Schulleistungen auf dem Tiefpunkt
Könnte die seit Jahren steigende Zahl der Kinder-Impfungen in Kombination mit einer ungesunden Ernährung die Ursache (oder zumindest die Mittäterin) von sinkenden Lernleistungen sowie von Hyperaktivität und Konzentrationsschwäche (AD(H)S) bei vielen Kindern sein?
Veröffentlichung am 09.01.2012 um 17:06 Uhr / Aktualisierung am 13.02.2012 um 14:46 Uhr 
(von Friedrich Klammrodt) - Obwohl die Voraussetzungen an Schulen heute um einiges besser als noch zu Beginn der 1970er Jahre sind, lassen die Lernergebnisse zu wünschen übrig. Parallel zum Absinken der Lernleistungen beklagt man eine ständig zunehmende Zahl von Kindern mit Aufmerksamkeits- und/oder Verhaltensstörungen (was heute meist als ADHS (Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Syndrom) bezeichnet wird). Friedrich Klammrodt, Lehrer, Gesundheitsberater und Autor beleuchtet die Situation an unseren Schulen von einem ganzheitlichen Blickwinkel aus und gibt Hinweise zu möglichen Ursachen.
Immer häufiger versagen Kinder in der Schule trotz normaler oder gar überdurchschnittlicher IntelligenzNoch zu Beginn der 70er-Jahre wurden durchweg mehr als 30 Kinder in einer Schulklasse unterrichtet, nicht selten - auch im 1. Schuljahr - sogar weit über 40. Dagegen sind die heutigen Zahlen geradezu traumhaft: zumeist deutlich unter 30 Kinder, in einigen Klassen sogar unter 20 wie an meiner Grundschule. Im Vergleich mit der früheren Ausstattung der Schulen mit Lehr- und Lernmitteln - sie war wirklich kümmerlich - findet man heute in dieser Hinsicht ein wahres Paradies vor. Besondere Erwähnung verdienen die an allen Schulen standardmässig vorhandenen Kopiergeräte. Mit ihnen lassen sich Materialien von hoher Qualität bequem herstellen, genau zugeschnitten auf eine bestimmte Klasse oder förderungsbedürftige Schüler. Eine Vorbereitung auf das Leben und Lernen in einer grösseren Gruppe fand früher vor der Schulzeit kaum statt, da nur wenige Kinder in den Kindergarten geschickt wurden. Heute besucht nahezu jedes Kind eine derartige Einrichtung.
Derartig günstige Voraussetzungen lassen eigentlich bessere Lernergebnisse als früher erwarten. Leider ist genau das Gegenteil eingetreten. Sie haben sich - vor allem bei den Jungen - in allen Fächern zum Teil dramatisch verschlechtert, in extremer Weise in der Rechtschreibung. Mit Testdiktaten aus den 60er-Jahren würde man heute eine mittlere Katastrophe erleben. Immer häufiger versagen Kinder in der Schule trotz normaler oder gar überdurchschnittlicher Intelligenz. Auch ein mit nicht unerheblichem Aufwand betriebener Förderunterricht kann die auftretenden Schwächen nur höchst unzureichend beseitigen.
„Wir haben die dramatischste Leistungskrise aller Zeiten“,
sagte Prof. Christian Pfeiffer, Direktor des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen, bei einer Tagung in der Evangelischen Akademie Tutzing.
Parallel zum Absinken der Lernleistungen beklagt man eine ständig zunehmende Zahl von Kindern mit Verhaltensstörungen, heute meist als ADHS (Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Syndrom) bezeichnet. Wenn man auch solche Kinder mit rechnet, die „nur“ kaum still sitzen und zuhören können, ansonsten aber noch einigermassen gruppentauglich sind, beträgt der Anteil von ADHS-Kindern pro Klasse etwa satte 30 - 50 %. Jungen sind von dieser Störung weitaus häufiger betroffen als Mädchen.
Die Schule hat sich über die Jahre den Verhältnissen einer Anstalt für schwer Erziehbare angenähert. Nicht wenige Schulkinder sind als psychiatrische Fälle einzustufen. Anspruchsvoller Unterricht und „Intensiv-Erziehung“ sind fast nicht miteinander zu vereinbaren. Der Umgang mit heutigen Problemkindern in der Schule geht über die normale Erziehungsarbeit, die selbstverständlich zum Lehrerberuf gehört, weit hinaus. Unterrichten ist zur Schwerstarbeit geworden. Nicht wenige Lehrer sind - besonders in der Hauptschule - durch permanente Unterrichtsstörungen Belastungen ausgesetzt, die das Mass des Erträglichen deutlich überschreiten. Älteren Lehrergenerationen, die noch in den 60er-Jahren ihren Dienst taten, waren derartige Erscheinungen nahezu fremd. Schulehalten war in der Regel eine freudvolle Tätigkeit, nicht selten ein Vergnügen. Glücklicherweise gibt es immer noch manche Kinder mit vorbildlichem Arbeits- und Sozialverhalten und einige gut zu führende Klassen, wohl am ehesten in Gymnasien.
Die Entwicklung an unseren Schulen ist in erster Linie aus der Sicht der Grundschule dargestellt, ist jedoch in den Grundzügen auf andere Schulstufen übertragbar.
Das ADHS ist in hohem Masse für die anfangs erwähnten erbärmlichen Schulleistungen verantwortlich. Wenn sich Lehrer - sie sind keine Zauberkünstler - immer wieder überdrehten, wenig lernwilligen Schülern zuwenden müssen, geht das zu Lasten eines anspruchsvollen, effizienten Unterrichts. Auch die „normalen“ Kinder kommen zu kurz. Kinder mit ausgeprägter Konzentrationsschwäche, einem Leitsymptom des ADHS, bleiben weit unter den Leistungen, die ihrem Vermögen entsprechen. Wenn also das Leistungsniveau an unseren Schulen wieder gehoben werden soll, müssen vorrangig Massnahmen zur Besserung des ADHS ergriffen werden. Förder- und Nachhilfeunterricht allein führen nicht zum Ziel.
Zu einer durchgreifenden Lösung des ADHS-Problems wird es erst kommen, wenn von der weit verbreiteten Ansicht, vor allem mangelhafte elterliche Erziehung führe zu Verhaltensstörungen, Abschied genommen wird. Gute Erziehung kann ADHS-Symptome wohl mildern. Schlechte Erziehung kann sie verstärken, verursacht das ADHS - von wenigen Ausnahmen abgesehen - aber nicht. Schliesslich ist es kein Geheimnis, dass pädagogisch-psychologisch orientierte Massnahmen allein in der Regel wenig Wirkung zeigen. Es muss also noch andere Faktoren geben, die die Erziehbarkeit von Kindern beeinträchtigen.
Da ist vor allem die tägliche Ernährung zu nennen, die heute einen beklagenswerten Tiefstand erreicht hat. Es werden Ernährungsfehler in einem bisher nicht gekannten Ausmass begangen. Entwertete Industriekost (Fastfood) hat in sehr vielen Haushalten unverfälschte, gesunde Nahrungsmittel weitgehend verdrängt. Hinzu kommt ein übermässiger Verzehr süsser chemieträchtiger Sachen. Minderwertige Nahrung bringt nicht nur den Körper, sondern auch Gehirn und Nervensystem aus dem Gleichgewicht. Man spricht von einer „Hirnfunktionsstörung“. Das Gehirn erhält nicht mehr ausreichend Nährstoffe und wird zusätzlich durch fragwürdige Substanzen (z.B. Nahrungsmittelzusätze) belastet. Es kann nicht mehr mit voller Leistung arbeiten. Die einstige „gutbürgerliche“ Kost wies ebenfalls genug Mängel auf, darf aber im Vergleich mit der gegenwärtigen Ernährung schon als Gesundheitskost bezeichnet werden.
Einige wichtige Merkmale einer Kost, die sich bei ADHS-Kindern als überaus nützlich erwiesen hat, sind die folgenden:
Die Wirkungsweise gesunder Ernährung auf das Gehirn ist noch nicht restlos geklärt. Keinen Zweifel aber gibt es jedoch darüber, dass sie wirkt. Seriöse Studien und zahllose Erfahrungen belegen, dass eine Ernährungsumstellung in deutlich mehr als der Hälfte aller Fälle zu einer guten, anhaltenden Besserung des Verhaltens und der Lernstörungen führt. Manche Kinder verändern sich so sehr, dass sie kaum wieder zu erkennen sind.
Eine gesunde Kost bringt aber nicht automatisch bessere Lernergebnisse hervor. Sie erspart den Kindern keinesfalls das Lernen, die geistige Anstrengung. Sie beseitigt aber das „Chaos im Kopf“ und schafft so die Voraussetzung dafür, dass die aufgewendeten Mühen auch zum Erfolg führen. Die „andere“ Ernährung kommt auch den durch ein ADHS-Kind gestressten Müttern und Vätern zugute. Sie geraten durch belastende Nahrungsmittel ebenfalls in eine labile psychische Verfassung, was erklärt, warum sie sich oft völlig überfordert fühlen, ihr anstrengendes Kind im Zaum zu halten.
Positive Erfahrungen mit dieser Kost konnten meine Frau und ich auch bei unseren eigenen verhaltensauffälligen Kindern sammeln. Bereits kurz nach der Kostumstellung begann sich deren Verhalten zu bessern. Auffallend waren auch eine Zunahme der Lernfreude und des Konzentrationsvermögens sowie eine Verbesserung der Schulleistungen.
Auch Impfungen lassen bei empfindlichen Kindern häufig den Hirnstoffwechsel entgleisen und rufen die gleichen unerwünschten Verhaltensweisen hervor wie ungesundes Essen. Unserem eigenen Sohn wurde eine Fünffach-Impfung zum Verhängnis. Wenige Tage danach wurde er hyperaktiv. Vorher war er ein fröhliches, friedliches und völlig unkompliziertes Kind, das auch auf seine Spielsachen stets sorgsam achtete. Ähnliche Fälle gibt es massenhaft. Ärzte und Heilpraktiker, die mittels spezieller Verfahren und Geräte ADHS-Kinder auf eine Impfbelastung untersuchen, werden tatsächlich meistens fündig. Eine sich anschließende Therapie (z.B. mit klassischer Homöopathie oder Bioresonanz) führt dann meist relativ schnell zu einer spürbaren Besserung des Verhaltens. Naturheilärzte stehen Impfungen sehr kritisch gegenüber, manche lehnen sie sogar völlig ab.
Der Knackpunkt ist die grosse Zahl von Impfungen. Heute werden bis zur Einschulung 41 Impfungen empfohlen, früher (bis etwa 1970) waren es gerade mal 4.
Die Umstellung der Ernährung auf eine hochwertige, verträgliche Kost sowie die Beseitigung von Impfschäden bzw. ein Zurückschrauben der Zahl von Impfungen auf ein vertretbares Maß sind zwingend notwendig, wenn in die Schulen (und Familien) wieder mehr Ruhe und Frieden einkehren und die Schulleistungen sich bessern sollen. Das Kinderernährungswerk Hamburg bringt es auf den Punkt:
„Ungesund ernährte Kinder können nicht wirksam erzogen und unterrichtet werden; sie sind weniger leistungs- und sozialfähig, als sie sein könnten.“
Allein die Beachtung einer gesunden Kost und von Impfschäden führen natürlich nicht zu besserem Verhalten und angemessenen Lernergebnissen. Derartige Massnahmen ersparen den Eltern keineswegs eine verantwortungsvolle Erziehung und den Kindern die geistige Anstrengung des Lernens, sondern schaffen „nur“ die biologischen Voraussetzungen (intakte Hirnchemie), damit beides gelingt.
