Kommentare zu «Kaffee ist ungesund»

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DeVo schrieb am 20.05.2018

Wie kann es sein, dass sie vor Übersäuerung warnen und einen basischen Lebensstiel predigen? Der Körper hat etliche Puffersysteme die bei einem gesunden Menschen vor Übersäuerung schützen. Würde man wirklich über, wäre man entweder schon Tod oder längst im Krankenhaus. Bitte Mal über Übersäuerung in seriösen Quellen informieren. Auch das man den menschlichen PH- Wert mit der zugeführten Nahrung signifikant beeinflussen könnte ist Humbug. Gerne hänge ich bei Bedarf Studien etc an. Falls Sie der Wissenschaft trotzdem nicht glauben, ist es eben eher ein Glauben an alternative Fakten Ihrerseits :)

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo DeVo

Bitte lesen Sie hier weiter: Übersäuerung aus wissenschaftlicher Sicht

Viele Grüsse

Ihr Team vom

Zentrum der Gesundheit

anonym schrieb am 10.03.2018

Liebes Team vom Zentrum der Gesundheit,

meine erste Frage gilt dem “Kaffeeveredler“ nach Hildegard von Bingen. Das sind - wie Sie sicherlich wissen - neun Gewürze: Kardamom, Zimt, schwarzer Pfeffe, Paprika, Muskat, Rosmarin, Ingwer, Kurkuma, Kristallsalz; die sollen den Bohnenkaffee basischer machen. Ist das wirklich so? Schmecken tut es mir auf alle Fälle. Aber auch der “Hildegard-Bohnenkaffee“ ist trotzdem nicht gut bei Artrose, oder was meinen Sie?

Meine zweite Frage: muss ich das “Inka-Gold“ in größerem Abstand zu einer Ayurvedischen Kräutermischung vom Neem-Baum nehmen (für die Knochen), damit die jeweiligen Wirkungen erhalten bleiben?

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Ob besagte Gewürze den Kaffee tatsächlich basischer machen können, bezweifeln wir. Natürlich könnten die Gewürze aufgrund ihrer positiven Auswirkungen auf die Gesundheit einen Teil der negativen Kaffee-Auswirkungen abpuffern, ob dies jedoch genügt, wird von Mensch zu Mensch unterschiedlich sein. Probieren Sie es aus und schauen Sie, ob Sie den Kaffee mit den Gewürzen besser vertragen.

Auch die Frage, ob Kaffee (mit oder ohne Gewürze) bei Arthrose problematisch ist oder nicht, hängt sehr von der persönlichen Kaffee-Verträglichkeit ab und natürlich auch von der konsumierten Menge. Probieren Sie es einmal ohne Kaffee, z. B. ein halbes Jahr und schauen Sie dann, wie sich Ihre Situation und Ihre Beschwerden verändert haben.

Alles Gute!

Ihr ZDG-Team

Anonym schrieb am 30.09.2017

Sehr geehrte Damen/ Herren, ich finde es sehr verdienstvoll, dass Sie sich immer wieder gegen Kaffee/Koffein aussprechen. Meine eigenen Erfahrungen mit der Substanz könnten gar nicht schlechter sein. Jahrzehntelange Abhängigkeit, auch heute noch nicht hundertprozentig überwunden. Was ich aber in Ihren Artikeln zu dem Thema vermisse, ist eine Stellungnahme zu dem heutigen Hype um die gesundheitlichen Vorteile des Kaffes: gut gegen Parkinson, Alzheimer, Prostatakrebs usw. (als Vorbeugung). Etwas Wahres muss schon daran sein, ich kann mir nicht vorstellen, dass all die seriösen Wissenschaftler, die das behaupten, von der Industrie "gekauft" sind. Aber, selbst wenn es all die Vorteile tatsächlich geben sollte, würde mich das in meiner persönlichen Haltung nicht erschüttern, die Nachteile sind für mich viel schwerwiegender, zu viel Unheil hat der Kaffee in meinem Leben angerichtet. Jetzt meide ich sogar Kakao und Schokolade, schon der geringe Koffeingehalt wirkt bei mir wie eine Alkoholpraline bei einem trockenen Alkoholiker, facht das Verlangen wieder. Übrigens, den Satz "Kaffee macht wach – ob mit oder ohne Koffein" in einem Ihrer Artikel "(Kaffee schürt die Zuckersucht") kann ich nicht unterschreiben, völlig falsch. Bei entkoffeiniertem Kaffee spüre absokut nichts, aber 25 mg Koffein (halbe Tasse Kaffee!) geben mir schon einen Kick. Für das Eingehen auf mein Anliegen, Stellungnahme von Ihnen zu den gesundheitlichen Vorteilen von Kaffee, nach Möglichkeit von einem fachmann, wäre ich Ihnen sehr dankbar

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Vielen Dank für Ihren Erfahrungsbericht.

Im Grunde ist es ganz einfach:

Manche Menschen vertragen Kaffee bis ins hohe Alter, andere vertragen ihn nicht und fühlen sich krank, wenn sie Kaffee getrunken haben.

Für letztere ist es dann auch einerlei, wenn Kaffee - wie übrigens jede Pflanze - sekundäre Pflanzenstoffe mit antioxidativer Wirkung enthält. Bei ihnen überwiegen die negativen Auswirkungen, die auf das Koffein und/oder andere Stoffe zurückgeführt werden können.

Koffein ist ein Alkaloid mit Suchtpotential und stimulierenden Wirkungen auf den gesamten Organismus. Ein Grossteil der Bevölkerung schafft es dank der Kaffeesucht nicht mehr, ohne Kaffee in den Tag zu starten - (unserer Meinung nach) ein Armutszeugnis einer Gesellschaft. 

Kaffee enthält überdies verschiedene andere Stoffe, die dem Magen schaden können und daher bei manchen Menschen zu Sodbrennen u. a. führen.

Wer Kaffee verträgt, kann natürlich von den eingangs erwähnten darin enthaltenen sek. Pflanzenstoffen profitieren. Wie an verschiedenen Stellen auf unserer Seite erklärt, ist es jedoch schon fast tragisch, wenn Kaffee heutzutage als wichtigster Antioxidantienlieferant gilt, heisst es doch, dass viele Menschen nicht mehr in der Lage sind, sich über Früchte, Gemüse, Salate, Nüsse etc. mit Antioxidantien zu versorgen. 

Alles Gute!

Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Anonym schrieb am 09.09.2017

Natron soll ja auch den Filter Kaffee entgiften. Ich habe in einer deutschen Webseite gelesen, wenn man eine Messerspitze Natron in den Kaffeefilter gibt, kann man soviel "normalen" Kaffee trinken wie man will. Stimmt das? Ist eine tägliche Verwendung von 1 Messerspitze Natron vielleicht für den Körper schädlich?

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Bitte fragen Sie dort, wo Sie diese Aussage gelesen haben, nach den Details und Belegen. Denn unserer Ansicht nach ist die Aussage nicht stimmig.

Natron ist nichts anderes als eine basische Substanz. Da man gemeinhin sagt, Kaffee wirke im Organismus sauer, glauben manche Leute, man müsse nur etwas Basisches in den Kaffee geben, schon wird er gesund.

Basisch wird er durch Natron in jedem Fall. Das Problem ist lediglich, dass nicht alles, was basisch ist, auch gesund ist. Wir haben diesen Aspekt hier ab "Basische Lebensmittel" erklärt.

Natron kann also allenfalls den Kaffee geschmacklich verbessern und die Magensäure neutralisieren, was Menschen, die nach Kaffeegenuss an Sodbrennen leiden, natürlich als angenehm empfinden. Entgiften kann das Natron jedoch nichts - weder das Koffein noch die Röststoffe im Kaffee.

Natron kann in kleinen Mengen also dem Kaffee beigegeben werden. Doch würden wir dennoch nur zu einem gemässigten Kaffeegenuss raten.

Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Anonym schrieb am 11.03.2017

Hallo zusammen, ich habe ihre Artikel zum Thema Kaffee gelesen und bin erstaunt welche negativen Auswirkungen der Konsum hat... Vor meiner Fastenzeit hatte ich wiedermal einen harten Kaffeeentzug und bin jetzt am überlegen damit aufzuhören... Heute im Biomarkt gab es entkoffeinierten Kaffee im Angebot... Zu diesem Thema habe ich leider nichts gefunden... Sind die ganzen Nachteile, insbesondere die für den Darm auch beim entkoffeinierten Kaffee gegeben? Oder ist dieser unbedenklich? Wenn man den Geschmack mag auch eine Alternative, abgesehen vom Lupinenkaffee? Vielen Dank vorab und Gruß

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Entkoffeinierter Kaffee hat natürlich deutlich weniger negative Wirkungen, da ihm das Koffein fehlt, das für die meisten ungünstigen Eigenschaften verantwortlich ist. Entkoffeinierter Kaffee enthält noch die Säuren und Röststoffe des Kaffees, die - abhängig von der Menge, die täglich getrunken wird und der persönlichen Verträglichkeit - ebenfalls negativ wirken können.

Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Jayy schrieb am 28.01.2017

Hallo zusammen:) Habe ich auch die negativen Auswirkungen von kaffe wenn ich 1-2 Tassen kaffe in der woche trinke???

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Javy

Das hängt von Ihrer Konstitution und Ihrer sonstigen Ernährungs- und Lebensweise ab. Wer Kaffee beispielsweise nicht verträgt, für den sind auch 1 bis 2 Tassen pro Woche zu viel. Anderen macht der Kaffee nichts aus. Doch sollte man sich gut beobachten und erkennen, ob einem der Kaffee tatsächlich gut tut oder ob man nur die aufputschende Wirkung geniesst.

Viele Grüsse

Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Juliawillswissen schrieb am 09.04.2016

Vielen Dank für diesen schönen ehrlichen Beitrag!!! Nicht wie Apotheken Umschau den Kaffee beschreibt! Ich bin auch eine Süchtige nach Kaffe und nach diesen Beitrag- sofort den Kaffee entsorgt und werde Entzug machen:) mit Hilfe von Chlorella und Bentonit! Ich liebe eure Seiten, man wird sehr gut informiert und ich lebe jetzt sogar danach und fühle mich richtig gut:) Dankeschön, weiter so!!!

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Liebe Julia
Vielen Dank für Ihr nettes Feedback :-)
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

tralala schrieb am 12.03.2016

Wie siehts aus, wenn jemand nur zum Frühstück eine Tasse Entkoffeinierten trinkt? Ein gestrichener Teelöffel. Mehr nicht. Wenn dieser Kaffee am Morgen die einzige "Sünde" ist? Weil man sehr gesund lebt: vegan, ohne Zucker, Weizen, E-Nummern, Zusatzstoffen, Fertigprodukten, Konserven, etc. Wenn man sonst nur Wasser und Kräutertee trinkt, Bio kauft, Gemüse, Obst und Kräuter aus dem eigenen Garten hat, täglich Keimlinge im frischen Gartensalat hat, auf dem Land im Wald lebt und komplett alle Esswaren und Kosmetika selbst aus gesunden Rohstoffen macht. Ich brauch das Coffein nicht. Ich liebe den Geschmack vom Cafe. Dann sollte es diese eine Tasse Entkoffeinierten doch verkraften ohne dass man gleich ins Grab fällt. Oder nicht?

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo tralala
Unseren Segen haben Sie ;-)
Sie wissen doch: Alles ist eine Frage der Dosis, der Einstellung und der Gesamternährungs- und -lebensweise. Es ist kaum anzunehmen, dass Ihnen die Tasse entkoffeinierten Kaffee ernsthaften Schaden zufügen wird, wenn Sie sich anderweitig bemühen, Ihren Organismus bestmöglich zu unterstützen.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

MartinVisp schrieb am 09.01.2016

Danke für den sehr informativen, unabhängigen Artikel! Wie ich in einem anderen Kommentar gelesen habe, ist der Konsum von Grünem Tee dagegen unbedenklich, da dieser die Koffeinwirkung durch L-Theanin ausgleicht. Nun habe ich einen sogenannten "Guayusa Tee" in Gebrauch, der wohl die koffeinhaltigste Teesorte überhaupt ist, jedoch aber auch L-Theanin und Theobromin zum Augleich enthält. Wäre das auch in diesen größeren Mengen Koffein unbedenklich sofern das Verhältnis zu Theanin/Theobromin gewahrt ist? Mittlerweile entdeckte man auch einen pflanzlichen Stoff "Theacrin", der ähnlich wie Kaffee wirkt (weniger Nebenwirkung) und ohne Toleranzentwicklung...

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Martin
L-Theanin ist eine Aminosäure, die die Koffeinwirkung mildern kann. Theobromin hingegen ist ein Alkaloid, dem - ähnlich wie dem Koffein - anregende Wirkung zugesprochen wird. Das heisst, dass letzterer eher keine ausgleichende Wirkung haben wird. Da überdies im Teeaufguss nur Spuren von L-Theanin enthalten sein dürften, ist auch hier eine ausgleichende Dosis fraglich. Wie sich das Verhältnis Koffein/L-Theanin in Ihrem Tee gestaltet, ist uns nicht bekannt. Oft genügt es jedoch schon, das eigene Befinden während des Trinkens/Essens und danach zu beobachten, um zu wissen, ob das jeweilige Getränk/Lebensmittel für einen persönlich geeignet ist oder nicht.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

kschafranek schrieb am 18.12.2015

Ist entcoffeinierter Kaffee auch eine gesunde Alternative?

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo kschafranek
Bitte lesen Sie die anderen Kommentare und unsere Antworten darauf, z. B. jenen Kommentar vom 26. Februar 2014.
Vielen Dank und viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

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