Kommentare zu «Zucker - die unerkannte Droge»

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Juna schrieb am 19.11.2016

Hallo, wir verzichten seit geraumer Zeit weitestgehend auf Zucker, in Käse ist z. B. Zucker und auf den kann mein Freund nicht verzichten. Bei ihm fällt da Gewicht auch massig. Jetzt haben wir eine Frage, klar sind Austauschstoffe nicht wirklich gut, wir haben schon mal Erythrit oder Xylit versucht, wobei ich letzteres nicht vertrage, jetzt sind wir über KokosblütenZUCKER gestolpert und wollten fragen, wie es denn damit aussieht? Ist dieser genauso gefährlich und giftig wie Zucker? (Schließlich heißt er ja schon so), oder ist dieser gar genauso "besser" wie Kokosfett? Danke für die Antwort. Ich finde eure Artikel echt klasse und hilfreich, an manchen Stellen bin ich zwar andere Meinung und denke, dass eure Berichte fehlerhaft sind, im großen und ganzen ist diese Seite aber so gut, dass wir hier häufig nachlesen und sie auch schon weiterempfohlen haben. VG Juna

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Juna

Es gibt wohl kaum ein Lebensmittel, das weniger "Zucker" enthält als Käse. Aufgrund des geringen Kohlenhydratgehalts (0 – 3 Prozent) muss man daher sicher nicht auf Käse verzichten. Da gäbe es deutlich andere gesundheitliche Nachteile des Käses. Zum Kokosblütenzucker finden Sie hier die wichtigsten Informationen. Auch Kokosblütenzucker ist somit ein hochkonzentriertes Süssungsmittel, das zwar nicht derart gravierende Nachteile wie der typische Haushaltszucker aufweist, in grossen Mengen jedoch ebenfalls nicht gesund ist.

Viele Grüsse

Ihr Team vom

Zentrum der Gesundheit

Goyangi schrieb am 22.01.2014

Ich esse nun seit etwa 15 Tagen zuckerfrei und bin überrascht, das es einfacher ging als ich dachte. Ich dachte wirklich ich müsste unglaublichen Heisshunger erdulden, da ich dies eigentlich zuvor immer hatte, aber die Umstellung von weniger Kohlenhydrate zu mehr Proteinen und Fett in der Ernährung, hat wohl dafür gesorgt, dass Heisshunger sich gar nicht erst entwickelte. (Ich folge zurzeit einer Paleo-Diät, ich hab nicht vor, das die ganze Zeit weiterzuverfolgen, es ist mehr ein Test für ein Monat, wie sich diese Ernährungsweise auswirkt auf mich.)
Bin wirklich überrascht, dass ich keine Entzugserscheinungen hatte, lief eigentlich von Tag Eins an gut. (Ich denke zwar ab und zu, was Süsses essen wäre schön, aber es ist kein Zwanggefühl wie vorher, dass ich das unbedingt jetzt auf meiner Zunge brauche)

SissiKa schrieb am 22.01.2014

Sehr guter Artikel! Schade, dass es noch ewig dauern wird bis die Botschaft ins Bewusstsein aller gedrungen ist. Aus persönlicher Erfahrung kann ich nur bestätigen wie viel besser es einem ohne Industriezucker und Süßstoffe geht. Ich habe abgenommen, bin weniger häufig krank und meine Schlafstörungen sind weg. Wenn ich Lust auf etwas süßes habe, dann esse ich Obst. Ich habe auch nie Heißhunger auf Zuckerhaltiges. Es ist alles eine Gewöhnungssache, der Geschmackssinn passt sich an und plötzlich ist einem eine Mango schon fast zu süß. Keine andere Spezies ernährt sich von Industriezucker! Würden wir unseren Haustieren Zucker geben? Nein, weil wir wissen dass es sie krank macht! Warum sollte Industriezucker dann uns gut tun? Er macht Karies, Diabetes, schadet der Darmflora und hat keinerlei Nährstoffe. Und Süßstoffe... mal ehrlich... die schmecken doch überhaupt nicht, ganz abgesehen davon dass sie meist absolute Chemiebomben sind. Mein Körper ist mir viel zu wichtig, als dass ich ihn unnötig belasten und krank machen will.

Tomateli schrieb am 29.01.2013

Ich versuche seit gestern komplett auf Zucker zu verzichten, ich bin eine richtige Naschkatze...der Zucker Entzug macht mir körperlich richtig zu schaffen! Ist es normal, dass ich solche Körper Schmerzen habe, ich habe auch das Gefühl das sich etwas in meinen Magen bohrt! Richtige fiese Schmerzen im Oberbauch! Hat das mit dem Zuckerentzug zu tun?

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Tomateli,
vielen Dank für Ihre Mail.
Zucker-Entzug kann zwar viele Auswirkungen haben. Von starken Schmerzen ist uns bis jetzt jedoch noch nicht berichtet worden. Im Zweifel sollten Sie einen Arzt aufsuchen, um andere Ursachen auszuschliessen.
Alles Gute und liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

lilac schrieb am 22.10.2012

Guten Tag, was hakten Sie denn von Kokosblütenzucker?Kann man diesen bedenklos benutzen?

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Lilac,
aufgrund seines geringen Einflusses auf den Blutzuckerspiegel und seines hohen Mineralstoffgehaltes hat Kokosblütenzucker bereits enorme Vorteile im Vergleich zum Haushaltszucker. Doch wie jedes Süssungsmittel sollte natürlich auch Kokosblütenzucker massvoll eingesetzt werden. Im Rahmen einer insgesamt gesunden, ausgewogenen und basenüberschüssigen Ernährungsweise spricht jedoch nichts gegen einen gelegentlichen Einsatz von Kokosblütenzucker in gemässigten Mengen.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

C.D. schrieb am 23.04.2012

Hallo, ist es besser seine Ernährung Stück für Stück umzustellen oder radikal? Wie schnell ungefähr? Ich kann das gar nicht einschätzen. Aber das Wichtigste: Wie soll ich sie umstellen? Einfach Zucker meiden? Mein Frühstück sieht folgendermaßen aus: Dinkelflocken mit Sojajoghurt und Früchte. Was kann man da noch verbessern? Danke im Voraus.

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo C. D.,
vielen Dank für Ihre Mail.
Die Geschwindigkeit der Ernährungsumstellung hängt ganz von Ihnen, Ihrer Motivation, Ihrer jetzigen Ernährung und Ihrem Gesundheitszustand ab. Auch kommt es darauf an, was Sie erreichen möchten und was Ihnen wichtig ist. Möchten Sie lediglich den Zuckerverzehr einschränken, dann raten wir zur Radikalmethode, also ab sofort keinen Haushaltszucker mehr essen und auch keine Fertigprodukte, die Haushaltszucker oder andere Industriezuckerarten enthalten. Doch auch hier können Sie - ganz nach Gusto - zunächst noch alternative Süssungsmittel (Dicksäfte, Honig, Kokosblütenzucker, Stevia o. ä.) nehmen und irgendwann gar keine Süssungsmittel mehr.
Anregungen für ein gesundes basisches Frühstück finden Sie z. B. hier:

Basisches Frühstück

Falls Ihr Sojajoghurt Zucker o. ä. enthält (was meist der Fall ist, wenn es sich um ein Früchtejoghurt handelt), würden wir davon abraten.

Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit


 

El rival del Cheo schrieb am 19.03.2012

Hallo, ich habe eine Frage. In der Umgewöhnungszeit bzw als Alternative würde ich gerne auf lokalen Biohonig zurückgreifen, auch um mir selber Gebäck herzustellen, mit Vollkorndinkelmehl. Wenn ich nun von heute auf morgen radikal breche mit meinen Gewohnheiten, oder mir teuere Sachen wie Agavenmelasse und co. zulege, dann weiss ich dass ich früher oder später wieder 100% der alte sein werde. Auch Stevia war nichts für mich, schmeckt eher wie Süßstoff-ersatz. Also, wie stehts mit mäßigem Honigkonsum? Und über Dinkel habe ich auch nicht viel Informationen finden können auf dieser interessanten Seite. Beste Grüße, J.

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Rival del Cheo,
vielen Dank für Ihre Mail.
 
Honig enthält ausser Glucose/Fructose zwar noch interessante Begleitstoffe, jedoch in so geringen Mengen (unter 3 Prozent), dass es sich eindeutig um ein hochkonzentriertes Süssungsmittel handelt, das im Körper ähnliche Probleme wie Zucker verursachen kann - natürlich abhängig von der verzehrten Menge. So kann Honig beispielsweise ein sehr wirkungsvolles Heilmittel mit antibiotischer Wirkung sein, sollte dazu jedoch wirklich nur teelöffelweise verzehrt werden. Setzt man Honig zum Backen ein, dann werden schnell 100 bis 200 ml oder mehr verwendet, was die empfehlenswerte Honigdosis deutlich überschreitet. Wer sich jedoch nur zu besonderen Gelegenheiten oder nur für kleine tägliche Mengen ein solches mit Honig gesüsstes Gebäck zubereitet, kann das sicher nach eigenem Ermessen tun, insbesondere dann, wenn keine Gesundheitsbeschwerden vorliegen. Vom grossangelegten Honig-Einsatz bei reichlichem Kuchen-/Gebäck-Verzehr raten wir jedoch ab.
 
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Was den Dinkel angeht, so haben Sie Recht, dazu gibt es noch keinen Informationstext auf unserer Seite. Dinkel sollte in jedem Fall - wenn Getreide verzehrt wird - den Weizen ersetzen. Einige Informationen zu Getreide allgemein und auch zur Getreideauswahl/-zubereitung finden Sie hier: 

Ist Getreide gesund?

und hier:

Ist Mehl gesund?

Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit