Kommentare zu «Gute und schlechte Kohlenhydrate»

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Men schrieb am 24.11.2017

Hallo, Sie schreiben Schlechte Kohlenhydrate sind Stark verarbeitete Kartoffelprodukte: Pommes und Kartoffelpuffer von der Imbissbude oder dem Fast Food Restaurant, Fertigkartoffelpüree usw. Ich kaufe meine Pommes tiefgefroren vom Discounter. Die Zutaten sind Kartoffel und nur 4% Sonnenblumenöl. Zubereiten tue ich es im Backofen. Was ist daran (ungesund oder) isolierte "schlechte Kohlenhydrate"? Wie sollte man bei Kartoffel/Pommes (auch im Fastfood) die Vital- und Ballaststoffe entfernen? Hinzu kommt, Sonnenblumenöl hat nur wenig gesättigte Fettsäuren. Kartoffelpuffer und Fertigkartoffelpüree usw dürften auch nicht zu den "isolierten Kohlenhydraten" gehören, wenn sie keine oder nur wenig "isolierte Kohlenhydrate" (Stärke usw) hinzugefügt worden ist. Denn nur zuviel Kohlenhydrate (als Zucker usw) auf einmal ist doch ungesund oder nicht? Danke für Ihre Antwort

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Men

Pommes aus dem Lebensmittelhandel werden oft aus stark verarbeiteten Kartoffelprodukten (z. B. Kartoffelmehlen) hergestellt, so dass bei diesem Herstellungsprozess der Vitalstoffgehalt leidet. Sonnenblumenöl ist ein Omega-6-lastiges Öl und trägt zum heute weit verbreiteten Omega-6-Überschuss bei. Gerade weil es ein mehrfach ungesättigtes Öl ist, sollte es nicht für Lebensmittel verwendet werden, die hocherhitzt oder gebacken werden.

Sie haben jedoch Recht, dass es natürlich auch auf die Menge ankommt. Es würde also im Rahmen einer insgesamt vitalstoffreichen und vollwertigen Ernährung vermutlich nichts ausmachen, wenn Sie einmal im Monat 10 dieser Fertigpommes essen.

Da man Pommes aber so leicht selbst und gesund herstellen kann (einfach Kartoffeln in Stifte schneiden und im Backofen backen), gibt es für Fertigprodukte dieser Art eigentlich keinen Grund. Genauso verhält es sich bei Püree und Puffer. Es handelt sich um Gerichte, die sehr schnell selbst zubereitet werden können. Püree-Rezepte finden Sie zahlreich in unserer Rezepte-Rubrik: Hier oder auch hier.

Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Anonym schrieb am 16.09.2017

Sehr geehrte Damen und Herren, im Artikel "Gute und schlechte Kohlenhydrate" nennen Sie auf Seite 9 unter "Gute Kohlenhydrate" den Hafer. Sogar in der Reihenfolge vor dem glutenfreien Buchweizen. Hafer ist nach Ansicht des Dr. William Davis in "Weizenwampe" auf Seite 174 ein extremer Schwefelsäurebildner, ärger als selbst Weizen. Die damit verbundenen Wirkungen sind als sehr schädlich einzustufen. Somit sind Hafer wie auch Weizen aus meiner Einschätzung keine sonderlich guten Eigenschaften nachzuweisen, gehören also nicht in die positiv vorgegebene Kategorie. Freundliche Grüße eines Ihre Artikel mit großem Interesse Studierenden

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Es gibt sicher zu jedem Lebensmittel irgendeinen Autor, der es aus irgendwelchen Gründen schlecht redet. Lebensmittel sollten nie nur nach einzelnen Substanzen beurteilt werden, die darin enthalten sein könnten oder sich bei der Verstoffwechslung bilden, sondern nach ihrer Gesamtwirkung. Wir haben daher dem Hafer diesen Artikel gewidmet.

Die Reihenfolge der Nennung hat ferner keinen wertenden Charakter und ist rein zufällig. Sie werden jedoch auch Autoren finden, die vor dem Buchweizen warnen - nicht zuletzt aufgrund seiner speziellen sekundären Pflanzenstoffe.

Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit