Probiotika

Probiotika: Anwendung und richtige Einnahme

  • Autor: Zentrum der Gesundheit
  • aktualisiert: 30.08.2018
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Probiotika: Anwendung und richtige Einnahme
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Probiotika sind Präparate, die nützliche Bakterienstämme enthalten. Fast täglich werden Artikel über ihre vorteilhaften Auswirkungen auf die Gesundheit veröffentlicht. Entsprechende Produkte gibt es daher fast überall zu kaufen. Welche dieser Produkte aber tatsächlich sinnvoll sind, weiss niemand so recht. Auch wie man Probiotika richtig einnehmen sollte, zu welchem Zeitpunkt, wie lange und in welchen Situationen dies empfehlenswert sein kann, ist nicht jedem bekannt. Wir erklären daher die richtige Einnahme und Anwendung von Probiotika.

Inhaltsverzeichnis

Probiotika – Die richtige Anwendung und Einnahme

Mit dem Begriff Probiotika bezeichnen wir Präparate, die aktive oder inaktive probiotische (darmfreundliche) Bakterienstämme enthalten. Probiotika werden meist eingenommen, um eine gestörte Darmflora so zu beeinflussen, dass sich diese wieder regenerieren kann und sich infolgedessen die Gesamtgesundheit verbessert. Denn je gesünder der Darm und je ausgeglichener die Darmflora, umso stärker das Immunsystem und umso gesünder der Mensch.

Da sich der Zustand der Darmflora auf jede akute oder chronische Erkrankung inkl. Übergewicht auswirkt, können Probiotika bei nahezu allen Beschwerden und körperlichen Problemen eingesetzt werden.

Allerdings ist oft nicht bekannt, worauf man bei der richtigen Einnahme von Probiotika achten sollte, zu welchem Zeitpunkt diese Produkte am besten genommen werden und welches Probiotikum nun für welchen Zweck geeignet ist.

Probiotika in Kapseln und in flüssiger Form

Probiotika in Kapseln bestehen meist ausschliesslich aus probiotischen Bakterienstämmen. Oft wird in kleinen Mengen ein präbiotischer Stoff hinzugegeben, z. B. Inulin. Präbiotisch bedeutet „die Darmflora nährend“. Ein Präbiotikum besteht also aus Futter für die probiotischen Stämme und wird probiotischen Präparaten als Proviant für die Darmbakterien mitgegeben.

Enthält ein Probiotikum auch präbiotische Elemente, dann spricht man nicht mehr von einem Probiotikum, sondern von einem Symbiotikum. Um keine Verwirrung zu stiften, bleiben die meisten Hersteller dennoch bei der Bezeichnung Probiotikum.

Flüssige Probiotika wie z. B. Combi Flora Fluid können neben Bakterien auch fermentierte Frucht-, Kräuter- oder Heilpflanzenextrakte enthalten, je nach Produkt auch Heilpilzextrakte, OPC, Präbiotika oder andere wirksame Substanzen. Alle diese Stoffe sollen dabei helfen, das Milieu im Darm so zu beeinflussen, damit sich die nützlichen Darmbakterien dort wohl fühlen und gleichzeitig die schädlichen Bakterien und Pilze abgeschreckt werden.

Sehr gute Ergebnisse erzielt man, wenn man ein Kapselprobiotikum mit einem flüssigen Probiotikum kombiniert, wie wir es hier beschrieben haben: Darmfloraaufbau – Die Anleitung

Simple Clean - die Darmreinigung

Probiotische Lebensmittel

Manchmal werden auch fermentierte Lebensmittel als Probiotika bezeichnet, etwa Sauerkraut oder milchsauer vergorene Säfte. Da sich hier aber nie sagen lässt, welche Bakterien nun in welchem Umfang tatsächlich enthalten sind, können diese Lebensmittel zwar problemlos in den Speiseplan integriert werden, gezielte Aussagen zur Wirkung auf spezifische Gesundheitsprobleme lassen sich jedoch nicht treffen.

Besonders Joghurt und andere fermentierte Milchprodukte gelten häufig als wertvolle Probiotika. Falls diese Lebensmittel einen positiven Effekt auf die Gesundheit haben sollten, so grösstenteils aufgrund ihrer probiotischen Kulturen, die man jedoch auch ganz ohne Milchprodukte (und deren Gesundheitsrisiko) zu sich nehmen könnte (siehe oben).

Bei Joghurt sind überdies nur wenige probiotische Stämme enthalten – und wenn man Pech hat nur geringe Mengen. Da es ausserdem Hinweise darauf gibt, dass die Wirkung von Joghurt auf die Gesundheit überbewertet wird, ist der verstärkte Verzehr von Joghurt keine Lösung, wenn man gezielt seine Darmflora aufbauen oder zu deren Regeneration beitragen möchte.

Zu den fermentierten Lebensmitteln gehören natürlich auch Kefir & Co, wozu Sie im vorigen Link die passenden Informationen finden. Will man jedoch ganz konkret gegen eine Dysbiose vorgehen (Störung der Darmflora), sich vor Krankheiten schützen, das Immunsystem stärken und die Allgemeingesundheit verbessern, dann sind qualitativ hochwertige und hochdosierte Probiotika in Kapselform oder auch in flüssiger Form sinnvoller.

Welches Probiotikum sollte man wählen?

Viele Probiotika auf dem Markt enthalten nur wenige probiotische Bakterienstämme, manche sogar nur einen oder zwei bis drei. Die Darmflora des Menschen jedoch besteht aus 200 bis 400 verschiedenen Stämmen. Es ist also ratsam, Probiotika einzunehmen, die eine möglichst grosse Vielfalt an nützlichen Darmbakterienstämmen aufweisen.

Da es inzwischen ausserdem zu verschiedenen Stämmen bereits Forschungsergebnisse gibt, die ganz spezifische Wirkungen dieser Stämme belegen, erzielt man ein umso grösseres Wirkspektrum, je mehr nützliche Bakterienstämme im jeweiligen Präparat enthalten sind. 

  • So weiss man beispielsweise, dass Lactobacillus reuteri Zahnbelag reduzieren und Zahnfleischentzündungen lindern kann, sich also positiv auf die Mund- und Zahngesundheit auswirkt. Sollten Probleme mit einem erhöhten Cholesterinspiegel vorliegen, dann unterstützt L. reuteri die Regulierung desselbigen. Bei Kindern zeigte sich bei Einnahme dieses Bakterienstammes ein reduziertes Allergierisiko.
  • Lactobacillus helveticus hingegen kümmert sich um die Gesundheit der Knochen. Der Stamm fördert die Resorption von Mineralstoffen und überdies die Bildung der Osteoblasten (Zellen, die die Knochensubstanz aufbauen) – wie wir ausführlich hier beschrieben haben: L. helveticus
  • Die drei Stämme L. gasseri, L. plantarum und L. rhamnosus hingegen helfen dabei, bei Übergewicht das Normalgewicht leichter erreichen zu können, ohne anschliessend vom Jojo-Effekt ereilt zu werden. Sie befinden sich deshalb im Slimsalabim Abnehmshake.
  • L. rhamnosus ist überdies dafür bekannt, therapeutische Wirkung bei Vaginalpilzinfektionen aufzuweisen, während L. plantarum bei Helicobacter-pylori-Infektionen (Magenkeim) eingesetzt werden kann.

Sie sehen bereits anhand dieser kleinen Auswahl an unterschiedlichen Wirkungen, dass ein Probiotikum aus vielen verschiedenen Stämmen deutlich hilfreicher ist und daher Präparaten mit kleiner Bakterienstamm-Anzahl vorzuziehen ist. Combi Flora SymBIO Kapseln beispielsweise enthalten 13 verschiedene probiotische Bakterienstämme, darunter fast alle gerade aufgezählten. Zusätzlich enthält das Präparat den Hefestamm Saccharomyces boulardii, der akute Durchfälle stoppen und auch antibiotikabedingten Durchfall verhindern kann. Combi Flora Fluid (ein Flüssigprobiotikum) liefert sogar 24 probiotische Bakterienstämme.

Achten Sie ferner beim Kauf von Probiotika darauf, dass das Präparat aktive, also lebende und nicht etwa inaktivierte Bakterien enthält. Natürlich sollten probiotische Präparate frei von Zucker, Süssstoffen, Aromen und sonstigen überflüssigen Zusätzen sein.

Wie bewahrt man Probiotika auf?

Auch wenn einige probiotische Stämme nicht wärmeempfindlich sind, würden wir empfehlen, Probiotika im Kühlschrank aufzubewahren.

Der richtige Einnahmezeitpunkt

Ideal ist die Einnahme auf leeren Magen, da dann die probiotischen Bakterien den Magen besonders schnell passieren und somit nicht so intensiv mit Magensäure und Verdauungsenzymen in Kontakt kommen. Schon nach einer halben Stunde – so heisst es seien bei dieser Einnahmevariante fast alle Bakterien (90 Prozent) im Darm angekommen.

Auch ist der pH-Wert des Magens im Tagesverlauf unterschiedlich hoch. Besonders hoch (also weniger sauer) ist er am Morgen vor dem Frühstück, während der Mahlzeiten und abends vor dem Schlafengehen. Niedrig (also stärker sauer) ist er nach den Mahlzeiten.

Nimmt man das Probiotikum nun zu den Mahlzeiten, dann sollten diese zwar ein wenig Fett enthalten (1 Prozent genügt), aber nicht stark fetthaltig und auch nicht eiweissreich sein, da solche Mahlzeiten die Ausschüttung von viel Magensäure und grossen Mengen Verdauungsenzymen verursachen, die dann wiederum auch die probiotischen Bakterien angreifen und mengenmässig reduzieren können.

Eine Studie aus 2011 bestätigte diese Aussagen. Darin untersuchte man verschiedene Einnahmezeitpunkte. Es zeigte sich, dass die meisten probiotischen Stämme unversehrt im Darm ankamen, wenn sie entweder kurz vor den Mahlzeiten (bis zu 30 Minuten davor) oder direkt zu den Mahlzeiten genommen werden. Am wenigsten probiotische Bakterien trafen hingegen im Darm ein, wenn sie eine halbe Stunde nach den Mahlzeiten genommen wurden.

Zusammengefasst gilt für die richtige Einnahme von Probiotika folgendes:

  • Nehmen Sie Probiotika entweder vor dem Frühstück (höchstens 30 Minuten davor), zum Frühstück oder zu einer anderen Mahlzeit, die jedoch nicht zu viel Fett und nicht zu viel Eiweiss enthalten darf.
  • Da Probiotika auch die Schlafqualität positiv beeinflussen, können Sie – wenn Sie an Schlafstörungen leiden – Ihr Probiotikum auch vor dem Schlafengehen nehmen.
  • Wenn Sie noch nie Probiotika eingenommen haben, beginnen Sie mit einer kleinen Dosis und steigern Sie diese erst nach und nach auf die vom Hersteller empfohlene Dosis. Sie können die Tagesdosis auch auf mehrere Einnahmen aufteilen. Auf diese Weise vermeiden Sie, dass sich mögliche Nebenwirkungen (Blähungen o. ä.) entwickeln. Gleichzeitig gelingt es Ihnen, jene Dosierung herauszufinden, die Sie am besten vertragen.
  • Wenn Sie nicht gerade ein Präparat mit magensaftresistenten Kapseln erworben haben, können Sie die Kapseln öffnen und die enthaltene Dosis aufteilen, falls die in einer Kapsel enthaltene Dosis für Sie zu viel sein sollte.
  • Wenn Sie ein Produkt mit magensaftresistenten Kapseln haben, dann können Sie dieses natürlich zu einem beliebigen Zeitpunkt einnehmen.
  • Wenn Sie Kapseln und ein flüssiges Probiotikum kombinieren möchten, dann können Sie das flüssige Probiotikum bis zu 30 Minuten vor dem Essen einnehmen und die Kapseln zum Essen.

Die Dauer der Einnahme

Zur Dauer der Einnahme lässt sich pauschal nicht viel sagen, da sich diese an den jeweiligen Beschwerden sowie dem persönlichen Wohlbefinden orientiert. Normalerweise nimmt man Probiotika 4 bis 12 Wochen lang.

Nimmt man Probiotika begleitend zu einer Antibiotikatherapie sowie danach, dann ist eine Mindesteinnahme von 3 Wochen sinnvoll – so ein Review von 82 Studien mit insgesamt 11.000 Teilnehmern. Muss man Antibiotika länger als die übliche Woche nehmen oder gar länger als 3 Wochen, dann nimmt man die probiotischen Präparate in jedem Fall genauso lange und anschliessend noch weitere 4 bis 6 Wochen.

Beim Reizdarmsyndrom ist die Einnahme über einen Zeitraum von bis zu 8 Wochen empfehlenswert – so zumindest die Auswertung von 21 randomisierten kontrollierten Studien aus dem Jahre 2016.

In einer Meta-Analyse aus dem Jahr 2012 zeigte sich, dass bei Magen-Darm-Beschwerden die Einnahme von Probiotika über einen Zeitraum von 3 bis 4 Wochen nicht so wirksam war wie eine Langzeiteinnahme. Diese umfasste Zeiträume von mindestens 9 Wochen bis hin zu 240 Wochen, woraus sich schliessen lässt, dass Probiotika bei entsprechenden Beschwerden auch dauerhaft eingenommen werden können.

