Kommentare zu «Vitamin K – Das vergessene Vitamin»

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Anonym schrieb am 09.12.2017

Guten Tag Dr. *** vit k2 öl ist unter Anderem aus Geraniol hergestellt, was ich erst auf der Verpackung gesehen habe. Ich habe eine Geraniol-Allergie. Kann ich die Tropfen trotzdem einnehmen oder müsste ich mit Allergiesymptomen rechnen? Ich bin total verunsichert! Vielen Dank für Ihre Mühe und freundliche Grüsse

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Bitte wenden Sie sich direkt an den Hersteller oder Ihren Händler, bei dem Sie das Öl gekauft haben. Aus unserer Sicht jedoch würden wir nicht zu einer Einnahme raten. Denn wenn Geraniol enthalten ist und Sie gegen Geraniol allergisch sind, wird das Produkt allergische Reaktionen auslösen können. Sicher können Sie es wieder zurückgeben.

Alles Gute!

Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Anonym schrieb am 02.12.2017

Im Artikel zum Vitamin k schreiben Sie, dass mit der Sango Koralle der Bearf von Vitamkn K, Kalzium und Magnesium gedeckt wäre. Leider finde ich kein Diesbezügliches Präparat im Handel, in dem alle diese Inhaltsstoffe angeführt sind. Im Gegenteil, es wird meist auch zur zusätzlichen Einnahme von Vitamin K geraten. Gibt es dafür eine Erklärung?

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Bitte lesen Sie im Vitamin-K-Text betreffenden Abschnitt noch einmal (unter "Die optimale Versorgung mit Vitamin K2, Vitamin D3 und Calcium"). Dort wird nicht gesagt, dass die Sango Meeres Koralle mit Vitamin K versorgt. Es wird hingegen empfohlen, ein Vitamin-K-Präparat einzunehmen, dieses bei Bedarf mit Vitamin D zu kombinieren und zusätzlich - bei Bedarf - auch die Sango Meeres Koralle einzunehmen.

Ein entsprechendes Präparat wäre z. B. dieses.

Alles Gute!

Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Anonym schrieb am 18.11.2017

Hallo, ich habe eine Frage. Bei dem o.g. Thema wird angesprochen, dass Blutgerinnungshemmer Arteriosklerose begünstigen/beschleunigen würden. Meine Frage wäre : Trifft dies auch auf den Wirkstoff von Aspirin Protect 100 zu? Freundliche Grüße

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Nein, denn Aspirin gehört nicht zur Gruppe der Vitamin-K-Antagonisten, wie z. B. Marcumar.

Alles Gute!

Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

i.d schrieb am 11.11.2017

Natürlich ist Jeder anders. Das schließt aber das Arzt-/Therapeuten-Gespräch incl. entsprechender Beratung nicht aus. Vielmehr wird - etwa auf Fachseiten im Internet oder innerhalb Antwortschreiben von Fachgesellschaften/Firmen mit Gesundheitsproduken - regelmäßig hierauf und die Notwendigkeit verwiesen, trotz eigener Beratung. Traurig ist allerdings, daß dort die entsprechenden Kenntnisse nur unzureichend vorhanden sind und auch entsprechendes Engagement von vielen Patienten vermißt wird. Bei zumindest schweren Krankheiten dieser Art darf dies aber eigentlich erwartet werden. Sie müssen mir nicht sagen, was Betroffene und Angehörige versichern können, denn ich ( neben Anderen, von denen ich es auch weiß ) bin Angehöriger einer von Krebs Betroffenen ( Ehefrau ) und habe mich die ganze Zeit seit Therapiebeginn gekümmert, was allerdings zu ziemlicher Überforderung geführt hat. Ihr " entspannt zurücklegen " paßt mal gar nicht. Ich dachte aber, daß allgemein bekannt ist, daß sich zwar ein Teil der Patienten von Anbeginn intensiv um alles kümmert, der andere Teil hierzu jedoch gar nicht in der Lage ist. Und Sie übergehen auch, was ich bereits mit Verweis schrieb, daß nach fachlichen Empfehlungen bei dieser Art von Erkrankung die nachfolgende Zeit völlig anders verbracht werden sollte. Dazu muß man natürlich einen Zugang haben, und es bedeutet auch, daß andere Personen wie Angehörige und eben und gerade auch Arzt/Therapeut zur Hilfe aufgerufen sind. Die Realitäten sind mir/uns hinreichend bekannt.

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo i.d.wagner

Mit «entspannt zurücklegen» sprachen wir selbstverständlich nicht von Ihnen, sondern von der oft vorhandenen Einstellung vieler Patienten. Ansonsten sind wir ganz Ihrer Meinung. Es tut uns überdies sehr leid, dass Sie bei manchen Fachgesellschaften den Eindruck unzureichender Kenntnisse hatten. Dies liegt jedoch auch häufig – wie wir aus eigener Erfahrung bestätigen können – an missverständlichen oder auch unverständlichen Fragestellungen mancher Leser. Daher empfehlen wir an dieser Stelle jedem Betroffenen, wenn er schriftlich um Rat fragt, erstens so zu formulieren, dass die Frage auch verstanden wird und zweitens Fragen zu stellen, deren Beantwortung auch dann Sinn macht, wenn der Befragte den Patienten gar nicht kennt, wenn also pauschale Antworten auch tatsächlich hilfreich sein können. Wir wünschen Ihnen und Ihrer Frau alles Gute!

Viele Grüsse

Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

 

i.d schrieb am 03.11.2017

Ich habe geschildert, daß es sich um Brustkrebs und i. d. F. Antihormon-Therapie mittels Aromatasehemmer handelt, es bei NEM u. a. um Kompensation von Nebenwirkungen gehen soll und diesbezgl. auch auf die Ausführungen des BfR hins. bestimmter Flavonoide gerade bei niedriger Dosierung verwiesen sowie mehrfach auf den Zusammenhang hingewiesen. Ferner habe ich bei Tee´s deren Beispielhaftigkeit angesprochen und dies erklärt. Daher verstehe ich auch SIE nicht. Es ist zudem offenbar so, daß man die Situation eines Krebskranken ( und Angehörigen ) nur dann verstehen kann, wenn man selbst betroffen ist. Die Zeit nach Diagnose/OP etc. müßte völlig anders verbracht werden als daß man sich alle möglichen Einzelheiten an Therapien, Ernährung, NEM usw. usf. ergoogeln muß. Dies läßt sich bei Fachgesellschaften wie etwa der Deutschen Krebsgesellschaft in der Tat ergoogeln... . Es müßte daher so sein, daß sämtliche relevanten Informationen seitens Arzt/Therapeut komprimiert automatisch auf den Patienten zukommen müßten, wenn er es wünscht. Aber... Doch, zugegeben, da sind Sie der falsche Ansprechpartner, deshalb nur mal nebenbei...

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo i.d.wagner

Es ist vielmehr so, dass auch kein Arzt/Therapeut die relevanten Informationen kennt, die der einzelne Patient benötigen würde und auch nicht die Ausbildung/Zeit hat, diese herauszufinden. Jeder Mensch ist anders. Bei jedem wirken andere Massnahmen. Gesundheit ist daher – aus ganzheitlicher Sicht – die Aufgabe des einzelnen Menschen und nicht die des Arztes. Jede Krankheit lädt dazu ein, in sich zu gehen und zu schauen, wie das bisherige Leben verlief, was man anders machen kann und will, wo es etwas zu ändern gibt, wozu dann auch googeln gehören kann – was Ihnen übrigens insbesondere Betroffene und deren Angehörige versichern können. Leider wird heute oft immer noch erwartet, dass Ärzte (oder andere Menschen/Stellen) diese Aufgabe übernehmen könnten, während man sich selbst entspannt zurücklehnt. Das jedoch ist (zumindest heute noch) nicht möglich.

Viele Grüsse

Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

i.d schrieb am 21.10.2017

Betr.: Antwort auf Anfrage v. 6. 10. 17 Danke für Ihre Antwort und noch einige Anmerkungen : Beim Thema Fermentation ging es mir nicht um evtl. krebshemmende Wirkung, sondern darum, ob hierdurch bei einem fermentierten NEM - s. Zusammenhang - eine evtl. krebsFÖRDERNDE Wirkung ausgeschlossen ist. Die Frage bezgl. Schüßler-Salzen wiederum bezog sich hier lediglich auf den gen. Aspekt der Verteilung im Körper ( das ZUSÄTZLICH ist mir also bewußt, aber diese Frage gleichwohl offen.. ). Am Beispiel von Tee´s und Stevia ging es mir um Klärung, da sich die fast flächendeckende Kritik/ Beurteilung immer auf NEM bezieht. Allerdings waren auch gelegentlich zum. ansatzweise Lebensmittel angesprochen, was ich lieber außen vorlassen wollte.... . Wie aber sollte Ihre Differenzierung bei Tee´s im konkreten Fall beim Kauf umgesetzt werden ? Und wie sollte bei der Vielzahl von Produkten und insbes. Substanzen der Laie/ "normale" Käufer herausfinden ( hier mal auf Thema Krebs und hormonelle Wirkung reduziert ), ob das Produkt frei von problematischen Inhaltsstoffen ist ? Es war bisher - leider auch bei dieser Erkrankung - durchgängige Erfahrung, daß weder Allgemeinmediziner noch beteiligte Fachärzte und auch nicht die Mitarbeiter in Apotheken über entsprechende Kenntnisse zur profunden Beratung verfügten. Alles ein ziemliches Dickicht, vielleicht aber auch nie richtig zu lichten... .

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo i.d.wagner

Wie in unserer letzten Antwort geschrieben, konnten wir aus Ihren Fragen nicht wirklich erkennen, was Sie nun bereits wissen und was Sie konkret in Erfahrung bringen wolllten. Wir müssten Sie daher bitten, Ihre Fragen künftig einfach so zu formulieren, dass auch eine hilfreiche Antwort gegeben werden kann.

Worum geht es Ihnen im Zusammenhang mit dem Kauf von Tee? Da man Kräutertees sowieso immer wieder abwechselt, also ein und dieselbe Sorte nicht dauerhaft trinkt, besteht hier auch keine Gefahr, dass der Tee krebsfördernd wirken könnte. Als Getränk empfehlen wir ausserdem stets Wasser. Denn Kräutertees werden nur dann getrunken, wenn man in den Genuss ihrer spezifischen Wirkungen gelangen möchte. Auch gibt es sehr gute Literatur zum Thema Heilpflanzen, die man konsultieren könnte, wenn man anderweitig keine Informationen erhält. Oder Sie googeln in Ihrem speziellen Fall mit dem Suchwort „Heilpflanzen hormonelle Wirkung“.

Zum Thema Kosmetika/Körperpflegeprodukte könnten Sie die Gefahr problematischer Inhaltsstoffe minimieren, wenn Sie Produkte wählen, die vom BDIH zertifiziert sind. Wenn Sie ferner dann noch solche Produkte auswählen, die bereits von Haus aus nur wenige Inhaltsstoffe enthalten, dann lassen sich diese wenigen Stoffe ohne grossen Aufwand mit einer kurzen Recherche im Netz überprüfen.

Es liegen mit Sicherheit keine Untersuchungen dazu vor, inwiefern Schüssler Salze zur korrekten Verteilung von Calcium im Körper beitragen. Ihre Aufgabe ist es, die Bioverfügbarkeit zu erhöhen und die Aufnahme des entsprechenden Stoffes in die Zellen zu erleichtern.

Viele Grüsse

Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Secret schrieb am 07.10.2017

Hallo liebes Team vom Zentrum der Gesundheit, ich habe mir vorkurzem das Vitamin K2 Öl gekauft, leider ist der Geschmack ganz furchtbar. Ich kriege es einfach so pur nicht runter, die Empfehlung rät aber zum alleinigen Verzehr. Es ist ekelhaft, nächstes mal kaufe ich lieber Kapseln. Kann ich die Tropfen über andere Nahrungsmitteln Tropfen und sie so essen? Zum Beispiel, über eine Banane? Ist die Wirkung dann noch die gleiche?

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Secret

Wir – das Zentrum der Gesundheit – verkaufen keine Produkte. Möglicherweise haben Sie das K2-Öl mit Granatapfelkernöl gekauft, das es inzwischen – so unsere Information – nicht mehr gibt. Sie können das Öl auch zu einer Mahlzeit oder mit einem Smoothie nehmen.

