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Kommentare zu «Vitamin B12 Mangel»

Den Artikel aufrufen

axtonpain schrieb am 17.03.2018

Ich habe Ihren Artikel über Vitamin B12 gelesen, und muss sagen dass ich das etwas bedenklich finde. Abgesehen davon das fast alle Berichte über dieses Vitamin klingen als wären sie voneinander abgeschrieben, hätt ich mal eine einfache Frage. Sie behaupten, wie übrigens die meisten, Vitamin B12 wäre vorwiegend in tierischen Lebensmitteln, insbesondere in Rinder und Kalbsleber enthalten, und könne ausschließlich “nur“ über das essen tierischer Produkte aufgenommen werden, weil der Körper dieses Vitamin nicht selbst produzieren kann. Nun meine Frage! Woher bitte nehmen Rinder und Kälber dieses Vitamin, dass ja laut Ihrer Aussage reichlich in deren Leber vorhanden sein soll. Ich zumindest habe noch nie ein Rind oder Kalb, Fleisch, oder die Leber eines anderen Tieres essen sehen. Das ist genau dasselbe Phänomen wie mit der Behauptung, tierisches Eiweiß wäre wichtig für den Aufbau von Muskeln. Das ist ein hochgenerierter Schwachsinn und wird doch weiterhin von der Medizin so verbreitet. Auch hier eine ganz einfache Frage! Woher nehmen dutzende Kraftsportler und Bodybuilder, und unter anderem der mehrfache Schwergewichts-Boxweltmeister Mike Tyson ihre Muskelpakete wenn sie allesamt Veganer sind? Woher nimmt ein Rind, wovon es ja wirklich reichlich hat, seine Muskeln? Wie gesagt, ich habe noch nie ein Rind Fleisch essen sehen! Woher dann bitte hat das Rind dann seine Muskeln?
Und zu all diesen Informationen obenauf. Seit ich keine tierischen Produkte, das heißt weder Fleisch noch Wurst noch Milchprodukte mehr esse, sind genau all diese Symptome die angeblich bei VitaminB12 –Mangel durch das nicht essen von tierischen Produkten entstehen sollen, bei mir verschwunden. Ich finde es höchst bedenklich, dass Fleisch noch immer als Heilsbringer verehrt wird, obwohl schon tausendfach bewiesen wurde, Fleisch und Milchprodukte bringen dem Körper mehr Schaden als Nutzen. Und dass genau auf diese Weise, die abartige und aller menschlichen Moral widersprechende Tiermast unterstützt wird.

Mit freundlichen Grüßen

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo axtonpain

Gerne bestätigen wir Ihnen, dass unser Artikel nirgendwo abgeschrieben wurde. Sollten Sie ihn in dieser Form an anderer Stelle finden, bitten wir Sie, uns dies aus Copyright-Gründen mitzuteilen.

Auf unserer Seite werden Sie ferner in keinem unserer über 1000 Artikel den Hinweis finden, man brauche tierisches Eiweiss. Wir sind ein Portal, das die vegane Ernährungsweise empfiehlt, falls Sie dies übersehen haben sollten.

Zum Thema Vitamin B12 haben wir eigentlich bereits die entscheidenden Hinweise im Text gegeben. Tiere haben ihre eigenen Methoden, sich mit ausreichend Vitamin B12 zu versorgen. Menschenaffen und Kaninchen, indem sie regelmässig ihren eigenen Kot verspeisen, und Kühe besitzen im Gegensatz zu Menschen einen vollkommen anderen Verdauungsapparat. Dort wird Vitamin B12 produziert, was der Kuh zur Verfügung steht und in ihrem Gewebe eingelagert wird. Darüber hinaus - und dies steht ebenfalls im Text - befinden sich zahlreiche B12-produzierende Mikroorganismen auf Gras, Kräutern, Blättern etc., die pflanzenfressende Tiere bekanntlich ungewaschen zu sich nehmen, was beim Menschen nicht der Fall ist.

Zum Abschluss möchten wir noch - um Missverständnisse auszuschliessen - betonen, dass es sich um einen Artikel handelt, der vegan lebenden Menschen die B12-Thematik erklärt, um das Risiko eines Mangels auszuschliessen. Es handelt sich NICHT um einen Artikel, der Fleischverzehr propagiert.

