Kinder und Jugendliche

Ungeimpfte Kinder sind gesünder

  • Autor: Zentrum der Gesundheit
  • aktualisiert: 12.11.2018
  • 3 Kommentare
Ungeimpfte Kinder sind gesünder
© karelnoppe - Fotolia.de

Geimpfte Kinder sollten eigentlich gesünder sein als ungeimpfte. Schliesslich lässt man Kinder extra impfen, damit sie künftig ein möglichst unbeschwertes Leben geniessen können. Mittlerweile wurden zwei inoffizielle Studien durchgeführt, in denen die Erkrankungsraten von geimpften mit jenen von ungeimpften Kindern verglichen wurden. Dabei zeigten sich deutliche Unterschiede: Kinder, die ordnungsgemäss durchgeimpft wurden, sind bis zu einem Vielfachen anfälliger für viele chronische Krankheiten als ihre ungeimpften Altersgenossen.

Inhaltsverzeichnis

Machen Impfungen krank?

In der Schweiz sieht der empfohlene Impfplan bis spätestens zum Abschluss des zweiten Lebensjahres die Verabreichung von annähernd 30 Impfstoffen (teilweise in Mehrfachimpfungen) vor. In Deutschland und Österreich sieht die Lage ähnlich aus. Und auch amerikanische Kinder werden nicht gerade selten geimpft. Bei ihnen sind allein im ersten Lebensjahr schon 26 Impfungen fällig.

Nun erhalten Kinder natürlich deshalb Impfungen, weil wir sie vor Krankheit und Leid schützen möchten. Stimmt das aber auch? Sind geimpfte Kinder wirklich gesünder? Oder könnte es nicht vielmehr sein, dass die Impfungen sie anfälliger für jene chronischen Krankheiten machen, die sich immer weiter auszubreiten scheinen?

Wie häufig also leiden geimpfte Kinder – im Vergleich zu ungeimpften – an Asthma und chronischer Bronchitis? Wie oft ereilt sie eine Neurodermitis und wie oft Heuschnupfen? Wie viele der ordnungsgemäss geimpften Kinder sind hyperaktiv und wie viele der ungeimpften? Wie sieht es bei Migräne aus, wie bei Autismus?

Die Wissenschaft bzw. ihre Sponsoren interessieren sich zwar dafür, dass die Zahl der Impflinge kontinuierlich steigt, für einen Vergleich des Gesundheitszustandes geimpfter und ungeimpfter Kinder dagegen scheint weder Interesse noch Geld da zu sein. Infolgedessen liegen dazu auch keine offiziellen Studien vor. Inoffizielle hingegen schon.

Geimpfte Kinder sind krankheitsanfälliger als ungeimpfte

In Deutschland nutzte Angelika Müller (vorm. Kögel-Schauz) von der Interessengemeinschaft EFI bereits im Jahre 2010 die Daten der deutschen KiGGS-Studie (KiGGS steht für Kinder- und Jugend-Gesundheits-Studie). Durchgeführt wurde die KiGGS-Studie von 2003 bis 2006 vom Robert-Koch-Institut, dem deutschen Bundesinstitut für Infektionskrankheiten und nicht übertragbare Krankheiten.

Die Software-Entwicklerin Müller wertete die Daten der 17.641 bei der KiGGS-Studie erfassten Kinder aus und stellte fest: Geimpfte Kinder sind häufiger von chronischen Krankheiten betroffen als ungeimpfte.

Eine erneute Umfrage impfkritischer Seiten (Impfschaden.info und – für Englischsprachige - Vaccine Injury.info) bestätigte diese Ergebnisse. Die Umfrage startete bereits Ende 2010 und ist noch immer aktiv, das heisst, Sie können nach wie vor an der Umfrage teilnehmen – und zwar sowohl mit ungeimpften als auch mit geimpften Kindern (Links am Ende des Artikels).

Insgesamt wurden die Daten von über 16.000 ungeimpften Kindern in die Auswertung mit einbezogen. Die Daten der 12.000 englischsprachigen Teilnehmer wurden mit den bekannten Zahlen aus der Allgemeinbevölkerung (die zur grossen Mehrheit geimpft ist) verglichen. Aus Deutschland, der Schweiz und Österreich liegen bis jetzt Daten von über 4000 ungeimpften Teilnehmern vor. Letztere wurden mit den Daten der geimpften Kinder aus der oben genannten KiGGS-Studie verglichen.

Zeolith Kapseln

Geimpfte Kinder häufiger und schwerer krank als ungeimpfte

Die Daten dieser Umfrage zeigen, dass ungeimpfte Kinder in jeder einzelnen Krankheitskategorie weitaus besser abschliessen als die geimpften Kinder – sowohl in Bezug auf die Häufigkeit der Erkrankung als auch in Hinblick auf den Schweregrad der Erkrankung.

