individuell...Warum erwähnen Mediziner dies mal nicht? VlG

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Vielen Dank für Ihren Erfahrungsbericht. Wir freuen uns, dass Sie die Ursache Ihrer Beschwerden gefunden haben!

Ärzte erwähnen vieles nicht. Sie interessieren sich weder für die Ernährung ihrer Patienten noch für ihre Trinkgewohnheiten, nicht dafür, ob und wie viel und welchen Sport sie treiben, nicht für den Zustand der Darmflora auch nicht für das Seelenleben der Hilfesuchenden.

Aus diesem Grund veröffentlichen wir entsprechende Informationen, damit unsere LeserInnen den einen oder anderen Tipp erhalten, wie sie SELBST ihre Gesundheit verbessern können.

Alles Gute!

Ihr ZDG-Team

anonym schrieb am 07.06.2018

Guten Tag

Mit Interesse habe ich Ihre Info zum Kaffee gelesen. Ich trinke keinen, höchstens mal einen entkoffeinierten oder im Notfall, zum Beispiel, wenn mir auf längeren Autofahrten „das Gesicht einschläft“. Da bin ich dann froh darüber, denn seltenes Koffeindoping ist allemal zuträglicher als ein Einschlafunfall und astronomisch billiger noch dazu.

Nun aber meine Frage: Was von allen Anti-Kaffee-Argumenten trifft auch auf entkoffeinierten Kaffee (einschl. Löskaffee) zu?

Danke. Mit freundlichen Grüßen

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Die Nachteile des Koffeins fallen natürlich weg, doch die Röststoffe bleiben weiterhin erhalten und sorgen für die säurebildende Wirkung. Dazu kommen die aufwändigen Herstellungsprozesse des Entkoffeinierens, so dass entkoffeinierter Kaffee in jedem Fall kein naturbelassenes Getränk mehr ist.

Wir empfehlen gesunde Getränke, z. B. Wasser, Kräutertees, Lapachotee, Rooibostee, frisch gepresste Säfte oder auch einmal ein Lupinenkaffee.

Alles Gute!

Ihr ZDG-Team

twostrokejonny schrieb am 06.06.2018

„Koffein im Kaffee reduziert den Serotoninspiegel
Koffein erhöht den Noradrenalinspiegel – ein das Nervensystem stimulierendes Hormon – und reduziert den beruhigend wirkenden Neurotransmitter Serotonin.
Koffein im Kaffeee steigert die Herzfrequenz
Koffein regt auch die Produktion von Norepinephrin – ein anderes Stresshormon – an, das direkt auf das Gehirn und das Nervensystem wirkt. Epinephrin und Norepinephrin sind verantwortlich für die Steigerung der Herzfrequenz und des Blutdrucks sowie für das Gefühl, sich in einer Notfallsituation zu befinden. Caffeine Blues von Stephen Cherniske MS, Seite 57“
Bei dem Leser könnte hier der Eindruck entstehen, dass Noradrenalin und Norepinephrin verschiedene Dinge sind. Es sind aber nur der deutsche und der englische Begriff der gleichen Sache.
Im Artikel werden viele Gefahren von Koffein dargestellt. Die meisten davon entstehen allerdings nur, wenn der Kaffee zu oft getrunken wird und der Körper sich an den Kaffee gewöhnt. Der Konsum von Koffein schüttet bspw. Dopamin, Adrenalin und Noradrenalin aus. Findet dies nur gelegentlich statt, dann ist die daraus resultierende Reizüberflutung gesundheitsfördernd. Wird mehrmals wöchentlich diese Reizüberflutung erzeugt gewöhnt sich der Körper daran und reagiert mit einer Senkung des normalen Spiegels an Dopamin etc. Mit Koffein ist man auf einem normalen Niveau, jedoch ohne wie Sie schrieben erschöpft. Also gilt auch hier, dass die Menge das Gift macht. Gelegentlicher (!) Kaffeekonsum kann, für gesunde Menschen, also durchaus Gesundheitsfördern sein. Dies finde ich am Artikel leider etwas zu einseitig dargestellt.

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo twostrokejonny

Vielen Dank für Ihr Feedback! Wie alle suchterzeugenden Substanzen so verhält es sich auch beim Kaffee jedoch leider so, dass es die wenigsten schaffen, ihn "gelegentlich" zu trinken. Meist muss er täglich und oft sogar in steigenden Dosen getrunken werden. Daher nützt den Betroffenen das gute alte Sprichwort "die Menge macht das Gift" fast genausowenig, wie es einem Alkoholiker nutzen würde.

Lieben Dank für Ihren Norepinephrin-Hinweis. Wir formulieren diesen Abschnitt verständlicher.

