Kommentare zu «Weissmehl macht unfruchtbar, dick und süchtig»

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melmar schrieb am 15.02.2018

Liebes Zentrum der Gesundheit Team,

Ihr Artikel "Weissmehl macht unfruchtbar, dick und süchtig" war wirklich sehr interessant zu lesen. Ich hätte eine Rückfrage zum Oberpunkt "Mehl macht dick und süchtig": hier schreiben Sie über Gliadin und die Ergebnisse von Dr. Davis. Im letzten Absatz erwähnen Sie ein Pharmaunternehmen, welches bereits ein Medikament entwickelt hat, das die Opioid-Rezeptoren - bei anhaltendem Weizenprodukteverzehr - blockieren kann. Zu welcher Quellenangabe gehört dieser Abschnitt?

Vielen Dank & viele Grüße

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo melmar

Diese Informationen stammen aus dem im Artikel vorgestellten Buch von Dr. Davis.

Viele Grüsse

Ihr Team vom

Zentrum der Gesundheit

Anonym schrieb am 18.11.2017

Guten Tag Ich hätte eine Frage an Sie weil Ich das grad nicht finde. Es geht um Weizen Produkte. Entzieht dieser dem Körper eigntl. Auch Nährstoffe? So wie Zucker? Vielen Dank für meine beantworteten Fragen.

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Wenn es sich um Weizenprodukte aus Auszugsmehlen (Weissmehlen) handelt, dann ja. Denn diesen fehlen ja die zur Verstoffwechslung erforderlichen Vitalstoffe. Dies trifft jedoch nicht nur auf Weizenmehle zu, sondern im Grossen und Ganzen auch auf andere Auszugsmehle. 

Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Denver schrieb am 04.11.2016

4. Können Sie mir eine gute Maschine empfehlen die gut dafür geeignet ist Mehl zu machen. Die nicht so teuer ist. Vertraue euch da ihr super Arbeit macht ....hab mich schon umgeschaut aber evt könnt ihr ja persönlich was empfehlen :) liebe Grüße

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Denver

Sie können einen Hochleistungsmixer verwenden, falls Sie schon einen solchen haben oder aber auch einen Mahlvorsatz für eine Küchenmaschine. Falls Sie keines von beiden haben, können Sie auch ein kleines Modell einer Steinmühle erwerben – natürlich abhängig davon, wie viel Mehl Sie benötigen. Bei grösseren Mengen muss es auch ein grösseres Modell sein.

Viele Grüsse

Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Robi schrieb am 10.09.2016

Hallo. Das ist ein sehr interessanter Artikel und ich habe auch nur eine kurze und knappe Frage dazu: In vielen Ländern ist das Grundnahrungsmittel ja Reis. Wäre Reis eine geeignete Grundnahrungsalternative zu unseren hier häuffigen Vertretern wie Weizen, Dinkel, Hafer, Roggen usw? Liebe Grüße und ein Dankeschön Robert

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Robert

Im Artikel geht es um Weissmehl, also um Auszugsmehle. Das heisst, dass Vollkornprodukte – insbesondere aus frisch gemahlenem Mehl – aus Dinkel, Hafer, Roggen, Gerste etc. sehr gut Bestandteil einer gesunden Ernährung sein können. Selbstverständlich können Sie auch Vollkornreis verwenden. Weisser, also polierter Reis ist hingegen mit Weissmehlprodukten vergleichbar.

Viele Grüsse

Ihr Team vom

Zentrum der Gesundheit

maDDin87 schrieb am 01.08.2015

Guten Tag Auf der Suche nach informativen Artikeln für eine gesunde Ernährung bin ich auf Ihre Seite gestoßen, die sich mir sehr nützlich erweist. Mich beschäftigt zur Zeit noch die Frage, ob Reis und CousCous in der Vollkornvariante gesünder sind. Ich selbst esse seit langem öfters Basmati Reis (statt Eier- bzw. Klassische Nudeln aus Weißmehl) und habe auch in Asien nie einen Vollkornreis serviert bekommen. Ist geschälter Reis (z.B. Basmati Reis) und CousCous in Bezug auf die Gesundheit schlechter als die Vollkornvariante? Falls dem so ist, wie groß ist der Unterschied? Diese Varianten sind vermutlich dennoch deutlich gesünder als herkömmliche Nudeln, oder nicht? Vielen Dank für eine Aufklärung Grüße Martin

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Martin
Sie können in Nährwerttabellen alle Nährwerte der Sie interessierenden Lebensmittel miteinander vergleichen. Tabellen dieser Art gibt es kostenlos im Netz. Es wäre sehr aufwändig, wenn wir Ihnen einen solchen Vergleich hier zusammenstellen müssten. Ganz allgemein aber kann man selbstverständlich sagen, dass die Vollkornvarianten nährstoffreicher sind. Denn sie enthalten ja gerade die nährstoffreichen Teile, die dem Korn beim Schälen entwendet werden. Daher enthalten Vollkornvarianten im Bereich Reis in etwa die fünffache Vitaminmenge und die dreifache Mineralienmenge.

