Antibiotika schaden der Gesundheit


Der Zusammenhang zwischen einer guten Gesundheit und einem reichhaltigen Angebot an nützlichen Bakterien im menschlichen Körper wird immer deutlicher. Antibiotika hingegen töten die nützlichen Bakterien



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Antibiotika schaden der Gesundheit

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(Zentrum der Gesundheit) - Der Zusammenhang zwischen einer guten Gesundheit und einem reichhaltigen Angebot an nützlichen Bakterien im menschlichen Körper wird immer deutlicher. Neueste Forschungsergebnisse belegen, dass viele Gesundheitsprobleme mit einem Mangel an diesen nützlichen Bakterien einhergehen. Sie kontrollieren die Aktivität der schädlichen Bakterien, sorgen auf diese Weise für eine Entlastung des Verdauungs- und Immunsystems und tragen somit bedeutend zu einer guten Gesundheit bei.

Antibiotika © Dmitry Lobanov - Shutterstock.com

Antibiotika verursachen eine Dysbakterie

Jedes Medikament belastet die Ausgewogenheit der nützlichen und schädlichen Bakterien zueinander. Antibiotika hingegen ist weitaus aggressiver in diesem Bereich: Es zerstört die Darmflora, so dass das Gleichgewicht der im Körper befindlichen Bakterien erheblich gestört wird. In diesem Fall spricht man von einer Dysbakterie. Diese Situation führt dann zu vorzeitigen Alterungsprozessen sowie zu den unterschiedlichsten Krankheiten.

Tierische Produkte stark mit Antibiotika belastet

Pro Jahr werden alleine in den USA ca. 2,25 Millionen kg Antibiotika zur Behandlung von Krankheiten eingesetzt. Dem Tierfutter werden dort noch einmal ca. 12,3 Millionen kg Antibiotika zugesetzt. In Deutschland und allen anderen westlichen Ländern sieht es definitiv nicht anders aus…

Deshalb erscheint es grundsätzlich sinnvoll, den Verzehr von Fleisch - und Milchprodukten stark einzuschränken. Abgesehen davon, dass über den Verzehr von tierischen Produkten immer ein bestimmter Anteil an Antibiotika aufgenommen wird, gelangt dieses Medikament zudem über Gülle und Mist in den Boden, und dann über das Sickerwasser ins Grundwasser.

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Missbrauch von Antibiotika und Hormonen

Experten vermuten, dass der Übergebrauch von Antibiotika im Tierfutter - man könnte an dieser Stelle durchaus auch von Missbrauch sprechen - mit ein Grund für die immer häufiger auftretende Antibiotikaresistenz beim Menschen sein kann. Ein weiteres, nicht zu unterschätzendes Problem ist die Entwicklung von Antibiotika resistenten Bakterien...

Zu allem Überfluss werden bei den Tieren auch Unmengen an Hormonen eingesetzt. Hormone erhöhen die Ausbildung von magerem Muskelfleisch. Durch den Einsatz von Östrogenen, Progesteronen und Testosteronen wird die Ausbeute an Kalb- und Rindfleisch um ca. 15% erhöht.

Das gentechnisch veränderte Wachstumshormon rbGH (recombinated bovine growth hormone) der Fa. Monsanto®, wird beispielsweise eingesetzt, um die Milchleistung der Kühe um ca. 10% zu erhöhen.

Verzichten Sie auf Fleisch- und Milchprodukte

Bereits kleine Mengen eines einzigen Hormons können massive Veränderungen im Körper der Tiere bewirken. Und niemand weiss bislang, welche Auswirkungen der ständige Verzehr von Fleisch- und Milchprodukten, die mit Hormonen behandelt wurden, auf den Menschen haben wird.

Deshalb ist es unbedingt zu empfehlen, ausschliesslich Fleisch- und Milchprodukte aus biologischem Anbau zu sich zu nehmen, um die Aufnahme von Antibiotika-Rückständen und Hormonen zu vermeiden.

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(1)

Tula
geschrieben am: donnerstag, 18. oktober 2012, 12:44
eMail-Adresse hinterlegt

Sehr geehrtes Team von Zentrum der Gesundheit, unten hab ich Ihnen einen Auszug aus der ÄrzteZeitung.de von 2007 beigefügt. Ich persönlich bin ein Befürworter von Teebaumöl, allerdings muss man natürlich vorsichtig und richtig dosiert damit umgehen. Dennoch würde mich sehr interessieren, was Sie von diesem Artikel halten und ob das überhaupt stimmt oder ob da mal nicht wieder die Lobbyisten (der Pharmaindustrie) ihre Hände im Spiel haben... \"Teebaumöl fördert Resistenzen gegen Antibiotika. Wird Teebaumöl in zu niedrigen Konzentrationen angewandt, fördert dies bei Bakterien die Bildung von Resistenzen gegen Antibiotika. Forscher um Dr. Ann McMahon von der Universität in Ulster in Nordirland haben die Wirkung des antibakteriellen pflanzlichen Mittels auf Staphylokokken, Kolibakterien und Salmonellen untersucht. Wurde das Öl zu stark verdünnt und 72 Stunden lang nur in Konzentrationen von 0,1 und 0,25 Prozent gegen die Erreger angewandt, ließen sich die Bakterien nicht abtöten, jedoch wurden die Abwehrmechanismen der Erreger aktiviert. Das machte die Mikroben widerstandsfähiger gegen Antibiotika, teilt die Universität Ulster mit. Wer also regelmäßig Teebaumöl in niedrigen Konzentrationen auf die Haut auftrage, könne Bakterien heranzüchten, gegen die Antibiotika nicht mehr gut wirken, warnen die Forscher. Das Öl wird oft bei Hautinfektionen verwendet. Es ist auch in Hautcremes, Shampoos, Badezusätzen und Mundwassern enthalten.\" Ich würde mich sehr über Ihre wertvolle Antwort freuen und bin sehr gespannt! Bitte benachrichtigen Sie mich, da ich Teebaumöl besonders für meine Kopfhaut benutze. Ich leide an einer Schuppenflechte und trockener Kopfhaut, Ekzem habe ich auch seit 3 Jahren. Meine Befürchtungen gehen auf den Darm zurück, oder aber auch evtl. auf Vitamin D-Mangel.. Vielen Dank im Voraus. Herzliche Grüße, Ihre Tula




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Tula,
vielen Dank auch für diese Mail.
Die genannte Studie kann durchaus ihre Richtigkeit haben und wir können sie dazu nutzen, Teebaumöl und andere ätherische Öle künftig besser einzusetzen, denn was nützt eine derart stark verdünnte Anwendung, die einerseits weder Bakterien tötet (was aber meist der Grund der Anwendung ist) und andererseits die Bakterien derart aktiviert, dass sie Antibiotika-Resistenzen entwickeln können? Andererseits gibt es einige Studien, die zeigen, dass Teebaumöl allein oder in Kombination mit anderen ätherischen Ölen - in der richtigen Dosierung - genau gegen solche Bakterien wirkt, die bereits gegen Antibiotika resistent sind. (Drei dieser Studien finden Sie hier:

Studie Bakterien gegen Antiobiotika resistent

Studie Bakterien gegen Antiobiotika resistent

Studie Bakterien gegen Antiobiotika resistent

Auch ist zu berücksichtigen, dass sich Antibiotika-Resistenzen sicher nicht bevorzugt durch den Einsatz von Teebaumöl entwickeln - ein Gedanke, der sich durch die genannte Studie aufdrängen könnte (ob beabsichtigt oder nicht) - sondern durch die heutzutage viel zu häufige Anwendung von Antibiotika.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

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