Autor: Friedrich Klammrodt, Lehrer & Gesundheitsberater
Immer mehr Kinder leiden heutzutage an ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit bzw. Hyperaktivitätsstörung) und werden mit umstrittenen ADHS-Medikamenten behandelt. Ist das wirklich nötig? Wissenschaftliche Studien zeigen, dass bei mehr als 20% der angeblich an ADHS leidenden Kinder eine falsche Diagnose vorliegt. Ausserdem deuten mehrere Untersuchungen darauf hin, dass die Anzeichen von ADHS auch auf natürliche Weise behandelt werden können. Erfahren Sie mehr über eine natürliche ADHS Behandlung.
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Bei der sogenannten ADHS-Diagnose handelt es sich um eine unbewiesene und höchst eigenartige Diagnose, und dennoch ist sie die Grundlage, auf der Zehntausende Kinder gefährliche stimulierende Medikamente verschrieben bekommen.
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Frankreichs Innenminister Sarkozy arbeitet an einem Gesetz zur Verbrechensprävention, bei dem bereits dreijährige Kinder regelmäßig psychiatrischen Reihentests unterzogen werden sollen, um künftige Verbrecher herauszufiltern. Störenfriede soll man ab dem sechsten Lebensjahr mit Psychopillen beikommen können Die Gesetzesinitiative stützt sich auf eine Studie des französischen Gesundheitsforschungsinstituts INSERM (Institut national de la santé et de la recherche médicale).
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Wenn der Kinderarzt oder Kinderpsychiater bei Ihrem Kind eine hyperkinetische Verhaltensstörung, etwa Konzentrationsschwäche oder Hyperaktivität diagnostiziert und empfiehlt, ihm morgens vor der Schule Ritalinzu geben, um die negativen Auswirkungen von ADHS zu unterbinden, dann sollten Sie alle Fakten im Zusammenhang mit Ritalin kennen.
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Wie gefährlich sind stimulierende Medikamente, die Kindern gegen die so genannte Krankheit ADHS verschrieben werden? Einer wissenschaftlichen Untersuchung zufolge, die von der FDA und dem Nationalen Institut für Mentale Gesundheit (National Institute of Mental Health) finanziert wurde, erhöhen ADHS-Medikamente das Risiko des plötzlichen Todes bei Kindern und Teenagern um 500 Prozent.
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Im Gegensatz zur medizinischen Diagnose kategorisieren Psychiater nur Symptome, aber keine Krankheiten. Dieses diagnostische System ist wegen seines Mangels an wissenschaftlicher Qualität und Wahrhaftigkeit unter massiven Beschuss geraten.
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Bei der Diskussion \"AHDS\" fehlt m.E. der wichtige Hinweis auf die pathogene Mobilfunkstrahlung. Die negative Einflussnahme der HF-Strahlung auf die Hirnaktivitäten - besonders bei Jungendlichen- ist durch viele Studien seriöser, unabhängiger Wissenschaftler belegt. Zunahme der Erkrankungen bei Jugendlichen durch Handygebrauch von 2000 bis 2010 ( RNCNIRP): Störung des zentralen Nervensystems ... 85%, Epilepsieerkrankungen ... 36%, Neurologische Störungen ... 58%, Bluterkrankungen, Störungen des Immunsystems ...82%. Leider kann man die Strahlung nicht sehen, schmecken, anfassen oder riechen. Es gibt Möglichkeiten definitiv etwas dagegen zu tun.
Hallo Flecken,
vielen Dank für Ihre Mail und Ihre Ergänzung zum Thema ADHS.
Gerne würden wir Ihren Kommentar so veröffentlichen, dass er unseren Lesern auch Nutzen bringen kann. Daher wäre es sehr freundlich, wenn Sie die von Ihnen angedeuteten "Möglichkeiten, etwas dagegen zu tun" präzisieren könnten.
Lieben Dank und
viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit