Bei Erkältungen helfen diese Mittel

Bei Husten, Schnupfen und Heiserkeit bieten Apotheken und oft auch Drogerien oder Supermärkte ein grosses Arsenal an Mitteln, die Linderung bringen sollen. Viele dieser Mittel bleiben nicht selten ohne jede Wirkung, so dass man oft dankbar wäre, wenn man wüsste, was denn nun tatsächlich hilft und was nicht.

Zu den folgenden Mitteln gegen Erkältungen liegen sogar wissenschaftliche Untersuchungen vor, die einen Nutzen bei grippalen Infekten belegen. Nichtsdestotrotz gibt es sicher immer auch Massnahmen, mit denen Sie persönlich vielleicht bereits sehr gute Erfahrungen machten, zu denen es aber noch keine Studien gibt.

Kombinieren Sie daher am besten beides miteinander: Die nachfolgend vorgestellten Mittel und jene Mittel, die Ihnen erfahrungsgemäss immer gut helfen konnten.

Vitamin C gegen Erkältungen

Vitamin C ist eines der bekanntesten Mittel bei Erkältungen. Vitamin C ist ein starkes Antioxidans und entlastet schon allein aus diesem Grund das Immunsystem. Vitamin C kann jedoch auch direkt die Funktionstüchtigkeit unserer körpereigenen Abwehrzellen stärken und wirkt zudem im Mund, Hals und Rachenraum antimikrobiell auf dort ansässige Krankheitserreger.

Vitamin C kann sogar laut einer Studie vom Februar 2019 die Darm- und Leberfunktionen so gut beeinflussen, dass die Darmflora und die Darmschleimhaut besser geschützt sind und es auf diese Weise weniger wahrscheinlich zu einem Leaky Gut Syndrom mit all seinen ungünstigen Folgen kommen kann (1). Je gesünder der Darm und die Leber sind, umso geringer ist natürlich auch die Gefahr, dass Sie überhaupt eine Erkältung bekommen.

Wenn Sie Vitamin C kaufen, bevorzugen Sie Präparate, die neben Ascorbinsäure auch einen Anteil an natürlichem Vitamin C (Acerolapulver, Hagebuttenpulver o. ä.) enthalten und darauf, dass die Dosis hoch genug ist, so dass Sie täglich mindestens 1 bis 2 Gramm (oder bei Verträglichkeit auch mehr) Vitamin C einnehmen können.

Echinacea gegen Erkältungen

Echinacea, der Sonnenhut, eine Heilpflanze, die das Immunsystem stärken und Erkältungen vorbeugen soll. Auch hier kommt es auf die Zubereitung und Dosis an. In einer Studie von 2016 zeigte sich ein spezieller Drink aus Extrakten des Echinacea-Krauts und der Echinacea-Wurzel als genauso hilfreich bei einer Grippe wie ein schulmedizinisches Anti-Viren-Medikament.

* Den in dieser Studie genannten Drink erhalten Sie z. B. hier: Echinaforce Hotdrink

Holunderbeeren gegen Erkältungen

Holunderbeeren sollten bei Erkältungen in jedem Fall zum Einsatz kommen. Sie enthalten bestimmte sekundäre Pflanzenstoffe (Anthocyane), die über entzündungshemmende, antibakterielle und antivirale Eigenschaften verfügen. Holunder inaktiviert ausserdem jene Enzyme, die Schnupfenviren den Weg in die Schleimhautzellen ebnen würden.

In einer Studie zeigte sich, dass die fünftägige Einnahme von viermal täglich jeweils 15 ml Holunderbeerensirup die Dauer einer Grippe um 4 Tage reduzieren konnte.

Da man Holunderbeerensirup überdies selbst herstellen kann, ist man nicht einmal auf Produkte aus dem Handel angewiesen, die u. U. gesüsst oder mit anderen Zusätzen versetzt sein könnten.

Sie finden hier das Rezept für selbst gemachten Holunderbeerensirup.

Thymian gegen Erkältungen

Thymiantee sollte jede Erkältung begleiten. Er ist mit Sicherheit einer der stärksten und wirksamsten Heilkräutertees, die bei Erkältungen die begleitend auftauchenden Bakterien bekämpft, zähen Schleim verflüssigt, Entzündungen hemmt, Hustenreiz mildert und die Schleimhäute der Atemwege schützt.

Achten Sie beim Kauf auf einen hochwertigen Thymiantee. Beim Kauf von Filterbeuteln sollten diese einzeln verpackt sein, damit die wertvollen ätherischen Öle des Thymians nicht längst verschwunden sind, wenn Sie den Tee aufbrühen.

* Thymian-Tee erhalten Sie z. B. hier: Thymian-Tee

Umckaloabo gegen Erkältungen

Umckaloabo (Pelargonium sidoides), eine Heilpflanze aus der südafrikanischen Volksmedizin, legt sich mit ihren Wirkstoffen schützend auf die Schleimhäute der Atemwege. Sie regt ausserdem das Immunsystem an und bekämpft direkt die verursachenden Erkältungsviren. Besonders Husten, aber auch Nasennebenhöhlenentzündungen, Schnupfen und Halsschmerzen werden schnell schwächer, wenn man Umckaloabo einsetzt. Nehmen Sie dazu dreimal täglich Umckaloabo-Extrakt gemäss Packungsbeilage ein.

