Traubenzucker
Zucker

Traubenzucker

  • Autor: Zentrum der Gesundheit
  • aktualisiert: 19.06.2018
  • 8 Kommentare
Traubenzucker
© monropic - Fotolia.com

Traubenzucker wird nicht etwa - wie man meinen sollte - aus süssen Trauben gewonnen, sondern aus Maisstärke, Kartoffeln oder Weizen. Stärke an sich besteht aus zahllosen aneinander-geketteten Traubenzuckermolekülen, die dann mit Hilfe von Enzymen in einzelne Teilchen gespalten werden.

Enzyme zur Traubenzuckerproduktion

Diese Enzyme wurden zuvor übrigens von gentechnisch veränderten Mikroorganismen produziert. Als Zwischenprodukt entsteht Glucosesirup, der mittlerweile in fast allen Süssigkeiten Backwaren, Getränken und vielen Fertigprodukten steckt. Der Zusatz von weiteren Enzymen sorgt nun für den Umbau dieses Sirups zu Traubenzucker.

Simple Clean - die Darmreinigung

Traubenzucker bringt den Organismus in Unordnung

Bei reinem Traubenzucker in Form von Pulver oder Bonbons handelt es sich tatsächlich um jenen Zucker, der den menschlichen Organismus am meisten aus dem Gleichgewicht bringen kann. Statt den versprochenen Höchstleistungen bringt er in Wahrheit Unwohlsein und Krankheit.

Traubenzucker ist ist ein raffinierter, strahlend weisser und hoch konzentrierter Zucker, der mit natürlichem Zucker - wie er in Früchten oder Muttermilch vorkommt - kaum etwas gemein hat und deshalb weit davon entfernt ist, dem menschlichen Körper zu nutzen - im Gegenteil, er belastet ihn und führt, wie auch weisser Kristall- oder Haushaltszucker, vor allem in Verbindung mit Stärkenahrung (Brot, Kuchen und andere Mehlspeisen) zu Gärprozessen im Verdauungstrakt und behindert sowohl die Nährstoffaufnahme als auch die Arbeit des körpereigenen Abwehrsystems.

Zucker - die optimale Nahrung für Pilze

Konzentrierte Zucker sind eine optimale Nahrung für schädliche Bakterien und Pilze, die sich in Windeseile vermehren, die gesunde Darmflora zerstören und für viele Krankheitssymptome verantwortlich sind: Kopfschmerzen, Hautausschläge, Mineralien- und Vitaminmangel (Eisen-, Zink- und Vitamin-B Mangel).

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Zuletzt kommentiert

Oasenhoheit schrieb am 19.04.2018

Hallo ZdG-Team,

im Zuge meiner Recherchen zum Thema Zuckerarten und ihre Auswirkungen auf den menschlichen Organismus (insbesondere in industriell verarbeiteter Reinform) bin ich auf einen Artikel zum sogenannten "Glucosetoleranztest" (unter anderem bei Wikipedia zu finden) gestoßen.
Dabei wird einem Patienten nach Messung des Nüchternblutzuckers unter ärztlicher Aufsicht eine Lösung von 250-300ml gegeben, die 75g Glucose enthält und innerhalb weniger Minuten getrunken werden muss, um danach mit wiederholten Messungen über bis zu drei Stunden zu überprüfen, wie stark der Blutzucker ansteigt und wie schnell der Körper per Insulinausschüttung nachreguliert.
Dadurch sei feststellbar, ob bereits eine Insulinresistenz oder sogar schon ein Diabetes vorliege, oder eben nicht.

Bei all dem, was ich über den Konsum von großen Mengen hochdosierten Zuckers und über dessen Auswirkung auf die Darmflora, Zuckersucht und ähnliches gelesen habe, erstaunt mich, dass diese Untersuchungsform als Mittel erster Wahl gelten soll. Selbst zur Feststellung einer möglichen Schwangerschaftsdiabetes wird dieser Test sogar mehrfach empfohlen (Suchergebnisse bei Google).

Für mich klingt das fast so, als würde man jemandem Kokain geben, um zu sehen, ob das für ihn schädlich ist.
Wenn es für ihn schädlich ist, dann gießt man ja noch Öl ins Feuer.
Und wenn es für ihn nicht schädlich ist, dann hat man schon mal einen ersten großen Schritt dafür getan, damit es bald so weit ist und derjenige süchtig wird.

Wie schätzen Sie diese Untersuchungsmethode ein hinsichtlich Wirksamkeit und möglicher Folgen?
Welche andere Methode würden Sie empfehlen, um eine Insulinresistenz oder manifestierten Diabetes zu diagnostizieren, ohne dem Patienten eine hochkonzentrierte (Trauben-)Zuckerlösung zuzuführen?

Herzliche Grüße,
Oase :)

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Oase

Für eine einmalige Diagnose kann man den Test durchführen. Dann weiss man sicher, woran man ist und kann entsprechende Massnahmen ergreifen. Manchmal wird auch der Insulintoleranztest durchgeführt. Auch der HOMA-Index kann weiterhelfen. Dazu wird nach 12-stündiger Nahrungskarenz der Nüchternblutzucker und Nüchterninsulinspiegel gemessen.

Viele Grüsse

Ihr Team vom

Zentrum der Gesundheit

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