Kommentare zu «Pflanzliche Proteine – Das Powerfood»

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Jan schrieb am 07.10.2018

Liebes ZdG-Team,

vielen Dank für einen wieder einmal sehr informativen Artikel, zu dem ich gern noch zwei Fragen stellen würde:
- Verschiedentlich wird vor einem allzu häufigen Verzehr von Reis gewarnt, da die Pflanze das im Boden vorhandene Arsen sehr effizient aufnimmt und im Reiskorn anreichert. Ist das auch beim Verzehr von Reisprotein problematisch, oder wird das Arsen bei der Herstellung des Proteinpulvers abgetrennt?
- Beim Vergleich einiger Proteinpulver hinsichtlich ihres Aminosäureprofils ist mir aufgefallen, dass ich für die Mischung von Reis- und Erbsenprotein das hier genannte Idealverhältnis von 70% Reisprotein zu 30% Erbsenprotein nicht ganz nachvollziehen kann. Nach meinen Rechnungen komme ich (je nach Hersteller/Produkt) eher auf eine deutlich erbsenlastigere Mischung im Bereich von ca. 50%/50% bis zu ca. 30% Reisprotein mit 70 % Erbsenprotein. Des weiteren scheint es mir selbst beim Hanfprotein so zu sein, dass ein Zusatz von Erbsenprotein das resultierende Aminosäureprofil nochmal deutlich verbessern würde. Nun würde ich natürlich zuerst an meiner eigenen Rechnung zweifeln; allerdings gibt es z.B. ein Produkt aus gleichen Teilen Reis- und Erbsenprotein mit recht gutem Aminosäureprofil (genauer: 45% Reis, 45% Erbsen, 10% Spinat - wobei ich jetzt nicht glaube, dass der kleine Anteil Spinat das Idealverhältnis nennenswert verschiebt).
Können Sie das bestätigen (oder auch widerlegen)? Meine Rechnung würde ich Ihnen dafür bei Bedarf natürlich gern zur Verfügung stellen.

Danke schon im Voraus und viele Grüße
Jan

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Jan

Wir würden beim jeweiligen Hersteller/Händler nach den gemessenen Arsenwerten fragen. Oft wird Reisprotein aus Vollkornreis hergestellt, der eher Arsen enthalten kann als die geschälten Varianten. Informationen dazu finden Sie auch hier: Arsen im Reis

Oft kann die Mischung verschiedener Proteine das Aminosäureprofil verbessern. Doch kommt es bei gerade beim Hanfprotein nicht allein auf das Aminosäureprofil an, sondern auch auf all die anderen Begleit- und Vitalstoffe. Doch können Sie selbstverständlich auch hier ein anderes Protein untermischen. Da das Hanfprotein jedoch sowieso ein eher geringdosiertes Protein ist im Gegensatz zum Reisprotein oder Erbsenprotein ist eine Ergänzung mit diesen natürlich immer ein Gewinn aus Sicht der AS-Menge.

Wenn es Ihnen ausschliesslich auf ein möglichst perfektes AS-Profil ankommt, wählen Sie das für Sie beste Produkt. Das jeweilige Mischungsverhältnis lässt sich beim Händler erfragen bzw. steht meist in der Produktbeschreibung.

Bei der Mischung Reis/Erbse geht es insbesondere um den Ausgleich von Methionin und Lysin. Dieser kann jedoch auch mit der Ernährung erfolgen, so dass man - je nach Ernährung - das passende/ergänzende Protein auswählen kann.

Viele Grüsse

Ihr Team vom

Zentrum der Gesundheit


notatall schrieb am 30.03.2018

Liebes ZdG-Team,

ich möchte gern etwas Muskelmasse aufbauen, leide jedoch schon länger unter Arthrose in den Händen. Damit fällt natürlich jedes säurebildende pflanzliche Protein aus (Erbsen/Reis/Kürbiskern usw.) und tierische sowieso. Habe schon ziemlich alles auf dem Markt Erhältliche ausprobiert und meine Schmerzen in den Hände haben sich i.d.R exponentiell verschlimmert. Auf Lupinenprotein hab ich mit starken Magenkrämpfen reagiert. Sehen Sie hier noch eine Möglichkeit, doch zum Muskelaufbau beizutragen?

