Gefährliche Kontrastmittel


Kontrastmittel, die wegen einer Kernspintomographie bzw. Magnetresonanztomographie, gegeben werden müssen, können tödliche Erkrankungen nach sich ziehen.

x

Veröffentlichung am 30.11.2010 / Aktualisierung am 30.11.2010  Drucken Sie diese Seite Artikel als PDF herunterladen

Kontrastmittel der Kernspintomographie sind gefährlich

Sie befinden sich hier: interessante Artikel » Gesundheit

(Zentrum der Gesundheit) - Kontrastmittel müssen aufgrund ihrer möglichen Gefährlichkeit in den USA jetzt Warnhinweise tragen. Patienten, die sich einer Kernspintomographie bzw. Magnetresonanztomographie (MRT) unterziehen müssen, bekommen oft Kontrastmittel verabreicht, die bislang als sicher galten.

Kontrastmittel Kontrastmittel wirken sich negativ auf die Organe aus

Amerikanische Behörden warnen

Kürzlich jedoch verkündete die amerikanische Behörde für Lebensmittel- und Arzneimittelsicherheit FDA, dass diese Medikamente jetzt einen Warnhinweis tragen müssten, da sie eine seltene und manchmal tödlich endende Erkrankung namens Nephrogene Systemische Fibrose (NSF) auslösen könnten.

Kontrastmittel enthalten Lebergift

Die betreffenden Kontrastmittel enthalten eine Chemikalie namens Gadolinium, die zur Verbesserung der Bildqualität verabreicht wird und sich zu diesem Zweck im Körper ausbreitet.

Gadolinium ist nebenbei ein bekanntes Lebergift, das sich besonders negativ bei bereits vorgeschädigte Nieren auswirkt. In den USA ist die Substanz bei medizinischen Bildgebungsverfahren seit 1988 erlaubt. Jetzt beginnt man an der damaligen Zulassung langsam aber sicher zu zweifeln.

Kontrastmittel können schwere Krankheit verursachen

Sieben Kontrastmittel, die bei Kernspintomographien eingesetzt werden und Gadolinium enthalten, sind allesamt einst von der FDA zugelassen worden und können – nach aktuellen Erkenntnissen – bei Patienten mit schwachen Nieren die bis zum Jahre 2000 nie zuvor in Erscheinung getretene Erkrankung namens Nephrogene Systemische Fibrose NSF hervorrufen.

Dabei handelt es sich um eine krankhafte Vermehrung des Bindegewebes von Haut, Muskulatur und den inneren Organen wie Leber, Herz, Lungen und Zwerchfell. Die Krankheit kann zu schweren Behinderungen und zum Tode führen. Mittlerweile ist man sogar schon so weit gediehen, dass man die sieben Mittel in unterschiedliche Gefahrenkategorien einteilen kann.

So seien drei der Mittel laut FDA „chemisch instabiler“ als die übrigen. Das bedeutet, dass bei ihnen Leberschäden wahrscheinlicher sind als bei den restlichen vier. Falls Sie demnächst eine Kernspintomographie brauchen sollten, hier die drei besonders bedenklichen Kontrastmittel plus ein Viertes, zu dem sich die FDA noch nicht geäußert hat: OptiMARK (nur in den USA zugelassen), Magnevist® von Bayer, Omniscan® von Covidiens sowie MultiHance® von Diagnostics Inc. Bracco

Umsatz gesichert, Patient tot

Nun könnte man ja annehmen, dass die Medikamente sicherlich bald aus dem Verkehr gezogen werden. Stattdessen erhalten die Mittel Warnhinweise, damit die Ärzte diese künftig nur Patienten mit gesunden Nieren verabreichen. Vorab müssen daher alle Patienten auf Nierenerkrankungen untersucht werden.

Das ist prima, weil dadurch gleich drei Vorteile entstehen (natürlich nicht für die Patienten, aber um diese geht es so gut wie nie):

  • Erstens können eigentlich schädliche Medikamente weiter verkauft werden (es kommt also zu keinen Umsatzeinbußen für die Hersteller),
  • zweitens bringen zusätzliche Untersuchungen (auf Nierenerkrankungen) deutlich mehr Umsatz und
  • drittens führt der Einsatz nierenschädlicher Medikamente bei Patienten mit noch gesunden Nieren möglicherweise zu Patienten mit bald nicht mehr gesunden Nieren, was folglich die Erschließung neuer Absatzmärkte verspricht.

