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Paracetamol: Keine Wirkung bei Rückenschmerzen

Paracetamol: Keine Wirkung bei Rückenschmerzen

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(Zentrum der Gesundheit) – Wenn der Rücken schmerzt, wird sehr oft bedenkenlos zu Schmerzmitteln wie Paracetamol gegriffen. Da die meisten Paracetamol-Präparate nicht einmal verschreibungspflichtig sind, werden sie häufig als vollkommen harmlos eingestuft. Tatsache ist aber, dass bereits die empfohlene Dosis schwere Leberschäden hervorrufen kann – und schon eine geringe Überdosierung tödlich wirkt! In einer aktuellen Studie haben Forscher zudem herausgefunden, dass Paracetamol nicht nur gefährlich, sondern bei Rückenschmerzen auch noch wirkungslos ist.

Paracetamol ist ein gesundheitliches Risiko

Paracetamol zählt zu den meistverkauften Arzneimitteln der Welt und ist neben Aspirin der unangefochtene Klassiker unter den frei verkäuflichen Schmerzmitteln.

Nahezu unangefochten ist auch die Varietät der Nebenwirkungen, die das frei verkäufliche Schmerzmittel zu bieten hat.

Wir berichteten bereits über die Autismus-Gefahr des Kindes durch Paracetamol, wenn die werdende Mutter in der Schwangerschaft das Schmerzmittel schluckt.

Auch wenn Kleinkinder Paracetamol zur Fiebersenkung erhalten, könnte dies die Autismus-Gefahr erhöhen – wie wir hier (unter „Achtung bei Fieberzäpfchen“) berichtet haben.

Selbst zu einer gewissen emotionalen Abstumpfung soll Paracetamol führen können.

Darüber hinaus wurde in drei Studien mit fast 1.300 Probanden festgestellt, dass Behandlungen mit Paracetamol eine Erhöhung der Leberwerte mit sich bringen.

Doch obwohl es inzwischen etliche Studien gibt, die klar beweisen, dass Paracetamol aufgrund der genannten und vieler anderer Nebenwirkungen (z. B. Bluthochdruck) eigentlich aus den Regalen der Apotheken verbannt werden müsste, wird es von zahlreichen Ärzten nach wie vor wärmstens empfohlen.

Wissenschaftler vom George Institute for Global Health in Sydney haben nun zur Abwechslung einmal nicht die Nebenwirkungen, sondern die Wirksamkeit des Schmerzmittels etwas genauer unter die Lupe genommen.

Paracetamol: Keine Wirkung bei Rückenschmerzen

Dr. Gustavo C. Machado und sein Team haben eine ganze Reihe von Studien ausgewertet: An zehn davon nahmen über 3.500 Probanden mit Hüft- und Kniearthrose teil und an drei Untersuchungen mehr als 1.800 Patienten mit Rückenschmerzen.

Ziel war es zu überprüfen, ob Paracetamol wenigstens wirkt, wenn es schon so viele Nebenwirkungen hat.

Was nun Rückenleiden betrifft, so kamen die Forscher zum Schluss, dass das Schmerzmittel absolut nicht dazu geeignet ist, den Schmerz im Rücken zu bekämpfen.

Denn die Rückenschmerz-Patienten litten weiterhin an Schmerzen – ob sie nun Paracetamol genommen hatten oder nicht.

Selbstverständlich besserte Paracetamol auch nicht die Beweglichkeit, von der Lebensqualität ganz zu schweigen.

Bei den Arthrose-Patienten wurde die Wirksamkeit von Paracetamol zwar etwas besser, aber als klinisch irrelevant eingestuft. Die Wirkung war also auch hier zu schwach, als dass man dafür die starken Nebenwirkungen in Kauf nehmen würde.

Gerade bei Rückenschmerzen und Arthrose gibt es jedoch so viele ganzheitliche und alternative Möglichkeiten, die nicht nur den Schmerz lindern, sondern die Ursache bekämpfen, was dem Leben wieder ganz neue Perspektiven verleiht.

Schmerzmittel stellen also ganz sicher keine dauerhafte Lösung dar.

Schmerzmittel? Erst Alternativen testen!

Schmerzen signalisieren, dass etwas nicht in Ordnung ist. Wird Paracetamol oder ein anderes Schmerzmittel eingenommen, dann betäubt dies den Schmerz, beseitigt aber natürlich nicht die Ursache. Im Gegenteil!

Schmerzstillende Medikamente bringen – wenn überhaupt – nur eine kurzfristige Erleichterung, während sich das gesundheitliche Problem weiter verschlimmert.

Dazu kommt, dass derartige Präparate Leib und Leben gefährden – allein in Deutschland sterben pro Jahr Tausende Menschen an den Folgen einer langfristigen Schmerzmitteleinnahme.

Nutzen Sie lieber zunächst natürliche Alternativen: Ob Teufelskralle, Curcumin, Arnika oder Ingwer, es heisst nicht ohne Grund, dass für jedes Leiden ein Kräutlein gewachsen ist.

Zudem können bei Rückenschmerzen Bewegungstherapien, Akupunktur, Massagen oder Wärmetherapien zu bemerkenswerten Erfolgen führen.

In jedem Fall muss vor einer Behandlung medizinisch abgeklärt werden, welche Erkrankung den Schmerzen zugrunde liegt, um die Therapie darauf abstimmen zu können.

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Quellen:



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