Viele Grüsse

Ihr Team vom

Zentrum der Gesundheit

Meike schrieb am 03.03.2018

Guten Tag.
Ich bin keine Veganerin / Vegetarierin, habe aber trotzdem einen Vitamin B12-Mangel. Auch meine roten Blutkörperchen sind zu wenig (minimal).
Die Einnahme von Vitamin-B-Komplex war wirkungslos, auch eine Spritzenkur mit Vitamin B12, die mein Hausarzt vor ein paar Jahren bei mir machte, blieb erfolglos, mein Körper nimmt das Vitamin nicht an.
Ich hatte schon als Kind / Jugendliche mit Magenschleimhautentzündungen zu tun. Jetzt, im Alter (65 Jahre), leide ich unter Bluthochdruck (Medikament: Exforge), und muss auch einen Blutverdünner (ASS100) wegeg KHK nehmen.
Jetzt wird nur noch über Blutentnahme kontrolliert. Was könnte ich bzw. mein Arzt denn noch machen, damit mein Körper Vitamin B12 aufnimmt?
Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.
Liebe Grüße schickt Meike

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Meike

Zunächst sollte die Ursache des Mangels gefunden werden. ASS100 kann einen Vitamin-B12-Mangel begünstigen. Wenn Magenschleimhautentzündungen vorhanden waren/sind, könnte eine Helicobacterbelastung vorliegen. Beides begünstigt einen B12-Mangel. Eine Darmflorastörung kann zu falschpositiven B12-Testergebnissen führen, wenn der B12-Spiegel im Urin gemessen wurde. Ein Mangel an anderen Vitalstoffen kann verhindern, dass B12 aufgenommen wird. Wir würden in jedem Fall Massnahmen für Magen und Darm ergreifen (evtl. auch eine Darmsanierung in Erwägung ziehen), B12 in aktiver Form einnehmen (Methylcobalamin) und eine hohe Dosis wählen (täglich mind. 1000 µg), um den Effekt der passiven Resorption auszunutzen. Auch ein sublingual einzunehmendes Präparat könnte wirksam sein, da dann das B12 bereits über die Mundschleimhaut aufgenommen wird.

Alles Gute und viele Grüsse

Ihr Team vom

Zentrum der Gesundheit

Elek schrieb am 19.02.2018

Guten Tag, vor 5 Wochen hat meine Familie die Ernährung auf vegan/vegetarisch umgestellt.Ich + Ehemann vegan, Tochter 10 Jahre vegetarisch mit 2-3 mal die Woche Eier und Milch, Sohn 2 Jahre noch Allesesser mit Minimum an fleisch. Die Artikel und die Ernährungstipps auf Ihrer Web-Seite setzen wir (nach meiner Meinung) um. Da wir noch so unerfahren sind und Angst vor Mangelerscheinungen haben, würden wir gerne einige Werte kontrollieren lassen, vor allem Vitamin b 12. Was würden Sie uns empfehlen? Sind die verkäuflichen Vitb 12 Urin-Tests auch für Kinder anwendbar? Oder soll die besser der Kinderarzt machen? In welchen Abständen sind die Tests sinnvoll?Ausgangswerte ebenfalls wichtig oder vielleicht nach 6 Monaten?
Braucht unser Sohn( ist auch noch kein Vegetarier) auch schon b12 ?

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Elek

Sie können problemlos (und zur Sicherheit) alle Vitamin B12 einnehmen. Es kann zu keiner Überdosierung kommen.

Im Text wird unter "Vitamin B12 Mangel - Die Diagnose" erklärt, wie man am besten vorgeht, um einen Mangel aufzudecken bzw. um den persönlichen B12-Spiegel in Erfahrung zu bringen. Ein Urintest kann ausreichend sein. Doch die dabei gemessene Methylmalonsäure kann auch bei einer Darmflorastörung erhöht sein. Sollte also ein Mangel bei diesem Test diagnostiziert werden, sollte man noch einen Holo-TC-Test im Blut machen lassen (Arzt oder Heilpraktiker). Beim Arzt muss darauf hingewiesen werden, dass wirklich nur der Holo-TC-Test gemacht werden soll und nicht einfach nur B12 (aktiv und inaktiv).

Da B12-Mangel auch bei normaler Ernährung vorliegen kann, können Sie auch jetzt schon einen Test durchführen lassen. Da die B12-Vorräte oft jahrelang ausreichen, genügen weitere Tests einmal im Jahr. Bei einem Mangel sollte man natürlich öfter testen lassen, um zu sehen, ob sich dieser nach Supplementierung auch bessert.

Alles Gute und viele Grüsse

Ihr Team vom

Zentrum der Gesundheit

AstridK schrieb am 17.02.2018

Hallo, ich frage mich, warum bei einem Vitamin D-Test zuvor eine Pause mit der Supplementierung von einer Woche empfohlen wird? Danke!

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo AstridK

Damit der tatsächliche Spiegel bestimmt werden kann und nicht der augenblickliche Einfluss der Nahrungsergänzung.

Viele Grüsse

Ihr Team vom

Zentrum der Gesundheit

Pit Hiemstra schrieb am 23.01.2018

Habe fünf Jahre Zoledronat-Infusionen ( wg.vorheriger Tumorerkrankung ) bekommen.Das führte zu starken Beinmuskelschmerzen.Hilft dagegen das Vitamin B12? Bin drüber hinaus für andere Abhilfen dankbar.

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Pit

Wenn Ihre Beinmuskelschmerzen die Folge eines medikamentenbedingten Vitamin-B12-Mangels sind und nun die Medikamente abgesetzt sind, könnte die Gabe von Vitamin B12 helfen. Lassen Sie jedoch zunächst Ihren Vitamin-B12-Spiegel untersuchen - und am besten auch gleich den Vitamin-D-Spiegel. Da Muskelschmerzen bei Zoledronat als häufige Nebenwirkung aufgeführt ist, würden wir bezweifeln, dass allein Vitamin B12 hier helfen kann. Wir würden umfassende ganzheitliche Massnahmen ergreifen, um dem Organismus insgesamt wieder zu einer schnelleren Regeneration zu verhelfen, z. B. eine gesunde basenüberschüssige Ernährung, Darmsanierung, Entgiftung, ausreichend Schlaf, Optimierung der Vitalstoffversorgung uvm. Bitte geben Sie dazu die jeweiligen Stichworte in unsere Suche ein, um weitere Informationen zu erhalten.

Viele Grüsse

Ihr Team vom

Zentrum der Gesundheit

Villeroyser schrieb am 18.11.2017

Guten Tag, Wegen eines Herzinfarktes muss ich ASS 100 zur Thrombozytenaggregationshemmung einnehmen. Jetzt habe gelesen das B-Vitamine Einfluss auf die Blutbildung haben. Dann dürfte ich ja leider kein B12 einnehmen oder täusche ich mich da? Eine Antwort wäre sehr nett!

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Villeroyser

B-Vitamine sind wichtig für die Blutbildung – und da jeder Mensch Blut braucht, braucht auch jeder Mensch B-Vitamine. Ihr Medikament soll die Blutgerinnung hemmen, was jedoch nichts mit der Blutbildung zu tun hat.

Viele Grüsse

Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Anonym schrieb am 12.08.2017

Guten Tag Können Sie mir angeben, auf was geachtet werden muss beim Kauf eines Supplements für Vitamin B12? Freundliche Grüsse

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Wir haben hier die Kaufkriterien aufgeführt - und zwar ganz unten im Fazit. Ideal ist - um einen leichten Mangel zu beheben und dauerhaft gut versorgt zu sein - eine Dosierung von täglich 1.000 µg.

Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Anonym schrieb am 27.05.2017

Hallo, ich habe auf einen objektiven Artikel gehofft wegen B12 Mangels. Trotz zweijähriger veganer Ernährung und 8 Jähriger veganer Ernährung, habe ich jetzt keinen akuten B12 Mangel - ich muss jetzt mit einem Wert von 400 nur etwas aufpassen und wollte mich über eure Seite informieren. Welcher Ton mir da entgegenschlägt, ist allerdings unfassbar! Ich zitiere mal alle Stellen, die mich zum Kopfschütteln gebracht haben: "– ganz einfach deshalb, weil eine hundertprozentig vegane Ernährung nicht die natürliche Ernährung des Menschen ist. Zwar wird genau das oft behauptet. Doch ist es schlicht falsch, wie jeder erkennen wird, der sich ein wenig in die Thematik eindenkt." "...stellt sich die Frage, wie eine vegane Ernährung mit ausreichend Vitamin B12 versorgen kann." "...während bei den Veganern einfach der Rohstoff fehlt, weil sie nicht wissen, wie sie sich am besten mit dem Vitamin versorgen können oder weil sie womöglich glauben, dass ein Vitamin B12 Mangel lediglich ein Mythos darstelle, den man daher auch gar nicht beachten müsse." (WOMÖGLICH GLAUBEN - was ist denn das für eine Aussage?) "...Doch wer lebt so? Die meisten vegan lebenden Menschen tun es nicht. Und so können auch Ausnahmefälle, wie die beschriebenen, nicht als Beispiele oder gar Beweise dafür herangezogen werden, dass B12 kein Problem bei rein pflanzlicher Ernährung darstellt." Ich bitte um einen objektiveren Ton in Ihren Artikeln, da das keine fundierten Argumente sind, sondern Einschätzungen Ihrerseits, die nicht unbedingt der Wahrheit entsprechen

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Unser Artikel ist mehr als objektiv formuliert und hält alle Möglichkeiten offen. Denn - wie im Artikel erklärt - gibt es Veganer, die ohne Vitamin-B12-Supplementierung keinen Mangel entwickeln und es gibt Veganer, die dies tun. Wir selbst erleben das in unserem Team immer wieder, entsprechende wissenschaftliche Untersuchungen zeigen diese Unterschiede ebenfalls. Jeder Mensch ist nun einmal anders. Wie ebenfalls im Artikel erklärt, kann jeder Mensch selbstverständlich probieren, ohne B12-Supplementierung vegan zu leben. Es kann klappen oder auch nicht. Wer das bestehende Risiko eines B-12-Mangels nicht eingehen möchte, nimmt regelmässig eine Nahrungsergänzung, was weder Aufwand noch viel Geld erfordert.

Unsere Aussagen sind ferner grösstenteils mit den bei den Quellen aufgeführten Studien belegt.

Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Anonym schrieb am 20.05.2017

Sehr geehrtes Zentrum der Gesundheit, Ich ernähre mich seit gut sechs Monaten vegetarisch und davon die letzten zwei vegan. Ich supplementiere wie einer Ihrer Artikel empfohlen hat Vitamin B12(Methylcobalamin) und trotzdem fühle ich mich öfter mal etwas schwach und lustlos. Ich achte recht stark auf meine Ernährung und wollte daher mal fragen, woran das liegen könnte und ob hier ein Mangel im Spiel sein könnte. Würde mich sehr über eine Antwort freuen, da ich mit einem potenziellen Mangelbeispiel den Fleischessern unter uns keinen weiteren Grund geben möchte die weiter zu tun. Vielen Danke und mit freundlichen Grüßen

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Es kommt sehr darauf an, wie Sie zuvor gegessen haben und wie Sie jetzt essen. Entsprechend gross oder klein ist die Umstellung für Ihren Organismus - und diese kann sich durchaus in Müdigkeit zeigen. Denn jetzt muss der Organismus aus anderen Lebensmitteln seinen Bedarf decken als zuvor. Die Darmflora muss sich umstellen usw.

Auch ist vegan nicht gleich vegan, vegetarisch nicht gleich vegetarisch und auch eine fleischhaltige Ernährungsweise kann auf viele unterschiedliche Weisen praktiziert werden. Daher kann es auch bei jeder Ernährungsform zu Mangelerscheinungen kommen. Da wir Ihren konkreten Ernährungsplan nicht kennen, ist es schwierig die Ursache Ihrer Müdigkeit zu ergründen.

Gerne können Sie anhand dieses Artikels selbst herausfinden, ob und in welchen Bereichen möglicherweise ein Mangel vorliegen könnte.

Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Lockenkopf schrieb am 03.06.2016

Hallo liebes ZDG-Team! Was genau ist mit der folgenden Aussage aus dem oben stehenden Text gemeint:

"Die neuropsychiatrischen Störungen können auftreten, noch bevor die weiter unten beschriebene Anämie in Erscheinung tritt. Auch ist zu bedenken, dass manche neurologischen Störungen irreversibel sind, sich also nach der Vitamin-B12-Einnahme nicht wieder zurückbilden können."

Wie lange/ wie hoch muss denn ein Vitamin B12 Mangel vorherrschen das Irreversible Schäden entstehen und was genau ist mit neurologischen Störungen gemeint? Gruß, Lockenkopf

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Lockenkopf
Neurologische Störungen bei Vitamin-B12-Mangel können u. a. sein: Kribbeln, Taubheit, Einschlafen der Glieder, Kälte- und Wärmewahrnehmungsstörungen bis hin zu Neuropathien und Lähmungserscheinungen
Neuropsychiatrische Störungen können u. a. sein: Depressionen, Verwirrtheit, Psychosen, Apathie, Gedächtnisstörungen und Demenz.

Wann es zu irrversiblen Beschwerden kommen kann, ist sehr individuell, hängt es doch von der Gesamtkonstitution des einzelnen Menschen ab, von seinem Alter, der Versorgung mit anderen Vitalstoffen, anderen Beschwerden etc.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

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