Kommentare zu «Ozonisiertes Olivenöl für Problemhaut»

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LiLu0510 schrieb am 16.02.2018

Liebes Team von Zentrum der Gesundheit

habe Ihren Artikel über das ozonisierte Olivenöl gelesen, in der Hoffnung, dass ich nicht die einzige bin, die höchst allergisch darauf reagiert.
Ich bin 56 Jahre alt und mit der Ozontherapie groß geworden. Der Erfinder Dr. J. Hänsler aus Iffezheim, war der Arbeitgeber meiner Großmutter und später auch der meiner Mutter. Meine Mutter hat die ersten Ozongeräte hergestellt und repariert.
Als Kind trank ich regelmäßig Ozonwasser, war auch nie krank.

In den letzten Jahrzehnten habe ich mich nicht mehr großartig mit Ozontherapie beschäftigt. Hatte zwar ein altes Ozongerät zu Hause stehen, ab und zu zur Darminsufflation benutzt.
Seit 3 Jahren praktiziert mein Mann als Heilpraktiker und hat ein kleines Gerät von der Fa. Humaris gekauft.

Lange Rede, kurzer Sinn! Ich weiß schon seit fast 50 Jahren um die wunderbare Wirkung der Ozontherapie und des Ozongels.
Leider reagiere ich höchstallergisch auf das ozonisierte Olibenöl. Habe es immer wieder ausprobiert: z. B. bei Sonnenbrand, Schuppenflechte, weißem Hautkrebs. Jedesmal löst es einen derartigen Juckreiz mit Brennen aus, dass ich noch Tage damit zu kömpfen habe und völlig entstellt bin. Habe z. B. 2 cm unter dem Auge eine Stelle (vermutlich weißen Hautkrebs), auf die ich das Öl aufgetragen habe, es juckt schrecklich, das Auge ist aufgeschwollen, wie ein Ballon. Habe es vor 2 Wochen mehrmals täglich aufgetragen, danach aber 1 Woche ein dickes Auge gehabt. die behandelte Stelle hat sich massiv verhärtet. Nach Abheilen ist sie aber glatter geworden.
Deshalb habe ich es nochmals pobiert und nur 1 Mal dünn aufgetragen. Wieder Schwellung und Juckreiz.

Warum steht in keiner Literatur etwas von diesen allergischen Reaktionen und wird sogar bei empfindlicher Haut empfohlen? Ich kann doch nicht die Einzige sein, die so reagiert.

Danke schon jetzt für Ihre Antwort - übrigens Ihre Seite ist wirklich toll- habe schon sehr viel darin gelesen und umgesetzt.

Herzliche Grüße
Sabine Spitzner-Ries

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo LiLu

Vielen Dank für Ihren Erfahrungsbericht. Selbstverständlich kann es bei jedem Mittel zu individuellen Unverträglichkeiten kommen. Ja, es gibt wohl keinen Stoff, kein Lebensmittel, kein Nahrungsergänzungsmittel, das nicht bei irgendjemandem eine Allergie oder Unverträglichkeit auslösen könnte. Ob Apfel, Bohne, Petersilie, Knoblauch - es gibt immer Menschen, die dagegen allergisch sind.

Beobachtet man eine solche Unverträglichkeit/Allergie, wendet man das Mittel selbstverständlich nicht immer wieder und wieder an!

Beim ozonisierten Olivenöl kommt es ferner auf die Qualität an. Vom Selbermachen mit Öl ungewisser Qualität in Geräten ungewisser Funktionalität würden wir abraten. Doch schliesst natürlich auch die Verwendung hochwertiger Produkte nicht aus, eine Allergie entwickeln zu können.

