Teflon® enthält PFC

Perfluorierte Kohlenwasserstoffe (PFC) sind organische Verbindungen, deren Wasserstoffatome am Kohlenstoffgerüst vollständig durch Fluoratome ersetzt sind. Der bekannteste Stoff mit den vielseitigsten Verwendungsmöglichkeiten ist der Kunststoff Polytetrafluorethylen (PTFE), auch unter dem Handelsnamen Teflon® bekannt.

Er wurde bereits 1938 entdeckt (DuPont) und wird durch Polymerisation von Tetrafluorethylen (TFE) hergestellt.

Studie erhärtet Verdacht

Eine Studie der University of California in Los Angeles (UCLA), die in der Fachzeitschrift Human Reproduction veröffentlicht wurde, hat festgestellt, dass es für Frauen um so schwieriger ist, schwanger zu werden, je höher die PFC-Werte in ihrem Blut sind.

Es wurden insgesamt Daten von 1.240 Frauen untersucht.

Den schwangeren Frauen wurden zwischen der 4. und 14. Schwangerschaftswoche Blutproben entnommen und die Konzentration zweier PFCs (Perfluoroctansäure PFOA bzw. Perfluoroctansulfonat PFOS) gemessen.

In der 12. Schwangerschaftswoche wurden die Frauen befragt, ob es sich um eine geplante oder ungewollte Schwangerschaft handelte und wie lange es gedauert hat, bis sie schwanger wurden.

Der niedrigste PFOS Wert im Blut der getesteten Frauen lag bei 6,4 ng/ml und der höchste bei 106,7 ng/ml. Bei PFOA lag der niedrigste Wert unter 1 ng/ml, der höchste bei 41,5 ng/ml. Die Frauen, die PFOS bzw. PFOA am meisten ausgesetzt waren und somit die höchsten Blutwerte aufwiesen, zeigten deutlich mehr Probleme, schwanger zu werden, als diejenigen mit niedrigen Blutwerten.

Toxische Auswirkungen

Bislang wurden PFOA bzw. PFOS als biologisch inaktiv betrachtet. Neueste Tierversuche haben allerdings gezeigt, dass diese Chemikalien die unterschiedlichsten toxischen Auswirkungen auf Leber, Immunsystem und Fortpflanzungsorgane haben.

Zwei epidemiologische Studien haben PFOA und PFOS mit vermindertem Wuchs von Föten im Mutterleib in Verbindung gebracht.

Spermaqualität verschlechtert sich

Zwar ist der genaue biologische Mechanismus, der eine Belastung mit PFOS bzw. PFOA mit einer verminderten Fruchtbarkeit in Verbindung bringt, nicht bekannt, allerdings gibt es gute Gründe anzunehmen, dass die PFCs die Fortpflanzungshormone beeinträchtigen.

Die Forscher weisen ausserdem darauf hin, dass sich die Spermaqualität beim Mann durch eine Belastung mit PFCs ebenfalls verschlechtern kann.

Lesen Sie auch:

Quellen

  • Zentrum der Gesundheit

Ihre Ausbildung zum ganzheitlichen Ernährungsberater

Gesunde Ernährung ist Ihre Leidenschaft? Sie lieben die basenüberschüssige, naturbelassene Ernährung? Sie möchten gerne die Zusammenhänge zwischen unserer Nahrung und unserer Gesundheit aus ganzheitlicher Sicht verstehen? Sie wünschen sich nichts mehr als all Ihr Wissen rund um Gesundheit und Ernährung zu Ihrem Beruf zu machen?

Die Akademie der Naturheilkunde bildet Menschen wie Sie in 12 bis 18 Monaten zum Fachberater für holistische Gesundheit aus. Wenn Sie mehr über das Fernstudium an der Akademie der Naturheilkunde wissen möchten, dann erfahren Sie hier alle Details sowie Feedbacks von aktuellen und ehemaligen TeilnehmerInnen.

Hinweis zu Gesundheitsthemen

Diese Informationen werden nach bestem Wissen und Gewissen weitergegeben. Sie sind ausschliesslich für Interessierte und zur Fortbildung gedacht und keinesfalls als Diagnose- oder Therapieanweisungen zu verstehen. Wir übernehmen keine Haftung für Schäden irgendeiner Art, die direkt oder indirekt aus der Verwendung der Angaben entstehen. Bei Verdacht auf Erkrankungen konsultieren Sie bitte Ihren Arzt oder Heilpraktiker.