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Ernährung
Probiotische Joghurts

  • Autor: Zentrum der Gesundheit
  • aktualisiert: 20.05.2018
  • 4 Kommentare
Probiotische Joghurts
© Kadmy 56807966 - Fotolia.de

Es ist sicher keine neue Erkenntnis, dass die Menschen immer häufiger bereits in jungen Jahren krank werden. Daraus resultiert, dass die Gesundheitskosten ansteigen und die Solidargemeinschaft der Krankenversicherten belastet. Erhöhungen der Krankenkassenbeiträge sind die logische Folge, die letztlich alle zu tragen haben.

Ethische Grundsätze gehen verloren

Die Art und Weise, wie Medikamente, die diesen Menschen eigentlich ihre Gesundheit zurückbringen sollen, auf den Markt gebracht werden sind nicht immer mit ethischen Grundregeln vereinbar. Wenn Pharmavertreter diverse Medikamente in den Arztpraxen anpreisen müssen, kann die Empfehlung zwangsläufig nicht immer ehrlich gemeint sein.

Ehrliche Informationen fehlen

Der Laie versucht, entsprechende Informationen zu verschiedenen Medikamenten über unterschiedliche Medien zu beziehen. Leider sind die Informationen nicht immer aussagekräftig, denn weitestgehend übernehmen die Medien die Darstellungen aus der Pharmaindustrie. Diese basieren häufig auf geschönten Forschungsergebnissen und tragen daher nicht dazu bei, den Informationsbedarf der Verbraucher objektiv zu decken.

Falsche Versprechen

An erster Stelle steht meist der Profit, wenn es um spezielle Ernährungsprogramme geht und der Patient bleibt in der Regel auf Arzneien, Diäten und Verordnungen sitzen, die nicht dazu beitragen, die Problematik zu beheben. Die Produkte, die beworben werden, erfüllen längst nicht die erforderlichen Ansprüche, womit es somit zu klären gilt, worauf es letztendlich ankommt, wenn das Wohlbefinden des Menschen gesteigert werden soll.

Simple Clean - die Darmreinigung

Probiotische Joghurts schädlich?

So gehört es zur Aufgabe der so genannten probiotischen Lebensmittel, pathogene Bakterien aus dem Darm zu entfernen. Probiotische Produkte werden kontinuierlich über die Medien angepriesen. Doch gibt es, laut französischer Studien, bereits seit längerer Zeit die Erkenntnis, dass gerade diese "Lebensmittel" die Darmflora langfristig zerstören. Zudem wurde kürzlich festgestellt, dass Jogurts keinen gesundheitlichen Nutzen haben.

Darmbeschwerden durch regelmässige Einnahme?

Besonders kurios: Wer Lebensmittel dieser Art nach einem längeren Zeitraum wieder absetzt, hat häufig mit Darmbeschwerden zu kämpfen. Viele Verbraucher ziehen die Konsequenz daraus und gehen dazu über, auch weiterhin auf probiotische Lebensmittel zurück zu greifen in der Hoffnung, beschwerdefrei zu bleiben. Die regelmässige Aufnahme von probiotischen Lebensmitteln bewirkt bei vielen Patienten derartige Darmbeschwerden, dass ein Arztbesuch unumgänglich scheint.

Zucker und andere Zusatzstoffe

Nicht zu unterschätzen sind auch die versteckten Zuckerstoffe, die sich für den Laien meist hinter klangvollen Namen verbergen. Schliesslich enthalten Lebensmittel dieser Art oftmals bis zu fünf Stücke Würfelzucker auf nur 100 ml, oder Zuckeraustauschstoffe, die nicht weniger gesundheitsschädlich sind.

Zu allem Überfluss enthalten diese Produkte häufig auch noch künstliche Zusatzstoffe und übersteigerte Aromen, die weit über den eigentlichen Geschmack hinausgehen und bei einigen Menschen gar eine gewisse Abhängigkeit erzeugen können.

Triebfeder Profit zu Lasten der Gesundheit

Zu den Triebfedern der Werbung gehört naturgemäss der Profit und wenn es um den Verkauf von Lebensmitteln geht, steht das Suggerieren von Gesundheit und allgemeinem Wohlbefinden immer im Vordergrund. Der Faktor Bequemlichkeit wird dabei zunehmend einbezogen, denn die wenigsten Verbraucher wollen einen grossen Aufwand betreiben, wenn es um die Umstellung der eigenen Ernährungsmuster geht.

Gezielt spricht hierbei die Werbung die einfache Möglichkeit an, durch entsprechende Nahrungsmittel schnell ans Ziel zu gelangen. Wer möchte schon gern seine Gewohnheiten aufgeben? Viel einfacher erscheint da das Schlucken von Pillen oder die einfache Aufnahme eines angepriesenen Produktes, das scheinbar schnell für Beschwerdefreiheit sorgt.

Werbung verspricht Luftschlösser

Doch wer die Komplexität einer ausgewogenen Ernährung kennt und zudem weiss, dass zur Steigerung des Wohlbefindens auch viele andere Faktoren eine bedeutende Rolle spielen, fällt hierauf nicht so schnell herein. Für die Werbung und die davon profitierende Medienlandschaft spielt es keine Rolle, ob ein spezielles Produkt auch wirklich das hält, was vollmundig versprochen wird. Die Kommentare und Informationen werden vielmehr mundgerecht zusammen geschnitten, um dem Endverbraucher die Möglichkeit zu eröffnen, auf einfache Weise gesund zu leben und sogar beschwerdefrei zu sein.

Werbung soll Verkaufszahlen erhöhen

Bei der Werbung steht immer der Verkauf eines Produktes im Vordergrund. So wird nicht geprüft, ob die Aussagen der Realität entsprechen. Hier geht es ausschliesslich darum, die Verkaufszahlen zu erhöhen. An der Vermarktung dieser Produkte hängt eine ganze Industrie, die vielen Menschen Arbeitsplätze bietet und der Absatz eines Produktes steht in direktem Zusammenhang mit dem Erhalt dieser Arbeitsplätze.

Selbst Experten sind besorgt

So machen sich auch Experten mittlerweile ernsthaft Sorgen um die Gesundheit der Verbraucher. Der Wiener Immunspezialist Wolfgang Graninger, konnte beispielsweise nachweisen, dass probiotische Lebensmittel bei Patienten mit vorhandener Immunschwäche sogar schwer wiegende Erkrankungen hervorrufen können. Er mutmasst, dass diese Produkte sogar als Auslöser für Lungenentzündungen, Blutvergiftungen und Hirnhautentzündungen verantwortlich gemacht werden können.

Es geht um Ihre Gesundheit!

Wer sich all diese Faktoren vor Augen hält, wird einen gewissen Abstand zu bunten Werbeplakaten und Werbespots im Fernsehen nehmen, denn objektive Informationen werden hier sicher nicht vermittelt. Letztendlich muss der Verbraucher für sich selbst entscheiden, wie viel er seinem Körper zumuten will und wie weit er der Werbung trauen möchte. Es geht schliesslich um seine Gesundheit.

Quelle:

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Leserkommentare

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Zuletzt kommentiert

SabrinaSchl schrieb am 04.07.2015

Hallo, wie sieht es denn mit nicht pasteurisierten und pflanzlichen Alternativen aus? Gilt da das gleiche? Und könnte man auch zum Beispiel einfach Kokosmilch mit rohem Sauerkraut vermischen und ein paar Stunden in den Kühlschrank stellen um so Joghurt mit den gewünschten positiven Effekten zu bekommen? Gibt es eine Möglichkeit die Darmflora nur durch natürliche Lebensmittel so zu verändern, dass die nützlichen Darmbakterien vorherrschen wenn die pathologischen sich bereits verbreitet haben?

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Sabrina
Sauerkraut muss in jedem Falle roh sein, darf also nicht pasteurisiert sein, wenn man von seinen probiotischen Kulturen profitieren möchte. Ob die Kombination mit der Kokosmilch schmeckt, wäre einen Versuch wert. Allerdings könnten Sie doch gleich das Sauerkraut essen. Probiotische Lebensmittel müssen ja nicht immer wie Joghurt aussehen/schmecken. Auch andere fermentierte Gemüse liefern probiotische Kulturen.
Auch eine insgesamt gesunde Ernährung ohne Zucker, Weissmehl etc. und mit hohem Frischkostanteil wirkt sich selbstverständlich positiv auf die Darmgesundheit aus. Wenn Sie dazu noch reichlich präbiotische Lebensmittel essen (z. B. Chicoree, Schwarzwurzel, Topinambur, Yaconsirup, Mandeln etc.), kann der Aufbau der Darmflora auch so gelingen. Zusätzlich können präbiotische Nahrungsergänzungsmittel eingesetzt werden, z. B. Konjakpulver oder Inulin. Bitte beachten Sie den Unterschied zwischen prä- und probiotisch (oder googeln Sie diesen). Da die Einnahme von hochwertigen Probiotika aber so einfach ist und zudem der Aufbau der Darmflora bzw. die Darmsanierung auf diese Weise viel schneller klappt, gibt es eigentlich keinen Grund, darauf zu verzichten.
Interessante Informationen zu Joghurt und Milchprodukten finden Sie überdies hier und hier.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

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