Jahrelange Anwendung ohne Warnhinweis

Ganz am Rande erfahren wir, dass die FDA schon seit 2006 von den Gefahren des Gadoliniums wusste. Der Behörde lagen nach eigenen Aussagen Berichte über 90 Patienten mit NSF vor, die alle zuvor im Rahmen einer Kernspintomographie Gadolinium als Kontrastmittel erhalten hatten. Die Erkrankung trat in einem Zeitraum von zwei Tagen bis 18 Monaten nach der Gabe von Gadolinium auf.

Warum dann aber erst jetzt die Forderung nach Warnhinweisen auf den Produkten laut wird, bleibt wohl das Geheimnis der FDA. Ähnlich schwer nachvollziehbar ist, warum die FDA die zwei vorhandenen gadoliniumfreien Kontrastmittel nur für die Verwendung bei Leber-Scans freigegeben hat, für andere Untersuchungen jedoch nicht.

Quelle

Quelle




Wenn Ihnen dieser Artikel gefallen hat, würden wir uns über einen kleinen Beitrag zu unserer Arbeit sehr freuen! Spenden Sie jetzt mit Paypal.

Möchten Sie weiterhin von uns informiert werden?

Wir informieren 1-2 mal monatlich über neu veröffentlichte Artikel.
Melden Sie sich zu unserem kostenlosen Newsletter an.

zum kostenlosen Newsletter anmelden




© Neosmart Consulting AG - Alle Rechte vorbehalten.
Dieser Text unterliegt dem Urheberrecht und anderen Gesetzen zum Schutz geistigen Eigentums. Dieser Artikel darf ohne Genehmigung weder kopiert, veröffentlicht noch verteilt werden. Eine Verlinkung direkt auf die jeweilige Text-Seite ist erlaubt und erwünscht.

Diese Informationen werden nach bestem Wissen und Gewissen weitergegeben. Sie sind ausschliesslich für Interessierte und zur Fortbildung gedacht und keinesfalls als Diagnose- oder Therapieanweisungen zu verstehen. Wir übernehmen keine Haftung für Schäden irgendeiner Art, die direkt oder indirekt aus der Verwendung der Angaben entstehen. Bei Verdacht auf Erkrankungen konsultieren Sie bitte Ihren Arzt oder Heilpraktiker.


Endlich: Es wird Sommer...

Auch unsere Redakteure haben sich eine Auszeit verdient.
Bald stehen wir wieder zur Verfügung.

(2)

Anonym
geschrieben am: montag, 19. august 2013, 16:04
eMail-Adresse hinterlegt

Sehr geehrte Damen und Herren, bei mir wurde wegen Sprunggelenksproblemen ein MRT angeordnet. Haben Sie Informationen, welche Nebenwirkungen bei dieser Untersuchung möglich sind (ohne Kontrastmittel)? Mit freundlichen Grüßen




Zentrum der Gesundheit:

Vielen Dank für Ihre Kontaktanfrage.
Bei einer MRT kommt keine radioaktive Strahlung zum Einsatz (wie etwa bei einer Röntgenaufnahme oder bei einer CT). Stattdessen arbeitet man mit starken Magnetfeldern, die kurzfristig zu Schwindelgefühlen führen können, da sie Druck auf das Gleichgewichtsorgan im Innenohr ausüben. Doch ist auch dies bei einer MRT des Sprunggelenks nicht der Fall, da hier Ihr Oberkörper ausserhalb des Magneteinflusses liegt. Da ferner bei Ihnen keine Kontrastmittel zum Einsatz kommen, fallen deren mögliche Nebenwirkungen ebenfalls weg.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Maria Steinkohl
geschrieben am: freitag, 03. dezember 2010, 11:12
eMail-Adresse hinterlegt
sehr interessant, hatte letzte Woche eine MRT Untersuchung (Kopf) und musste ankreuzen ob ich mit Kontrastmittel einverstanden bin, habe nein angekreuzt, dann wurde die Untersuchung abgelehnt, habe dann zwansläufig zugestimmt, hat keine negativen Folgen, wurde erklärt, da der Kreatininwert i. O. sei.
Gibt es eine Entgiftung für diese Mittel, wenn ja, wäre ich für eine Antwort dankbar.
MfG Maria Steinkohl

Zentrum der Gesundheit:

Liebe Frau Steinkohl,
vielen Dank für Ihre Mail und Ihren Erfahrungsbericht :-)

Normalerweise sind MRTs auch ohne KM (Kontrastmittel) möglich, ja sie MÜSSEN ohne möglich sein, da es ausreichend Menschen gibt, die aufgrund einer bekannten Unverträglichkeitsreaktion auf KM bei künftigen MRTs keine weiteren KMs erhalten dürfen. Schon allein deshalb ist die Ablehnung der Untersuchung ohne KM nicht nachvollziehbar. Falls Sie sicher sind, dass das Ihnen verabreichte Kontrastmittel gadoliniumhaltig war, Ihre Nierenwerte jedoch einwandfrei waren, dann liegt die Halbwertszeit von gebundenem Gadolinium bei ca. 20 Minuten, d. h. es wird über die Nieren entgiftet und mit dem Urin ausgeschieden. Allerdings wird nur das gebundene Gadolinium ausgeschieden, nicht aber die freien Gadolinium-Ionen.

Gadolinium liegt im Kontrastmittel in gebundener (Chelat-)Form vor. Verschiedene Umstände können jedoch zur Lösung der hochtoxischen Gadoliniumionen aus ihrem Komplex führen. So hänge das Entstehen freier Gadoliniumionen beispielsweise von der Zink- und Kuperkonzentration im Körper ab. Zink kann Gadolinium aus seinen Komplexen freisetzen. Wer also Nahrungsergänzungsmittel mit Zink einnimmt, sollte diese einige Zeitlang vor einer anstehenden MRT absetzen. Desweiteren begünstigt eine Azidose (die in besonders starker Ausprägung insbesondere bei Nierenpatienten vorliegt) zu einem Lösen freier Gadoliniumionen. Freies Gadolinium hat kalziumähnliche Struktur und übernimmt daher den Platz von Calcium in der Zelle, wo es zum raschen Zelltod führt. Gadolinium kann gerade aufgrund dieser Kalziumverwandtschaft in die Knochen eingebaut werden, wo es gelagert wird. Gadolinium-Chelate setzen außerdem Eisen frei. Freies Eisen ist jedoch ebenfalls hochtoxisch und führt zu einer Verstärkung der Azidose, womit der ungünstige Kreislauf geschlossen wäre.

Nun kann man natürlich nur schwer sagen, welche Menge freier Gadoliniumionen beim Einzelnen während oder kurz nach der MRT im Organismus entstehen, sich in ihm ablagern und langfristig evtl. zu Schäden führen können. Auch gibt es leider kaum stichhaltige Quellen, die sich mit der Ausleitung von Gadolinium beschäftigen. Da Gadolinium jedoch ein Schwermetall ist, kann davon ausgegangen werden, dass es sich mit Hilfe jener Therapien entgiften lässt, die sich auch zur Ausleitung von Quecksilber etc. eignen. So soll beispielsweise DMPS präventiv verabreicht Kupfer und NaEDTA Zink binden können (um die Freisetzung von Gadolinium zu verhindern). NaEDTA soll außerdem ganz konkret Gadolinium ausleiten können. Beide Mittel werden bei der Chelattherapie eingesetzt, so dass wir Ihnen bei einem diesbezüglichen Interesse empfehlen, einen entsprechenden Therapeuten zu Rate zu ziehen.

Wichtig für Sie persönlich wäre, dass Sie - auch wenn Ihre MRT einige Tage her ist - sehr viel reines Wasser trinken, um Ihren Nieren die Entgiftung zu erleichtern. Hilfreich sind in diesem Zusammenhang auch spezielle Kräutertees aus Birkenblättern, Brennessel, Schachtelhalm für die Niere und Löwenzahn sowie Schafgarbe für die Leber. Achten Sie ganz besonders auf eine basische Ernährung mit frischen Früchten, Salaten und Gemüse und - falls noch nicht geschehen - entsäuern Sie Ihren Organismus, indem Sie ihm hochwertige Basen (z. B. Sango Meeres Koralle) zuführen. Eine Kur mit der Schwermetall bindenden Chlorella-Alge unterstützt jedweden Entgiftungsprozess. Bitte lesen Sie zu weiteren ausleitenden Maßnahmen auch diese Information: http://www.zentrum-der-gesundheit.de/schwermetalle-ausleiten-ia.html.

Viele liebe Grüße
Ihr ZDG-Team