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Patient Haustier

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(Zentrum der Gesundheit) - Es gibt viele Menschen, die nach den bisher an die Öffentlichkeit gelangten Medikamenten-Skandalen dachten, die Industrie könne moralisch nicht noch tiefer im Kampf um die hohen Profite sinken. Wie dem auch sei, diese Menschen haben Unrecht. Das fortdauernde Bestreben, immer mehr Medikamente zu verkaufen, eröffnete den Pharmakonzernen ganz neue Möglichkeiten, als sie den Haustier-Markt ins Visier nahmen.

Neue Märkte werden erschlossen

Die scheinbare Unfähigkeit der Industrie, neue Ideen und Strategien für die Gesundheit zu entwickeln, brachte diesen Industriezweig dazu, neue Märkte für ihre bereits existierenden Produkte zu erschliessen. Dies war schon zuvor der Fall, als die Unternehmen in den Markt für antivirale Medikamente und Impfstoffe expandierten.

Der Haustier-Markt ist vorerst der letzte Bereich, der auf diese Art und Weise instrumentalisiert werden soll; mittlerweile wurde der Verkauf für einen speziell für Hunde gedachten Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI) in Pillenform genehmigt.

Wir stellen Ihren Hund ruhig

In einem Statement im Namen der Hersteller heisst es:

“Sie mögen nicht mit dem Phänomen der Trennungsangst bei Hunden vertraut sein, aber vermutlich haben Sie bereits die damit einhergehenden Symptome beobachtet. Wenn Sie nicht zu Hause sind, könnte Ihr Hund eine der folgenden Verhaltensmuster aufzeigen: zerstörerisches Durchkauen von Gegenständen; Bellen und/oder Heulen; innerhäusiges Urinieren und/oder Stuhlgang; Sabbern; auf und ab rennen; Zittern; sich übergeben – oder gar Schlimmeres. Trennungsangst ist ein krankhafter Zustand der seinen Ursprung im Gehirn Ihres Hundes hat. Ihr Hund ist kein schlechter Hund. Sein Verhalten ist nur das Resultat von Trennungsangst.“

Nebenwirkungen werden gratis mitgeliefert

Die Hersteller behaupten, dass die durchgeführten Tests bei 73% der Hunde eine Verhaltensbesserung zeigten. Nebenwirkungen des Medikamentes seien Lethargie, ein gezügelter Appetit, Erbrechen, Zittern, Durchfall, Rastlosigkeit, exzessives Gebell, Aggressivität und bei einigen Hunden sogar epileptische Anfälle aufgetreten.

Gefühle werden zu Krankheiten degradiert

Seit langem währt die Kritik an den Versuchen der Industrie, Gefühle wie Traurigkeit, Schüchternheit oder Wut mit Medikamenten behandeln zu wollen. Die Anzahl der Krankheiten, die in der Liste Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders (DSM) aufgeführt sind, ist lang. Mittlerweise sind dort 297 unterschiedliche Diagnosen psychischer Erkrankungen oder Störungen aufgelistet. Auch die Trennungsangst und Winterdepression sind darin enthalten.

Den Gepflogenheiten entsprechend wird zu jedem Symptom eine lange Liste von bewusstseinsverändernden Medikamenten mitgeliefert, die die behandelnden Ärzte verschreiben sollen. Während diese Strategie dafür sorgte, dass weltweit die Zahl der Menschen, die SSRIs einnehmen auf die unglaubliche Zahl von 330 Millionen angestiegen ist, ist gleichzeitig die Kritik an diesem Vorgehen seitens jener Menschen, die es für fragwürdig halten, menschliche Gefühle durch täglich verabreichte Chemikalien zu unterdrücken, parallel gestiegen.

Fragliche Entwicklungen in der Tiermedizin

Auch der Einsatz dieser Medikamente bei auffällig lebhaften Hunden, ist mehr als fraglich. Der Tierpsychologe Roger Mugford erklärte: „Die beste Verhaltensänderung bei Hunden ist durch konsequentes Verhalten des Tierhalters, qualitativ gutes Futter und durch vernünftigen Einsatz von Leckerbissen zu erzielen, und nicht durch die Verabreichung von Drogen.“

Neue Krankheiten zum Wohle der Industrie

Sollte die Werbung für Tier-Medikamente ähnliche Züge annehmen, wie die ihrer menschlichen Gegenparts, sollten wir uns jetzt bereits darauf einstellen, schon sehr bald von Störungen und Erkrankungen zu hören, wie EBS (Exzessive Bell-Störung), LMS (Leises-Miauen-Syndrom) und vielleicht sogar von WFS (dem Wählerischen-Fress-Syndrom).

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Quellen:



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