Vielen Dank und freundliche Grüße

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo notatal

Ihre Ernährung liefert ebenfalls Proteine, meist ausreichend, um auch Muskelaufbau zu betreiben. Sehr viel wichtiger als die Einnahme von Proteinpulvern ist für Sie zunächst, dass Sie mit dem Training beginnen. Abgesehen davon handelt es sich bei den pflanzlichen Proteinpulvern um gute Säurebildner, die also auch einer Arthrose keine Probleme bereiten, wenn die übrige Ernährung ausreichend basische Bestandteile enthält.

Viele Grüsse

Ihr Team vom

Zentrum der Gesundheit

Anonym schrieb am 24.06.2017

Sehr geehrte Damen und Herren, ich konnte mich nicht so recht zwischen den Proteinen entscheiden und habe nun alle 4 (Erbsen,Reis,Lupine, Hanf)gekauft. Wie wäre denn da die empfohlene Dosierung? Ich habe mich für die Proteine entschieden, weil meine Ernährung i nden letzten Jahren eher schlecht war und ich mich seit einigen Wochen ziemlich schwach fühle. Ich möchte außerdem etwas abnehmen (6 kg)und mit Sport (Ausdauer und Muskelaufbau) anfangen. Einfach nur um den Körper zu stärken. Alles aber zu Hause und kein Fitnesscenter. Vielen Dank

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Die Dosierung der pflanzlichen Proteine hängt von Ihrer übrigen Ernährung ab. Wenn Sie beispielsweise eine Mahlzeit mit einem Proteinshake ersetzen möchten, dann können Sie dort die Proteine wie auf der Packung angegeben dosieren. Wenn Sie jedoch die Proteine als Zwischenmahlzeit nehmen, dann würden wir nur die halbe Dosis verwenden. Falls jedoch Ihre Ernährung eher proteinarm ist, dann können Sie auch in diesem Fall die volle Dosis einsetzen.

Falls Sie vorhaben, mit einer bestimmten Ernährungsrichtung (z. B. low carb) abzunehmen, dann können Sie die Proteine auch z. B. zum Brotbacken verwenden (z. B. 10 Prozent der Mehlmenge gegen ein Proteinpulver ersetzen).

Sie sehen, dass es - abhängig von vielen anderen Faktoren - mehrere Möglichkeiten gibt.

Reis- und Erbsenprotein können Sie mischen, wenn Sie möchten. Die Proteinqualität steigt dadurch. Welchem Protein Sie von den vieren langfristig den Vorrang geben werden, wird nicht zuletzt davon abhängen, welches Ihnen am besten schmeckt.

Wir wünschen Ihnen alles Gute!

Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Felice13 schrieb am 03.02.2017

Hallo Liebes ZdG-Team! Habe mir in Ihrem Shop Reis Protein gekauft. Wann nimmt man am besten pflanzliches Protein ein? Am Abend oder Morgens? Zu bessere Eisen Aufnahme ( Eisen Chelat Kapseln) mit Kapseln oder längerem Abstand ? Und für geschwächte Menschen ? So das man auch an Gewicht zu nimmt ? Mit besten Grüßen!

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Felice

Sie können das Protein zu jedem beliebigen Zeitpunkt nehmen. Wenn Sie sich proteinarm ernähren, dann sollten Sie die Eisenkapseln zum Proteinpulver nehmen.

Viele Grüsse

Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Corny schrieb am 17.12.2016

Liebes ZDG-Team, gibt es ein Schema oder eine Informationsquelle (Kochbuch) mit der mir die richtige Kombination von unvollständigen veganen Proteinquellen auf lange Sicht gelingt? Damit wirklich alle essentiellen Proteine jeden Tag integriert sind. Herzlichen Dank!

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Corny

Uns ist leider kein entsprechendes Kochbuch bekannt. Auch müssen Sie sich diesbezüglich keine Sorgen machen. Denn man lebt ja nicht nur von Proteinpulvern allein, sondern nimmt täglich viele verschiedene Lebensmittel zu sich. Und selbst wenn am einen Tag nicht alle Aminosäuren eintreffen sollten, so kann der Organismus dies sehr gut kompensieren, wenn die fehlenden Aminosäuren am nächsten oder übernächsten Tag gegessen werden. Denn stellen Sie sich vor, dass auch unsere Urahnen problemlos in der Natur leben und sich fortpflanzen konnten, obwohl Sie keine Ahnung von der richtigen Aminosäurekombination hatten. Es geht also lediglich um eine abwechslungsreiche und mengenmässig ausreichende Ernährung. Eine solche versorgt Sie mit allen essentiellen Aminosäuren. Sie müssten sich also allein von Hirse oder Weizen ernähren, um einen Aminosäurenmangel zu erleiden.

