Cookies auf der ZDG-Website

Wir verwenden Cookies um Ihnen ein angenehmes Nutzungserlebnis zu ermöglichen. Wenn Sie fortfahren, stimmen Sie der Nutzung von Cookies zu. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen

Kurkuma
Curcumin gegen Tuberkulose

  • Autor: Zentrum der Gesundheit
  • aktualisiert: 16.04.2018
  • 1 Kommentar
Curcumin gegen Tuberkulose
© SOMMAI – Shutterstock.com

Curcumin steht immer wieder im Mittelpunkt wissenschaftlicher Untersuchungen. Der Wirkstoff aus Curcuma (Kurkuma) – der gelben Wurzel aus dem asiatischen Raum – gilt als hochkarätiges Heilmittel bei vielen Beschwerden. Jetzt zeigte sich, dass Curcumin das Immunsystem selbst bei so schweren Infektionskrankheiten wie der Tuberkulose so gut stärkt, dass die Krankheit überwunden werden kann - insbesondere dann, wenn die verursachenden Bakterien bereits gegen Antibiotika resistent geworden sind.

Curcumin hilft bei antibiotikaresistenter Tuberkulose

Eine Studie, die im März 2016 veröffentlicht wurde, zeigte, dass Curcuminbei der Bekämpfung einer antibiotikaresistenten Tuberkuloseeingesetzt werden kann. Curcumin ist der heilende Wirkstoff aus Curcuma, dem indischen Gewürz, das für seine gelbe Farbe bekannt ist und eine wichtige Zutat des Currys darstellt.

Das Kurkuma-Kochbuch vom Zentrum der Gesundheit

Curcumin – Das Allroundheilmittel

Über Curcumin haben wir schon viel berichtet, da der sekundäre Pflanzenstoff so zahlreiche positive Auswirkungen auf die Gesundheithat. Wenn Sie sich für die einzelnen Details interessieren, verfolgen Sie einfach die entsprechenden Links:

Insbesondere in Asien ist Curcuma aufgrund seiner entzündungshemmenden, antioxidativen und krebsfeindlichen Eigenschaften schon sehr lange in der Naturheilkundeim Einsatz.

Laborversuche von Wissenschaftlern aus Denver/Colorado zeigten nun, dass Curcumin vermutlich auch bei der Tuberkulose – einer sehr schwer zu behandelnden und immer wieder tödlichen Krankheit verabreicht werden könnte.

Bei Tuberkulose: Sechs Monate Antibiotika

Die Tuberkulose wird von Bakterien verursacht (Mycobacterium tuberculosis) und betrifft meist immungeschwächte Menschen, davon insbesondere HIV-Infizierte, Alkoholkranke, Kinder und Ältere. Die Krankheit befällt in den meisten Fällen die Lungen, doch können auch andere Organe infiziert sein.

Symptome sind ein allgemeines Schwächegefühl, Müdigkeit, Fieberund Hüsteln. In schweren Fällen kommt es zu blutigem Auswurf und starker Gewichtsabnahme.

Als Standardtherapie werden bis zu vier verschiedene Antibiotika gleichzeitig gegeben – und zwar über ein halbes Jahr hinweg. Inzwischen sind die auslösenden Bakterien jedoch immer öfter resistent gegen die verordneten Antibiotika, so dass die Suche nach Alternativen auf Hochtouren läuft.

Offenbar könnte Curcumin hier die Therapie unterstützen und so verhindern, dass sich weitere Antibiotikaresistenzen bilden können.

Curcumin kann die körpereigenen Abwehrzellen (Makrophagen) so aktivieren, dass ihre Kraft zur Bekämpfung der Tuberkulosebakterien vervielfacht wird.

Das Fernstudium der ganzheitlichen Ernährungsberatung

Curcumin: Alternative bei Antibiotikaresistenzen

Unsere Studie lieferte erste Hinweise darauf, dass Curcumin die Zellen vor einer Infektion mit dem Mycobacterium tuberculosis schützen kann,

sagte Dr. Xiyuan Bai, leitender Autor der Studie, die im Fachmagazin Respirology veröffentlicht wurde.

