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Das Aus für Mikrowellenöfen und Friteusen

Das Aus für Mikrowellenöfen und Friteusen

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(Zentrum der Gesundheit) - Mikrowellenöfen und Friteusen wurden aus öffentlichen Schulen verbannt – so wollte es ein neues Gesetz, das vom Gouverneur von Massachusetts, Deval Patrick, unterzeichnet wurde. Das neue Gesetz verlangte ausserdem, dass in Cafeterias und Mensas frisches Obst und frisches Gemüse angeboten werden, Tiefkühlgemüse hingegen vom Speiseplan verschwinden musste.

Übergewichtige Kinder mit hohem Diabetesrisiko

In Massachusetts sind fast 30 Prozent der Schulkinder entweder übergewichtig oder fettleibig. Schon jetzt weiss man, dass von jenen Kindern, die im Jahr 2000 zur Welt gekommen sind, 33 Prozent im Laufe ihres Lebens an Typ-2-Diabetes erkranken werden.

Da sowohl Figurprobleme als auch Diabetes mit der Ernährungsweise zusammen hängen, dürfte das neue Gesetz ein grossartiger Erfolg werden – zumindest, wenn die neue Ernährungsweise an den Schulen zu einem Umdenken bei Eltern und Schülern führt und die Ernährungsumstellung somit auch in die einzelnen Familien Einzug hält.

Vorbild Massachussetts

"Dieses neue Gesetz wäre bereits vor elf Jahren sinnvoll gewesen," erklärte der Abgeordnete Peter Koutouijan, der schon 1999 einen entsprechenden, jedoch damals noch folgenlosen Entwurf verfasst hatte.

Doch gilt auch in diesem Fall das Motto "Besser spät als nie" und so darf gehofft werden, dass die beispielhafte Ernährungsweise an den Schulen von Massachusetts viele andere Bundesstaaten dazu animieren wird, ähnliche Schritte einzuleiten, um die Gesundheit ihrer Kinder tatkräftig zu verbessern.

Ziel: schlanke Kinder und reduziertes Diabetesrisiko

Das Ziel des neuen Gesetzes bestand darin, Kindern einfache Möglichkeiten zu zeigen, wie sie selbst mit Hilfe gesunder Ernährung (gemeinsam mit Sportprogrammen) Übergewicht und Fettleibigkeit abbauen können. Gleichzeitig wird das Risiko der Kinder für Folgeerkrankungen wie beispielsweise Typ-2-Diabetes gesenkt.

Und wenn man schon so schön in Fahrt war, wollte das Massachusetts Department of Public Health (MDPH) zusätzlich zu diesen Frischkost-Richtlinien auch an einem Plan arbeiten, der die allgemeinen Ernährungsstandards im ganzen Bundesstaat erhöhen sollte.

So sollten auch Kinder aus einkommensschwachen Haushalten Zugang zu gesunden Mahlzeiten erhalten. Ihnen stellte man landesweit kostenloses Frühstück und Mittagessen aus gesunden und frischen Zutaten zur Verfügung.

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Kinder sind begeistert

Seit der Verabschiedung des Gesetzes werden die neuen Speisepläne von den Kindern zunehmend positiv aufgenommen. Statt Süssigkeiten gibt es jetzt Äpfel, Erdbeeren, Wassermelonen und viele andere Früchte.

Entgegen so mancher Erwartung zeigen sich die Kinder mehrheitlich begeistert über die neue Lebensmittelauswahl. Es macht ihnen Spass, sich aus all den bunten, süssen Früchten und geschmackvollen Gemüsearten ihre Mahlzeiten zusammenzustellen.

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