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Politik
GMO: Wikileaks offenbart geheime US-Pläne

  • Autor: Zentrum der Gesundheit
  • aktualisiert: 03.08.2016
GMO: Wikileaks offenbart geheime US-Pläne

Informationen, die einigen WikiLeaks-Berichten zu entnehmen sind, enthüllen eine mögliche Verschwörung der US-amerikanischen Regierung mit dem Ziel, gentechnisch veränderte Nahrungsmittel (GMO, engl.: genetically-modified organisms) auf dem afrikanischen Kontinent zu verbreiten und sich gleichzeitig die Bodenschätze Afrikas zu sichern.

Afrikanisches Öl im Visier

WikiLeaks(1) veröffentlichte geheime Mitteilungen, denen zufolge der militärische Außenposten der Vereinigten Staaten in Afrika (AFRICOM) im Jahre 2007 nur deshalb eingerichtet wurde, um sich die natürlichen Ressourcen des Kontinents zu sichern sowie gentechnisch veränderte Nahrung bzw. Saat weiträumig in die afrikanische Landwirtschaft einzuführen. AFRICOM (United States Africa Command) ist das sechste und jüngste Regionalkommando der US-Streitkräfte und hat das Oberkommando über US-amerikanische Operationen auf dem gesamten afrikanischen Kontinent, mit Ausnahme von Ägypten.

Statt Hilfe für Afrika, Bodenschätze für Amerika

Zu den offiziellen Aufgaben von AFRICOM gehören so positiv klingende Aktivitäten wie humanitäre Hilfsoperationen und Katastrophenbewältigung. Ferner soll AFRICOM die politische Sicherheit vieler afrikanischer Länder stabilisieren und deren Wirtschaftswachstum ankurbeln. In Wirklichkeit macht AFRICOM weder das eine noch das andere sonderlich gut.

Statt dessen fällt auf, dass das Kommando ausgerechnet an für die USA strategisch bedeutenden Orten im Einsatz ist und zwar auf eine Weise, die deutlich macht, dass nicht das Wohl des entsprechenden afrikanischen Landes im Mittelpunkt steht, sondern die Erweiterung des US-Einflusses – beispielsweise auf gewisse Bodenschätze.

Ganz im Interesse der USA

Während also Ungerechtigkeiten von Seiten des US-Verbündeten Ruanda großzügig übersehen werden (z. B. Plünderung kongolesischer Bodenschätze durch die Regierungspartei RPF (Ruandische Patriotische Front)), versorgt AFRICOM die sog. friedenserhaltenden ruandischen Truppen mit von der Air Force eigens eingeflogener Maschinerie.

Blutige Konflikte in Darfur (Sudan) werden unterstützt, um unauffällig das Ende der dortigen islamischen Regierung herbeizuführen, wodurch man sich einen gewissen Einfluss auf die reichhaltigen Erdölvorkommen erhofft, die sich zufällig in genau dieser Region befinden – um nur einige Beispiele zu nennen.

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Afrika lehnt AFRICOM ab

Übrigens war seinerzeit kein afrikanischer Staat (außer Liberia) bereit gewesen, AFRICOM eine Heimat zu bieten. Selbst treue Verbündete oder finanziell extrem abhängige Staaten weigerten sich standhaft, diesem Anliegen der USA nachzugeben. Und so befindet sich das Hauptquartier von AFRICOM bis heute noch im Süden Deutschlands, nämlich in den Stuttgarter Kelley Barracks.

AFRICOM – ausgedacht von Agrotreibstoff-Lobbyist

Richard Brennemann, ehemaliger Redakteur des Fachmagazins Psychology Today, fasste in einem Artikel die geheimen WikiLeaks-Mitteilungen zusammen und bezeichnete dabei AFRICOM als „Kopfgeburt eines pensionierten Vier-Sterne-Generals der Air Force, der jetzt als Lobbyist für die Agrotreibstoff(2)-Industrie arbeitet“. Allein diese Tatsache deute bereits darauf hin, dass sich die Anstrengungen des militärischen Außenpostens zumindest teilweise auf die Durchsetzung der Interessen dieser Branche konzentrieren werden.

Secret Message vom Geheimdienst

Eine der von WikiLeaks veröffentlichten „Secret Messages“ stammt von Tom Cunningham, dem Chef des Bureau of Intelligence and Research INR (Nachrichtendienst bzw. Geheimdienst des US-Außenministeriums). Darin erklärt er am 9. April 2009, dass die INR dringend so viele Informationen wie möglich über sämtliche bedeutenden Personen aus der Region der Afrikanischen Großen Seen brauche, um endlich strategische Pläne im Hinblick auf „Sicherung von Bodenschätzen“ sowie auf „Nahrungsmittelsicherheit und Landwirtschaft“ entwickeln zu können.

Afrikanische Politiker von GMO überzeugen

Insbesondere im letzten Punkt erklärt Cunningham, dass sämtliche afrikanischen Politiker von GMO (gentechnisch veränderter Saat und Nahrung) überzeugt werden müssten. Schließlich weist er darauf hin, dass es „strukturelle Anpassungen“ und „eine Verbesserung der Infrastruktur“ geben müsse, damit die weiträumige Einführung der GMO auf dem afrikanischen Kontinent reibungslos stattfinden könne.

Fussnoten

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