Die schützende Rolle von Curcumin könnte in Zukunft dazu führen, dass der Stoff dann eingesetzt wird, wenn es darum geht, eine Tuberkulose zu bekämpfen, bei der Arzneimittel schon nicht mehr wirken.

Curcumin: Ein Stoff mit "Nebenwirkungen"

Diese Studie zeigt, welche hochinteressanten "Nebenwirkungen" Curcumin mit sich bringen kann. Angenommen, Sie nehmen Curcumin im Rahmen einer Kur zur Regeneration der Leber.

Dann können Sie sichergehen, dass Curcumin nicht nur die Leber unterstützt, sondern auch vor Fluoridenschützt, Quecksilber ausleitet, Diabetesund Verdauungsbeschwerden lindert und gleichzeitig Ihr Immunsystem so stärkt, dass Sie selbst gegen gefährliche Infektionen wie der Tuberkulose gefeit sind.

Unser Rezept im Film: Goldene Milch

Goldene Milch selber machen – Power Drink für dein Immunsystem [ZENTRUM DER GESUNDHEIT]

4 Minuten

Zentrum der Gesundheit

Veröffentlicht 12. April 2017


Ihre Ausbildung zum ganzheitlichen Ernährungsberater

Gesunde Ernährung ist Ihre Leidenschaft? Sie lieben die basenüberschüssige, naturbelassene Ernährung? Sie möchten gerne die Zusammenhänge zwischen unserer Nahrung und unserer Gesundheit aus ganzheitlicher Sicht verstehen? Sie wünschen sich nichts mehr als all Ihr Wissen rund um Gesundheit und Ernährung zu Ihrem Beruf zu machen?

Die Akademie der Naturheilkunde bildet Menschen wie Sie in 12 bis 18 Monaten zum Fachberater für holistische Gesundheit aus. Wenn Sie mehr über das Fernstudium an der Akademie der Naturheilkunde wissen möchten, dann erfahren Sie hier alle Details sowie Feedbacks von aktuellen und ehemaligen TeilnehmerInnen.

Gefällt Ihnen dieser Artikel?

Wir würden uns über einen kleinen Beitrag für unsere Tätigkeit sehr freuen!

Mehr zu diesem Artikel

Schlagwörter

Teilen Sie diesen Artikel

Leserkommentare

Alle 1 Kommentare anzeigen

Ihr Kommentar

Um einen Kommentar abzugeben müssen Sie angemeldet sein.

Anmelden Registrieren

Zuletzt kommentiert

Sonja M. schrieb am 28.10.2016

Hallo Zentrum der Gesundheit, vielen Dank für die tollen Informationen. Ich habe eine Frage zu Tuberkulose. Leider ist diese Krankheit wieder auf dem Vormarsch.Ich habe Hinweise im Internet gelesen , dass kolloidales Gold prophylaktisch eingenommen, die Infektion mit den Erregern verhindern kann. Haben Sie etwas darüber gehört,gibt es dazu Untersuchungen, die Ihnen bekannt sind?Ich konnte keine Hinweise über kolloidales Gold auf ihrer Internetseite finden. Freue mich auf Ihre Antwort, liebe Grüße, Sonja

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Sonja,

ob Gold oder Silber, wir raten nicht zu prophylaktischen Anwendung. Denn diese Anwendung wäre ja dauerhaft – und eine dauerhafte Einnahme von Metallen sollte in jedem Fall verhindert werden. Eine gesunde Lebens- und Ernährungsweise mit der individuell passenden Nahrungsergänzung und in Folge ein starkes Immunsystem schafft es sehr gut, Infektionen zu verhindern. Voraussetzung ist hier natürlich auch eine gute Darmgesundheit sowie das Beheben von möglichen Nähr- und Vitalstoffdefiziten.

Viele Grüsse

Ihr Team vom

Zentrum der Gesundheit

Quellen