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Alzheimerrisiko senken

Dieser Text wurde veröffentlicht am 15.12.2008 um 09:01 Uhr

Für viele ist eine Alzheimer Erkrankung eine besonders gefürchtete Krankheit - nicht nur wegen der auftretenden Symptome, sondern auch wegen der Tatsache, dass sie nahezu unheilbar ist. Es gibt aber einige gute Nachrichten, denn eine neue Forschung zeigt, dass bestimmte Faktoren das Alzheimerrisiko senken können. Es gibt Mittel und Wege, mit denen man den Ausbruch der Erkrankung auf natürliche Weise verhindern kann.

Eine Studie, die im Journal of Neuroscience veröffentlicht wurde, zeigte, dass eine folsäurereiche Ernährung das Gehirn vor Schäden im Zusammenhang mit der Alzheimer Erkrankung schützen kann. Die Studie, durchgeführt vom National Institute of Aging, hat gezeigt, dass Folsäure die Reparatur von DNA-Schäden, die im Gehirn auftreten, unterstützt. Folsäure senkt außerdem den Homocysteinspiegel im Blut. Ein zu hoher Wert an Homocystein kann das Risiko an Alzheimer zu erkranken verdoppeln. Folsäure gehört zu den B-Vitaminen, und findet sich z.B. in grünem Blattgemüse, Zitrusfrüchten, Weizenkeimen und Kleie.

Omega-3 Fettsäuren schützen

Eine Studie, die im Journal of Neuroscience veröffentlicht wurde, fand heraus, dass Mäuse, die mit Omega-3-Fettsäuren angereichertes Futter bekamen, eine signifikant langsamere Entwicklung von Alzheimer aufwiesen. Omega-3-Fettsäuren werden vor allem von Gehirn und zentralem Nervensystem benötigt. Gute Quellen für Omega-3-Fettsäuren sind z.B. Lachs, Walnüsse und Leinöl.

Tätigkeiten, die das Gehirn anregen, wie z.B. lesen, spielen eines Musikinstrumentes, tanzen, Karten spielen und lösen von Puzzles, zeigten , dass sie das Auftreten von Alzheimer bei Menschen über 75 Jahren verringern.

Vorsicht vor Aluminium

Metallische Schadstoffe können das Risiko, an Alzheimer zu erkranken, erhöhen. Das National Institute of Health hat herausgefunden, dass Aluminium neurologische Schäden verursachen kann, die mit Alzheimer in Zusammenhang stehen.

Deshalb empfiehlt es sich, eine übermäßige Belastung mit Aluminium, z.B. durch Kochgeschirr, säurebindende Mittel oder Deodorantien zu vermeiden.

Quecksilber fördert Alzheimer

Eine Studie, die in der Fachzeitschrift Neuroreport veröffentlicht wurde, bringt auch Quecksilber mit der Alzheimer-Erkrankung in Verbindung. Die Studie fand heraus, dass die Schäden, die Quecksilber im Nervensystem verursacht, denjenigen von Alzheimer sehr ähneln.

Man kann die Belastung mit Quecksilber dadurch verringern, indem man Impfstoffe mit dem Konservierungsmittel Thiomersal, Meeresfische und Amalgamfüllungen vermeidet.

Gesunder Lebensstil schützt vor Alzheimer

Durch die Aufrechterhaltung eines gesunden Lebensstils, sowie das Beibehalten des empfohlenen Körpergewichts, kann das Alzheimerrisiko gesenkt werden. Informationen, die 2006 bei der Sitzung der American Academy of Neurology präsentiert wurden, zeigten, dass Menschen mit normalem Körpergewicht ein geringeres Risiko haben, in späteren Jahren an Alzheimer zu erkranken. Das Gegenteil war bei Menschen mit Übergewicht der Fall.

Regelmäßige Bewegung hilft dabei, ein normales Körpergewicht aufrecht zu erhalten und wirkt außerdem vorbeugend gegen Alzheimer. Dr. Ronald Petersen, Direktor des Alzheimer Forschungszentrums an der Mayo Clinic, empfiehlt Bewegung als einer der natürlichsten Wege, um Alzheimer vorzubeugen, denn Bewegung hilft, die Gehirnfunktionen im Alter aufrecht zu erhalten.


Diese Informationen hier werden nach bestem Wissen und Gewissen weitergegeben. Sie sind ausschließlich für Interessierte und zur Fortbildung gedacht und keinesfalls als Diagnose- oder Therapieanweisungen zu verstehen. Wir übernehmen keine Haftung für Schäden irgendeiner Art, die direkt oder indirekt aus der Verwendung der Angaben entstehen. Bei Verdacht auf Erkrankungen konsultieren Sie bitte Ihren Arzt oder Heilpraktiker.







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