Viele Grüsse

Ihr Team vom

Zentrum der Gesundheit

DeVo schrieb am 20.05.2018

Wie kann es sein, dass sie vor Übersäuerung warnen und einen basischen Lebensstiel predigen? Der Körper hat etliche Puffersysteme die bei einem gesunden Menschen vor Übersäuerung schützen. Würde man wirklich über, wäre man entweder schon Tod oder längst im Krankenhaus. Bitte Mal über Übersäuerung in seriösen Quellen informieren. Auch das man den menschlichen PH- Wert mit der zugeführten Nahrung signifikant beeinflussen könnte ist Humbug. Gerne hänge ich bei Bedarf Studien etc an. Falls Sie der Wissenschaft trotzdem nicht glauben, ist es eben eher ein Glauben an alternative Fakten Ihrerseits :)

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo DeVo

Bitte lesen Sie hier weiter: Übersäuerung aus wissenschaftlicher Sicht

Viele Grüsse

Ihr Team vom

Zentrum der Gesundheit

anonym schrieb am 10.03.2018

Liebes Team vom Zentrum der Gesundheit,

meine erste Frage gilt dem “Kaffeeveredler“ nach Hildegard von Bingen. Das sind - wie Sie sicherlich wissen - neun Gewürze: Kardamom, Zimt, schwarzer Pfeffe, Paprika, Muskat, Rosmarin, Ingwer, Kurkuma, Kristallsalz; die sollen den Bohnenkaffee basischer machen. Ist das wirklich so? Schmecken tut es mir auf alle Fälle. Aber auch der “Hildegard-Bohnenkaffee“ ist trotzdem nicht gut bei Artrose, oder was meinen Sie?

Meine zweite Frage: muss ich das “Inka-Gold“ in größerem Abstand zu einer Ayurvedischen Kräutermischung vom Neem-Baum nehmen (für die Knochen), damit die jeweiligen Wirkungen erhalten bleiben?

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Ob besagte Gewürze den Kaffee tatsächlich basischer machen können, bezweifeln wir. Natürlich könnten die Gewürze aufgrund ihrer positiven Auswirkungen auf die Gesundheit einen Teil der negativen Kaffee-Auswirkungen abpuffern, ob dies jedoch genügt, wird von Mensch zu Mensch unterschiedlich sein. Probieren Sie es aus und schauen Sie, ob Sie den Kaffee mit den Gewürzen besser vertragen.

Auch die Frage, ob Kaffee (mit oder ohne Gewürze) bei Arthrose problematisch ist oder nicht, hängt sehr von der persönlichen Kaffee-Verträglichkeit ab und natürlich auch von der konsumierten Menge. Probieren Sie es einmal ohne Kaffee, z. B. ein halbes Jahr und schauen Sie dann, wie sich Ihre Situation und Ihre Beschwerden verändert haben.

Alles Gute!

Ihr ZDG-Team

Anonym schrieb am 30.09.2017

Sehr geehrte Damen/ Herren, ich finde es sehr verdienstvoll, dass Sie sich immer wieder gegen Kaffee/Koffein aussprechen. Meine eigenen Erfahrungen mit der Substanz könnten gar nicht schlechter sein. Jahrzehntelange Abhängigkeit, auch heute noch nicht hundertprozentig überwunden. Was ich aber in Ihren Artikeln zu dem Thema vermisse, ist eine Stellungnahme zu dem heutigen Hype um die gesundheitlichen Vorteile des Kaffes: gut gegen Parkinson, Alzheimer, Prostatakrebs usw. (als Vorbeugung). Etwas Wahres muss schon daran sein, ich kann mir nicht vorstellen, dass all die seriösen Wissenschaftler, die das behaupten, von der Industrie "gekauft" sind. Aber, selbst wenn es all die Vorteile tatsächlich geben sollte, würde mich das in meiner persönlichen Haltung nicht erschüttern, die Nachteile sind für mich viel schwerwiegender, zu viel Unheil hat der Kaffee in meinem Leben angerichtet. Jetzt meide ich sogar Kakao und Schokolade, schon der geringe Koffeingehalt wirkt bei mir wie eine Alkoholpraline bei einem trockenen Alkoholiker, facht das Verlangen wieder. Übrigens, den Satz "Kaffee macht wach – ob mit oder ohne Koffein" in einem Ihrer Artikel "(Kaffee schürt die Zuckersucht") kann ich nicht unterschreiben, völlig falsch. Bei entkoffeiniertem Kaffee spüre absokut nichts, aber 25 mg Koffein (halbe Tasse Kaffee!) geben mir schon einen Kick. Für das Eingehen auf mein Anliegen, Stellungnahme von Ihnen zu den gesundheitlichen Vorteilen von Kaffee, nach Möglichkeit von einem fachmann, wäre ich Ihnen sehr dankbar

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Vielen Dank für Ihren Erfahrungsbericht.

Im Grunde ist es ganz einfach:

Manche Menschen vertragen Kaffee bis ins hohe Alter, andere vertragen ihn nicht und fühlen sich krank, wenn sie Kaffee getrunken haben.

Für letztere ist es dann auch einerlei, wenn Kaffee - wie übrigens jede Pflanze - sekundäre Pflanzenstoffe mit antioxidativer Wirkung enthält. Bei ihnen überwiegen die negativen Auswirkungen, die auf das Koffein und/oder andere Stoffe zurückgeführt werden können.

Koffein ist ein Alkaloid mit Suchtpotential und stimulierenden Wirkungen auf den gesamten Organismus. Ein Grossteil der Bevölkerung schafft es dank der Kaffeesucht nicht mehr, ohne Kaffee in den Tag zu starten - (unserer Meinung nach) ein Armutszeugnis einer Gesellschaft. 

Kaffee enthält überdies verschiedene andere Stoffe, die dem Magen schaden können und daher bei manchen Menschen zu Sodbrennen u. a. führen.

Wer Kaffee verträgt, kann natürlich von den eingangs erwähnten darin enthaltenen sek. Pflanzenstoffen profitieren. Wie an verschiedenen Stellen auf unserer Seite erklärt, ist es jedoch schon fast tragisch, wenn Kaffee heutzutage als wichtigster Antioxidantienlieferant gilt, heisst es doch, dass viele Menschen nicht mehr in der Lage sind, sich über Früchte, Gemüse, Salate, Nüsse etc. mit Antioxidantien zu versorgen. 

Alles Gute!

Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Anonym schrieb am 09.09.2017

Natron soll ja auch den Filter Kaffee entgiften. Ich habe in einer deutschen Webseite gelesen, wenn man eine Messerspitze Natron in den Kaffeefilter gibt, kann man soviel "normalen" Kaffee trinken wie man will. Stimmt das? Ist eine tägliche Verwendung von 1 Messerspitze Natron vielleicht für den Körper schädlich?

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Bitte fragen Sie dort, wo Sie diese Aussage gelesen haben, nach den Details und Belegen. Denn unserer Ansicht nach ist die Aussage nicht stimmig.

Natron ist nichts anderes als eine basische Substanz. Da man gemeinhin sagt, Kaffee wirke im Organismus sauer, glauben manche Leute, man müsse nur etwas Basisches in den Kaffee geben, schon wird er gesund.

Basisch wird er durch Natron in jedem Fall. Das Problem ist lediglich, dass nicht alles, was basisch ist, auch gesund ist. Wir haben diesen Aspekt hier ab "Basische Lebensmittel" erklärt.

Natron kann also allenfalls den Kaffee geschmacklich verbessern und die Magensäure neutralisieren, was Menschen, die nach Kaffeegenuss an Sodbrennen leiden, natürlich als angenehm empfinden. Entgiften kann das Natron jedoch nichts - weder das Koffein noch die Röststoffe im Kaffee.

Natron kann in kleinen Mengen also dem Kaffee beigegeben werden. Doch würden wir dennoch nur zu einem gemässigten Kaffeegenuss raten.

Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Anonym schrieb am 11.03.2017

Hallo zusammen, ich habe ihre Artikel zum Thema Kaffee gelesen und bin erstaunt welche negativen Auswirkungen der Konsum hat... Vor meiner Fastenzeit hatte ich wiedermal einen harten Kaffeeentzug und bin jetzt am überlegen damit aufzuhören... Heute im Biomarkt gab es entkoffeinierten Kaffee im Angebot... Zu diesem Thema habe ich leider nichts gefunden... Sind die ganzen Nachteile, insbesondere die für den Darm auch beim entkoffeinierten Kaffee gegeben? Oder ist dieser unbedenklich? Wenn man den Geschmack mag auch eine Alternative, abgesehen vom Lupinenkaffee? Vielen Dank vorab und Gruß

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Entkoffeinierter Kaffee hat natürlich deutlich weniger negative Wirkungen, da ihm das Koffein fehlt, das für die meisten ungünstigen Eigenschaften verantwortlich ist. Entkoffeinierter Kaffee enthält noch die Säuren und Röststoffe des Kaffees, die - abhängig von der Menge, die täglich getrunken wird und der persönlichen Verträglichkeit - ebenfalls negativ wirken können.

Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Jayy schrieb am 28.01.2017

Hallo zusammen:) Habe ich auch die negativen Auswirkungen von kaffe wenn ich 1-2 Tassen kaffe in der woche trinke???

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Javy

Das hängt von Ihrer Konstitution und Ihrer sonstigen Ernährungs- und Lebensweise ab. Wer Kaffee beispielsweise nicht verträgt, für den sind auch 1 bis 2 Tassen pro Woche zu viel. Anderen macht der Kaffee nichts aus. Doch sollte man sich gut beobachten und erkennen, ob einem der Kaffee tatsächlich gut tut oder ob man nur die aufputschende Wirkung geniesst.

Viele Grüsse

Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Juliawillswissen schrieb am 09.04.2016

Vielen Dank für diesen schönen ehrlichen Beitrag!!! Nicht wie Apotheken Umschau den Kaffee beschreibt! Ich bin auch eine Süchtige nach Kaffe und nach diesen Beitrag- sofort den Kaffee entsorgt und werde Entzug machen:) mit Hilfe von Chlorella und Bentonit! Ich liebe eure Seiten, man wird sehr gut informiert und ich lebe jetzt sogar danach und fühle mich richtig gut:) Dankeschön, weiter so!!!

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Liebe Julia
Vielen Dank für Ihr nettes Feedback :-)
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

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