Natamycin
Natamycin findet als antibiotischer Konservierungsstoff auf Wurst und Käse Verwendung. Dieses Breitbandmykotium verhindert die Ausbreitung von Pilzen.
Veröffentlichung am 27.05.2008 um 09:39 Uhr / Aktualisierung am 28.02.2012 um 10:24 Uhr 
(Zentrum der Gesundheit) - Das biotechnologisch gewonnene Natamycin wird als Konservierungsstoff und als Medikament eingesetzt. Es wirkt antibiotisch auf der menschlichen Haut, auf der Schleimhaut, auf Wurst und auf Käse. Es wird als Breitbandmykotikum unter anderem gegen Fußpilz und Scheidenpilz eingesetzt. Natamycin verhindert jedoch auch, dass sich auf gepökelten und getrockneten Fleischprodukten, Hartkäse, Schnittkäse und halbfestem Schnittkäse Pilze ausbreiten können.
Auch Käsesorten, die keine sichtbare Rinde aufweisen, können mit Natamycin belastet seinNatamycin (E 235) wurde vor seiner Zulassung von dem Expert Committee on Food Additives (JECFA) einer Vorabprüfung unterzogen und beurteilt. Die Unbedenklichkeitsgrenze ("Level causing no toxicological effects") wurde nach einigen Erhöhungen letztlich auf maximal 200 Milligramm pro Person und Tag beziehungsweise 3 Milligramm je Kilogramm Körpergewicht festgelegt.
Der Wissenschaftliche Lebensmittelausschuss der EU-Kommission (Scientific Committee on Food, SCF) hielt Natamycin auf Käse und für Wursthüllen für akzeptabel, wenn ausschließlich das fertige Produkt mit Natamycin behandelt wurde und die Rückstände auf der Oberfläche nicht größer als ein Milligramm je Quadratdezimeter sind. 5 Millimeter unter der Oberfläche darf Natamycin nicht mehr nachweisbar sein.
Deutsche Fachleute beurteilen diese Werte erheblich kritischer als die die EU-Verantwortlichen. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR),vormals BgVV, war mit dem Einsatz von Natamycin bei Käse einverstanden. Eine Oberflächenbehandlung von Wursthüllen erachteten sie jedoch als nicht notwendig. Aus mikrobiologischer und technologischer Sicht besteht nach Ansicht der deutschen Behörde keine Notwendigkeit, ein Antibiotikum zu verwenden.
Natamycin ist in der Zutatenliste eines Fertigkäses kennzeichnungspflichtig. Käsesorten, die lose an der Käsetheke angeboten werden, müssen jedoch nicht gekennzeichnet sein. Hier bleibt unklar, ob der Käse mit Antibiotika behandelt wurde oder nicht.

Die Angabe: "Rinde ist nicht zum Verzehr geeignet" vermittelt dem Kunden nur, dass der wachsartige Überzug ungenießbar ist und daher entfernt werden sollte. Der Verbraucher weiß jedoch nicht, dass er auch mindestens fünf Millimeter vom Käse abschneiden müsste, um sich vor der Einnahme des Antibiotikums zu schützen. Ansonsten gelangt es in den Körper und kann die Darmflora schädigen.
Auch Käsesorten, die keine sichtbare Rinde aufweisen, können mit Natamycin belastet sein. Der Verbraucher wird hierdurch die festgelegte Höchstmenge zwar nicht erreichen, nimmt jedoch durch einen regelmäßigen Käseverzehr immer wieder geringe Mengen des Antibiotikums zu sich. Somit schadet er seinem Darm mit jedem Käsebrot.
Auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stellte in einer Untersuchung fest, dass selbst diese geringen Mengen an Käse geeignet dazu beitragen, die Darmflora anzugreifen. Ein weiterer bedenklicher Aspekt ist eine mögliche Resistenz gegenüber Antibiotika.
Scheinbar werden diese wichtigen Informationen nicht an den Verbraucher weitergegeben, denn die Wahrheit über diese Art der Käsebehandlung würde den einen oder anderen Käsefreund nachdenklich stimmen und der Industrie einen erheblichen wirtschaftlichen Schaden zufügen.
Mit etwa 2 Millionen Tonnen Käse pro Jahr ist Deutschland immerhin Europas Käsehersteller Nummer eins. Nur in den USA wird mehr Käse produziert. Die deutschen Käsehersteller exportieren etwa 30 Prozent. Von diesem Export werden etwa 80 Prozent innerhalb der Europäischen Union verkauft.
Warnungen gegenüber Zusatzstoffen werden nicht öffentlich um den sensible gewordenen Verbraucher nicht zu verunsichern.
Quelle: Die Joghurt Lüge - ISBN: 3-593-37958-9
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Glaubt man der Schulmedizin, so wirken sich Antibiotika kaum auf den Zustand der Darmflora und schon gar nicht auf die allgemeine Gesundheit aus – zumindest nicht negativ. Eine Studie jedoch ergab, dass Antibiotika sehr wohl einen negativen Einfluss auf die Darmflora ausüben – und zwar über einen deutlich längeren Zeitraum, als bislang angenommen wurde.
