Kontrollmedium Fernsehen


Fernsehen ist in der Lage, uns derart zu entspannen, dass unsere linke, analytische Gehirnhälfte beim längeren fernsehen abgeschaltet wird. Dies hat zur Folge dass wir Informationen völlig unkritisch übernehmen.

Fernsehen - das Kontrollmedium

Veröffentlichung am 14.11.2008 um 14:38 Uhr / Aktualisierung am 22.07.2011 um 12:13 Uhr  Drucken Sie diese Seite

(Zentrum der Gesundhet) - Die häufigste Freizeitbeschäftigung der Menschen ist das Fernsehen. Es wird kaum mehr gelesen, spazieren gegangen oder mit seinen Kindern gespielt. Dennoch sind die meisten Menschen immer noch der Meinung, dass das Fernsehen keine Auswirkungen auf unser Denken und Handeln hat. Es wird in der Regel als informativ, unterhaltend und entspannend angesehen. Eine gefährliche falsche Einschätzung...

Fernsehen Der Fernseher wird immer mehr zum Kontrollmedium

Unkritische Informationsübernahme

Einige Menschen werden überrascht sein wenn sie erfahren, dass es sich beim Medium Fernsehen um ein Kontrollmedium handelt. Es ist in der Lage, uns derart zu entspannen, dass unsere linke, analytische Gehirnhälfte beim längeren fernsehen abgeschaltet wird. Das hat zur Folge, dass wir die ganzen Informationen, die uns das Fernsehen präsentiert, völlig unkritisch übernehmen, so dass es uns letztendlich immer schwerer fällt, die aufnenommenen Informationen neutral zu beurteilen.

Fernsehen wirkt hypnotisierend

Unter Hypnose ist unser Gehirn einem ganz ähnlichen Prozess ausgesetzt. Unter Hypnose werden wir offen für die Suggestionen des Therapeuten, da wir uns in einem vollkommen entspannten Zustand befinden. In diesem Zustand verändert sich der Frontallappen im Gehirn. Das hat zur Folge, dass wir nur noch unsere rechte Gehirnhälfte benutzen. Die linke Hälfte, unser kritisches Denken also, wird abgeschaltet.

Fernsehen - eine Form von Gehirnwäsche

Wenn wir Fernsehen, dauert es nur etwa 30 Sekunden, und wir befinden uns in einem ähnlich hypnotischen Stadium. Das hat jedenfalls Professor Herbert Krugmann in einer Studie herausgefunden, die bereits 1971 durchgeführt wurde. Das Ergebnis seiner Studie war, dass wir über die Informationen, die uns das Fernsehen übermittelt, nicht nachdenken. Anders ausgedrückt heißt das, das Fernsehen fungiert als eine Art Gehirnwäsche.

Verbleiben wir für eine längere Zeit in diesem Stadium - und es gibt tatsächlich eine Menge Menschen, die mehr oder weniger den ganzen Tag über fernsehen - so fällt es uns immer schwerer, uns zu konzentrieren oder alltägliche Probleme zu lösen. Dieser desaströse Zustand wird von einigen Institutionen bewusst herbeigeführt und entstprechend ausgenutzt. In Großbritannien z.B. wird das Fernsehen als wirksames und preiswertes Mittel eingesetzt, um die Gefangenen ruhig zu halten.

Fernsehen ist für viele Krankheiten verantwortlich

Fernsehen schädigt Teile des Hirns

Beim Fernsehen verändert sich der Frontallappen im Gehirn. Der Frontallappen sorgt u.a. dafür, dass situationsgerechte Handlungen ausgeführt werden können. Nun gibt es berechtigten Anlass zur Besorgnis, dass durch das Fernsehen möglicherweise eine dauerhafte Schädigung des Frontallappens eintritt, die bereits im Kindesalter beginnen kann, da der Frontallappen sich zu dieser Zeit entwickelt und bis zum 20. Lebensjahr normalerweise kontinuierlich wächst.

Kinder verlieren ihr soziales Kontrollverhalten

Sozialverhalten Kinder

Für die Entwicklung der Nervenfasern im Frontallappen ist es wichtig, dass Kinder ihrem Alter entsprechend gefördert werden, miteinander spielen und sich untereinander austauschen können. Nur so könenn sich stabile Verbindungen zu den Neuronen bilden. Wenn Kinder nun fernsehen, hat das zur Folge, dass die Entwicklung des Frontallappens stagniert. Gleichzeitig stoppt die Entwicklung der rechten Gehirnhälfte. Diese gehemmte Entwicklung des Frontallappens bei Kindern kann ihre Fähigkeit zur Kontrolle von unsozialem Verhalten beeinflussen.

Fernsehen drängt uns in die Passivität

Das Medium Fernsehen sorgt für eine passive Art der Kommunikation. Wir nehmen unbewusst jede Art von Information auf, ohne zu wissen, wie diese Informationen unsere Art zu denken und zu handeln beeinflusst.

Bilden wir uns noch eine eigene Meinung?

Die Frage ist, inwieweit wir durch die Meinung anderer, die uns über das Medium Fernsehen präsentiert wird, beeinflusst werden. Wir sollten uns fragen, ob die Meinung, die wir vertreten, tatsächlich unsere eigene ist, oder ob wir die Meinung anderer bereits unbewusst übernommen haben. Insbesondere dann, wenn wir einen Standpunkt vehement vertreten, sollten wir uns fragen, wie wir zu dieser Meinung gekommen sind.

Negative Informationen behindern Meinungsbildung

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Flut an negativ-Informationen, die uns über das Fernsehen in Form von Nachrichten übermittelt wird. Die Nachrichten werden ständig wiederholt und auf allen Sendern übertragen. Das hat zweifelsfrei negative Auswirkungen auf unsere psychische Stabilität und wirkt sich somit gravierend auf unser Leben aus.

Machen Sie den Test!

Versuchen Sie, für einige Tage oder Wochen konsequent auf das Fernsehen zu verzichten und beurteilen Sie die Auswirkungen, die dieser Verzicht auf ihr Leben hat. Wenn Sie danach wieder fernsehen wollen, beurteilen Sie objektiv, in wie weit Sie sich tatsächlich vom Medium Fersehen beeinflussen lassen und welche negativen Auswirkungen es auf Ihr Sozialverhalten hat.

Stimulieren Sie Ihren Geist

Positive Gedanken

Es ist nicht nur wichtig, dass wir unseren Körper durch gesunde Ernährung und ausreichende Bewegung bei guter Gesundheit erhalten. Genauso wichtig ist es, dass wir unseren Geist pflegen und positiv stimulieren. Denn nur, wenn es uns physisch und psychisch gut geht, sind wir wirklich gesund und können unser Leben genießen.




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(4)

Hans Meiser
geschrieben am: Sonntag, 20. Februar 2011, 12:23
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Eigentlich müsste das Fernsehen verboten werden. Das geht natürlich nicht, aber die Menschen sind nicht fähig, diese zeitvernichtende Technik sinnvoll zu nutzen.
bloby
geschrieben am: Montag, 05. April 2010, 02:14
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Man kann auch bewust fernsehen, das Gesehene kritsch analysieren und eigene Urteile über die Inhalte fällen. Auf diese Weise wird, so vermute ich, auch die linke Hirnhälfte benutzt.
Ausserdem bietet das TV ein grosses Spektrum an nützlichen Informationen und geistreicher Unterhaltung.
Wenn auch viel Müll läuft und viel Unwahrheiten verbreitet werden, so ist das TV für mich ein wichtiges Medium auf das ich nur ungern verzichten würde.
Es sollte eine allgemeine Lebenseinstellung sein mit Informationen kritisch umzugehen. Nicht mehr fern zu sehen ist wohl kaum die richtige Lösung für dieses Problem. Wer bewusst lebt kann auch bewusst fernsehen.
M Brendt
geschrieben am: Mittwoch, 08. Juli 2009, 21:56
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Also seit vielen jahren leben wir zu dritt ohne Fernseher. Unser Leben verläuft so spannend und wenn es nur der Alltag in einer funktionierenden Bezieheung ist: es macht ohne Fernseher mehr Spaß. leider arbeite ich noch am PC da fällt mir ein Ähnlicher Zustand auf. Stellt mein kleiner Sohn fragen bekommt er erst spät antwort oder wird sogar angemault und weggeschickt.
Na kommt das einigen häufig fernsehenden Eltern bekannt vor???
Zum gkück bleibt der PC nachmittags und abends meistens aus. Ich ziehe reale Gespräche und echte empfindungen dem gedankenschrott bei weitem vor. Gefehlt hat der fernseher nie, auch mein mann hat nach wenigen wochen ein positiveres lebensgefühl erhalten und ist seitdem ebenfalls überzeugter Televisionsbefreiter.
Susanne Hagen
geschrieben am: Samstag, 17. Januar 2009, 14:49
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Sehr wahr was Sie schreiben. Danke für das Pink Floyd Video! Die Masken der Kinder darin sind das exakte Abbild vom Gesichtsausdruck eines TV-konsumierenden Kleinkindes: Ohne waches Bewusstsein, mit weit offenem Kanal direkt ins Unbewusste. - Seit 17 Jahren lebe ich sehr froh ohne TV aufgrund eines kaputten Fernsehapparates und der Erkenntnis, ohne diesen Zeitfresser und ohne Gehirnwäsche mehr Zeit fürs Wesentliche zu haben ... Lesen, Reden, oder mal einfach Nichtstun :-).

Heute frage ich mich woher fernsehende Menschen die viele Zeit jeden Tag überhaupt nehmen? Komme ich in einen Haushalt mit laufender Flimmerdroge, so wundert ich das stets zunehmend Negative der Bilderflutung. Vor allem die Nachrichten sind nur noch das Abschalten wert: anstatt positive Impulse zu geben, wird gehetzt und manipuliert. Außerdem steigt die Taktung, d.h. das ständige Wechseln von Inhalten innerhalb einer Sendung wird immer schneller und hat mit dem Tempo der Wirklichkeit nichts mehr gemeinsam. - Mein Sohn wuchs ohne TV auf, ist heute 19 und vermisst es keinen Tag.

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