Aspartam und Glutamat


Aspartam und Glutamat sind die am häufigsten verwendeten Zusatzstoffe in Nahrungsmitteln. Sie sind extrem gefährlich, da sie die Blut-Hirnschranke durchbrechen und so das Nervensystem völlig überfordern können.



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letzte Aktualisierung am 24.04.2016  Drucken Sie diese Seite Artikel als PDF herunterladen

Aspartam? Glutamat? Vorsicht!

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(Zentrum der Gesundheit) - Der Süssstoff Aspartam und der Geschmacksverstärker Mononatrium-Glutamat (MNG) sind die am häufigsten verwendeten Zusatzstoffe in Nahrungsmitteln und das, obwohl sie extrem gefährlich für die Gesundheit - insbesondere die des Nervensystems sind.

Geschmacksverstärker - Mononatrium-Glutamat © sasaken - Fotolia.com

Versteckte Gefahren in der Nahrung

Von vielen Menschen werden sie deshalb wie "selbstverständlich" wahrgenommen - oder überhaupt nicht wahrgenommen. Dass Diätgetränke und -speisen statt Zucker "was anderes" enthalten, ist klar. Dass auch durchaus bürgerliche Speisen etwas Zusätzliches enthalten, wird kaum bemerkt, weil Geschmacksverstärker unter verschiedensten Namen deklariert werden wie zum Beispiel als "E621" oder "Natriumglutamat" oder "Hefeextrakt" oder "Würzmittel".

Wenn Sie im Restaurant essen, müssen Sie häufig damit rechnen, dass Sie dort auch MNG-Geschmacksverstärker zu sich nehmen, ohne dass es auf der Speisekarte steht. Das gilt auch dann, wenn die Küche dort den Speisen selbst kein MNG zusetzt, denn es steckt schon in den verwendeten Fertigprodukten wie Suppen, Bratensossen, Salatdressings und vielen anderen Vorratsprodukten der Restaurantküchen.

Also alles ganz harmlos? Nein, im Gegenteil!

Aspartam oder MNG führen schneller als andere Zusatzstoffe zur Überbelastung mit Exzitotoxinen. Das sind Aminosäuren, die auch als Neurotransmitter im Gehirn fungieren. Das Nervensystem braucht diese Neurotransmitter, um richtig funktionieren zu können. Wenn jedoch zuviel davon ins Blut geraten, überwinden diese Aminosäuren die Blut-Hirn-Schranke und erregen die Nervenzellen des Gehirns bis hin zur absoluten Erschöpfung. Letztendlich sterben diese Nervenzellen dann ab.

Solche Reaktionen gibt es nicht nur im Gehirn. Überall im Nervensystem, auch im Herz und im Verdauungstrakt, gibt es Glutamat-Rezeptoren. Vorsicht also bei Aspartam und Glutamat! Doch es gibt auch Gegenmittel.

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Natürlicher Schutz durch natürliche Substanzen

Es konnte festgestellt werden, dass Magnesium die Überlastung der Rezeptoren mit Glutamat verhindern kann. Menschen mit einem niedrigen Magnesiumspiegel sind am anfälligsten für eine akute Exzitotoxizität, die zu ernsten Verdauungsstörungen, Kopfschmerzen oder gar Herzinfarkt führen kann. Magnesium findet sich besonders in grünem Blattgemüse, in Vollkorngetreide, in Bohnen und Nüssen.

Aus weiteren Forschungen und Erfahrungen ist bekannt, dass es eine ganze Reihe von Naturmitteln gibt, mit denen Sie sich vor Exzitotoxizität schützen können. Dazu zählen Ginkgo und Biloba, Selen, Zink sowie Rotklee als Flüssigextrakt, Tee oder in Kapseln. Auch Omega-3-Fettsäuren schützen vor Exzitotoxinen, indem sie Zellschäden reparieren. Eine pflanzliche Quelle mit besonders viel Omega-3 ist Leinöl.

Entgiftung durch Vermeidung

Als erste Massnahme für eine Entgiftung empfiehlt es sich, den Toxinen von Aspartam und Glutamat ganz aus dem Weg zu gehen. Bei Aspartam ist das recht einfach, denn es befindet sich in vielen Diät-Getränken, in zuckerfreien Sportgetränken sowie in zuckerfrei verarbeiteten Nahrungsmitteln. Bei MNG ist es nicht so einfach, weil es unter verschiedensten Bezeichnungen verwendet wird.

Doch die Mühe einer konsequenten Abstinenz lohnt sich, weil der Körper dann aktiv mitspielt: Sobald er Ernährung ohne Aspartam-Süssstoff und ohne MNG-Geschmacksverstärker bekommt, fängt er an, sich selbst von den schon importierten Exzitotoxinen zu befreien.

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