Mit anderen Worten: Impfungen können offenbar keinesfalls automatisch für gesündere Kinder sorgen. Im Gegenteil. Geimpfte Kinder scheinen – aus welchen Gründen auch immer – für chronische Krankheiten sehr viel anfälliger zu sein als ungeimpfte Kinder.

Neurodermitis häufiger bei Geimpften

So leiden beispielsweise geimpfte Kinder laut den Daten der KiGGS-Studie mindestens dreimal so häufig an Neurodermitis als ungeimpfte Kinder. Bei den geimpften Kindern sind es 13,2 Prozent, die mit der quälend juckenden und schlafraubenden Hauterkrankung durchs Leben gehen müssen, während bei den ungeimpften Kindern nur knapp 5 Prozent betroffen sind.

Asthma, Heuschnupfen und chronische Bronchitis häufiger bei Geimpften

Auch chronische Atemwegserkrankungen wie Asthma und chronische Bronchitis treten bei den geimpften Kindern (18 Prozent) neunmal so oft auf wie bei den ungeimpften (2 Prozent). Heuschnupfen wird bei nur etwa 3,4 Prozent der ungeimpften, aber bei 10,7 Prozent der geimpften Kinder beobachtet.

Geimpfte Kinder sind häufiger hyperaktiv

Hyperaktiv sind bei den geimpften Kindern fast 8 Prozent. Bei den ungeimpften Kindern erstaunlicherweise nicht einmal 1 Prozent.

Mittelohrentzündung und Migräne häufiger bei Geimpften

Sogar die Mittelohrentzündung, die ja eigentlich ein akut entzündliches Geschehen darstellt und weniger zu den chronischen Erkrankungen zählt, kommt nur bei 3 Prozent der ungeimpften Kinder immer wieder vor. Bei den geimpften Kindern aber sind es 11 Prozent, die häufig unter der schmerzhaften Angelegenheit zu leiden haben.

Auch chronische Kopfschmerzen bis hin zu Migräne treten bei geimpften Kindern doppelt so häufig auf als bei ungeimpften.

Autismus bei ungeimpften Kindern extrem selten

Beim Autismus sind die Daten besonders interessant. In der Gruppe der ungeimpften Kinder waren lediglich 0,2 Prozent autistisch, bei den geimpften hingegen 1,1 Prozent. Das bedeutet, dass geimpfte Kinder ein deutlich höheres Risiko haben könnten, Autismus auszubilden, als dies bei ungeimpften Kinder der Fall ist.

Natürlich muss eine solche Korrelation nicht notwendigerweise einen Kausalzusammenhang mit sich bringen, doch sind die genannten Zahlen nichtsdestotrotz sehr auffällig, so dass von einem Zufall, der ja dann alle erwähnten Krankheiten betreffen müsste, kaum auszugehen ist. Selbst nach Bereinigung der Daten von einer möglichen systematischen Verzerrung (z. B. durch Voreingenommenheit der Teilnehmer) weisen die Zahlen noch immer statistisch signifikant höhere Erkrankungsraten bei den geimpften Kindern aus.

Impfpläne

Anzeige:

Ihre Ausbildung zum ganzheitlichen Ernährungsberater

Gesunde Ernährung ist Ihre Leidenschaft? Sie lieben die basenüberschüssige, naturbelassene Ernährung? Sie möchten gerne die Zusammenhänge zwischen unserer Nahrung und unserer Gesundheit aus ganzheitlicher Sicht verstehen? Sie wünschen sich nichts mehr als all Ihr Wissen rund um Gesundheit und Ernährung zu Ihrem Beruf zu machen?

Die Akademie der Naturheilkunde bildet Menschen wie Sie in 12 bis 18 Monaten zum Fachberater für holistische Gesundheit aus. Wenn Sie mehr über das Fernstudium an der Akademie der Naturheilkunde wissen möchten, dann erfahren Sie hier alle Details sowie Feedbacks von aktuellen und ehemaligen TeilnehmerInnen.

Mehr zu diesem Artikel

Teilen Sie diesen Artikel

Leserkommentare

Liebe Leserinnen und liebe Leser

Wir haben uns immer sehr über Ihre Kommentare gefreut. Da uns die Ressourcen fehlen, um auf alle Ihre Fragen und Anmerkungen gebührend einzugehen, haben wir uns entschieden, die Kommentarfunktion zu deaktivieren.

Lieben Dank für Ihr Verständnis,
Ihr Team vom Zentrum der Gesundheit

Zuletzt kommentiert

SP schrieb am 29.10.2016

Hallo liebes Team von ZdG, ich habe mir mal den Artikel und die genannten Quellen etwas genauer angesehen, schließlich sind die präsentierten Zahlen ja doch sehr interessant und widersprechen der oft vertretenen Auffassung von der positiven Wirkung des Impfens. Die Quelle von EFI ist im Wesentlichen ein Artikel der auf die Zahlen der KiGGS Studie Bezug nimmt und diese einer eigenen Auswertung unterzieht. Die Autorin beschreibt selbst, dass ihre Interpretation vom RKI scharf angegriffen wurde, da sie aber angibt über Rohdaten zu verfügen die ich nicht habe kann ich nur sagen, dass die Interpretation des Artikels durchaus krass der offiziellen Interpretation zuwiderläuft, ohne das zu werten. Ohne über die Qualität der Auswertung zu urteilen lassen aber auch die Grafiken wissenschaftlich stark zu wünschen übrig, mindestens eine Fehlerspanne/Standardabweichung/Konfidenzintervall wären schön gewesen. Sowohl die Quelle von Impfschaden.info als auch die „notice on us vaccination survey“ basieren, wenn ich das richtig sehe, auf Vergleichen zwischen einer Umfrage unter Ungeimpften gegen die KiGGs Studie. Diese Methodik halte ich für extrem problematisch, da vor allem Umfragen im Internet und dann auch noch unter einer im Vergleich zur Gesamtbevölkerung kleinen Gruppe sehr anfällig für allerlei Fehler sind. In der KiGGs Studie, auf die Sie freundlicherweise ebenfalls verlinken, werden ja ebenfalls Vergleiche zwischen Geimpften und Ungeimpften angestellt (übrigens auch für atopische Erkrankungen), die keine signifikanten Unterschiede ergaben (übrigens auch hier das Problem der extrem unterschiedlich großen Probandengruppen und damit der großen Konfidenzintervalle bei den Ungeimpften!). Bei der „notice on us vaccination survey“ Quelle konnte ich außerdem noch die verlinkte Studie aus Guinea-Bisseau einsehen die zitiert wird. Tatsächlich wurde dort eine erhöhte Frühmortalität bei den Impfungen gegen Diphterie, Tetanus und Keuchhusten gesehen, für die die Autoren keine Erklärung hatten. Ein sehr interessantes und diskussionswürdiges Ergebnis. Bei den Impfungen gegen Masern und Tuberkulose (die Tuberkuloseimpfung wird in DE nicht empfohlen) zeigte sich dafür ein positiver Effekt, der noch über die Nicht-Infektion mit den potentiell tödlichen Erkrankungen hinausgeht, und den der Artikel leider nicht zitiert. Unabhängig davon handelt es sich hier aber um eine Studie in einem Entwicklungsland mit mehreren methodischen Problemen, die von den Autoren auch selbstkritisch genannt werden. Die Übertragbarkeit auf Deutschland würde ich in Zweifel ziehen. Die verlinkte Auswertung der KiGGs Studie habe ich bereits erwähnt, diese widerspricht dem Artikel ganz deutlich. Ich zitiere die Schlussfolgerung: „The prevalence of allergic diseases and non-specific infections in children and adolescents was not found to depend on vaccination status“ Anscheinend bezieht sich der Artikel also hauptsächlich auf die Auswertung der Autorin von EFI. Ohne ihre statistische Auswertung weiter in die Kritik ziehen zu wollen, möchte ich lediglich den ersten Absatz ihres (der Autorin von EFI) Artikels zitieren: „Jetzt ist es amtlich bewiesen: Impfen schadet der Gesundheit. Geimpfte Kinder und Jugendliche haben um ein Vielfaches mehr an Allergien, leiden öfter unter Entwicklungsstörungen, haben wesentlich mehr Infekte und mehr chronische Krankheiten. Verantwortungsvolle Eltern informieren sich und lassen ihre Kinder nicht impfen!“ EFI ist kein Amt, insofern ist überhaupt nichts amtlich. Ein Artikel allein beweist in der Wissenschaft ebenfalls nichts. Vor allem nicht, wenn er von einer einzelnen Wissenschaftlerin verfasst und veröffentlich wurde, ohne dass andere Wissenschaftler die Daten nachprüfen und Messungen nachvollziehen können. Einem zumindest Halbsatz kann ich mich aber vollends anschließen: Verantwortungsvolle Eltern informieren sich.

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo SP

Ob man nun die Auswertung als Beweis sehen möchte oder nicht, interessant ist in jedem Fall der von Ihnen zitierte Satz "The prevalence…", da er zeigt, dass auch nach Erkenntnissen dieser Wissenschaftler geimpfte Kinder keinesfalls gesünder sind, wie man offiziell immer glauben machen möchte, so dass in Bezug auf die Allgemeingesundheit das Impfen keinerlei Nutzen mit sich bringt.

Viele Grüsse

Ihr Team vom

Zentrum der Gesundheit

Alle 3 Kommentare anzeigen