Viele Grüsse

Ihr Team vom

Zentrum der Gesundheit

Uehl schrieb am 02.12.2017

Guten Tag, ich bedanke mich für diese informative, fundierte Seite. Da meine Hautärztin meinte: "Das ist jetzt so, das bleibt jetzt so!" fing ich also an zu googeln und bin "HEIL"-froh auf dieser Seite so viele Infos gefunden zu haben, die mit die Hoffnung wiedergegeben haben, daß ich meine Hautprobleme (Ekzeme und Neurodermitis) beheben kann. Schluß mit Cortison! Ionisiertes Silber, Microsilber und Hanföl haben schon eine erste Verbesserung gebracht, jetzt kommt die Darmsanierung und basische Ernährung dran und einen guten Therapeuten habe ich auch schon gefunden (möglicherweise ist Alles Psychosomatisch, dann finden wir eine Lösung, sobald die AOK die Bewilligung zusagt). Zwei Fragen habe ich jetzt an Sie: ich habe mir den Ozongenerator GS400 gekauft, finde aber nirgendwo im Net befriedigende Infos zur Anwendung. Momentan blubbert das Ozon durch 500ml Olivenöl und ich habe vor, bis heute Abend 10 Durchläufe á 30 min mit jeweils 5 min Pause dazwischen zu machen. 1.Frage: reicht das? 2.Frage: kann (soll) ich das gleiche Öl nach einigen Tagen noch einmal ozonisieren oder hält es doch so lange bis ich es verbraucht habe? Ich freue mich auf eine Antwort von Ihnen und verbleibe mit freundlichen Grüßen Uehl

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Uehl

Sehr richtig! Man sollte sich von unbedacht geäusserten Prognosen der Ärzte nicht die Hoffnung nehmen lassen. Dafür gibt es auch keinen Grund. Denn nahezu jede chronische Erkrankung lässt sich mit naturheilkundlichen Massnahmen zumindest lindern oder am Fortschreiten hindern. Mit der Selbstherstellung von ozonisiertem Olivenöl haben wir leider keine Erfahrungen, da wir stets das Fertigprodukt nutzten. Zum GS400 gibt es jedoch die Angabe von 3 x 30 Minuten ozonisieren mit jeweils 5-minütiger Pause dazwischen. Die Haltbarkeit von selbst hergestelltem ozonisierten Olivenöl beträgt 5 Tage. Wir wünschen Ihnen alles Gute und viel Erfolg!

Viele Grüsse

Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Sven007 schrieb am 01.02.2014

Viele vielen Dank für ihre Antwort. Meiner Meinung nach hat genau so eine Seite der Menschheit gefehlt. Was mich jetz doch stutzig macht ist die Haltbarkeit von Ozonöl. Mir ist jetz schon zwei! mal zu Ohren gekommen das Ozonöl schon nach 5 Tagen seine Wirkung verliert da das Ozon sich verflüchtigt.In wie fern stimmt dies? Vielen dank für ihre Antwort. Liebe grüße Sven :)

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Sven
"Ozonisiert" heisst nicht, dass im Endprodukt Ozon enthalten ist, sondern dass das Produkt "mit Ozon behandelt" wurde. Wir wollen also nicht das Ozon, sondern den Sauerstoff daraus!
Durch die Ozonisierung wird also der Sauerstoffgehalt des zu ozonisierenden Mediums erhöht, allerdings nur, falls dort sogenannte ungesättigte Moleküle (wie z. B. Fettsäuren) vorhanden sind. Das Ozon wird durch die Flüssigkeit gesprudelt und zerfällt - als äusserst instabiles Sauerstoff-3-Molekül - sofort. Die freigesetzten einzelnen Sauerstoffatome verbinden sich mit den freien Enden der Moleküle der ungesättigten Fettsäuren des Olivenöls. Der Sauerstoffgehalt des Öls steigt. Diese zusätzliche Menge an Sauerstoff wird dann an die Zellen/Organe/Haut abgegeben und ermöglicht dort eine schnellere und intensivere Wirkung als Olivenöl allein.

Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Sven007 schrieb am 30.01.2014

Guten Abend, Ozonöl müsste doch eigentlich Freie Radikale erzeugen oder? Da in anderen Texten von ihnen erwähnt wird das "Zellen duch freie Radikale geschädigt werden diese entstehen oft duchr Ozon in der Luft" Wie passt das zusammen? Vg Sven

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Sven
Bei der Herstellung von hochwertigem ozonisiertem Olivenöl wird nur soviel Ozon eingesetzt, wie das verwendete Olivenöl aufnehmen kann (mengenabhängig), ohne dass dabei freie Radikale entstehen würden.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Violinex3 schrieb am 31.12.2012

Ich danke für die Antwort,habe noch kleine Frage offen.Ich hoffe,dass Sie die bald beantworten können: Warum muss ich mein Gesicht mit Seife reinigen, um Pickefrei zu werden und wenn ich damit aufhöre, kehrt alles wieder. + im Gegensatz dazu: Warum kriegen Menschen, die in Mangel an Hygiene leben (draußen zb) keine Pickel?? Waschen sich so selten. Wenn ich mich so selten waschen würde, kreige ich 100% Pickel. Sind wir übersäuerter als die Menschen, die auf den Straßen leben oder woher kommt das? Das zeigt mir deutlich, dass Akne kein Hygieneproblem ist. Wieso ist es bei mir aber scheinbar eines. Wo liegt da der Unterschied? Lg

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Violinex3,
vielen Dank für Ihre Mail.

Der Vergleich mit anderen Menschen ist müssig und nützt Ihnen wenig. Erstens ist jeder Mensch, seine Lebenssituation, sein gesundheitlicher Zustand und daher auch seine Haut ein Individuum und infolgedessen nicht mit anderen Menschen, ihren Lebenssituationen und ihren Hauttypen zu vergleichen. Zweitens sind Ihnen sicher nicht alle Menschen bekannt, die "auf der Strasse leben" ;-)
 
Dennoch ist Akne in der Tat kein ursprüngliches Hygieneproblem. Eine mangelnde Hygiene ist also nicht die Ursache von Akne. Eine gute Hygiene aber kann bei bestehender Akne oder bei Neigung zu Hautunreinheiten äusserst hilfreich sein.
 
Eine Haut, die zu Unreinheiten neigt, produziert mehr Talg, ist anfällig für Entzündungen und leitet - im Vergleich zur Haut anderer Menschen - mehr Stoffwechselabbauprodukte (Säuren) aus. Belässt man Talg und Säuren auf der Haut, verstopfen die Poren schneller und Entzündungen entstehen. Reinigt man die Haut gut, bleiben die Poren offen, Talg und Säuren werden entfernt und Entzündungen werden weniger wahrscheinlich.

Wie wir ferner in unserer ersten Mail schon bemerkten, ist die Übersäuerung nur EIN Faktor bei der Entstehung von Hautunreinheiten. Weitere Faktoren können Blutzuckerschwankungen (die den Hormonspiegel beeinflussen) und die - durch Fehlernährung - individuell ausgeprägte Neigung zu Entzündungen sein. Daher unsere Ernährungstipps in der letzten Mail.
 
Alle Informationen zu Hautunreinheiten und zu den entsprechenden ganzheitlichen Massnahmen, finden Sie in unserem Info-Text Akne natürlich behandeln.
 
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Violinex3 schrieb am 22.12.2012

1. Frage: Früher, als Kind, habe ich mein Gesicht nur mit Wasser gewaschen: Keine Pickel, nichts. Babyzarte, reine Haut. Wenn ich mich mit überfetteter Salzseife wasche: Trockene Haut, aber wenigstens dann keine Pickel. Pickel bilden sich zurück. Ph: 8-10 Wenn ich mein Gesicht nur mit Wasser wasche: Pickel! Ähnelt fast einem Ausschlag. Und das nach nur einem Tag ohne Seife! Was hat meine Gesichtshaut nur für ein Problem? Warum kann ich mein Gesicht nicht nur mti Wasser waschen? 2. Frage: Ich hatte Eisenmangel, wobei ich aktuell immer noch nicht wirklich zufrieden bin mit meinem Ferritinwert: ~13 (Untere Normgrenze des Labors) Kann es sein, dass ich durch Eisenmangel die Pickel bekomme und meine Haut daher wirklich NIE vollständig abheilt?! Meine Gesichtshaut ist IMMER irgendwo entzündet, ich werd die Pickel nie los, Hilfe! Weiter so mit Eurer Seite, bin ein großer Fan Liebe Grüße

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Violinex3,
vielen Dank für Ihre Mail.

Aus der Ferne lässt sich natürlich sehr schwer feststellen, was Ihrer Haut tatsächlich fehlt. Betrachten Sie unsere Hinweise daher bitte als Vermutungen und Tipps und nicht als Diagnose und Therapievorschläge.

Wenn Ihre Haut auf eine basische Reinigung positiv anspricht, dann ist das nicht ungewöhnlich. Eine gereinigte Haut (Wasser kann nie so gut reinigen wie Seife, Reinigungsmilch etc.) zeigt grundsätzlich eine geringere Neigung zu Entzündungen als eine nur mit Wasser gereinigte Haut - insbesondere dann, wenn die Haut aufgrund anderer Faktoren gereizt ist. Das Basenpotential der Seife wiederum sorgt dafür, dass die Übersäuerung der Haut abgebaut werden kann. Waschen Sie Ihre Haut nur mit Wasser, dann kann die Haut überschüssige Säuren nicht abgeben. Überschüssige Säuren aber fördern Unreinheiten.

Eisenmangel wird sehr selten in einem Zusammenhang mit Hautunreinheiten gesehen. Grundsätzlich könnte man einen leichten Eisenmangel als positiver für eine zu Entzündungen neigende Haut beurteilen als ein Eisenüberschuss, da ein Eisenüberschuss Entzündungen im Körper fördern kann. Ein Eisenmangel ist also immer sehr vorausschauend und vorsichtig zu beheben und sicher nicht nach dem Motto "Viel hilft viel".

Hautunreinheiten können nun sehr individuelle Gründe haben, wozu nicht zuletzt eine chronische Übersäuerung des Gesamtorganismus gehört, worauf die Reaktion Ihrer Haut auf die basische Seife auch hinweist. Eine Entsäuerung gemeinsam mit einer basischen Hautpflege wäre also die erste Massnahme.

Zusätzlich könnten Sie Ihre Ernährung dahingehend umstellen, dass Blutzuckerschwankungen vermieden werden. Schwankungen des Blutzuckerspiegels können zu Unreinheiten der Haut führen. Achten Sie also darauf, Zucker und Weissmehlprodukte zu meiden und sie mit gesunden Süssigkeiten (Trockenfrüchte, Energieriegel etc.) und Vollkornprodukten zu ersetzen.

Um Ihre Neigung zu Entzündungen zu lindern, empfehlen wir Ihnen zwei entzündungshemmende Massnahmen:

1. Nehmen Sie einen "Ölwechsel" vor. Tauschen Sie entzündungsfördernde Öle und Fette (Sonnenblumenöl, Distelöl, tierisches Fett) gegen entzündungshemmende Öle (Olivenöl, Leinöl, Hanföl, Kokosöl etc.) ein.

2. Essen Sie mehr Obst und Gemüse, um den Antioxidantienanteil Ihrer Nahrung zu erhöhen. Antioxidantien mildern Entzündungen. Alternativ können Sie Nahrungsergänzungsmittel wählen, die naturbelassene Antioxidantien enthalten, wie z. B. Astaxanthin oder Krillöl. Letzteres schlägt gleich zwei Klappen auf einmal, da es sowohl entzündungshemmende Öle (Omega-3-Fettsäuren) als auch Antioxidantien enthält.

Alles Gute und viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit