Naturheilkunde/Therapie

Pankreaskrebs – Geschichte einer Heilung

  • Autor: Zentrum der Gesundheit
  • aktualisiert: 08.10.2018
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Pankreaskrebs – Geschichte einer Heilung
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Pankreaskrebs (Krebs der Bauchspeicheldrüse) gilt als einer der aggressivsten Krebsarten überhaupt. Die Schulmedizin gibt Betroffenen kaum Hoffnung. Hoffnung dagegen machen Erfahrungsberichte von Menschen, die den Pankreaskrebs besiegt haben. Kathryn Hahn aus Texas gehört zu diesen Menschen. Nach mehreren Chemotherapien war sie dem Tode geweiht, wandte sich dann mit letzter Kraft ganzheitlichen Methoden zu – und wurde geheilt.

Pankreaskrebs – Ist Heilung möglich?

Die Überlebenschancen werden bei Pankreaskrebs nicht sehr hoch eingeschätzt. Es sei ein besonders aggressiver Krebs, heisst es. Als einzige Behandlungsmethode kommen in der Schulmedizin daher auch aggressivste Chemotherapien zum Einsatz. Wie könnte bei einer solchen Krankheit die sanfte Naturheilkunde helfen? Wie soll Heilung hier möglich sein?

Auch kennt alle Welt Steve Jobs, US-Unternehmer und Apple-Mitgründer, der seinen Pankreaskrebs zunächst mit alternativen Methoden zu bekämpfen versuchte, bevor er sich dann – seiner Meinung nach zu spät – der Schulmedizin zuwandte. Mit seinen fast grenzenlosen finanziellen Mitteln stellte er sich aus den besten Ärzten und Wissenschaftlern der Welt einen eigenen Ärztestab zusammen. Therapien wurden perfekt auf ihn zugeschnitten – doch nichts half. Steve Jobs verstarb.

Über seinen Biografen liess er ausrichten, dass er es bedauere, nicht früher einer Operation zugestimmt zu haben. Doch wer kann schon mit Sicherheit sagen, dass ausgerechnet dies sein Leben gerettet hätte?

Jeder Mensch ist anders – und jeder Krebs ist anders

Jeder Mensch und jeder Krebs ist anders. Und niemand weiss, welche Vorgehensweise bei wem nun die beste und erfolgversprechendste ist. Vielleicht ist die beste Lösung eine kombinierte Vorgehensweise? Vielleicht ist es am besten, auf die innere Stimme zu hören und das zu tun, von dem man selbst überzeugt ist? Vielleicht sollte man sich auf Gott verlassen (oder an wen auch immer man glaubt) und darauf, dass er schon das Richtige tun wird?

Sicher ist auf jeden Fall, dass es keine Therapie gibt, die bei jedem Menschen auf die gleiche Weise wirkt, dass ferner Ärzte nicht wissen können, was für den einzelnen Menschen nun das einzig Richtige ist und dass auch die nächsten Angehörigen meist von starken Ängsten beeinflusst werden und daher keine Hilfe sind in Bezug auf die Wahl der passenden Vorgehensweise.

Sicher ist auch, dass viele Menschen erst dann geheilt werden, wenn sie von der Schulmedizin aufgegeben wurden, wenn sie das Leben loslassen konnten und daraufhin das taten, was ihnen für die letzten Wochen am sinnvollsten schien: Möglichst gesund zu leben und zu essen – und mit sich selbst und den nahe stehenden Menschen liebevoll umzugehen. Oft lässt sich ausserdem beobachten, dass Menschen, die letztendlich den Krebs besiegten, einen sehr starken Glauben zu Gott entwickelten und ihm voll und ganz vertrauten – so auch Kathryn Hahn aus Texas.

Diagnose Pankreaskrebs: "Du schaffst es!"

Als Kathryn im Januar 2012 – kurz vor ihrem 50sten Geburtstag – im Gottesdienst einer Predigt zum Thema "Du schaffst es!" lauschte, fühlte sie sich direkt angesprochen. Sie fragte sich, was wohl passieren würde. Was sie wohl in nächster Zeit würde schaffen müssen. Zwei Wochen später erhielt sie die Diagnose einer seltenen Form des Pankreaskrebses. Sie hatte bereits neun Tumore. Einen in der Leber, sieben im Bauchraum und einen in der Bauchspeicheldrüse.

Die Ärzte waren alles andere als optimistisch und erklärten, dass man jetzt sehr aggressiv vorgehen müsse und dass Kathryn keine Zeit mehr zu verlieren hätte, um mit der Therapie zu beginnen.

Schon bei der Diagnose erlebte Kathryn einen sehr unwirklich erscheinenden Moment. Sie fühlte die grösste Angst ihres Lebens, doch spürte sie gleichzeitig, dass ihr Gott sehr nah war. Sie war sich sicher, dass er sie heilen würde. Während der darauf folgenden Chemotherapie hielt auch ihr Mann die Vision ihrer Heilung aufrecht. Er betete viel für sie. Ja, überall auf der Welt beteten Freunde für sie. Nie gab sie das Vertrauen in Gott auf.

