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Neue natürliche Arthritis-Therapie für Hund & Mensch

Neue natürliche Arthritis-Therapie für Hund & Mensch

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(Zentrum der Gesundheit) – Arthritis schmerzt und schränkt die Lebensqualität deutlich ein – sowohl bei Menschen wie auch bei Tieren. Meist verordnen Humanmediziner und auch Veterinäre ihren Arthritis-Patienten starke Schmerzmittel mit ebenso starken Nebenwirkungen. Jetzt testete man eine neue natürliche Arthritis-Therapie an Hunden. Die Tiere erhielten zwei neu entwickelte Mittel, die ausschliesslich aus natürlichen Zutaten wie Heilkräutern und Nahrungsergänzungsmitteln bestehen. Ihre Arthritis-Schmerzen gingen zurück und die Beweglichkeit der Gelenke verbesserte sich innerhalb weniger Wochen.

Arthritis kann Mensch und Tier betreffen

Arthritis ist eine entzündliche Gelenkerkrankung, die typischerweise in Schüben verläuft und mit meist unangenehmen Schmerzen einhergeht. Arthritis kann von Bakterien verursacht werden. Meist jedoch steht ein Autoimmungeschehen im Mittelpunkt, bei dem das Abwehrsystem des Organismus körpereigenes Knorpelgewebe angreift.

Betroffene können das arthritische Gelenk nur noch unter heftigen Schmerzen bewegen, was den Alltag und die Leistungsfähigkeit stark beeinträchtigt.

Bei einem akuten Arthritisschub können überdies noch zahlreiche unspezifische Symptome wie Fieber, Kopfschmerzen, Atembeschwerden und Hautprobleme auftreten, die man auf den ersten Blick gar nicht mit einer Gelenkerkrankung in Zusammenhang bringt.

Von Arthritis können nicht nur Menschen, sondern auch Tiere betroffen sein.

Hunde, die an Arthritis leiden, schonen das betroffene Gelenk, lahmen und bewegen sich deutlich langsamer. Auch wechseln sie häufig die Schlafposition und möchten nicht mehr lange spazieren gehen.

Natürlich kann das Gelenk – wie beim Menschen – geschwollen, heiss und berührungsempfindlich sein.

Schulmedizinische Arthritis-Therapie: Keine Heilung, aber Nebenwirkungen

Die schulmedizinische Therapie ist weder für Menschen noch für Tiere zufrieden stellend und geht mit hohen Risiken für schädliche Nebenwirkungen einher. Eine Heilung wird selbstverständlich nicht in Aussicht gestellt, da Arthritis als unheilbar gilt.

Also werden starke Schmerzmittel und entzündungshemmende Medikamente (Cortison) verordnet, die wenigstens zeitweise die Symptome lindern sollen. Ohne Medikamente kehren Schmerz und Entzündung jedoch immer wieder zurück.

Arthritis-Betroffene bzw. Menschen mit Arthritis-Hunden sind daher nicht selten permanent auf der Suche nach natürlichen Alternativen, die helfen oder vielleicht sogar bis zu einem gewissen Grad heilen, ohne gleichzeitig zu schaden.

Zwei neue natürliche Rezepturen aus Heilkräutern und Nahrungsergänzungsmitteln wurden jetzt in einer kanadischen Studie getestet – mit Erfolg!

Wirksame Heilkräuter gegen Arthritis

Prof. Éric Troncy und seine Kollegen von der kanadischen Université de Montréal widmen sich seit Jahren der Suche nach einer wirksamen natürlichen Behandlungsmethode gegen Arthritis.

Die Forscher entwickelten zwei Rezepturen, die kombiniert gegen Arthritis vorgehen.

Die erste Rezeptur wirkt konkret gegen die arthritische Entzündung und besteht aus Kurkumin, der Teufelskralle, schwarzen Johannisbeeren, Indischem Weihrauch, Weidenrinde, Bromelain aus der Ananas und Kamille.

Diese Zutaten kamen auch in das zweite Mittel, das Prof. Troncy und sein Team entwickelten. Zusätzlich enthielt dieses aber auch noch die Nahrungsergänzungsmittel Omega-3-Fettsäuren, Chondroitin und Glutamin. Diese Rezeptur lindert nicht nur die Entzündungen der Arthritis, sondern fördert ausserdem die Regeneration der Gelenke, also den Knorpelaufbau.

Schon nach 4 Wochen weniger Schmerzen

An der kanadischen Studie von Prof. Troncy nahmen 32 grössere Hunde teil, die alle die Diagnose Arthritis erhalten hatten.

Die Wissenschaftler teilten die Tiere in zwei Gruppen ein. Die eine Hälfte fungierte als Kontrollgruppe und erhielt ein Placebo.

Die anderen Hunden erhielten von ihren Haltern zunächst vier Wochen lang das erste Mittel ohne Nahrungsergänzung, danach bekamen sie weitere vier Wochen lang die zweite Rezeptur, die mit Omega-3-Fettsäuren, Chondroitin und Glutamin angereichert war.

Bereits nach den ersten vier Wochen konnten Prof. Troncy und seine Kollegen Verbesserungen bei jener Gruppe feststellen, die das Mittel erhalten hatte.

Nach Ablauf der gesamten acht Wochen sah man noch deutlichere Ergebnisse:

Die Hunde hatten viel mehr Kraft in den betroffenen Beinen, bewegten sich wieder viel mehr (zwei Stunden pro Tag mehr als zuvor) und belasteten die ursprünglich kranken Gelenke wieder verstärkt. All das deutete natürlich auch auf viel weniger Schmerzen hin.

Curcumin, Teufelskralle & Co wirken bei Mensch & Tier

In der Kontrollgruppe hingegen – also der Gruppe, in der die Hunde nur ein Placebo erhielten - verschlechterten sich die Arthritis-Symptome und damit das Befinden vieler Tiere kontinuierlich. Gleichzeitig bewegten sich die Tiere aus dieser Gruppe immer weniger.

Die beiden Kombinationen aus natürlichen Kräutern, Gewürzen, Früchten, Fettsäuren etc. wirken sich also ausserordentlich positiv bei Arthritis aus.

Zwar wurde die Untersuchung an Hunden durchgeführt, doch sind von vielen der eingesetzten Substanzen die positiven entzündungshemmenden und schmerzstillenden Auswirkungen auch auf den Menschen längst bekannt, so dass man getrost davon ausgehen kann, dass betroffene Personen ebenfalls von den beiden Nahrungsergänzungsmitteln profitieren können.

Noch gibt es die beiden Mittel in den beschriebenen Kombinationen nicht im Handel zu kaufen. Doch können die aufgeführten Zutaten natürlich auch einzeln besorgt und dann gemeinsam eingenommen werden.

Wie konkret Omega-3-Fettsäuren bei Gelenkschmerzen helfen, lesen Sie hier: Omega-3-Fettsäuren lindern Arthritis

Über die entzündungshemmende Wirkweise von Curcumin lesen Sie hier: Curcumin

Weitere ganzheitliche Massnahmen bei Arthritis finden Sie hier: Arthritis

Denken Sie bei Gelenkproblemen ferner auch immer an die Anwendung von MSM – organischem Schwefel.

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