Viele Grüsse

Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

i.d schrieb am 06.10.2017

Mit Verzögerung vielen Dank für die Antwort zur Anfrage v. 22.7.17. Sie schrieben u. a., daß Menachinon 7 nicht Natto-Soja und eine sojabedingte Wirkung daher nicht zu erwarten ist. Der Hersteller von Debora hatte, wie schon geschrieben, mitgeteilt, daß beim K2/D3 Soja/Natto verwendet wird, aber... . Da Sie an anderer Stelle auf Hinweis, daß das BFR gerade bei niedriger Konzentration von 2 Isoflavonen ( aber welche evtl. noch ? ) von einer krebsfördernden Wirkung ausgehen, antworteten, daß Sie bei Brustkrebs generell nicht zur Einnahme konzentrierter Isoflavone oder anderer hormonell wirksamer NEM raten, bleibt im konkreten Fall eine gewisse Verunsicherung, auch eben, was evtl. Spuren auch nach Verarbeitungsprozeß betrifft. Andererseits lese ich von starker Krebsabwehr bei Fermentierung, allerdings bei Speisen. Wäre das Risiko nach Fermentierung auch bei NEM also ohnehin nicht gegeben ? Kann gut sein, daß ich mich verheddere und Naivität eine Rolle spielt, so daß es vielleicht paßt, wenn ich auch nach der Bedeutung der " 7 " bei MK 7, etwa im Verhältnis zu MK 4, frage ? Wären übrigens, was die Verteilung im Körper ( in die Knochen, nicht ins Blut ) betrifft, auch die entsprechenden Schüßler-Salze eine Alternative zu K2 ? Abschließend die evtl. ebenfalls naive Frage, ob - nochmals im gen. Zusammenhang mit ( Brust-) krebs - z. B. Tee´s und auch Stevia & Co. unter NEM oder unter Nahrungsmittel fallen, immer noch davon ausgehend, daß dies i. Z. einen Unterschied macht ? Und wie verhält es sich mit Kosmetika/ Körperpflege-Produkten ( mir ist bewußt, daß dies eigentlich an eine andere Stelle gehört ). ? Nochmals recht herzlichen Dank.

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo

Ein Vitamin-K2-Präparat aus Natto, das nur aus Vitamin K2 besteht, enthält – selbst wenn – so nur Isoflavonspuren, die unserer Einschätzung nach nicht relevant sind.

Auch weiss man nicht sicher, ob nun fermentierte Sojaprodukte oder nichtfermentierte oder vielleicht beide oder möglicherweise auch keines von beiden eine krebshemmende Wirkung aufweisen. Anzunehmen ist, dass dies von Mensch zu Mensch unterschiedlich ist, wie wir auch hier ausgeführt haben: Soja bei Prostatakrebs. Unsere Aussage zur Fermentation aus einem früheren Kommentar bezog sich auf fermentierte Gemüse und Säfte.

Wenn Sie dennoch Bedenken haben, können Sie noch immer auf ein synthetisches (also nicht aus Natto hergestelltes) Vitamin-K-Präparat ausweichen. Lassen Sie sich dazu in Ihrer Apotheke beraten.

Schüssler Salze sind nie eine Alternative zu stofflichen NEM. Abgesehen davon, dass sich Schüssler Salze auf den Mineralstoffhaushalt beziehen und nicht auf Vitamine benötigt der Körper das stoffliche Vitamin K, wenn er einen entsprechenden Bedarf hat und nicht nur die homöopathische Information des jeweiligen Stoffes. Schüssler Salze werden daher auch immer ZUSÄTZLICH zu einem stofflichen Präparat oder einer entsprechend mineralstoffreichen Ernährung eingenommen und nie alternativ.

Hier haben wir für Sie eine Seite gefunden, die den Unterschied MK-4 und MK-7 erklärt. Bitte bei Fragen dieser Art einfach selbst googeln. Es finden sich meist sehr schnell Erklärungen.

Bei Ihren letzten Fragen haben wir leider ein Verständnisproblem. Daher kann es sein, dass die Antworten für Sie nicht präzise genug sind: Ein Tee kann Lebensmittel, Nahrungsergänzung, Heilmittel… sein – es kommt immer auf den Tee und seine Eigenschaften und die Mengen, in denen er getrunken wird, an. Stevia ist ein Süssstoff, der in winzigen Mengen verzehrt wird und unseres Wissens nach keine hormonelle Wirkung hat.

Natürlich wählt man auch bei Körperpflegeprodukten – ob man nun Krebs hat oder nicht – Produkte mit so wenigen Zutaten wie möglich und überprüft vor dem Kauf, ob das Produkt frei von problematischen Inhaltsstoffen ist.

Viele Grüsse

Ihr Team vom

Zentrum der Gesundheit

Anonym schrieb am 16.09.2017

Meine Frage ist: Darf ich bei Marcumareinnahme zur Blutgerinnung, auch Früchte von Kornus mas essen. Gibt es hinweise auf den Titamin -K Gehalt von Kornus mas. Danke Mit freundlichem Gruß

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Zu den Früchten von Cornus mas liegen uns leider keine Angaben zum Vitamin-K-Gehalt vor. Da Früchte jedoch generell eher Vitamin-K-arm sind, ganz gleich ob Äpfel, Birnen, Erdbeeren, Himbeeren, Brombeeren, Kirschen oder auch Holunderbeeren, würden wir davon ausgehen, dass sich dies ganz ähnlich mit Kornelkirschen verhält. Ihr Vitamin-K-Gehalt liegt zwischen 2 und 20 µg Vitamin K1 pro 100 g.

