Gemüsegerichte

Rohkost-Pizza glutenfrei & vegan

  • Autor: Zentrum der Gesundheit
  • aktualisiert: 08.11.2018
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Rohkost-Pizza glutenfrei & vegan
© Elfe Grunwald

Eine Pizza der ganz anderen Art. Eine Pizza, die ein regelrechtes Superfood ist. Unsere Rohkost-Pizza wird ohne Getreidemehl hergestellt und kommt ohne jede Genusseinbusse auch ohne Käse aus. Stattdessen versorgt sie mit einer Fülle an Vitalstoffen, Omega-3-Fettsäuren und Enzymen und hinterlässt – für Pizza völlig untypisch – ein federleichtes Gefühl. Natürlich ist die Rohkost-Pizza vegan, basenüberschüssig und glutenfrei.

Zutaten für 1 Blech 35x30 cm, ergibt 4 Mini-Pizzen

Für den Boden

  • 50 g Buchweizenkeimlinge/sprossen
  • 200 g Zucchini in Stücke geschnitten
  • 1 Knoblauchzehe, geschält und gehackt
  • 1 EL Sonnenblumenkerne
  • 2 EL Cashewkerne

Flüssige Zutaten und Gewürze

  • 100 ml kaltes Wasser
  • 60 ml kaltgepresstes Olivenöl
  • 2 EL Sonnenblumenlecithin (Reformhaus)
  • 2 EL Kokosblütensirup
  • 2 EL Leinsamenmehl oder Leinsamen geschrotet
  • 2 EL Oregano
  • 1 TL naturbelassenes Salz

Für die Tomatensauce

  • 5 – 6 reife Tomaten
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 EL Oregano getrocknet
  • 1 EL naturbelassenes Salz

Für den Belag

  • 400 g Cocktailtomaten
  • 2 Zucchini
  • 2 EL Cashewnüsse

Nach Wunsch: Hanfsamen geschält, Sprossen, frische Kräuter und essbare Blüten zum Dekorieren

Zubereitung

Zubereitung Boden:

Zwei bis drei Tage vorher: Buchweizen keimen lassen – und zwar so:

Geben Sie den Buchweizen in eine kleine Schüssel und giessen Sie die zwei bis dreifache Menge an Wasser (Raumtemperatur!) hinzu. Rühren Sie die Mischung gut durch, damit keine Buchweizenkörnchen an der Wasseroberfläche verbleiben. Lassen Sie den Buchweizen für ungefähr eine Stunde einweichen.

Giessen Sie das Wasser mit einem feinen Abtropfsieb ab und lassen Sie den Buchweizen stehen. Spülen Sie ihn zwei Tage lang zwei- bis dreimal täglich mit kaltem Wasser ab. Sie werden nach einiger Zeit eine klebrige Substanz auf dem Buchweizen bemerken – dabei handelt es sich um Stärke, die Sie bitte abspülen! Nach zwei bis drei Tagen können Sie die Buchweizenkeimlinge für die Pizza verwenden.

Geben Sie nun alle Zutaten bis auf das Leinsamenmehl in den Mixer und pürieren Sie sie, bis ein Teig von einheitlicher Konsistenz entsteht. Nehmen Sie den Teig aus dem Mixer und arbeiten Sie nun mit den Händen das Leinsamenmehl ein.

Streichen Sie den Teig auf ein Backblech oder auf die Dörrfolie eines Dörrgeräts. Lassen Sie ihn im Dörrgerät ca. 10 Stunden bei 42 Grad oder bei Umluft (ebenfalls 42 Grad) im Backofen trocknen. Bei sonnigwarmem Wetter kann man den Boden auch in der Sonne trocknen lassen.

Schneiden Sie den Teig in vier Quadrate, wenden Sie die Quadrate und lassen Sie nun auch von der anderen Seite trocknen (noch 1-2 Stunden). Der Teig sollte noch weich, also nicht zu trocken sein.

Zubereitung Tomatensauce:

Alle Zutaten im Mixer pürieren.

Fertigstellung:

Die Pizzastücke auf 4 Tellern verteilen und die Tomatensauce darauf streichen.

Cocktailtomaten und Zucchini waschen, abtrocknen und würfeln. Das Gemüse auf den Pizzastücken verteilen. Cashewkerne hacken und über das Gemüse streuen. Die Pizzastücke mit den Hanfsamen, Kräutern, Sprossen und Blüten dekorieren.

Tipp:

Die Pizzastücke können natürlich je nach Belieben auch mit anderen Gemüsearten, mit Pesto, Champignons, Oliven (in Rohkostqualität) oder Kapern belegt werden.

Aus dem Pizzaboden-Teig lassen sich auch wunderbar Rohkost-Gemüse-Brote herstellen. Die Pizzaböden einfach noch 1 bis 2 Tage an der Luft weiter trocknen lassen und wie Knäckebrot verwenden.

Das Rezept stammt von: Elfe Grunwald, Gourmetköchin für vegane und vegetarische Köstlichkeiten

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