Viele Grüsse

Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

KatharinaW schrieb am 16.04.2016

Guten Abend liebes ZdG-Team. Ich schaue immer wieder gerne auf Ihrer Seite vorbei und bin so auch auf vegane Proteinalternativen gestoßen. Seit ca einem Jahr informiere ich mich intensiv über die Zusammenhänge zwischen Autoimmunerkrankungen (Schilddrüsen Unterfunktion und Hashimoto im Konkreten) und dem was ich täglich esse (und denke).

Auf Grund der Wichtigkeit von genügend Protein im täglichen Essen, habe ich mir dann auch nach konsultieren Ihrer Homepage Reis-, Hanf-, Lupinen- und Erbsenprotein besorgt. Nun bin ich beim Lesen mehrerer Quellen (hpts. englische Studien und Abhandlungen von Ärzten) darauf gestoßen, dass die oben genannten Proteine nicht wirklich geeignet sind im Falle von Autoimmunerkrankungen. Was ist Ihre Meinung hierzu? Zur Info: ich esse ab und an ein bisschen Hühner- und Rindfleisch (zu 100% Bio vom örtlichen Biobauern), wilden Fisch und Eier. Ich integriere viele natürliche pflanzlichen Proteinquellen, esse basen-überschüssig, vermeide Gluten-, Soja und Zuckerprodukte.

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Katharina W.
Bitte erkundigen Sie sich bei den "Experten" nach der Argumentation, warum ausgerechnet pflanzliche Proteine bei Autoimmunerkrankungen nicht geeignet sein sollten.
Vielen Dank und liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Mear schrieb am 20.02.2016

Hallo liebes ZDG Team, ich teile Lebensmittel gerne in lebendige und tote ein. Wie sieht es mit dem Proteinpulver aus? Eigentlich ist es ja auch verarbeitet / verändert. Die Aminosäuren stellen anscheinend kein Problem dar.

Doch wie sieht es mit den Nährstoffen aus? Ich finde nirgendwo etwas über dieses Thema. Doch ich weiss, dass sie sich auch mit diesem Thema auseinandersetzen und es so vielleicht wissen könnten? Die ganzen Nährstoffe könnten mir bei Proteinpulver ja so zu sagen egal sein, da sie von unserem Körper so oder so nicht richtig aufgenommen werden können. Könnte das sein?

Ich freue mich über eine Antwort. Herzlichen Dank!

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Mear
Es kommt darauf an, nach welchen Kriterien Sie Lebensmittel in "tot" und "lebendig" einteilen. Die Nährstoffe in hochwertigen Bio-Proteinpulvern können sehr gut verwertet werden, so dass diese Pulver sehr gut eine gesunde und möglichst naturbelassene Ernährung ergänzen und aufwerten können. Viele liegen überdies in Rohkostqualität vor (bitte diesbezüglich Händler bzw. Hersteller befragen).

Doch auch wenn während der Verarbeitung höhere Temperaturen zum Einsatz kamen, kommt es meist nur zu geringen Nährstoffverlusten. Hier finden Sie viele Informationen zur ganz unterschiedlichen Temperaturempfindlichkeit von Nährstoffen. Wenn Sie jedoch nur das als "lebendig" einstufen, dass genauso "vom Baum fällt" oder "auf der Wiese wächst", dann kommen Proteinpulver natürlich nicht in Frage, da sie eindeutig maschinell verarbeitet sind und in dieser Form nicht in der Natur vorkommen.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

MarvR schrieb am 30.01.2016

Kann man auch 2 pflanzliche Proteine einnehmen (z.B. Hanf und Lupine)? Oder sollte man strikt bei einem bleiben?

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo MarvR
Bitte lesen Sie im Text: "Die perfekte Kombination: Reisprotein und Erbsenprotein". Sie können aber - wenn Sie das möchten - auch andere Poteinkombinationen wählen.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit