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Früher in die Wechseljahre durch Chemikalien

Früher in die Wechseljahre durch Chemikalien

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(Zentrum der Gesundheit) – Wenn Frauen zu früh in die Wechseljahre kommen, erhöhen sich die Risiken für diverse Erkrankungen. Dazu gehören Herzprobleme und Osteoporose. US-Wissenschaftler identifizierten fünfzehn verschiedene Chemikalien, die dafür sorgen, dass Frauen zwei bis vier Jahre früher in die Wechseljahre kommen. Auch wenn es leider nicht möglich ist, den Kontakt zu diesen Chemikalien gänzlich zu meiden, können Sie die Gefahr mit unseren Tipps immerhin stark reduzieren.

Chemikalien hemmen Aktivität der Eierstöcke

Verschiedene Chemikalien hemmen die Aktivität der Eierstöcke und sorgen so dafür, dass Frauen zwei bis vier Jahre früher in die Wechseljahre kommen.

Dadurch steigen die Risiken für Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems, Osteoporose und andere Krankheiten. Auch verschiedene Krebsarten, das Metabolische Syndrom und bei jungen Mädchen eine verfrühte Pubertät können die Stoffe auslösen.

Abgesehen davon nimmt mit sinkender Aktivität der Eierstöcke natürlich auch die Fruchtbarkeit früher ab. Gleichzeitig entscheiden Frauen sich immer später dazu, ein Kind zu bekommen und sehen sich dann mit Problemen konfrontiert.

Mehr zu diesem Thema erfahren Sie in unserem Artikel Schwangerschaft und Chemikalien.

Schädliche Chemikalien im Körper

Wissenschaftler der US-Hochschule University of Missouri-Kansas City School of Medicine und des Wadsworth Center an der State University of New York im US-amerikanischen Albany untersuchten Blut- und Urinproben von fast 1.500 Frauen in der Menopause auf 111 verschiedene Chemikalien.

Das Durchschnittsalter der Testpersonen lag bei 61 Jahren. Keine der Frauen erhielt eine Hormonersatztherapie oder hatte die Eierstöcke entfernt bekommen. Damit repräsentierten die Studienteilnehmerinnen eine breite Masse an Frauen jenseits der Wechseljahre.

Ein Grossteil der Chemikalien, auf die die Forscher testeten, dürfen in den westlichen Industrienationen nicht verwendet werden. Das bedeutet jedoch nicht, dass wir hier nicht damit in Kontakt kommen können.

Viele Alltagsgegenstände aus Kunststoff stammen aus dem Ausland, etwa dem asiatischen Raum. In einigen der Herstellungsländer gelten ganz andere Vorschriften als bei uns. So gelangen Produkte mit schädlichen Chemikalien auch in unsere Haushalte – und unsere Körper.

Chemikalien sind allgegenwärtig

Es sind längst nicht nur Plastikgegenstände, über die wir mit den Chemikalien in Kontakt kommen. Sogar in Kosmetikprodukten und Lebensmittelverpackungen finden sich Schadstoffe, die im Laufe der Zeit zu Gesundheitsschäden beitragen können.

Allein von den getesteten Chemikalien waren fünfzehn dazu in der Lage, den weiblichen Körper so zu beeinflussen, dass die Menopause früher eintrat:

  • neun polychlorierte Biphenyle: krebsauslösende Chlorverbindungen, die u. a. als Weichmacher in Plastik verwendet werden
  • drei Pestizide: Chemikalien zur Schädlingsbekämpfung in der konventionellen Landwirtschaft
  • zwei Phthalate: Weichmacher in Kunststoffen
  • ein Furan: Furane sind organische Flüssigkeiten, die u. a. zur Herstellung von Lösungsmitteln verwendet werden

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Belastung mit Chemikalien vermeiden

Auch wer Plastik weitestgehend meidet, ist über die Nahrung, den Boden, die Luft und Trinkwasser immer noch den gefährlichen Chemikalien ausgesetzt. Hundertprozentigen Schutz können wir also leider nicht erwarten.

Es gibt aber verschiedene Massnahmen, um die Schadstoffbelastung im Körper auf ein Minimum zu reduzieren:

Lesen Sie dazu auch: Bisphenol A (BPA) schadet der Gesundheit

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Quellen:



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