Kommentare zu «7 Vorteile von Omega-3-Fettsäuren»

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Graf schrieb am 22.07.2018

Hallo liebes ZDG,
ich habe ein eigenartiges Problem und müsste mich durch einen Selbsttest bestätigt fühlen. Ich nehme seit 3 Jahren Omega 3 in Form eines Algenpräparates (Opti3). Den Omega3 Index habe ich überprüfen lassen. Er war "dann" gerade so in Ordnung und man empfahl mir, bei der Höhe der Einnahme zu bleiben. Nun habe ich seit 3 Monaten den Versuch gewagt, die doppelte Dosis täglich zuzuführen. Ich dachte, kann ja nicht schaden und da ich einige Baustellen (Osteopenie, Leaky Gut, HI, FI) habe, war das für mich mal dran. Dann kam es. Erst war es nur ein Verdacht, aber durch Absetzen und Wiedereinnehmen hat sich das bestätigt: Ich hatte zwei Schmerzstellen am Körper, die ich sonst nie hatte (hab eigentlich auch sonst eher keine Schmerzen, außer mal Rücken ein bisschen): Am Fuß und am linken Oberarm. Das eine war eher Knochen, das andere eher Muskeln. Nach Absetzen von Omega 3 war es innerhalb von 2 Tagen verschwunden, nach Zuführen genauso wieder da. Bin ich jetzt verrückt oder scheint da was dran zu sein? Ich muss dazu sagen, dass ich durch meine gesunde Ernährung wohl sehr wenige Omega 6 Fettsäuren zu mir nehme. Habe ich es also geschafft, ein Ungleichgewicht zu erzeugen, so dass Omega 3 negativ bei mir wirkt? Natürlich werde ich nach einer Pause weiterhin die ALTE Dosis einnehmen. Aber mich würde schon interessieren, ob auch hier schon gilt: Die Dosis macht das Gift?

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Herr Graf

Ja, eine hohe Omega-3-Dosis kann beispielsweise auch die Blutgerinnung herabsetzen, so dass es in manchen Fällen zu Blutungen kommen kann. Konzentrierte und isolierte Stoffe - ganz gleich in welch hoher Qualität und auch ganz gleich, ob sie natürlichen Ursprungs sind - können immer zu Nebenwirkungen führen, wenn man sie in einer für einen persönlich zu hohen Dosis einnimmt.

Viele Grüsse

Ihr Team vom

Zentrum der Gesundheit

jogiuno schrieb am 14.06.2018

Ich habe nun beide Omega 3 Artikel von Ihnen gelesen und glaube das die Botschaft die sie vermitteln "Achtung Omega 3 Mangel" falsch ist.
Dem Leser wird die Botschaft vermittelt, das er einen Omega 3 Mangel hat und jetzt schnell diesen durch NEM ausgleichen sollte.
Die Botschaft muss eine andere sein. Die Botschaft ist "Durch einen Omega 6 Überkonsum in der heutigen Gesellschaft haben viele Menschen einen Omega 3-Mangel.
Meine Story hierzu:
Vor dem Jahr 1930 war die Makuladegeneration eine medizinische Rarität. Es wird von 192 Fällen weltweit gesprochen.
Im Jahr 2020 werden wir weltweit 196 Millionen Fälle von Makuladegeneration haben.
Was ist in der Zwischenzeit passiert?
Habe die Menschen weniger Omega 3 zu sich genommen?
Nein!
Zwischen dem Jahr 1930 und dem Jahr 2010 hat der PUFA-Konsum (mehrfach ungesättigte Fettsäuren) von raffinierten Pflanzenölen von ca. 1.8 Gramm im Jahr 1930 auf ca., 90 Gramm in Jahr 2010 zugenommen.
Dies bedeutet eine Steigerung des 50-fachen. Im gleichen Zeitraum hat die Omega 3-Konzentration in den Zellen der Menschen durchschnittlich um 40% abgenommen.
Die Retina der Augen besteht bis zu 60% aus Omega 3 Fettsäuren.
Der Grund für diesen enormen Anstieg der Fälle von Makuladegeneration ist also nicht ein zu geringer Konsum von Omega 3 sondern der Überkonsum von Omega 6 durch mehrfach ungesättigte raffinierte Pflanzenöle (PUFA).
Danke für Ihre Aufmerksamkeit.
Freundliche Grüße, Jogi

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Jogi

Vielleicht finden Sie ja hier die gesuchten Informationen.

Viele Grüsse

Ihr Team vom

Zentrum der Gesundheit

anonym schrieb am 13.06.2018

Sehr geehrte Dame, sehr geehrter Herr,

mit großem Gewinn les ich Ihre Seite „Omega-3-Fettsäuren“, kann jedoch Ihre Mengenangaben zu EPA und DHA nicht interpretieren.

z.B. schreiben Sie:

»Der Omega-3-Fettsäuren-Bedarf liegt in der Schweiz, Deutschland und in Österreich offiziell bei 250 mg EPA/DHA pro Tag. «

Was bedeutet 250 mg EPA/DHA pro Tag? Was bedeutet der schräge Strich?

a) 250 mg EPA + 250 mg DHA pro Tag,

b) 250 mg EPA und DHA zusammengenommen, in nicht definiertem Verhältnis,

c) 250 mg EPA oder 250 mg DHA

Diese Unklarheit zieht sich durch die gesamte Literatur, auch in der Form

250 mg EPA und DHA.

Ähnlich finde ich es bei Ihnen in „Omega-3-Fettsäuren richtig dosieren“: »Die empfohlenen Bedarfsmengen an Omega-3-Fettsäuren für Gesunde ... lauten:

300 mg bis 600 mg EPA/DHA pro Tag …«

Für eine Aufklärung wäre ich Ihnen sehr dankbar.

Mit den besten Grüßen

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Offiziell wird der Bedarf an EPA/DHA genau so angegeben, wie wir es zitiert haben. Man kann daraus das Verhältnis der beiden Fettsäuren bzw. die einzelne Menge nicht erkennen.

Da in einer natürlichen EPA/DHA-Quelle ferner stets beide Fettsäuren enthalten sind (Fischöle, Algenöl) - und zwar im jeweils für dieses Lebensmittel natürlichen Verhältnis, ist es im Grunde nicht erforderlich die Dosis der einzelnen Fettsäure zu kennen. Die in Studien verwendeten Verhältnisse variieren zwischen 1 : 2 und 2 : 1, was bedeutet, dass man sich mit den üblicherweise erhältlichen Präparaten gut versorgen kann.

Die individuell benötigte Dosis hängt dann vom persönlichen Bedarf ab, also von der jeweiligen Ernährung und von möglichen Beschwerden, die gelindert werden sollen.

Alles Gute!

Ihr ZDG-Team

Anonym schrieb am 16.09.2017

Ok nochmal zu denn probiotika, da ich eine sorbit Unverträglichkeit habe, habe ich gelesen das die personen auf eine sehr gute Darmflora hatten sollen deswegen frage ich.

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Ja, bei Intoleranzen gleich welcher Art ist eine Darmsanierung grundsätzlich eine der Basismassnahmen.

Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Anonym schrieb am 16.09.2017

Ist es gesund wenn ich täglich außerhalb der Ernährung schwarzkümmel zu mir nehme. Da es ja umstritten ist ob omega 3 gesund ist und kann ich probiotika dauerhaft nehmen

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Omega-3-Fettsäuren sind für die Gesundheit sehr wertvoll. Schwarzkümmelsamen enthalten nur wenig Omega 3.

Probiotika nimmt man meist kurweise, um die Darmflora wieder in ihr gesundes Gleichgewicht zu bringen, z. B. 4 Wochen oder auch bis zu drei Monate lang. Bei Beschwerden jedoch, die nach dem Absetzen von Probiotika immer wieder zurückkehren, kann man Probiotika auch dauerhaft nehmen. Allerdings kommt es auch auf die Art Probiotika an, da es hier sehr grosse Unterschiede gibt.

Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Anonym schrieb am 22.04.2017

Hallo, ich habe eine Frage zum Omega 3 und Omega 6 Verhältnis. Muss das optimale Verhältnis von Omega 3 zu Omega 6 bei jeder Mahlzeit eingehalten werden oder reicht es wenn nur am Ende des Tages das Verhältnis stimmt? Mit freundlichen Grüßen

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Es genügt wenn schliesslich im Tagesverlauf das Verhältnis passt.

Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Anonym schrieb am 18.03.2017

Laut dem Artikel aus der Welt heisst es u.a. "...Omega-3 gilt als natürliches Wundermittel, das für Geist und Körper gut sein soll. Doch Ernährungsforscher glauben den Versprechungen schon lange nicht mehr.... Aber ob Omega-3 auch Tumoren schrumpft, das Gemüt aufhellt, Aggressionen lindert, Alzheimer verhindert und das Gedächtnis verbessert, ist mehr als umstritten. In weltweiten Großstudien wurden diese Effekte nicht belegt.

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Eigentlich genügt es schon, wenn Sie sich den Artikel durchlesen, um das Fazit zu verstehen. Hier einige Zitate:

  • In großen Dosen seien sie in jedem Fall gesundheitsschädlich...
  • Der menschliche Körper stellt sie nicht her – und in kleinen Mengen sind diese Fette für den Menschen tatsächlich lebenswichtig.
  • Zu viel Omega-3 ist wahrscheinlich schädlich.
  • Eine Überdosis schwäche die Immunabwehr...

Und genau das stimmt auch: Man sollte von keinem Stoff eine Überdosis zu sich nehmen. Auch ist keine Fettsäure besser als die andere. Jede Fettsäure sollte nur einfach in der richtigen Menge und im richtigen Verhältnis verzehrt werden. Und in der herkömmlichen Ernährung sind Omega-3-Fettsäuren nun einmal Mangelware. Ein Omega-3-Mangel aber wiederum hat gesundheitliche Nachteile, was dazu führt, dass die Behebung des Mangels wieder gesundheitliche Vorteile hat und somit etliche Symptome beheben kann.

Nichtsdestotrotz können auch kurweise eingesetzt therapeutische Omega-3-Dosen helfen, wie Sie feststellen werden, wenn Sie in unsere Suche "Omega 3 Fettsäuren" eingeben.

Dann wird im Welt-Artikel noch auf das Cholesterin und die gesättigten Fette eingegangen. Wir haben dazu schon mehrere Informationen veröffentlicht z. B. diese.

Dann liest man im Welt-Artikel noch dies:

„Man fand heraus, dass Fische viel Omega-3 enthalten, und übersah dabei, dass kleine Mengen anderer Stoffe viel mehr bewegen können.“ F-Säuren (Furanfettsäuren) finden sich im Leberfett von Fischen. Makrele, Lachs oder Thunfisch bilden die Stoffe nicht selbst, sondern fressen sie mit den Algen."

Stimmt. Genau deshalb empfehlen wir auch keine Omega-3-Fettsäuren aus Fisch, sondern aus Algen.

Kurzum, man hat in den Welt-Artikel kunterbunt alles gepackt, um den Leser möglichst rasch zu verwirren. Es geht schon los mit dem Olivenöl, das eigentlich als Vertreter der einfach ungesättigen Fettsäuren gilt, weshalb es hier mehr als unpassend ist, da es doch um die mehrfach ungesättigten Fettsäuren geht.

Omega-3-Fettsäuren waren noch nie ein Wundermittel.

Wer jedoch an einem Omega-3-Fettsäuren-Mangel leidet, sollte diesen beheben, da andernfalls Mangelerscheinungen auftreten.

Aus ganzheitlicher Sicht kann ein einzelner Stoff keine Wunder vollbringen, dies schafft nur eine insgesamt gesunde Ernährungs- und Lebensweise, die natürlich auch u. a. ausreichend Omega-3-Fettsäuren enthalten muss.

Überzeugende Studien zu liefern, ist schwierig, da die Teilnehmer im Falle der Omega-3-Fettsäuren dann nur Omega-3-Fettsäuren einnehmen, sich aber ansonsten weiterhin ungesund ernähren können. Würden Omega-3-Fettsäuren dann Alzheimer bessern, wären sie tatsächlich ein Wundermittel.

Die bei uns vorgestellten Untersuchungen zeigen daher Tendenzen auf - ein Wissen, das man für sich und seine Gesundheit nutzen kann, wenn man möchte. Bei beispielsweise der Alzheimer-Prävention oder der ADHS-Therapie oder auch jedweder Behandlung chronisch entzündlicher Erkrankungen auf Omega-3-Fettsäuren zu verzichten, also lieber in einem entsprechenden Mangel zu leben, wäre hingegen eindeutig unlogisch. Doch gehören zu den jeweiligen Präventionen/Therapien natürlich noch viele andere ganzheitliche und naturheilkundliche Massnahmen mehr. Allein mit Omega-3 kommt man hier tatsächlich nicht zum Ziel.

Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Anonym schrieb am 18.02.2017

ich lese Ihre Beiträge aufmerksam. Deshalb fallen mir Ungenauigkeiten auf, so z.B. in dem Beitrag Prävention durch Omega-3-Fettsäuren. Omega-3-Fettsäuren und Nerven Hier erscheint der Begriff "Alpha-Linolsäure".

Sie meinen aber "Alpha-Linolensäure".

Omega-3-Fettsäuren und Augen Hier heißt es: Die ungesättigte Fettsäure DHA, die aus Omega-3-Fettsäure gebildet wird. Sie meinen aber die mehrfach ungesättigte Fettsäure DHA...... Hier könnten Sie auch darauf hinweisen, dass das nur sehr begrenzt möglich ist. 

Omega-3-Fettsäuren und Krebs Mit dem Hinweis auf Kreta stellen Sie den Wert von Omega-3-Fettsäuren heraus. Der Wert wird jedoch bestimmt durch Omega-9- Fettsäure im Olivenöl. 0 Omega-3-Fettsäuren in der Natur Es geht immer nur um Omega 3, das jedoch ein Oberbegriff ist. Im Zusammenhang mit bestimmten Fischen geht es aber um Eicosapentaen- und Docosahexaensäure. Sie vergleichen die Fische mit knapp über 1% mit Leinöl, das bis zu 50% (Alpha-Linolensäure) enthält. Menschen können an einem Tag 200 Gramm Fisch verzehren mit gut 2 Gramm DHA/EPA. Mit 1-2 EL Leinöl nehmen Menschen nur etwa 10 Gramm mit 5 Gramm Alfa-Linolensäure zu sich, von der im besten Falle 10% in EPA und DHA umgewandelt werden können. Ich meine, Fisch schneidet gar nicht so schlecht bei diesem Vergleich ab. Es werden 2-3 Fischmahlzeiten in der Woche empfohlen. Deutsche verzehren 16 Kilogramm im Jahr, das sind rund 300 Gramm in der Woche. Japaner verzehren 60 und die Isländer gar 90 Kilogramm im Jahr. Sie liegen mit der Lebenserwartung weit vor uns.

Hochwertige Öle nur für die kalte Küche Hier werden Öle genannt, die sich im Verhältnis Omega-3- zu Omega-6-Fettsäuren stark unterscheiden, z.B. Lein- und Distelöl. Ich werde sicher noch auf einen Beitrag stossen, bei dem es um die entzündungshemmenden und die entzündungsfördernden Fettsäuren geht. Mit freundlichem Gruß

 

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Vielen Dank für Ihre Hinweise.

Unseren aktuellsten Omega-3-Artikel finden Sie hier.

Die von Ihnen genannten werden wir entsprechend anpassen bzw. überarbeiten/korrigieren/aktualisieren.

Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

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Tigger1 schrieb am 20.02.2016

Herzlichen Dank für Ihre Antwort, mit der Sie mir sehr geholfen haben. Und nun noch ein dickes Lob zu Ihre Seite mit allen Berichten - einfach SUPER. Habe mir daraus schon sehr viele Informationen geholt. DANKE!

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Tigger
Vielen Dank für Ihr nettes Lob!
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Tigger1 schrieb am 15.02.2016

Herzlichen Dank für die rasche Antwort. Mein Speiseplan schaut in etwa so aus: Tägl.: wenig Butter, 2 Weizenmehl-Brötchen, 1 Scheibe Roggen/Mischbrot, 2 Scheiben Wurst, 3 Scheiben Käse, Süßigkeiten in allen Varianten. Frisch zubereiteter Obst/Gemüsesaft mit 1/2 EL Leinöl mehrmals die Woche. Fleisch max. 2x wöchentlich- wenig Kokosfett zum Anbraten. Salat eher selten und wenn mit wenig Leinöl. Milchprodukte wie Joghurt sehr selten. Ich denke, dies ist das Wesentliche. Auch diesmal, schon jetzt vielen Dank für Ihre Antwort Grüßi

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Tigger
Wie in unserer vorigen Antwort erwähnt, finden sich in tierischen Produkten und in Getreideprodukten ausreichend Omega-6-Fettsäuren, so dass Sie sich um einen Omega-3-Überschuss sicher keine Sorgen machen müssen.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

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