Antibiotika schaden der Gesundheit
Der Zusammenhang zwischen einer guten Gesundheit und einem reichhaltigen Angebot an nützlichen Bakterien im menschlichen Körper wird immer deutlicher. Antibiotika hingegen töten die nützlichen Bakterien
Veröffentlichung am 20.06.2008 um 16:16 Uhr / Aktualisierung am 11.01.2012 um 17:44 Uhr 
(Zentrum der Gesundheit) - Der Zusammenhang zwischen einer guten Gesundheit und einem reichhaltigen Angebot an nützlichen Bakterien im menschlichen Körper wird immer deutlicher. Neueste Forschungsergebnisse belegen, dass viele Gesundheitsprobleme mit einem Mangel an diesen nützlichen Bakterien einhergehen. Sie kontrollieren die Aktivität der schädlichen Bakterien, sorgen auf diese Weise für eine Entlastung des Verdauungs- und Immunsystems und tragen somit bedeutend zu einer guten Gesundheit bei.
AntibiotikaJedes Medikament belastet die Ausgewogenheit der nützlichen und schädlichen Bakterien zueinander. Antibiotika hingegen ist weitaus aggressiver in diesem Bereich: Es zerstört beide Bakterienarten, so dass das Gleichgewicht der im Körper befindlichen Bakterien erheblich gestört wird. In diesem Fall spricht man von einer Dysbakterie. Diese Situation führt dann zu vorzeitigen Alterungsprozessen sowie zu den unterschiedlichsten Krankheiten.
Pro Jahr werden alleine in den USA ca. 2,25 Millionen kg Antibiotika zur Behandlung von Krankheiten eingesetzt. Dem Tierfutter werden dort noch einmal ca. 12,3 Millionen kg Antibiotika zugesetzt. In Deutschland und allen anderen westlichen Ländern sieht es definitiv nicht anders aus…
Deshalb erscheint es grundsätzlich sinnvoll, den Verzehr von Fleisch - und Milchprodukten stark einzuschränken. Abgesehen davon, dass über den Verzehr von tierischen Produkten immer ein bestimmter Anteil an Antibiotika aufgenommen wird, gelangt dieses Medikament zudem über Gülle und Mist in den Boden, und dann über das Sickerwasser ins Grundwasser.
Experten vermuten, daß der Übergebrauch von Antibiotika im Tierfutter - man könnte an dieser Stelle durchaus auch von Missbrauch sprechen - mit ein Grund für die immer häufiger auftretende Antibiotikaresistenz beim Menschen sein kann. Ein weiteres, nicht zu unterschätzendes Problem ist die Entwicklung von Antibiotika resistenten Bakterien...
Zu allem Überfluss werden bei den Tieren auch Unmengen an Hormonen eingesetzt. Hormone erhöhen die Ausbildung von magerem Muskelfleisch. Durch den Einsatz von Östrogenen, Progesteronen und Testosteronen wird die Ausbeute an Kalb- und Rindfleisch um ca. 15% erhöht.
Das gentechnisch veränderte Wachstumshormon rbGH (recombinated bovine growth hormone) der Fa. Monsanto®, wird beispielsweise eingesetzt, um die Milchleistung der Kühe um ca. 10% zu erhöhen.
Bereits kleine Mengen eines einzigen Hormons können massive Veränderungen im Körper der Tiere bewirken. Und niemand weiß bislang, welche Auswirkungen der ständige Verzehr von Fleisch- und Milchprodukten, die mit Hormonen behandelt wurden, auf den Menschen haben wird.
Deshalb ist es unbedingt zu empfehlen, ausschließlich Fleisch- und Milchprodukte aus biologischem Anbau zu sich zu nehmen, um die Aufnahme von Antibiotika-Rückständen und Hormonen zu vermeiden.
Glaubt man der Schulmedizin, so wirken sich Antibiotika kaum auf den Zustand der Darmflora und schon gar nicht auf die allgemeine Gesundheit aus – zumindest nicht negativ. Eine Studie jedoch ergab, dass Antibiotika sehr wohl einen negativen Einfluss auf die Darmflora ausüben – und zwar über einen deutlich längeren Zeitraum, als bislang angenommen wurde.
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Bei vielen Erkrankungen ist die Gabe von Antibiotika eine medizinische Notwendigkeit. Doch leider sind Antibiotika nicht immer auch gut verträglich. Eine Studie aus den USA zeigt, dass über eine halbe Million Kinder dort pro Jahr heftige Nebenwirkungen auf diese Arzneimittel zeigen. Fünf Prozent der Kinder müssen aufgrund der Symptome, die sich während oder nach der Medikamenteneinnahme entwickeln, ins Krankenhaus eingeliefert werden. Kleinkinder unter fünf Jahren sind von dieser Problematik am stärksten betroffen.
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Das biotechnologisch gewonnene Natamycin wird als Konservierungsstoff und als Medikament eingesetzt. Es wirkt antibiotisch auf der menschlichen Haut, auf der Schleimhaut, auf Wurst und auf Käse. Es wird als Breitbandmykotikum unter anderem gegen Fußpilz und Scheidenpilz eingesetzt. Natamycin verhindert jedoch auch, dass sich auf gepökelten und getrockneten Fleischprodukten, Hartkäse, Schnittkäse und halbfestem Schnittkäse Pilze ausbreiten können.
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Die meisten Menschen glauben, die Sonne sei DER Risikofaktor für die Entstehung von Hautkrebs. Kaum jemand zieht in Betracht, dass es da vielleicht noch ganz andere Ursachen geben könnte. Antibiotika beispielsweise machen die Haut für die Sonneneinstrahlung erst so richtig empfindlich und erhöhen so das Risiko für Hautkrebs ganz beträchtlich.
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Antimikrobielle Peptide sind körpereigene Eiweiße und aktive Mitglieder unseres Immunsystems. Sie finden sich natürlicherweise insbesondere in der Haut und in den Schleimhäuten. Wissenschaftler entdeckten, dass diese Peptide so stark wirksam sind, dass sie auch solche Erreger radikal abtöten können, die gegen Antibiotika längst resistent sind und die daher mittlerweile die Gesundheit vieler Menschen bedrohen. Diese Nachricht ist umso spannender, da antimikrobielle Peptide - im Gegensatz zu Antibiotika - keinerlei Nebenwirkungen haben.
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Die Hygiene in Krankenhäusern lässt oft zu wünschen übrig. Fehlendes Fachpersonal und falsche Materialien machen es den Krankheitserregern leicht, sich auszubreiten. Versuche mit Kupferoberflächen (an Türgriffen und Lichtschaltern) brachten jetzt erstaunliche Ergebnisse zutage. Während sich die tödlichen Keime auf dem gebräuchlichen Edelstahl, Aluminium oder auch Plastik einige Tage halten konnten, starben sie auf den Kupferoberflächen binnen weniger Minuten ab.
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