(Zentrum der Gesundheit) - Bei vielen Erkrankungen ist die Gabe von Antibiotika eine medizinische Notwendigkeit. Doch leider sind Antibiotika nicht immer auch gut verträglich. Eine Studie aus den USA zeigt, dass über eine halbe Million Kinder dort pro Jahr heftige Nebenwirkungen auf diese Arzneimittel zeigen. Fünf Prozent der Kinder müssen aufgrund der Symptome, die sich während oder nach der Medikamenteneinnahme entwickeln, ins Krankenhaus eingeliefert werden. Kleinkinder unter fünf Jahren sind von dieser Problematik am stärksten betroffen.
(Zentrum der Gesundheit) - Der Zusammenhang zwischen einer guten Gesundheit und einem reichhaltigen Angebot an nützlichen Bakterien im menschlichen Körper wird immer deutlicher. Neueste Forschungsergebnisse belegen, dass viele Gesundheitsprobleme mit einem Mangel an diesen nützlichen Bakterien einhergehen. Sie kontrollieren die Aktivität der schädlichen Bakterien, sorgen auf diese Weise für eine Entlastung des Verdauungs- und Immunsystems und tragen somit bedeutend zu einer guten Gesundheit bei.
(Zentrum der Gesundheit) - Manche Antibiotika können zu einer höheren Sonnenempfindlichkeit der Haut und damit womöglich zu einem höheren Hautkrebs-Risiko führen.
(Zentrum der Gesundheit) - Antimikrobielle Peptide sind körpereigene Eiweiße und aktive Mitglieder unseres Immunsystems. Sie finden sich natürlicherweise insbesondere in der Haut und in den Schleimhäuten. Wissenschaftler entdeckten, dass diese Peptide so stark wirksam sind, dass sie auch solche Erreger radikal abtöten können, die gegen Antibiotika längst resistent sind und die daher mittlerweile die Gesundheit vieler Menschen bedrohen. Diese Nachricht ist umso spannender, da antimikrobielle Peptide - im Gegensatz zu Antibiotika - keinerlei Nebenwirkungen haben.
(Zentrum der Gesundheit) - Die Hygiene in Krankenhäusern lässt oft zu wünschen übrig. Fehlendes Fachpersonal und falsche Materialien machen es den Krankheitserregern leicht, sich auszubreiten. Versuche mit Kupferoberflächen (an Türgriffen und Lichtschaltern) brachten jetzt erstaunliche Ergebnisse zutage. Während sich die tödlichen Keime auf dem gebräuchlichen Edelstahl, Aluminium oder auch Plastik einige Tage halten konnten, starben sie auf den Kupferoberflächen binnen weniger Minuten ab.
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Zentrum der Gesundheit:
Liebe Frau Schütze,
vielen Dank für Ihre Mail.
Sofern Sie Käse aus konventioneller Erzeugung kaufen, kann auch Schaf- und Ziegenkäse mit Natamycin behandelt sein. In der biologischen Landwirtschaft jedoch ist der Einsatz von Natamycin verboten, so dass Sie nur dann mit hundertprozentiger Sicherheit natamycinfreien Käse genießen können, wenn Sie ihn im Naturkostladen kaufen.
Herzliche Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Zentrum der Gesundheit:
Essen Sie alles in Maßen, vermeiden Sie jedoch tierische Produkte, sie schaden Ihrer Gesundheit.
ich weiß schon lange, warum ich mich in den letzten Jahren zu einer Veganerin entwickelt habe - und nicht nur wegen Käse - , der antibiotisch verseucht ist. Maßgeblich, um Tierleid zu mindern. Damit gehe ich einig mit 8 - 9% der Deutschen Bevölkerung, die inzwischen Vegetarier bzw. konsequent Veganer geworden sind.
Am schlimmsten finde ich zudem auch noch, dass BioKäse mit Lab versehen ist. Es ist schon unglaublich, was sich die Menschheit heraus nimmt.
KälberLab, ihhhgiiittt, ist doch das Allerletzte, selbst Lab findet Verwendung, obwohl es schon lange synthetisch hergestellte ERrsatzmittel gibt.
... und von der Kuh oder dem Rind, was bleibt da letztlich nur noch übrig, weil alles vermarktet wird:::: Das armselige Muh, Muh, Muh!!!!
Die Menschheit hat keine Achtung mehr vor ihren Mitgeschöpfen, die uns von Gott gegeben sind. Massentierhaltung und Abschlachten im Akkord bei nur 60% Betäubung!!! Wollen Sie so behandelt werden??? Ich nicht.
Ich weiß, Sie haben oft aufgegriffen, Fleisch, besonders zu viel Fleisch, wäre gesundheitsschädlich. Aber reden Sie doch bitte mal von den Tieren, was die durchmachen müssen, bevor sie in der Pfanne landen.
Vielen Dank für Ihr Verständnis, ich musste das einfach mal los werden.
Menschen für Tierrechte:
Katarina-A. KLing
Dornhof 11
52146 Würselen-Bardenberg
Tel. 02405/140844