Kommentare zu «Stevia - Süss geht auch gesund»

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youtube: Neue Weltordnung schrieb am 01.06.2015

Stevia soll unfruchtbar machen und von Buschmännern als Verhütung in kleinen Dosen verwendet worden sein. Buch aus dem Jahre 1970

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo, es gibt eine einzige Tierstudie an Ratten aus dem Jahre 1968, die einen fruchtbarkeitshemmenden Effekt bei Ratten beobachtet haben will, die 60 Tage lang Steviaextrakte tranken. In den darauf folgenden Jahren versuchte man, diesen Effekt in ähnlich aufgebauten Studien zu wiederholen. Doch gelang es nicht. Die Tiere vermehrten sich mit und ohne Stevia gleichermassen. In welcher Form und Dosis Stevia unfruchtbar machen könnte, ist daher nicht bekannt. In der üblicherweise verwendeten Form und Dosis ist dies jedoch nicht der Fall.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Anne G. schrieb am 27.05.2013

Ich habe ein Stevia Produkt aus dem Reformhaus (Stevia Plus von Naturata), was man 1:1 wie Zucker verwenden kann. Es besteht jedoch zu 99% aus Maisdextrin und 1 % sind die Stevioglycoside (mit 97% Rebaudiosid A). Maisdextrin wird auf der Verpackung als reiner gesunder Ballaststoff bezeichnet der hervorragend verträglich sein soll. Ich bin hier skeptisch und bezweifle dass Maisdextrin wirklich ein Ballaststoff ist, denn schließlich hat das Produkt auch Kalorien (100g = 222 kcal) und das ist für Ballaststoffe doch nicht typisch, oder? Was wissen Sie über Maisdextrin? Ist das auch nur wieder eine Form von Zucker und nicht zu empfehlen? liebe Grüße, Anne

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Anne,
Dextrin kann industriell so hergestellt werden, dass es von den menschlichen stärkespaltenden Verdauungsenzymen nicht mehr verdaut werden kann und daher tatsächlich wie ein Ballaststoff eingestuft werden kann. Warum das von Ihnen genannte Produkt dann doch einen so hohen Kaloriengehalt aufweist, sollten Sie den Hersteller des Produktes fragen.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

pogona schrieb am 07.01.2013

Hallo! Was ist dran an dem Argument: ein Bekannter behauptet, dass bei Steviaverzehr das Gehirn Süßes erwartet, (aber kein Zucker kommt und somit "veräppelt" wird) und demzufolge die Bauchspeicheldrüse Insulin ausschüttet. Er behauptet, dies könne sogar Diabetes zur Folge haben wegen Überlastung des Pankreas... Demzufolge meint er, Zucker wäre gesünder! Können Sie dieses Argument widerlegen?

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Pogona,
vielen Dank für Ihre Mail.
Das Gerücht, von dem Ihr Bekannter spricht, hält sich hartnäckig, entspricht aber nicht der Wahrheit. Stellen Sie sich vor, Süssstoffe würden generell aufgrund ihres süssen Geschmacks die Bauchspeicheldrüse BSD zur Insulinausschüttung anregen. Kein Diabetiker könnte mehr Süssstoffe verzehren. Diabetiker verzehren aber Süssstoffe und müssen NICHT gleichzeitig Insulin spritzen, eben weil die BSD auf Süssstoffe nicht reagiert. Und Stevia ist ebenfalls ein Süssstoff. Der Organismus ist also definitiv sehr viel schlauer als wir glauben und lässt sich ganz sicher nicht nur von Geschmacksreizen zu gefährlichen Fehlreaktionen hinreissen.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

anonym schrieb am 08.03.2012

Sie haben STEVIA als akzeptabeles Süßmittel empfohlen. Zum Kaffeesüßen nehme ich z.Z. \"ACESULFAM mit ASPARTAM\" und möchte auf STEVIA umsteigen. Zwei m.E. brauchbare Produkte sind 300 TAB-PACK mit den PZN 7239997 und 9614896. Da meine Kenntnisse zu Stevia sehr spärlich sind, frage ich Sie nach Ihrer Meinung. Vielen Dank für Ihre Bemühungen. Mit freundlichen Grüßen

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Vielen Dank für Ihre Fail.
 