Daily Deal am Mittwoch

"Die Chemotherapie tötete mich fast"

Kathryn begann jedoch auch im Internet nach Möglichkeiten zur alternativen Krebstherapie Ausschau zu halten. Sie stiess zunächst auf die Gerson Therapie und auf den Essiac Tee. Dennoch probierte sie nichts davon aus. Sie war es zu sehr gewöhnt, das zu tun, was der Arzt sagte und wagte es nicht, etwas Neues auszuprobieren.

Von Februar bis November 2012 machte sie sieben verschiedene Chemotherapien von drei unterschiedlichen Onkologen und nahm ausserdem an einer klinischen Studie teil – mit keinerlei positiven Resultaten. Sie litt inzwischen an nahezu jeder vorstellbaren Nebenwirkung der Chemotherapien und war – zum Erstaunen vieler – noch immer am Leben. Trotz der aggressiven Behandlungen war der Krebs in voller Stärke da – und ihre Tumormarkerwerte lagen bei über 400. Beim Gesunden liegen sie unter 37.

Erste Versuche mit Naturheilkunde – und das Haar wächst wieder

Schliesslich beschloss sie, all die Informationen, die sie mittlerweile zu natürlichen Massnahmen bei Krebs gesammelt hatte, als Zeichen Gottes zu betrachten. Schon im September, also noch mitten in der Chemotherapie, begann sie mit der Einnahme von Chlorella, Spirulina und einem Pulver-Mix aus Gräsern, Kräutern, Enzymen und Algen. Nach zweieinhalb Wochen wuchs ihr Haar wieder (das ihr komplett ausgefallen war). Ihre Blutwerte hatten sich verbessert und sie fühlte sich vergleichsweise gut, obwohl sie nach wie vor chemotherapeutisch behandelt wurde. Ihr Arzt wollte sofort wissen, was sie gemacht habe oder immer noch mache.

Ende November aber litt sie an starken Knochenschmerzen, weil die Chemotherapie das Knochenmark massiv beschädigt hatte. Kathryn hatte genug und stieg aus der klinischen Studie aus, an der sie gerade teilnahm.

Die Gerson Therapie: Säfte, Kaffee-Einläufe und vieles mehr

Zu jener Zeit trafen von einer Freundin aus Übersee Geschenke ein. Sie schickte Kathryn alle Zutaten für die Gerson Therapie: eine Saftpresse, verschiedene Nahrungsergänzungsmittel und ein Set für Kaffee-Einläufe. Ein Freund dieser Freundin hatte sich mit Hilfe der Gerson Therapie selbst von Krebs geheilt. Kathryn wollte es ihm nachtun und startete sofort mit dem Gerson Protokoll.

  • Sie ass ab sofort vegetarisch.
  • Sie strich Zucker, Salz, Milchprodukte und Fertigprodukte aus ihrer Ernährung.
  • Sie ass viel Rohkost.
  • Sie nahm eine Menge Nahrungsergänzungsmittel ein, u. a.
  • Chlorella
  • Spirulina
  • Pulver-Mix aus Gräsern, Kräutern, Enzymen und Algen
  • Natürliches Vitamin C aus der Acerolakirsche
  • Magnesium und Calcium
  • Inositol (wirkt krebshemmend)
  • Curcumin und Weihrauch gegen Schmerzen und Entzündungen und zur Bekämpfung von oxidativem Stress
  • Proteolytische Enzyme
  • Coenzym Q10
  • Probiotika für den Darm
  • Sie trank täglich Essiac Tee.
  • Sie entgiftete mit Kaffee-Einläufen (3 bis 4 täglich – 1 morgens, 1 bis 2 mittags und 1 am Abend).
  • Sie trank pro Tag 10 Gläser frisch gepresste Obst- und Gemüsesäfte (3 Grünsäfte, 3 Karottensäfte und 4 Karotten/Apfelsäfte).

Der Krebs schrumpft!

Zweieinhalb Wochen später zeigte der Computertomograph einen 20prozentigen Rückgang des Krebses. Ärzte und Krankenschwestern waren begeistert. Ihr Arzt sagte, was auch immer sie tue, sie solle damit fortfahren und in drei Monaten wieder kommen. Nach drei Monaten war der Krebs weiter geschrumpft – und das, wo die Chemotherapie über ein ganzes Jahr hinweg nichts Vergleichbares hatte erreichen können, ausser ihren Körper zu zerstören. Erneut wies sie ihr Arzt an, mit der Gerson Therapie fortzufahren. In einem halben Jahr wolle er sie wieder sehen.

Es ging weiter bergauf und im Juni 2013 waren Kathryns Tumormarker auf 200 gefallen.

Pankreaskrebs: Geheilt!

Kathryn las viele Bücher über Gesundheit, Ernährung und Heilung, z. B. The China Study von T. Colin Campbell, Gabel statt Skalpell von Gene Stone, natürlich Die Gerson Therapie von Charlotte Gerson, A Cancer Battle Plan von David J. Frahm und viele weitere. "Gut für mich zu sorgen, das gesunde Essen zuzubereiten und das Gerson Protokoll umzusetzen, erforderte viel Arbeit und Aufmerksamkeit. Doch machte es mir grosse Freude! Auch glaubte ich, dass dies viel eher die von Gott vorgeseheStrategie war, um mich zu heilen, als in einem Stuhl zu sitzen und mir das zerstörerische Gift der Chemotherapie in die Venen leiten zu lassen.

Wieder ein halbes Jahr später – im Januar 2014 – wurden die Tumormarker erneut bestimmt. Sie lagen mit 48 fast im gesunden Bereich und Kathryn freut sich: "Ich bin so begeistert und dankbar."

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Anonym schrieb am 28.10.2017

Hallo, ich habe eine Bauchspeicheldrüsenschwäche und ernähre mich ganz gesund und trotzdem leide ich immer noch an Blähungen, wenn ich Rapsöl oder Sonnenblumenöl zu mir nehme habe ich ganz starke Blähungen, die richtig schmerzen und mein Bauch sieht aus wie ein großer Ballon, ich verzichte schon seit langem darauf diese Öle zu mir zu nehmen und es geht mir auch viel besser, ich nehme auch keine Fertigprodukte zu mir!, aber ich habe immer noch ab und an Blähungen, aus dem Grund habe ich mal hier alles was ich so esse aufgezählt. Es wäre ganz lieb von ihnen wenn Sie mir sagen könnten,was ich davon nur mäßig essen darf oder überhaupt nicht solange meine Bauchspeicheldrüse krank ist. Distelöl, Olivenöl, Kokonussöl, Leinöl, Hirse, Buchweizen, Langkornreis, Sojamilch, Reiswaffeln, Maiswaffeln, Cornflakes aus 100% Mais, Kartoffeln, Zwiebeln, Knoblauch, Rotkohl und Weißkohl, Tomaten, Gurken, Champignons, Aubergine, Erdnüsse, Nussmischungen(Cashew, Walnuss, Paranuss, Haselnuss, Mandeln, Rosinen),Zuccini, Karotten, Sellerie, Paprika, Chilli, Erbsen, Tomatenmark Bio, Maismehl, Backhefe, Apfelessig, Kopfsalat, Eisbergsalat, gefrorene Obstmischungen(Erdbeeren, Johannisbeeren rot schwarz, Brombeeren, Himbeeren, Heidelbeeren), gefrorenes Gemüse(Karotten, Blumenkohl, Brokkoli, Kaiserschoten, Porree, Bambussprossen, Black Fungus, Erbsen, Wirsing, Pastinaken, Mungobohnenkeime), Linsensuppe, Popcorn, Vollrohrzucker, Himalajasalz, Pangasiusfilets, Apfelsaft, O-Saft, Datteln, Bio Schokolade, Zitronen, Limetten, Nudeln aus Mais, Sonnenblumenkerne, Sesam. Neuerdings junger Spinat und Hefeflocken. Alnaturra Waldfruchtaufstrich, Gutbio veg. Streichcreme Curry Papaya. Ein oder zweimal im Monat folgende: Quinoa, Amaranth, Hähnchen, Pangasiusfilets, Thunfisch Das ist in allem was ich so esse. Ich freue mich auf ihre Antwort. LG

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Zwar gibt es gewisse Regeln, an die man sich bei einer BSD-Schwäche halten sollte. Doch ist es letztendlich immer so, dass jeder Mensch eine andere Verträglichkeit aufweist. Der eine verträgt bei BSD-Schwäche gedünstete Kohlgemüse, der andere nicht. Der eine verträgt Nüsse, der andere nicht. Aus unserer Sicht sind in Ihrer Aufzählung sehr viele Lebensmittel dabei, die schon beim Gesunden als schwer verdaulich gelten, wie z. B. Kohlgemüse, Linsen, Knoblauch, Zwiebeln, Gurken, Champignons, Nüsse, Paprika, Lauch, Popcorn, Zucker, Säfte, Schokolade, Thunfisch....

Sie müssten also mit Hilfe eines Ernährungstagebuches am besten selbst austesten, was bei Ihnen Beschwerden verursacht und was nicht. Sicher hilft Ihnen ein Ernährungsberater dabei.

Sehr viele Tipps und auch Ernährungsratschläge finden Sie hier.

Wir würden also eher zu einer Schonkost raten, bis Ihre Beschwerden besser sind und erst dann langsam wieder das eine oder andere schwerer verdauliche Lebensmittel dazunehmen.

Alles Gute!

Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Quellen