Die Anwendungsmöglichkeiten

Zu den Anwendungsmöglichkeiten probiotischer Präparate gehören die folgenden:

1. Aufbau der Darmflora bei oder nach Antibiotika-Therapie

Probiotika werden zur Sanierung der Darmflora eingesetzt, also dann, wenn die Darmflora aus ihrem gesunden Gleichgewicht geraten ist, z. B. nach einer Antibiotika-Therapie. Denn Antibiotika bekämpfen nicht nur schädliche Bakterien, sondern leider auch die für den Menschen nützlichen Bakterienstämme und schädigen auf diese Weise die Darmflora nachhaltig.

Als unmittelbare Nebenwirkungen zeigen sich häufig Durchfall und Übelkeit. Nicht selten aber machen sich die Schäden der Darmflora auch erst im Laufe der Zeit (einige Wochen nach der Antibiotikatherapie) bemerkbar, etwa durch Folgeerkrankungen wie z. B. chronische Verdauungsbeschwerden, Pilzinfektionen (z. B. Scheidenpilz), chronische Müdigkeit, Hautprobleme, Juckreiz, erhöhte Infektanfälligkeit und vieles mehr.

2. Aufbau der Darmflora bei Dysbiose

Eine gesunde Darmflora zeichnet sich nicht nur durch eine insgesamt grosse Anzahl an Darmbakterien aus (es könnten auch die falschen Stämme sein, die zahlreich vorhanden sind), sondern insbesondere durch die Vielfalt und die richtige Zusammensetzung der erwünschten nützlichen Bakterienstämme.

Viele Faktoren können zu einer gestörten Darmflora führen: Eine falsche Ernährung, chronischer Stress, Schlafmangel, Infektionen, Vitalstoffmangel, manche Medikamente, ja sogar Bewegungsmangel. Die Folgen einer aus dem Gleichgewicht geratenen Darmflora gehen weit über Verdauungsbeschwerden hinaus. Inzwischen hat man festgestellt, dass nahezu bei jeder chronischen Erkrankung auch eine Dysbiose vorliegt.

Natürlich muss jetzt insbesondere die Ursache der Beschwerden behoben werden, falls diese ersichtlich ist. Begleitend aber sollte immer auch ein Probiotikum zum Einsatz kommen. Es gibt der Darmflora die nötigen Impulse zur Regeneration, liefert ferner wichtige Bakterienstämme und oft auch das passende Bakterienfutter in Form von Inulin o. ä.

Probiotika helfen in diesen Fällen der Darmflora wieder ins Gleichgewicht. Die enthaltenen nützlichen Bakterienstämme verdrängen die schädlichen Bakterien und Pilze und sorgen auf diese Weise wieder für eine ausgewogene Zusammensetzung der Darmflora.

3. Chronische Erkrankungen

Wie bereits unter 1. und 2. erwähnt, zählt eine Dysbiose zu den Mitursachen vieler chronischen Erkrankungen. Ganz gleich daher, welche Beschwerden plagen, eine Darmsanierung mit hochwertigen probiotischen Präparaten gehört gemeinsam mit der richtigen Ernährung, Bewegung, Vitalstoffen und ausreichend Schlaf zu nahezu jedem ganzheitlichen Konzept dazu.

Zu den häufigen chronischen Erkrankungen gehören jene des Magens. Wenn diese durch den Magenkeim Helicobacter pylori entstanden sind, bietet sich ein ganz spezielles Probiotikum an. Es enthält in diesem Fall einen inaktivierten probiotischen Stamm, der das Magenbakterium binden und auf diese Weise unschädlich machen kann (Combi Flora AntiPylori).

Wer immer wieder an Blähungen oder auch Durchfällen leidet, kann zu Probiotika greifen, die mit Aktivkohle kombiniert sind, wie z. B. Combi Flora ProbioAkut.

4. Prävention

Wer zwar an keinen Beschwerden leidet, aber diesen vorbeugen möchte, kann Probiotika kurweise auch präventiv einnehmen, beispielsweise nach einer Phase, in der man seine Ernährung vernachlässigt hat oder auch wenn Infekte im Umlauf sind.

Spezielle Probiotika zur Stärkung der Abwehrkräfte enthalten neben bestimmten probiotischen Bakterienstämmen auch Heilpflanzen, die das Immunsystem aktivieren sowie zahlreiche Vitalstoffe, wie Zink, Biotin, Vitamin B12 und Vitamin C (z. B. Combi Flora ProbioImmun).

5. Übergewicht

Wie weiter oben beschrieben, unterstützen ausgewählte probiotische Bakterienstämme die Gewichtsabnahme. Wer daher mit dem Gedanken spielt, sein Übergewicht zu reduzieren, sollte auch ein Probiotikum in sein Programm zur Gewichtsreduktion integrieren.

6. Für Kinder

Für Kinder sollte man auf Probiotika zurückgreifen, die speziell für Kinder entwickelt wurden, da sie nur jene Bakterienstämme enthalten, die für die kindliche Darmflora erprobt wurden, wie Combi Flora Kids, ein Probiotikum für Kinder ab 3 Jahren.

Wer besser keine Probiotika nehmen sollte

Selbstverständlich sollten Sie bei chronischen Erkrankungen immer erst Ihren Arzt oder Heilpraktiker befragen, ob in Ihrem Falle die Einnahme von Probiotika ohne Risiken möglich ist. Bei stark geschwächtem Immunsystem, wenn also z. B. nach einer Organtransplantation Immunsuppressiva nötig werden, sollten besser keine probiotischen Bakterienstämme eingenommen werden.

Darmflora – Der Test

Eine Dysbiose bzw. den Zustand Ihrer Darmflora können Sie bei Ihrem Arzt oder Heilpraktiker über einen Stuhltest feststellen lassen. Inzwischen gibt es verschiedene Tests aber auch in der Heimtestvariante:

Sie nehmen zu Hause einfach eine Stuhlprobe (nach Anleitung), senden sie per Post an das angegebene Labor und können binnen weniger Tage Ihre Ergebnisse online abrufen. Sollten Sie unsicher sein, welche Massnahmen daraufhin erforderlich sind, können Sie eine Hotline nutzen und werden dort beraten. Noch besser ist es natürlich, wenn Sie die Ergebnisse mit Ihrem Arzt oder Heilpraktiker besprechen könnten.

Die richtige Einnahme von Probiotika bei einer Darmsanierung

Probiotika gehören – gemeinsam mit Flohsamenschalenpulver und einer Mineralerde (Bentonit oder Zeolith) – zu den drei Basis-Komponenten einer natürlichen Darmsanierung. Bei einer natürlichen Darmsanierung nimmt man 30 bis 60 Minuten vor einer Mahlzeit die Mischung aus Flohsamenschalenpulver und Mineralerde mit sehr viel Wasser ein. Kurz vor der Mahlzeit nimmt man das Probiotikum. Details zu richtigen Durchführung einer solchen Darmkur finden Sie hier: Darmreinigung – Die Anleitung

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Zuletzt kommentiert

anonym schrieb am 10.09.2018

Guten Morgen, seit 14 Tagen nehme ich dieses natürliche Antibiotika zusammen mit einer Natrontablette. Ich habe nun leichte Schmerzen an verschiedenen Stellen wie Fusszeh, Knie, Daumen. Kann es sein, dass ich zu wenig trinke und die Ausleitung von Giftstoffen nicht statt findet ? Gruß

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

In diesem Artikel über das Natron erklären wir u. a., wie man Natron am besten einnimmt. Es sollte also nicht zusammen mit dem natürlichen Antibiotikum eingenommen werden, da dieses ja unbedingt gut verdaut werden sollte. Diese gute Verdauung aber kann das Natron hemmen, da es die Magensäure neutralisiert.

Nun kommt es darauf an, aus welchen Gründen Sie die beiden Mittel nehmen. Benötigen Sie das natürliche Antibiotikum, dann würden wir zunächst mit Natron pausieren und mit der Natroneinnahme nach Beendigung der Natürlichen-Antibiotika-Kur fortfahren.

Woher Ihre Beschwerden rühren, lässt sich aus der Ferne natürlich nicht feststellen. Es kann sich immer auch um ein zufällig gleichzeitiges Auftreten handeln. Wenn Sie sich jedoch bereits dabei ertappt haben, dass Sie zu wenig trinken, dann sollten Sie Ihre tägliche Wasserzufuhr erhöhen. Sie können zusätzlich zweimal täglich je 1/2 TL Bentonit, Zeolith oder Heilerde einnehmen, die Giftstoffe binden und deren Ausleitung fördern können.

Alles Gute!

Ihr ZDG-Team

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