Von höchster Qualität (im Sinne von "am naturbelassensten) sind Steviablätter und das grüne Steviapulver. Beides eignet sich zum Süssen von Tee.
 
Werden die Süssstoffe aus der Steviapflanze extrahiert, entsteht das weisse Pulver aus zumeist Steviolglykosiden, welches sich für alle anderen Zwecke (aber natürlich auch für Tee) eignet.
 
Hier sollten Sie darauf achten, dass keine anderen Süssstoffe dazu gemischt werden, sondern es sich um 100 Prozent Steviosid handelt. Erkundigen Sie sich nach dem Rebaudiosid-Anteil. Dabei handelt es sich um jenes Steviolglykosid, das nicht bitter schmeckt. Der Rebaudiosid-Anteil sollte beim Pulver bei mindestens 40 Prozent liegen.
 
Bei Tabs gibt es Produkte, deren Rebaudiosid-Anteil bei 97 Prozent liegt (z. B. von Govinda). Der Gesamtsteviolglykosid-Anteil bei Tabs sollte höher als 95 Prozent sein.
 
Darüber hinaus raten wir zu Steviaprodukten, die nachweislich rückstandsanalysiert auf Pestizide und andere Schadstoffe sind.
 
Bitte überprüfen Sie anhand dieser Kriterien die von Ihnen genannten Produkte.

Herzliche Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

anonym schrieb am 19.02.2012

Hallo Ihr Bericht über Stevia gefiel mir außerordenlich gut. Nachdem ich gelesen habe, wie gesund Stevia ist, kann ich nachvollziehen, warum manche Tabletten überflüssig werden. Nachdem ich Stevia in Tabs und loser Form zu mir nehme, werde ich von Zucker- und Bluthochdrucktabletten immer total müde. Jetzt habe ich sie seit einer Woche abgesetzt und mir geht es wieder richtig gut. Also muß an ihrem Bericht etwas Wahres sein. Aber Stevia ist seit dem 1. Januar auch in Deutschland zugelassen! Vielen Dank für ihre guten Informationen.

Gerda schrieb am 18.12.2011

Bitte teilen Sie mir mit, wie hoch ich Stevia Pulver beim Backen dosieren muss. In den Rezepten sind meistens Zuckermengen von 100 bis 250 g angegeben. Was muß ich bei der Dosierung beachten und wie hoch sollte sie sein ? Herzlichen Dank für Ihre Aufklärung u. viele Grüsse sagt Ihnen G

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

 
Liebe Frau Bellmann,
vielen Dank für Ihre Mail.
Das einfache Ersetzen von Zucker mit Stevia gelingt nicht immer, da die richtige Dosierung nicht nur von der eingesetzten Zuckermenge, sondern auch von der Mehl- und Flüssigkeitenmenge abhängt. Auch ist zu beachten, dass manche Rezepte Zucker für das Volumen benötigen und das Rezept daher für einen Einsatz mit Stevia oft insgesamt verändert werden muss, damit ein passables Ergebnis dabei herauskommt. Gelegentlich wird empfohlen pro 100 Gramm Zucker einfach 1 bis 2 Teelöffel Stevia zu verwenden. Davon möchten wir unbedingt abraten.

Erstens aus den bereits genannten Gründen und zweitens, da man einen Süssstoff nicht in derart ungenauen Dosierungen wie "1 bis 2 Teelöffel" einsetzen kann. Zwischen einem und zwei Teelöffeln Stevia besteht ein extremer Geschmacksunterschied. Zwei Teelöffel dürften die meisten Menschen als ungeniessbar empfinden. Wenn Sie experimentierfreudig sind, könnten Sie natürlich einfach einen Versuch wagen. Grundsätzlich jedoch empfehlen wir, nur solche Rezepte umzusetzen, die konkret für Stevia entwickelt wurden und sich in der Praxis bewährt haben. Dazu gibt es bereits viele Rezeptbücher, z. B. "Stevia: Süßes Kochen und Backen mit Stevia" von T. Janssen oder "Das Stevia-Backbuch" von Gina Martin-Williams.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit