Zentrum der Gesundheit
  • Frittiertes in kleinen Metall-Körbchen serviert

Frittierte Nahrungsmittel schaden der Gesundheit

Frittierte Lebensmittel können die Lebenszeit verkürzen. In einer Studie zeigte sich, dass Frittiertes die Gesundheit deutlich beeinträchtigt und so das Sterberisiko erhöhen kann.

5 likes
24 August 2021

Frittierte Lebensmittel kosten Lebenszeit

In einer Studie, die im Januar 2019 im British Medical Journal veröffentlicht wurde, ergab sich im Grunde nichts Unerwartetes: Der regelmässige Verzehr von frittierten Lebensmitteln kann Lebenszeitkosten, sprich früher zum Tode führen.

Frühere Studien hatten bereits gezeigt, dass Frittiertes zu den verschiedensten Gesundheitsproblemen führen oder zumindest beitragen kann. So können Pommes und Co beispielsweise die Herz-Kreislauf-Gesundheit beeinträchtigen oder die Gefahr eines Typ-2-Diabetes verstärken.

Frittiertes erhöht Sterberisiko durch Herzerkrankungen

Forscher der University of Iowa schauten sich in der aktuellen Studie nun konkret das Sterberisiko von Frauen jenseits der 50 an, wenn diese gerne Frittiertes auf ihrem Speisezettel stehen hatten. Als Grundlage diente die Women's Health Initiative (WHI), eine Datensammlung von 106.966 US-amerikanischen Frauen im genannten Alter.

Es zeigte sich, dass die Frittier-Fans unter den Frauen früher starben als jene, die Frittiertes nicht mochten, wobei die Todesursachen sehr unterschiedlich sein können – ob Herzinfarkt, Krebs oder ganz andere Ursachen. Allerdings war neben einem allgemein erhöhten Sterberisiko auch ein erhöhtes Sterberisiko konkret infolge von Herzerkrankungen ersichtlich.

Sind alle frittierten Lebensmittel gleich schädlich?

Allerdings konnte man beobachten, dass Frauen, die besonders häufig Frittiertes assen, meist aus den niedrigeren Bildungsschichten stammten, ein geringeres Einkommen hatten, häufig zu den Raucherinnen zählten und sich insgesamt eher ungesund ernährten.

Doch selbst wenn man diese anderen Risikofaktoren berücksichtigte (die Gesamtqualität der Ernährung, das Einkommen, den Bildungsstand, den allgemeinen Lebensstil etc.), konnte schon eine Portion Frittiertes pro Tag das Sterberisiko – im Vergleich zu jenen, die Frittiertes nicht mochten – um durchschnittlich 8 Prozent erhöhen. Um zu sehen, ob alle frittierten Lebensmittel das Sterberisiko gleichermassen beeinflussten, wurden diese zunächst in drei Gruppen aufgeteilt:

ANZEIGE
  • Davert - Noodle Cup
    Davert Noodle Cup 1,49 €
  • Öko-Windeln
    Naty Öko-Windeln 9,99 €
  • Eden - Kartoffel-Knödel
    Eden Kartoffel-Knödel 3,09 €
  • Ananasstücke
    Morgenland Ananasstücke 4,66 €
  • effective nature - R-Alpha-Liponsäure
    effective nature R-Alpha-Liponsäure 24,95 €
  • Brownies
    Bauck Hof Brownies 3,79 €
  1. Frittiertes Hühnchen
  2. Frittierter Fisch, Fischsandwiches (wobei der Fisch darin frittiert ist), frittierte Meeresfrüchte wie z. B. Shrimps oder Austern.
  3. Pommes frites, frittierte Kartoffeln, frittierter Reis, Tortilla-Chips, Tacos, Schweinekrusten etc.

Frittierter Fisch und frittiertes Fleisch besonders schädlich

Es zeigte sich, dass das Sterberisiko besonders stieg (um 13 Prozent), wenn man täglich eine Portion frittiertes Hühnchen ass. Eine Portion frittierter Fisch oder frittierte Shrimps pro Tag erhöhte das Risiko, verfrüht an einer Herzerkrankung zu sterben, um ebenfalls 13 Prozent.

Da diese Lebensmittel oft auch stark verarbeitet und zusätzlich stark gesalzen sind, können natürlich auch diese Eigenschaften zur Entstehung der genannten Gesundheitsprobleme beitragen.

Man kann also mit kleinen Veränderungen seines Ernährungs- und Lebensstils sehr leicht die eigene Gesundheit und auch die Lebenszeit beeinflussen, z. B. schon allein dann, wenn man Frittiertes gar nicht mehr oder wenigstens deutlich seltener isst als bisher.

Natürlich gibt es noch weitere Massnahmen, die dafür sorgen können, dass man sein Leben möglichst lange und gesund geniessen kann. Allerdings sind auch diese nicht wirklich neu:

  1. Sich viel bewegen
  2. Viel Gemüse essen, wenig Fleisch
  3. Nicht rauchen
  4. Nur wenig Alkohol trinken
  5. Normalgewicht anstreben und halten
  6. usw.


* Auf unseren Internetseiten finden Sie Werbung. Mehr Informationen zu diesen Affiliate-Links erhalten Sie hier.

Spende

Ihre Spende hilft uns

Wenn Ihnen dieser Artikel gefallen hat, würden wir uns über einen kleinen Beitrag zu unserer Arbeit sehr freuen! Spenden Sie jetzt mit Paypal.

ANZEIGE

Fernausbildung zum ganzheitlichen Ernährungsberater

Sie interessiert, was in unserem Essen steckt und wollen wissen, wie sich Nähr- und Vitalstoffe auf den Körper auswirken? Sie wünschen sich ein gesundes Leben für sich, Ihre Familie und Mitmenschen? Ernährungsberater sind beliebt – doch oft wird bei der Beratung der ganzheitliche Aspekt vergessen, den es für eine nachhaltige Gesundheit braucht.

Lernen Sie bei der die Zusammenhänge zwischen Lebens- und Ernährungsweise und Ihrem körperlichen und seelischen Wohlbefinden kennen.

Im Fernstudium bei der Akademie der Naturheilkunde lernen Sie in rund 16 Monaten, wie Sie Ihre Gesundheit über Ihre Ernährung beeinflussen können und damit den Grundstein für ein gesundes und glückliches Leben legen können.


Durch diese Ausbildung habe ich die Möglichkeit, volle Verantwortung für mich, meinen Körper und meine Gesundheit zu übernehmen und auch meine Familie und meine Mitmenschen profitieren von den wertvollen Inhalten.

Ramona, Absolventin

Bestellen Sie jetzt die

Quellen
  • Cohut M, Eating fried foods could increase death risk, study warns, Januar 2019, Medical News Today
  • Yangbo Sun, Wei Bao et al., Association of fried food consumption with all cause, cardiovascular, and cancer mortality: prospective cohort study, BMJ, 2019
  • Leah E Cahill, An Pan, Stephanie E Chiuve, Qi Sun, Walter C Willett, Frank B Hu, Eric B Rimm, Fried-food consumption and risk of type 2 diabetes and coronary artery disease: a prospective study in 2 cohorts of US women and men, Am J Clin Nutr. 2014 Aug; 100(2): 667–675
  • Taraka V. Gadiraju et al., Fried Food Consumption and Cardiovascular Health: A Review of Current Evidence, Nutrients. 2015 Oct; 7(10): 8424–8430