Die Spitzenreiter in Sachen Vitamin K sind hingegen die grünen Blattgemüse, Kohlgemüse, Hülsenfrüchte, Kräuter und Zwiebeln.

Auch wird heutzutage bei Marcumareinnahme nicht mehr - wie früher - rundheraus von Vitamin-K-reichen Lebensmitteln abgeraten. Im Gegenteil. Diese gehören zu den gesündesten Lebensmitteln überhaupt, so dass auch die meisten Ärzte nicht mehr davon abraten. Was man hingegen meiden sollte, wären hochdosierte Nahrungsergänzungsmittsl mit Vitamin K.

Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

i.d schrieb am 22.07.2017

Bei Nachfrage bezgl. eines Vit. K2-Präparates bezog sich der Apotheker auf einen Artikel in der Pharmazeutischen Zeitung, nach dem eine Substition als nicht notwendig bezeichnet und darauf hingewiesen wird, daß der Dachverband Osteologie dies nicht einmal für die relevante Leitlinie thematisierte. Wie stehen Sie hierzu ? Bei Einnahme eines Aromatasehemmers nach Mamma-Karzinom-OP wird dosisunabhängig von Phytoöstrogenen, insbes. Flavonoiden abgeraten. Unbeschadet des 1. Satzes wurde vom Hersteller des Vit. K2/D3-Präparates " Debora " mitgeteilt, daß beim K2 Soja/Natto zwar verwendet wird, dies jedoch den Hormonhaushalt schon deshalb nicht berühren würde, weil die Substanzen im Endprodukt nicht mehr vorhanden seien. Trifft dies I. E. zu und welche Rolle spielt im Kontext Krebs eine Fermentierung ? Abschließend noch zu Ihrem Artikel " Vegane Ernährung und Krebs " und dem dort genannten Wachstumsfaktor FGF23 die Frage, ob nach gen. Karzinom, u. a. hins. Osteoporose-Vorbeugung, eine höhere sowohl Calcium- als auch Vit. D - Supplementierung ein Risiko darstellen kann ? Vielen Dank für die Antwort.

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo i.d.Wagner

Die üblichen Leitlinien stammen aus der Schulmedizin. Unsere Artikel beruhen hingegen häufig auf Erkenntnissen aus der Orthomolekularmedizin oder Naturheilkunde. Es ist daher nicht davon auszugehen, dass hier stets Übereinkünfte bestehen. Wer Vitamin K2 benötigt, sollte es unserer Ansicht nach einnehmen. Ob eine Person Vitamin K2 in Form einer Nahrungsergänzung benötigt, hängt von ihrer Ernährung ab, von ihrer Situation, ihrem Zustand, ihren sonstigen Nahrungsergänzungen etc.

Wenn der Debora-Hersteller Ihnen diese Information so zukommen lässt, würden wir dies so glauben, da auch auf der Zutatenliste lediglich Menachinon-7 aufgeführt ist, also nicht Natto/Soja. Eine sojabedingte Wirkung ist daher nicht zu erwarten.

Fermentierte Speisen (fermentiertes Gemüse, fermentierte Säfte) gehören zu vielen Anti-Krebs-Ernährungsformen, da sie insbesondere den Darm sanieren, der wiederum für ein starkes Immunsystem und damit für eine starke Krebsabwehr steht.

Zu Ihrer letzten Frage: In dieser einen Studie vermutete man ein erhöhtes Risiko durch die in der üblichen Ernährung hohen Calcium- und Phosphatwerte. Phosphate finden sich insbesondere in Fertigprodukten, Softdrinks, Wurst und Käse. Calcium insbesondere in Milchprodukten. Diese Hypothese auf eine Calciumeinnahme bei ansonsten veganer Ernährung auszuweiten, wäre reine Spekulation und ginge daher zu weit. Wir raten jedenfalls nur dann zu einer Supplementation von Calcium, Vitamin D oder was auch immer, wenn diese Nährstoffe auch benötigt werden, also in der Nahrung nicht in jenen Mengen vorhanden sind, die der einzelne Mensch braucht bzw. wenn nachgewiesene Mängel bestehen.

Viele Grüsse

Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit