Zentrum der Gesundheit
Berechtigte Angst vor den Nebenwirkungen?
Berechtigte Angst vor den Nebenwirkungen?

Nebenwirkungen der Schweinegrippe-Impfung

Autor: , Letzte Änderung:

(Zentrum der Gesundheit) - Auf dieser Seite finden Sie alle wichtigen Hinweise aus den Packungsbeilagen der Schweinegrippe Impfstoffe Celvapan®, Focetria® und Pandemrix®, die in Deutschland erhältlich sind.

Wann sollten die Impfstoffe nicht angewendet werden?

Alle drei Anbieter empfehlen auf eine Injektion zu verzichten, wenn allergische Reaktionen auf folgende Stoffe bekannt sind:

Celvapan®

  • Formaldehyd
  • Benzonase
  • Sucrose

Focetria®

  • Ei- und Hühnerprotein
  • Ovalbumin
  • Formaldehyd
  • Kanamycin und Neomycinsulfat (Antibiotika) oder Cetyltrimethylammoniumbromid

Pandemrix®

  • Eier- und Hühnerprotein
  • Ovalbumin
  • Formaldehyd
  • Gentamicinsulfat (Antibiotikum) oder Natriumdeoxycholat

 

Eine allergische Reaktion Kennzeichnet sich durch juckende Hautausschläge, Atemnot und Schwellung von Gesicht oder Zunge. Alle drei Impfstoff-Hersteller empfehlen die Impfung dennoch, auch wenn allergische Reaktionen bekannt sind, insofern ein Arzt dabei ist und im Notfall reagieren kann.

Wann sollte die Impfung mit größter Vorsicht durchgeführt werden?

Hier sind die Warnhinweise bei allen Impfstoffen gleich:

  • wenn Sie zum Impfzeitpunkt erhöhte Temperatur von über
    38 ° Grad haben. In diesem Fall soll die Impfung auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden
  • eine leichte Infektion (Erkältung) stellt kein Problem dar. Bitte jedoch darüber den Arzt informieren
  • wenn in den nächsten Wochen nach der Impfung eine Blutuntersuchung durchzuführen ist, ist der Arzt über die vorangegangene Impfung zu informieren

Wechselwirkung mit anderen Medikamenten

Hierzu können alle drei Hersteller keine Angaben machen. Die Testphase war wohl zu kurz. Empfohlen wird von allen, das die Einnahme anderer Medikamente (aktuell oder bis vor kurzem) dem Arzt gesagt werden soll. Dieser soll dann entscheiden, ob geimpft werden kann. Ebenfalls keine Daten können die Hersteller machen zu Wechselwirkungen ihres Impfstoffes mit anderen Impfstoffen (Beispielsweise gegen die saisonale Grippe). Alle drei empfehlen jedoch, für unterschiedliche Impfstoffe die Injektion in unterschiedliche Gliedmaßen zu setzen.

Hinweise für Schwangere und in der Stillzeit

Alle drei Hersteller raten hier, dem Arzt mitzuteilen, ob:

  • ob eine Schwangerschaft vorliegt
  • ob eine Schwangerschaft geplant ist
  • ob sie es nicht ausschließen können, schwanger zu sein

 

Der Arzt soll dann entscheiden, ob geimpft wird, oder nicht.
In der Stillzeit dürfen laut Hersteller alle drei Impfstoffe angewendet werden.

Problematische Inhaltsstoffe

Aufgrund der Abpackung enthalten 2 der Impfstoffe das Konservierungsmittel Thiomersal (darin enthalten ist Quecksilber). Bekannte Allergien sollen dem Arzt gemeldet werden:

Diese Produkte könnten Sie interessieren

Celvapan®

kein Thiomersal
keine weiteren Angaben

Focetria®

enthält Thiomersal
enthält Natrium (23 mg)
und Kalium (39 mg)

Pandemrix®

enthält Thiomersal
enthält Natrium (23 mg)
und Kalium (39 mg)

Nebenwirkungen der Pandemischen Impfstoffe

Folgende Nebenwirkungen können, müssen aber nicht auftauchen. In jedem Fall ist der Arzt bei Nebenwirkungen zu konsultieren. Die EU-Kommission fordert eine detailgenaue Dokumentation aller Nebenwirkungen um die Massenimpfung so sicher wie Möglich zu gestalten. Notfalls verschwinden Impfstoffe vom Markt:

Celvapan®

sehr häufig (1 von 10):

  • Schmerzen an der Injektionstselle

 

Häufig (1-10 von 100):

  • laufende Nase und Halsschmerzen
  • Kopfschmerzen
  • Schwindel
  • Drehschwindel (Bewegungskrankheit)
  • übermäßiges Schwitzen
  • Gelenk- oder Muskelschmerz
  • Schüttelfrost
  • Ermüdung (Müdigkeitsgefühl)
  • Unwohlsein)
  • Gewebeverhärtung)
  • Rötung)
  • Schwellung oder Bluterguss an der Injektionsstelle)

 

Gelegentlich (1-10 von 1.000):

  • geschwollene Drüsen
  • Schlaflosigkeit (Schlafschwierigkeiten)
  • Unruhe
  • eingeschränkte Wahrnehmung von Berührung, Schmerz, Wärme und Kälte
  • Schläfrigkeit
  • Bindehautentzündung (Konjunktivitis)
  • Hörsturz
  • verringerter Blutdruck
  • Kurzatmigkeit
  • Husten
  • Verstopfung der Nase
  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Durchfall
  • Bauchschmerzen
  • Ausschlag
  • Juckreiz
  • Reizung an der Injektionsstelle
  • Urtikaria (Nesselsucht)

 

Selten (1-10 von 10.000):

  • Allergische Reaktionen, die zu einem dramatischen Blutdruckabfall führen können, der unbehandelt zum Schock führen kann. Die Ärzte sind sich dieser Gefahr bewusst und halten für solche Fälle Notfallmaßnahmen bereit
  • Krampfanfälle
  • Stechende oder hämmernde Schmerzen entlang einer oder mehrerer Nervenbahnen
  • Niedrige Anzahl an Blutplättchen, was zu Blutungen oder Blutergüssen führen kann

 

sehr selten (weniger als 1 von 10.000):

  • Vaskulitis (Entzündung von Blutgefäßen die Hautrötungen, Gelenkschmerzen oder Nierenprobleme verursachen kann)
  • Neurologische Störungen wie Enzephalomyelitis (Entzündung von Gehirn und Rückenmark)
  • Neuritis (Nervenentzündungen) und eine Art von Lähmung, bekannt als Guillain-Barré-Syndrom

 

Focetria®

sehr häufig (1 von 10)
bei Kleinkinder 6-36 Monate:

  • Erregbarkeit
  • ungewöhnliches Schreien
  • Schläfrigkeit
  • Durchfall und veränderte Essgewohnheiten

bei Kindern:

  • Kopfschmerzen und Müdigkeit

bei Jugendlichen:

  • allgemeines Unwohlsein
  • Schmerzen
  • Kopfschmerzen
  • Müdigkeit
  • Schwitzen
  • Übelkeit und Schüttelfrost

Häufig (1-10 von 100):

  • Rötung
  • Schwellung oder Schmerzen an der Injektionsstelle
  • Bluterguss oder Verhärtung der Haut an der Injektionsstelle
  • Fieber
  • allgemeines Unwohlsein
  • Müdigkeit
  • Kopfschmerzen
  • verstärktes Schwitzen
  • Schüttelfrost
  • grippeähnliche Symptome, Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen

 

Gelegentlich (1-10 von 1.000):

  • Generalisierte Hautausschläge wie Urtikaria (Nesselsucht)

 

Pandemrix®

sehr häufig (1 von 10):

  • Kopfschmerzen
  • Müdigkeit
  • Schmerzen
  • Rötung
  • Schwellung oder Verhärtung an der Injektionsstelle
  • Fieber
  • Muskel- und Gelenkschmerzen

 

Häufig (1-10 von 100):

  • Wärme
  • Juckreiz oder Blutergüsse an der Injektionsstelle
  • Verstärktes Schwitzen
  • Schüttelfrost
  • grippeähnliche Symptome
  • Lymphknotenschwellung an Nacken, Achsel oder Leiste

Gelegentlich (1-10 von 1.000):

  • Kribbeln und Taubheit an Händen und Füßen
  • Schläfrigkeit
  • Schwindel
  • Durchfall
  • Erbrechen
  • Bauchschmerzen
  • Übelkeit
  • Juckreiz
  • Hautausschlag
  • Generelles Unwohlsein
  • Schlaflosigkeit
  • Urtikaria (Nesselsucht)

 

Selten (1-10 von 10.000):

  • Allergische Reaktionen, die zu einem gefährlichen Blutdruckabfall führen, der unbehandelt zu einem Schock führen kann. Ärzte wissen, dass dies möglich ist, und haben für solche Fälle die Mittel für eine Notfallbehandlung bereitstehen
  • Krampfanfälle
  • Heftig stechende und pochende Schmerzen entlang eines oder mehrerer Nerven
  • Niedrige Blutplättchenzahl, die zu Blutungen oder Blutergüssen führen kann

 

sehr selten (weniger als 1 von 10.000):

  • Vaskulitis (Entzündung der Blutgefäße, was zu Hautausschlägen, Gelenkschmerzen und Nierenbeschwerden führen kann)
  • Neurologische Erkrankungen wie Enzephalomyelitis (Entzündung des Zentralnervensystems)
  • Neuritis (Entzündung von Nerven) und eine Art von Lähmung bekannt als Guillain-Barré-Syndrom

 

Alle drei Impfstoffe können aufgrund ihrer Nebenwirkungen Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit haben, sowie beim bedienen von Maschinen beeinträchtigen. Dies ist jeweils im individuellen Fall zu beurteilen.

Alle gemachten Angaben entstammen den Packungsbeilagen der Impfstoffe. Diese werden geändert, wenn sich bei der Massenimpfung der Bevölkerung Änderungen ergeben.

Quelle



Wenn Ihnen dieser Artikel gefallen hat, würden wir uns über einen kleinen Beitrag für unsere Tätigkeit sehr freuen! Spenden Sie jetzt mit Paypal