Zink gegen Erkältungen

Zink ist DAS Spurenelement für ein leistungsstarkes Immunsystem. Wenn Sie gut mit Zink versorgt sind, sitzt der Mineralstoff z. B. in der Nasenschleimhaut und hemmt dort die Vermehrung der typischen Husten- und Schnupfenviren. Werden Sie also immer wieder von Erkältungen heimgesucht, lohnt sich die Überprüfung Ihres Zinkspiegels.

Liegt bereits eine Erkältung vor, sollten Sie am besten gleich innerhalb der ersten Stunden Zink einnehmen (75 mg, auch in den fünf folgenden Tagen), was die Dauer der Erkältung verkürzen kann. Diese Zinkdosis ist sehr hoch und ist nur für eine kurzfristige Therapie von höchstens einer Woche gedacht! Sollte es zu Symptomen wie Übelkeit, Durchfall, Kopfschmerzen oder einem veränderten Geschmacksempfinden kommen, setzen Sie das Zink ab bzw. pausieren Sie mit der Einnahme.

Vitamin D gegen Erkältungen

Ein zu niedriger Vitamin-D-Spiegel senkt die Abwehrkraft und erhöht nachweislich die Gefahr einer Erkältung (und anderer Erkrankungen). Liegt bereits eine Infektion vor, ist Vitamin D direkt an der Regulierung der Abwehrzellen beteiligt und sorgt ausserdem dafür, dass in den Schleimhäuten der Atemwege körpereigene Schutzstoffe gebildet werden.

Lassen Sie daher noch heute Ihren Vitamin-D-Status überprüfen und nehmen Sie so viel Vitamin D ein, wie Sie persönlich benötigen, um wieder einen gesunden Vitamin-D-Spiegel zu erreichen. Wie Sie dabei vorgehen können, lesen Sie hier: Vitamin D: Die richtige Einnahme

Probiotika gegen Erkältungen

Probiotika, also Präparate, die mit nützlichen Darmbakterien versorgen, helfen im Akutfall nicht mehr so gut. Wenn Sie jedoch in Zukunft weniger oder gar keine Erkältungen mehr bekommen möchten, sollten Sie am besten noch heute mit einer Kur mit einem hochwertigen Probiotikum starten. Denn Probiotika erhöhen die Zahl der Abwehrzellen und können das Erkältungsrisiko – bei mindestens vierwöchiger, besser 12-wöchiger Einnahme – deutlich reduzieren. Kommt es dennoch zu einer Erkältung, dann dauert diese nicht mehr so lange, wenn man zuvor eine Probiotika-Kur machte.

* Wir empfehlen dazu das Probiotikum Combi Flora oder diese probiotische Kur: Combi Flora Kur (3 Monate) zum Aufbau der Darmflora

Was bei Erkältungen hilft

Zusammenfassend hilft bei Erkältungen also diese Vorgehensweise:

  • Nehmen Sie täglich 1 bis 2 g Vitamin C – in mehrere Dosen über den Tag verteilt
  • Nehmen Sie im Wechsel Holunderbeerensirup und Echinaceasaft
  • Trinken Sie dreimal täglich eine Tasse Thymiantee
  • Nehmen Sie Umckaloabo-Extrakt gemäss Packungsbeilage
  • Bei Bedarf können Sie kurweise Zink einnehmen (Verträglichkeit beachten!)

Zur Prävention, damit Sie also künftig von Erkältungen verschont bleiben, bringen Sie Ihren Vitamin-D-Spiegel auf Vordermann und führen Sie eine Probiotika-Kur über drei Monate durch.

Selbstverständlich sollten Sie auch auf eine insgesamt gesunde Ernährungs- und Lebensweise achten, was bedeutet, vitalstoffreich essen, viel an der frischen Luft bewegen, früh ins Bett gehen, viel trinken (Wasser und Kräutertee) und nicht stressen lassen!

*Dieser Artikel enthält Werbung. Unsere Website enthält Affiliate Links (* Markierung), also Verweise zu Partner Unternehmen, etwa zur Amazon-Website. Wenn ein Leser auf einen Affiliate Link und in der Folge auf ein Produkt unseres Partner-Unternehmens klickt, kann es sein, dass wir eine geringe Provision erhalten. Damit bestreiten wir einen Teil der Unkosten, die wir für den Betrieb und die Wartung unserer Website haben, und können die Website für unsere Leser weiterhin kostenfrei halten.

Fernausbildung zum ganzheitlichen Ernährungsberater

Sie interessiert, was in unserem Essen steckt und wollen wissen, wie sich Nähr- und Vitalstoffe auf den Körper auswirken? Sie wünschen sich ein gesundes Leben für sich, Ihre Familie und Mitmenschen? Ernährungsberater sind beliebt – doch oft geht bei der Beratung der ganzheitliche Aspekt vergessen, den es für eine nachhaltige Gesundheit braucht. Lernen Sie bei der Akademie der Naturheilkunde die Zusammenhänge zwischen Lebens- und Ernährungsweise sowie physischem und psychischem Wohlbefinden kennen.

Die Akademie der Naturheilkunde bildet interessierte Menschen wie Sie in rund 16 Monaten zum ganzheitlichen Ernährungsberater aus. Bestellen Sie hier die kostenlose Infobroschüre.


Quellen

  1. Trabera MG et al., The relationship between vitamin C status, the gut-liver axis, and metabolic syndrome, Redox Biology, Februar 2019

Weitere Studien zu den Aussagen aus diesem Artikel finden Sie in unserem Hauptartikel zu diesem Thema bzw. in den verlinkten weiterführenden Artikeln.