Couscous und Teigwaren unterscheiden sich nicht in Bezug auf die Gesundheit. Sie können ja beide aus Dinkel und in der Vollkornvariante wählen. Wenn Sie nun unbedingt weissen Reis mit herkömmlichen Teigwaren vergleichen möchten, dann meiden Sie durch den Reisverzehr das Gluten. Doch ist wiederum die glykämische Last von weissem Reis höher als die von hellen Teigwaren. Lediglich Vollkornreis würde darunter liegen.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

raw schrieb am 29.06.2014

Hallo,
mich wuerde ihre Meinung zum Thema Seitan interessieren. Und zwar zu einem speziellen Seitan (Markenname entfernt. Bitte keine Markennamen in Kommentaren!! Die ZDG-Redaktion).
Auf deren Seite (Link entfernt. Bitte keine Links in Kommentaren!! Die ZDG-Redaktion) liest man so einiges wie gesund Seitan doch ist usw... unter anderem dies:
"XY verwendet keine Weizen- oder Dinkelgluten, sondern biologisches Weizenmehl oder Dinkelmehl. Dies ist .... Ebenfalls verwenden wir kein Weizenmehl, sondern haben bewusst biologischen Manitoba-Weizen oder biologischen Dinkel aus Italien oder Finnland gewählt."
...macht das einen Unterschied? Oder ist das alles Marketing?
Weiter: "Sowohl Weizen, Dinkel, wie auch Soja enthalten alle 8 essentiellen Proteine und die beiden semi-essentiellen Proteine. Seitan jedoch bietet eine bessere Aufnahme als Soja aus dem Supermarkt. Soja wird oft als vollwertiger als Weizen oder Dinkel angesehen, nach Angaben des PDCAAS (Protein Digestibility Corrected Amino Acid Score). Hierbei war jedoch die Soja-Industrie der Hauptsponsor dieser Forschungen und Maßstäbe. Viele Wissenschaftler, wie zum Beispiel die Weltgesundheitsorganisation, unterstützen den Wert von Stickstoff als Maßstab für die richtige Eiweißzufuhr nicht..."
Da ich viel auf Ihrer Seite unterwegs bin und mich immer fachkundig gut beraten fuehle wuerde mich Ihre Meinung zu diesem Thema sehr interessieren. Sie haben einen Beitrag hier welcher die Top 9 ungesunden Lebensmittel behandelt, dort kommt Seitan nicht gut weg.
Aber ist o. g. Seitan evtl. wirklich "besser"?

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo raw
Bitte berücksichtigen Sie, dass wir in unseren Kommentaren weder Links noch Werbung wünschen und daher Ihren Kommentar gekürzt haben.

Nachfolgend kleine Anmerkungen zu Ihren Zitaten. Bitte entscheiden Sie daraufhin selbst, ob Sie dem Produkt bzw. dem Hersteller Vertrauen schenken möchten oder lieber nicht:

- Es heisst DAS Gluten (mit Betonung auf der letzten Silbe). Uns ist weder eine weibliche noch eine Pluralform bekannt.
- Seitan IST Gluten, ob man nun Weizen oder Weizenmehl oder Manitoba-Weizen als Rohstoff verwendet.
- Lesen Sie überdies Ihre Zitate selbst: Zuerst nimmt man kein Gluten, dafür Weizenmehl oder Dinkelmehl. Anschliessend verwendet man auch kein Weizenmehl mehr, sondern Manitoba-Weizen oder Dinkel aus Italien. Was nun?
- Gluten wird aus glutenhaltigem Getreide gewonnen. Dazu wird das Getreide zu Mehl vermahlen, zu Weissmehl weiter verarbeitet, mit Wasser vermischt und dann die Stärke herausgewaschen (kann auch jeder aus Weissmehl zu Hause selbst machen). Das Gluten bleibt übrig. Es ist also Mehl erforderlich, ob man dies wahrhaben möchte oder nicht.
- Weder Weizen noch Dinkel noch Soja enthalten essentielle Proteine. Es gibt keine essentiellen Proteine! Es gibt essentielle Aminosäuren.
- Inwiefern soll Seitan eine bessere Aufnahme (von was?) bieten als Soja?
- Ohne Soja verteidigen zu wollen, verhält es sich nun einmal so, dass Soja ein höherwertiges Aminosäureprofil aufweist als Getreide. Das ist ganz normal, da Soja eine Hülsenfrucht ist und Hülsenfrüchte nun einmal über ein Protein höherer biol. Wertigkeit verfügen als Getreide. Daher wird auch häufig die Kombi Getreide-Hülsenfrüchte (z. B. Reis mit Bohnen) empfohlen, damit die Hülsenfrüchte die fehlenden Aminosäuren im Getreide kompensieren können und umgekehrt.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

little_drop schrieb am 18.05.2013

Ich lese immer nur von Sauerteig, der gut ist für das Mehl. Pizzateig z.B. wird aber mit Hefe gemacht. Bringt das auch was?

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo little_drop,
Hefe führt dazu, dass der Teig aufgeht, wirkt sich aber nicht - wie das der Sauerteig tut - auf die Verträglichkeit des Ergebnisses aus.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

maus2411 schrieb am 26.02.2012

Hallo, dich ich zur zeit stark übersäuert bin kenne ich mich mit den Mehlsorten und Brotsorten überhaupt nicht mehr aus.Ich esse gerne ein Bauernbrot ist das Basisch?Je mehr ich lese desto unsicherer werde ich.Und welche Brotsorten sind ebenfalls gesund für die Blutfettwerte? Mfg

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Maus2411,
vielen Dank für Ihre Mail.
 
Vor wenigen Tagen haben wir Ihnen bereits auf Ihre ähnliche Mail zum Thema Brot geantwortet. Der Wortlaut war der folgende:
Brot ist generell säurebildend. Allerdings gibt es stark und weniger stark säurebildendes Brot. Dinkelvollkornbrot beispielsweise gilt als weniger säurebildend als die üblichen Weizen- oder Weizenmischbrote (wozu auch das Bauernbrot gehört). Auch sog. Keimbrote sind deutlich weniger säurebildend als "normale" Brote. Informationen dazu finden Sie hier:

Alles über Brot
 
Brotsorten, die sich positiv auf die Blutfettwerte auswirken, sind jene, die einen hohen Ballaststoffgehalt haben, also Vollkornbrote. Denken Sie aber bitte daran, dass es deutlich wichtigere Faktoren für den Blutfettspiegel gibt als die Brotsorte, zumal Brot bei einer Übersäuerung sowieso nur in geringen Mengen gegessen werden sollte. Sie fahren sowohl im Hinblick auf die Übersäuerung als auch auf Ihre Blutfettwerte am besten, wenn Sie sich auf Gemüse, Salate, Nüsse, Hirse, Quinoa, frische Früchte und hochwertige Fette (Olivenöl, Leinöl, Kokosöl) konzentrieren und diese Ernährung gelegentlich mit etwas Fisch/Fleisch ergänzen.

Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Caliente3107 schrieb am 18.12.2011

Habe den Artikel über das schädliche Weissmehl sowie gealtertes Vollkornmehl gelesen. Wie sieht das mit dem Reisprotein aus. Das ist ja auch \"gemahlen\". Wie wird es haltbar gemacht? Danke im Voraus.

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Kristina,
das Reisprotein wird aus gekeimtem und fermentiertem Reis, also nicht aus dem trockenen Reiskorn hergestellt. Ferner wird bei der Produktion auf äußerst niedrige Herstellungstemperaturen geachtet. Folglich ist das Reisprotein - im Gegensatz zu den üblichen Getreidemehlen - reich an lebendigen Enzymen und Vitalstoffen. Darüber hinaus handelt es sich bei Reisprotein - wie der Name schon sagt - um ein Produkt, das überwiegend Proteine enthält (also nur wenige Kohlenhydrate) und das nur in geringen Mengen als Nahrungsergänzung eingenommen wird. Es handelt sich hierbei also nicht um ein Grundnahrungsmittel, wie das bei Mehl und Mehlprodukten heute der Fall ist.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit