Zentrum der Gesundheit
Aus dem Atomkraftwerk in Fukushima gelangen radioaktive Stoffe in die Umwelt
Aus dem Atomkraftwerk in Fukushima gelangen radioaktive Stoffe in die Umwelt

Japan: Mainstream-Medien stoppen seriöse Berichterstattung

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(Zentrum der Gesundheit) - Erdbeben, Tsunami, Atomalarm, dazu Tausende Tote und unzählige Vermisste. Das Erdbeben der Stärke 9,0 hat Japan in eine gefährliche Krise gestürzt. Menschen auf der ganzen Welt hoffen, dass die beschädigten Kernkraftwerke unter Kontrolle gebracht werden und eine nukleare Katastrophe globalen Ausmaßes verhindert werden kann.

Menschen werden in Unwissenheit belassen

Leider lässt die Berichterstattung in vielen Ländern zu wünschen übrig, Menschen werden in Unwissenheit belassen und kaum über mögliche Sicherheitsmassnahmen aufgeklärt.

Krisensituation? Doch nicht in den USA!

Wie auf Kommando stellten die Mainstream-Medien in vielen Ländern die ausführliche Berichterstattung über die sich verschlechternde Situation in Japan ein. Der Wissensdurst und die Ängste der Menschen auf der ganzen Welt wurden von Präsident Obama beispielsweise mit dem Hinweis abgespeist, man solle einfach regelmässig fernsehen.

In seiner Rede am 16.3.2011 rief er die Amerikaner auf, ruhig zu bleiben. Es gäbe keine Probleme und so auch keinen Grund sich auf eine mögliche Krisensituation vorzubereiten. Man kehrte zu den normalen Nachrichten aus Sport und Unterhaltung zurück, ohne sich zu sehr mit der immer verzweifelter werdenden Situation im Atomkraftwerk Fukushima in Japan auseinander zu setzen.

"Japan? Es gibt Wichtigeres..."

Kernkraftexperten, die sich mehrere Tage in den Nachrichtensendungen der grossen Sender tummelten, verschwanden von den Bildschirmen. Beunruhigende (aber wahre) Neuigkeiten und Berichte aus Fukushima scheinen von den Mainstream-Medien plötzlich nicht mehr beachtet zu werden - ganz so, als gäbe es inzwischen Wichtigeres zu berichten. Doch es gibt nichts Wichtigeres.

Man könnte meinen, es habe eine Anweisung von oben gegeben, mögliche Katastrophenmeldungen rund um den atomaren Unfall - der nach dem Reaktorunfall in Tschernobyl als der zweitschwerste in der Menschheitsgeschichte gilt - zu verharmlosen oder besser noch, weitgehend zu ignorieren.

Asiatische Medien bringen Falschmeldung

Die asiatischen Medien schliesslich begannen erst gar nicht mit der wahrheitsgemässen Berichterstattung und haben bereits von vornherein fiktive Meldungen bevorzugt. Die Presse in China und Taiwan beispielsweise berichtete, Reaktor 2 in Fukushima sei mittlerweile wieder ans Stromnetz angeschlossen worden, und die Katastrophe somit abgewendet.

Leider gab es an dieser Meldung nichts, das gestimmt hätte. Stattdessen waren Arbeiter des Kernkraftwerkes evakuiert worden, bevor sie überhaupt für eine Anbindung ans Stromnetz hätten sorgen können, weil die radioaktive Strahlung rund um das Kernkraftwerk bereits gefährliche hohe Werte erreicht hatte.

Plutonium - 2.000.000 Mal toxischer als Uran

Und selbst wenn Reaktor 2 wieder ans Stromnetz angeschlossen worden wäre, hätte das den Reaktoren 3 und 4 nicht weiter geholfen, da genau hier das wirklich gefährliche Plutonium gelagert wird.

Plutonium, das 2.000.000 Mal toxischer ist als radioaktives Uran. Ja, selbst wenn alle Reaktoren wieder mit Strom versorgt worden wären, so wäre das noch lange keine Garantie dafür gewesen, dass die Kühlpumpen, die bei der Explosion vermutlich beschädigt wurden, vernünftig funktioniert hätten.

Feuer könnte 130 Tonnen Uran in die Umwelt katapultieren

Die Atomaufsichtsbehörde in den Vereinigten Staaten (NRC; US Nuclear Regulatory Commission) hat jetzt alarmierende Informationen über das mittlerweile leere Abklingbecken in Reaktor 4 veröffentlicht.

Laut der NRC verhindere ein Riss oder ein Loch im Becken, dass es wieder aufgefüllt werden könne - und da das Abklingbecken nicht über die selbe Sicherheitshülle verfüge wie die eigentlichen Reaktoren, könnte ein Feuer oder eine Explosion die sich im Becken befindlichen 130 Tonnen Uran direkt in die Umwelt katapultieren.

Feuergefahr in trocken gelegtem Reaktor

Am 16. März 2011 erklärte die NRC vor dem Energieausschuss des Repräsentantenhauses, dass Reaktor 4 des Kernkraftwerkes komplett trockengelegt sei. Die Temperaturen in Reaktor 4 haben eine Intensität erreicht, die mit denen in den anderen Reaktoren nicht mehr vergleichbar ist. Ohne einen Tropfen Wasser im Abklingbecken jedoch besteht keine Chance, die Brennstäbe herunterzukühlen, sie vor Feuer und Explosion zu schützen und damit zu verhindern, dass radioaktives Uran in die Atmosphäre gelangt und Menschen auf der ganzen Welt bedroht. Leider ist auch in Bezug auf den Zustand des Reaktors 4 die Berichterstattung eher verhalten.

Lügen für das Volk

Offenbar ist die Strategie so mancher Regierungen, das Volk in Sicherheit zu wiegen und glauben zu machen, alles sei unter Kontrolle. Sogar die politischen Führer in Japan haben davon mittlerweile genug. Der Bürgermeister einer japanischen Provinz erklärte, dass die Regierung ihr eigenes Volk im Stich gelassen habe und jeden belügen würde.

Atomindustrie geht in Deckung

In den Vereinigten Staaten befindet sich die Atomindustrie derzeit in einer Art "Vertuschungsmodus". Man konzentriert sich darauf, die Atomkraft in Schutz zu nehmen, damit die Bevölkerung aufgrund der aktuellen Ereignisse nicht plötzlich auf die Idee kommt, womöglich die Zukunft der Kernkraft in Frage zu stellen.

General Electric beispielsweise hat die Reaktoren in Fukushima konstruiert und folglich in den letzten Tagen herbe Verluste an den Börsen eingefahren.

General Electric jedoch ist ein grosser Anteilseigner von NBC, einem der grössten Medienkonzerne des Landes. Folglich wird NBC nicht gerade zu jenen Sendern gehören, die mit Vehemenz über die Gefahren der Atomindustrie berichten.

Erhöhte Messwerte offenbar kaum der Rede wert

Leider sind aus demselben Grund auch die veröffentlichten Werte der ausgetretenen Strahlung nur mit Vorsicht zu geniessen.

US-Behörden jedenfalls hatten Werte als aktuell bezeichnet, die man noch vor einigen Tagen in den USA gemessen hatte, was im Falle der sich ständig ändernden Situation in den beschädigten Kernkraftwerken Japans alles andere als hilfreich ist.

Über die im Augenblick direkt in Japan herrschenden radioaktiven Belastung jedoch gelangt kaum etwas an die Öffentlichkeit.

Auch in Deutschland wurde kaum von einer Gefahr durch erhöhte Strahlungswerte berichtet, obwohl es Messwerte gab, die zeigten, dass bereits wenige Stunden nach dem Unglück die radioaktive Belastung mitten in München um ein Vielfaches gestiegen war - und zwar trotz Gegenwind.

Auch ist nicht auszuschliessen, dass die später ausgebrochenen Feuer und Explosionen zur Freisetzung von radioaktiven Wolken führten, die derzeit noch auf dem Weg zu uns sind und in den nächsten Tagen zu einem radioaktiven Fallout führen können. Hier können Sie aktuelle Berechnungen sehen.

Sorge dich nicht? Überlebe!

Während in Deutschland immerhin erste Konsequenzen ergriffen werden, Atomkraftwerke einer Sicherheitsprüfung unterzogen oder gar ganz vom Netz genommen werden sollen, wird der einzelne Bürger dazu ermuntert, sich keine Sorgen zu machen.

Das ist im Grunde wirklich nett, denn sorgenvolle Gedanken und Ängste sind tatsächlich nicht sehr schön und auch nicht gesund. Dummerweise wäre eine nukleare Katastrophe - wenn sich die Massnahmen in den japanischen Kernkraftwerken als erfolglos erweisen sollten - noch viel weniger gesund.

Allein die Wunschvorstellung, Fukushima stelle kein Problem dar, setzt leider noch lange nicht die Gesetze der Nuklearphysik ausser Kraft. Falls sich also in den nächsten Tagen eine Wolke mit radioaktiver Strahlung in die Atmosphäre begeben sollte, was natürlich keiner hoffen will, so dürfen wir gespannt sein, ob und ganz besonders wann wir davon erfahren werden.

Vorsichtsmassnahmen?

Es wäre also sehr vorausschauend und menschenfreundlich, wenn man Hinweise auf gewisse Vorsichtsmassnahmen verkünden würde, die jeder ohne grossen Aufwand ergreifen könnte. Damit würden sich jene, die sich sowieso ängstigen und Sorgen machen, sicherer fühlen und falls tatsächlich der Supergau eintreten sollte, liesse sich das absolute Chaos verhindern, da die Menschen ja vorbereitet wären

Was kann man tun?

Auch in dieser Situation gelten jene Massnahmen als empfehlenswert, die grundsätzlich jeden globalen Notfall leichter überleben helfen plus zusätzlicher Massnahmen, um die persönliche radioaktive Belastung möglichst gering zu halten:

  • Beschaffung von ausreichend Vorräten, sowohl in Form von Wasser, Lebensmitteln als auch in Form von Benzin.
  • Kümmern Sie sich um eine adäquate Jodversorgung mit natürlichem Jod, um die Einlagerung von radioaktivem Jod zu vermeiden. Dazu eignen sich Meeresalgen europäischer Herkunft besonders gut, die sehr lecker als würzige Gemüsebeilage in eine gesunde Ernährung zu integrieren sind.
  • Ferner sind uns zwei Massnahmen bekannt, die zur Ausleitung radioaktiver Elemente eingesetzt werden können: Pektin und Bentonit.

Pektin

Pektin wird seit Tschernobyl im Zuge verschiedener Kinder-Hilfsprojekte zur Ausleitung insbesondere von radioaktivem Cäsium nachweislich höchst erfolgreich eingesetzt. Pektine quellen im Magen-Darmtrakt, nehmen dabei radioaktives Cäsium auf, so dass letztendlich der Pektin-Cäsium-Komplex mit dem Stuhlgang ausgeschieden werden kann.

Auch Strontium und Plutonium werden auf diese Weise ausgeleitet und können sich somit nicht mehr in den Knochen festsetzen, wo sie die Blutbildung beeinträchtigen würden. Studien ergaben, dass die tägliche Einnahme von 10 Gramm Pektin in zwei vierwöchigen Kuren pro Jahr die radioaktive Belastung um ein Drittel reduzieren kann.

Bentonit

Bentonit ist eine tonhaltige Mineralerde, die durch ihre immense Absorptionskraft ebenfalls radioaktive Elemente an sich ziehen kann, so dass diese den Körper mit dem Stuhlgang verlassen. Aus diesem Grunde wird Bentonit in gefährdeten Gebieten ins Viehfutter gemischt, um auf diese Weise die radioaktive Belastung von Milch und Fleisch ganz deutlich herabzusetzen. Wir empfehlen die Einnahme von bis zu dreimal täglich 1 bis 2 Teelöffel Bentonit mit Wasser (je Teelöffel Bentonit mindestens 300 ml Wasser).

Bentonit eignet sich ausserdem für entgiftende Bäder und/oder Schlammpackungen, durch die auch eine radioaktive Belastung verringert werden kann. Pro Vollbad gibt man mindestens 12 Esslöffel Bentonit ins Badewasser.

Für Schlammpackungen rührt man etwa 2,5 Kilogramm Bentonit in einem Eimer mit Wasser bis zu schlammartiger Konsistenz an, verteilt die dickflüssige Masse auf dem ganzen Körper, lässt sie 20 Minuten lang einwirken und streicht dann die Masse mit den Händen grob ab (z. B. im Garten oder im Badezimmer auf einer Plastikplane stehend, damit der verbrauchte Bentonit leicht entsorgt werden kann).

Ideal wäre es jetzt, wenn die auf der Haut verbliebenen Reste trocknen könnten, z. B. bei einem Sonnenbad. Anschliessend werden auch diese Reste sanft abgerubbelt, bevor man zum Abschluss eine kurze Dusche nimmt.

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Quellen:



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