Antidepressiva, die töten können


Manche Antidepressiva aus der Gruppe der sog. Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI) können laut einer Untersuchung das Risiko für den plötzlichen Herztod erhöhen.


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Nebenwirkungen von Antidepressiva

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(Zentrum der Gesundheit) - Antidepressiva sollten eigentlich die Stimmung heben. Inzwischen weiss man jedoch, dass sie auch unerwartet zum Tode führen können. Immer länger wird die Liste jener Medikamente, zu deren Nebenwirkungen offenbar auch lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen gehören sollen. Mit Citalopram zählt jetzt auch eines der am häufigsten verschriebenen Antidepressiva zur Kategorie der potentiell tödlichen Psychopharmaka.

antidepressiva-nebenwirkungen © Photographee.eu – Fotolia.com

Antidepressiva: Der Tod als neue Nebenwirkung

Antidepressiva können viele Nebenwirkungen haben: Mundtrockenheit, Verdauungsbeschwerden, Kopfschmerzen, übermässiges Schwitzen, körperliche Schwäche, Herzklopfen und Orgasmusschwierigkeiten. Viele Betroffenen nehmen diese Beschwerden nur allzu gerne in Kauf, wenn bloss die Schwermut verfliegt und endlich wieder das Leben Einzug halten kann.

Eine amerikanische Studie, die im Fachmagazin British Medical Journal veröffentlicht wurde, enthüllte jedoch, dass einige Psychopharmaka dazu in der Lage sind, gerade das Gegenteil zu bewirken, nämlich den Tod.

Citalopram und der plötzliche Herztod

Das zuletzt als lebensbedrohlich eingeschätzte Antidepressivum ist Citalopram – das zu den am häufigsten verschriebenen Psychopharmaka gehört. Unter zahlreichen Markennamen ist die aufmunternde Substanz im Handel. Dazu gehören beispielsweise Citadura, Cipramil, Citalostad, Citarcana, Citalon, Celexa, Eostar, Rudopram, Serital, Seropram und viele weitere Präparate mehr.

Diese Medikamente sollen dazu neigen, eine Verlängerung des so genannten QT-Intervalls zu bewirken. QT steht dabei für einen Teil der EKG-Kurve.

Der Herzschlag wird bekanntlich durch eine Abfolge elektrischer Impulse reguliert, die in Form von Wellen auf dem EKG (Elektrokardiogramm) sichtbar gemacht werden. Jede Welle wird dabei mit einem anderen Buchstaben gekennzeichnet: P, Q, R, S, und T

Wenn Sie sich die Kurve eines EKGs (Elektrokardiogramms) vorstellen, so bezeichnet das QT-Intervall den Abstand zwischen der Q- und der T-Welle, also praktisch die hintere Hälfte des EKGs oder anders gesagt: die hohe Zacke und fast alles, was danach kommt.

Wird der Zeitraum zwischen Q und T nun grösser, so spricht man von einer QT-Verlängerung. Die einzige Möglichkeit festzustellen, ob dieses Phänomen auftritt, besteht nur in der Durchführung eines EKGs. Andere Diagnosemöglichkeiten gibt es nicht.

Ein verlängertes QT-Intervall ist ein Hochrisikofaktor für schwere Herzrhythmusstörungen, wie dem sog. Kammerflimmern, was für eine fehlende Pumpleistung des Herzens steht und unmittelbar zum Tode führt. Das heisst, es gibt keine Symptome, die vorwarnen würden. Eine vollkommen gesunde Person stirbt buchstäblich von einer Minute auf die andere – weshalb man hier auch vom plötzlichen Herztod spricht.

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Je grösser die Dosis, je höher das Risiko

Die Wissenschaftler besagter Studie erklärten, dass das Risiko eines plötzlichen Todes durch die Einnahme von Citalopram steige, je höher die eingenommene Dosis sei.

Bei der Food and Drug Administration (FDA) ist das Phänomen der dosisabhängigen QT-Intervall-Verlängerung durch Citalopram offenbar ebenfalls bekannt. Und so forderte die Behörde bereits im Sommer 2011 Therapeuten dazu auf, Citalopram nicht in Dosen von mehr als 40 mg am Tag zu verordnen.

Im März 2012 dann senkte man die höchste empfohlene Dosis für spezielle Patientengruppen vorsichtshalber auf 20 mg pro Tag.

Die Antidepressiva-Studie

Für ihre Studie untersuchten die Forscher insgesamt 38.397 Erwachsene, die zu irgendeinem Zeitpunkt zwischen Februar 1990 und August 2011 entweder ein Antidepressivum oder Methadon (Heroin-Ersatzmedikament) eingenommen hatten.

Zu den Antidepressiva, die von den Probanden im besagten Zeitraum eingenommen wurden, zählten die folgenden Wirkstoffe: Citalopram (mögliche Handelsnamen s. o.), Escitalopram (z. B. Cipralex), Fluoxetin (z. B. Fluctin, Prozac), Paroxetin (z. B. Deroxat, Paroxat), Sertalin (z. B. Zoloft), Amitriptylin (z. B. Saroten), Bupropion (z. B. Elontril, Zyban), Duloxetin (z. B. Cymbalta), Mirtazapin (z. B. Remeron), Nortriptylin (z. B. Nortrilen) und Venlafaxin (z. B. Trevelor, Efexor).

Jeder Teilnehmer wurde innerhalb von 14 bis 90 Tagen nach der Einnahme des verschriebenen Medikaments einem EKG unterzogen. Die Wissenschaftler fanden dabei heraus, dass einige Antidepressiva Auswirkungen auf die Länge des QT-Intervalls hatten.

Eine Ausnahme stellte das Antidepressivum Bupropion dar. Bei ihm konnte der gegensätzliche Effekt festgestellt werden. Hier zeigte sich eine Verkürzung des QT-Intervalls, was leider ebenfalls keine gute Nachricht ist, da auch ein kürzeres QT-Intervall zu Herzrhythmusstörungen, Ohnmachtsanfällen und dem plötzlichen Herztod führen kann.

Weitere Arzneimittel mit ähnlichem Risiko

Schon frühere Forschungsstudien hatten erbracht, dass Antidepressiva, aber auch viele andere Medikamente das QT-Intervall verlängern können. 2004 schrieb Dr. Dan M. Roden von der Vanderbilt University School of Medicine in der Fachzeitung The New England Journal of Medicine, dass im vergangenen Jahrzehnt "der hauptsächlichste Grund für den Rückruf oder die Einschränkung der Verwendung eines bereits zugelassenen Medikaments die potentiell tödliche QT-Intervall-Verlängerung war."

Eine Liste der Medikamente, die das QT-Intervall verlängern können, finden Sie bei den Quellenangaben. Dazu gehören – neben den genannten Antidepressiva – insbesondere Medikamente gegen Herzrhythmusstörungen (Antiarrhythmika), aber auch manche Herzmedikamente, Medikamente gegen Erkrankungen des Verdauungstrakts und der Atemwege, einige Antibiotika, Medikamente gegen Pilzinfektionen sowie etliche andere Arzneimittel wie z. B. Methylphenidat (z. B. Ritalin) oder auch Tamoxifen, das häufig bei Brustkrebs verordnet wird.

Die schlimmsten Antidepressiva

Die schlimmsten Antidepressiva – also jene, die das QT-Intervall durchschnittlich am meisten verlängern – sind laut obiger Studie Citalopram, Escitalopram und Amitriptylin.

Insgesamt zeigte sich bei einem von fünf Nutzern dieser Präparate ein abnormales EKG, vor allem bezüglich des verlängerten QT-Intervalls. Die Forscher gaben jedoch an, dass die klinische Signifikanz dieser Ergebnisse noch nicht bekannt sei.

Aufklärung bei Antidepressiva-Verordnung findet nicht statt

Wir wissen also, dass ein längeres QT-Intervall zum plötzlichen Tod führen kann. In der Realität geschieht dies aber nicht sehr oft – auch wenn bis jetzt noch niemand wirklich die diesbezügliche Sterbehäufigkeit einschätzen kann.

Daher bleibt derzeit nichts anderes übrig, als die betroffenen Menschen vor den potenziellen Risiken eines plötzlichen Todes aufgrund der Einnahme dieser Medikamente zu warnen.

Das jedoch geschieht in der Praxis nicht oft. Vielleicht wird den Patienten mitgeteilt, dass ein Risiko für Nebenwirkungen bestehe. Details zur Art und Ausprägung dieser Nebenwirkungen werden hingegen nicht erläutert. Man agiert nach dem Motto: Der Nutzen überwiegt das Risiko.

Da Depressionen aber nicht selten auch mit Hilfe von speziellen Nahrungsergänzungsmitteln und Vitalstoffen gelindert werden könnten, müsste man in vielen Fällen das bestehende Risiko des plötzlichen Herztodes gar nicht erst eingehen.

Informationen zur ganzheitlichen Vorgehensweise bei Depressionen finden Sie hier:

Depressionen und Darmflora

Ernährung bei Depressionen

Depressionen durch Fertignahrung

Depressionen durch Transfette

Nährstoffe gegen Depressionen

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Quellen:


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(3)

Santos
geschrieben am: samstag, 21. mai, 19:09
eMail-Adresse hinterlegt

Sehr geehrte Damen und Herren, überall wird von dem "direkten" Zusammenhang zwischen Serotonin und Depressionen gesprochen. Man spricht viel davon welche Lebensmittel oder welche Medikamente den Serotoninspiegel erhöhen. Es existiert jedoch kein einziger Test der den Serotoninspiegel im Gehirn messen kann. Woher weiß man also durch was sich dieser erhöht?

Des Weiteren existiert keine einzige veröffentlichte, glaubwürdige Studie die den direkten Zusammenhang zwischen einer Depression und mangelndem Serotonin aufzeigt. Serotonin ist wohl nur ein wichtiges Puzzleteil in diesem System. Wieso wirken dann Arzenimittel wie Citalopram bzw. mehr als ein Placebo?

Meine Freundin hatte vor ca. 2 Monaten einen Punkt erreicht, wo sie nur noch am weinen war und von ihren Umständen förmilch erdrückt worden ist. Sie begann ** zu nehmen und ihr Zustand besserte sich zunehmends. Sie hatte zwar ein paar Nebenwirkungen und die Mundtrockenheit ist geblieben aber moralisch und seelisch fühlt sie sich wieder stabil und gut. Sie nimmt täglich 20mg ein. Was hat da letztendlich bei ihr gewirkt? bzw. was weiß man letztendlich wirklich über den Mechanismus? Wenn man jetzt an einen Punkt kommt wo man nicht mehr kann und einem selbst das Atmen zuviel wird weil man so depressiv ist oder eine Panikattacke hat, muss man irgendetwas machen um diesen akuten Zustand in den Griff zu bekommen und zwar innerhalb von wenigen Stunden.

Gibt es irgendeine wirksame Alternative zu diesen Psychopharmakas die auch in so einem extremen Zustand direkt wirkt? Ich denke es gibt viele Menschen wie meine Freundin die froh sind das es ihnen nicht mehr schlecht geht aber eigentlich kein gutes Gefühl haben bei der Einnahme dieser Mittel. Nur haben Mittel wie zb. Laif 900 bei der Wirksamkeit weniger Effekt und teilweise auch schwere Nebenwirkungen. Laif hatte Sie vorher ausprobiert. Also was kann man tun wenn man berücksichtigt das dieser ganze Serotonin Diskurs in diesem Zusammenhang noch gar nicht bewiesen ist und trotzdem gibt es eine Wirkung??? Und das kann kein Placebo sein weil man merkt das Medikament in seiner Wirkung ja sofort mit allen Konsequenzen..... Beste Grüße Santos




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Santos
Im Text steht nirgendwo, dass Antidepressiva nicht wirken. Es geht hier um eine Nebenwirkung der Antidepressiva. Selbst wenn der Wirkmechanismus noch nicht geklärt wäre, zeigt sich die Wirkung ja eindeutig, wie Sie ebenfalls schreiben. Wozu also die Wirkweise bezweifeln? Da auch Antidepressiva meist erst nach zwei bis drei Wochen wirken, kann man jedoch nicht von einer Sofortwirkung sprechen, zumindest nicht bei den SSRI. Alternativen sind Johanniskraut, Rhodiola Rosea (Rosenwurz), 5-HTP etc.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

bajamarera
geschrieben am: dienstag, 11. februar 2014, 22:37
eMail-Adresse hinterlegt

Liebes Team, ersteinmal ganz viel Lob für die tollen Newsletter und die vielen Vorschläge zur Gesundheit. Ich bin begeistert.

Nun zu meinem Anliegen, Ihrem Bericht über Antidepressiva. Ich selbst nehme seit elf Jahren täglich 20 mg Paroxetin. Ich litt unter entsetzlichen ständigen heftigsten Panikattacken und Angstzuständen, die auch mithilfe von Psychologen, Psychiatern und homöopatischen und Naturheilmitteln nicht in den Griff zu bekommen.

Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich Medikamente vollkommen abgelehnt. Mein Leben wurde von Angstzuständen weiterhin beherrscht und ich hatte überhaupt keine Lebensqualität mehr. Selbst im Bett überkamen mich Panikattacken. Ich wünschte, ich wäre tot! Mein Hausarzt hat mir dann gründlich ins Gewissen geredet und mir Paroxetin zusammen mit 0,10mg Diazepam retard verschrieben. Letzteres wurde nach einem Jahr wieder abgesetzt.

Bis heute nehme ich täglich 20mg Paroxetin und stehe mit beiden beinen Beinen fest im Leben. Lieber wärewich tot, als nocheinmal diese entsetzlichen Angstzustände zu erleben. Danke an die Erfindung der Psychopharmaka. Und wenn ich kein langes Leben mehr haben sollte, habe ich aber Lebensqualität gehabt!




Zentrum der Gesundheit:

Hallo bajamarera
Vielen Dank für Ihren Kommentar bzw. Erfahrungsbericht.
Der Sinn unseres Artikels ist, unseren LeserInnen Infomationen an die Hand zu geben, wie sie - falls sie Antidepressiva nehmen müssen - problematische Präparate vermeiden können und sich - selbstverständlich gemeinsam mit dem behandelnden Arzt - für ein weniger problematisches entscheiden können. Es geht also nicht darum, Menschen davon abzuhalten, ein nötiges Antidepressivum einzunehmen. Es geht einfach nur um die Möglichkeit, eine gesündere Wahl zu treffen.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

mimamumo
geschrieben am: sonntag, 09. februar 2014, 21:21
eMail-Adresse hinterlegt

ich verstehe die bedenken gegen antidepressiva. ich habe selber viel zu lange versucht alles natürlich hinzubekommen. aber es gibt sehr viele menschen für die das medikament das geringere übel ist. wenn ich das antidepressiva nicht nehme, dann leide ich, leidet meine ehe und damit auch meine kinder.

ein verantwortungsvoller umgang ist wichtig und die kleinstmögliche dosis. ich habe den eindruck daß bei zentrum der gesundheit niemand weiß wie schwer das leben mit depression ist und das das was für viele menschen die rettung ist einfach schlichtweg verteufelt wird. es ist wichtig die menschen aufzuklären, aber es fehlt das mitgefühl.




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Mimamumo
Vielen Dank für Ihren Kommentar.

Unser Artikel bietet dem Leser mindestens drei Informationen:
1. Antidepressiva können problematische Nebenwirkungen haben.
2. Eine Liste wird angegeben, damit der Leser sehen kann, welche Antidpepressiva besonders ungünstige Nebenwirkungen haben können und welche Antidepressiva geringere Risiken mit sich bringen.
3. Links zu Artikeln werden angegeben, die sich mit der ganzheitlichen Therapie von Depressionen beschäftigen.

Sie sehen also, dass hier keinesfalls einfach nur "verteufelt" wird. Im Gegenteil! Nach der Lektüre des Artikels bzw. der Links kennt man einerseits mögliche naturheilkundliche Alternativen, die man - falls noch nicht geschehen - zunächst probieren kann, bevor man Antidepressiva nimmt.
Sind Antidepressiva andererseits unumgänglich, so weiss man jetzt, welche es eher zu meiden gilt und welche akzeptabler sind. Und genau das ist unser Ziel: Hilfe bieten zur Selbsthilfe!

Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

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