Kommentare zu «Kokosmehl – cholesterinfrei und glutenfrei»

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miketango schrieb am 12.03.2018

ich bin verwirrt, was den Phytingehalt von Kokosmehl angeht. In einem anderen Internetbeitrag steht: In 100g essbarer Menge sind an Phytinsäure enthalten: Kokosnussmehl 1170mg

auf Ihrer Seite steht: Das glu­ten- und phytin­freie(1) Mehl eig­net sich zum Ba­cken, als Zutat für Brot­auf­stri­che, Sau­cen, Des­serts und viele Re­zep­tu­ren mehr. Die hochgestellte (1) sieht so aus wie der Verweis auf eine Referenz, die ich allerdings auf dieser Seite nicht finde.

Ich bitte um 2 Dinge
a) eine glaubhafte Referenz über den Phytingehalt von Kokosmehl
b) eine Bezugsquelle, wo ich genau dieses phytinfreie Kokosmehl beziehen kann

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo miketango

Gerne kümmern wir uns um eine Aktualisierung des Artikels, der bereits aus dem Jahr 2010 stammt. In der Fussnote stand dies: "Phytinsäure: Ein sekundärer Pflanzenstoff, der neben seiner ungünstigen Wirkung als Komplexbildner mit Mineralstoffen durchaus auch positive Auswirkungen haben soll, worauf zumindest neuere Studien hinweisen könnten. Eine den Blutzuckerspiegel stabilisierende sowie eine antikanzerogene Wirkung sind im Gespräch."

Fest steht, dass die Phytinsäurewerte für Kokosmehl enorm variieren und man somit keine sichere Aussage treffen kann. Neben dem von Ihnen genannten Wert gibt es Angaben von 400 mg und von 230 mg - um nur zwei zu nennen. Eine "glaubhafte" Referenz, die auf jedes Kokosmehl zutrifft, gibt es daher nicht.

Viele Grüsse

Ihr Team vom

Zentrum der Gesundheit

Anonym schrieb am 06.05.2017

Eignet sich Kokosmehl auch für jene, die an Fructoseunverträglichkeit leiden?

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Kokosmehl wird im Allgemeinen bei Fructoseintoleranz gut vertragen, zumal man es auch nur in kleinen Mengen verzehrt, 2 bis 3 EL pro Tag. Bei Intoleranzen ist es jedoch meist so, dass jeder etwas anders reagiert, so dass man jedes Lebensmittel vorsichtig austestet, um die persönliche Verträglichkeit herauszufinden. 

Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Annelie schrieb am 18.12.2012

Kokosmehl als Ei-Ersatz? Ich möchte Kokosmehl sehr gern auch als Bindemittel verwenden, ich nahm bisher immer entweder Guarkernmehl oder z.B. in Bratlingen Sojamehl. Sojamehl wird ja als Ei-Ersatz mit ein wenig Wasser untergemischt, geht dies mit Kokosmehl dann genauso, z.B. in Bratlingen oder gar in Polenta oder Pizzateig? Zumal diese Dinge ja auch herzhafte Gerichte sind und Koksomehl eher süßlich ist. Herzliche vorweihnachtliche Grüße, Annelie

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Liebe Annelie,
Kokosmehl hat natürlich den typisch süsslichen Kokosgeschmack und eignet sich am besten für süsse Backrezepte, für herzhafte Gerichte jedoch nur in kleinen Mengen. Kokosmehl ist ein hervorragendes Bindemittel in Sossen, da es sehr stark Flüssigkeiten absorbiert. Es ist jedoch kein Bindemittel mit Kleberwirkung wie etwa glutenhaltige Mehle oder Eier. Das heisst, als Ei-Ersatz eignet sich Kokosmehl nicht. Die entsprechenden Rezepturen würden zu brüchig werden.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Lars schrieb am 04.01.2012

Hallo, kann ich Kokosmehl denn auch mit Früchten, z.B. in Form eines Grünen Smoothies mit Kokosmehl kombinieren? Viele Grüße Lars

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Lars,
vielen Dank für Ihre Mail.
Kokosmehl kann sehr gut in Smoothies gemixt werden. Die Vitalstoffe aus GRÜNEN Smoothies jedoch können am besten resorbiert werden, wenn sie nur aus Blattgemüse, Früchten und Wasser bestehen. Reine Obstsmoothies oder auch Säfte oder Müslis können jederzeit mit Kokosmehl angereichert werden.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit