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Veröffentlichung am 16.01.2009 um 14:40 Uhr / Aktualisierung am 03.08.2011 um 10:51 Uhr 
(Zentrum der Gesundheit) - Koffein ist nicht nur im Kaffee oder im Tee enthalten. Es kommt in zahlreichen Pflanzen als natürlicher Schutz gegen Insekten vor. Im menschlichen Körper, wirkt das Koffein als psychoaktive Substanz, die zur Erregung des Zentralnervensystems führt. Außerdem hat Koffein eine leicht entwässernde Wirkung.
Außer in den Samen des Kaffeestrauchs kommt Koffein auch in über 60 anderen Pflanzen, wie beispielsweise dem Teestrauch, Guarana, dem Matebaum, in Kakaopflanzen, in bestimmten Bohnensorten und der Kolanuss vor.
Der größte Teil unserer Koffeinaufnahme geschieht durch den Konsum von Kaffee, Tee, Kakao, alkoholfreien Getränken sowie Sport- und Energiegetränken. Da Koffein in fast jeder Nation eine erhebliche Rolle spielt, haben Wissenschaftler und Forscher viele über diese beliebte Substanz durchgeführt, in denen die gesundheitlichen Auswirkungen von Koffein untersucht wurden. Ein besonderes Augenmerk wurde dabei auf Frauen gerichtet, da sie im Allgemeinen sensibler auf Koffein reagieren, als Männer. Außerdem benötigt der weibliche Organismus mehr Zeit, als der männliche, sich des Koffeins wieder entledigen zu können.
Etwa vierzig Prozent der Frauen im gebärfähigen Alter, leiden unter den Symptomen des prämenstruellen Syndroms (PMS), wie z.B.
Reduzieren Frauen ihren Koffeinkonsums, so werden einige dieser Symptome, vor allem die Reizbarkeit und die Brustempfindlichkeit, gemildert.
Nach Angaben der amerikanischen Gesundheitsbehörde Centers for Disease Control (CDC) nehmen ca. 10 Millionen Frauen Hilfe bei der Behandlung von Unfruchtbarkeit in Anspruch, um ihre Chancen schwanger zu werden, zu erhöhen. Als Teil dieser Behandlung wird den Frauen empfohlen, auf Koffein zu verzichten, da Koffein sich negativ auf die Fruchtbarkeit auszuwirken scheint.
Nehmen schwangere Frauen zu viel Koffein zu sich, bringen sie häufig auffallend kleine Babys auf die Welt. Nach der Geburt gibt es bei den Babys Anzeichen von Koffeinentzug, da Koffein in der Lage ist, die Plazentaschranke zu durchdringen. Des Weiteren ist bekannt, dass Koffein bei schwangeren Frauen Herzpalpitationen ("Herzstolpern") verursacht.
Frauen, die beabsichtigen zu stillen, sollten aufhören, weiterhin Koffein zu sich zu nehmen, da Koffein zum Bestandteil der Muttermilch wird.
Die Wechseljahre sind ein natürlicher Prozess des Alterns und bringen hormonelle Veränderungen bei Frauen mit sich. Viele Frauen leiden während der Wechseljahre unter Hitzewallungen, Schlaflosigkeit, Vaginaltrockenheit, Osteoporose oder Herzinfarkte. Es scheint, als würden sich diese Symptome durch Koffein verschlimmern. Koffein beschleunigt außerdem den Alterungsprozess und es kann zum verfrühten Eintritt in die Wechseljahre führen.
In den Vereinigten Staaten und dem Rest der westlichen Welt sterben mehr Frauen an Herzkrankheiten, als an jeder anderen tödlichen Krankheit. Ein zu hoher Koffeingehalt im Körper wird mit diesen Erkrankungen, wie auch mit anderen Risikofaktoren für Herzkrankheiten wie z. B. Bluthochdruck bzw. hoher Cholesterin- und Homocysteinspiegel in direkte Verbindung gebracht.
Koffein ist der einzige bisher bekannte Hemmstoff der Reparaturenzyme, die nach Schädigung der DNA (z.B. durch UV-Strahlung) deren Reparatur einleiten.
Quelle: Pharmazeutische Biologie - Hildebert Wagner
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Hallo! Ich habe bei mir in diesem Zusammenhang folgendes beobachtet (auch der Grund, warum ich diese Seite im Internet gefunden habe, war auf der Suche nach Hintergrundinformationen): Wenn ich Kaffee kurz vor einem (Studien-)Kurs konsumiert habe und ich wollte eine Frage im Kurs stellen, zeigte ich typische Aufregungssymptome: Herzrasen, Schweißbildung etc. Je länger der Kaffeekonsum zurücklag, desto geringer war die Aufregung bis hin zu gar nicht vorhanden. (Ja, ich habe dazu ein paar kleinere Versuche gemacht und die Zeit bis zum Kurs dokumentiert :) da ich ausschließlich den Kaffeekonsum verändert habe, kommen auch keine Ernährungsänderungen oä. in Betracht)
Es hat ziemlich lange gedauert, bis ich darauf gekommen bin, weil ich das eher nicht für möglich gehalten hätte, dass Kaffee derartige Folgen hat. Ich dachte eher, ich wäre generell eher ein "nervöser Typ". Allerdings kam es mir dann komisch vor, dass ich an einigen Tagen völlig "cool" Fragen stellen konnte und an anderen aufgeregt war. Ich halte generell auch nicht viel von "Studie beweist, es ist (un)gesund", aber wenn etwas für mich derart real erfahrbar wird, ist es für meinen Organismus bewiesen. Ich werde mich jetzt wohl schweren Herzens vom Kaffee als morgendlichem Begleiter trennen müssen :( Kennen Sie vielleicht geschmackliche Alternativen ohne diese Nebenwirkungen?
Mit freundlichen Grüßen,
Joe
Hallo Joe,
vielen Dank für Ihre Mail und Ihren interessanten Erfahrungsbericht :-)
Sicher haben Sie bereits von Getreidekaffee gehört (der nicht jedermann schmeckt). Eine tolle Alternative ist der Lupinenkaffee. Ihm fehlen die negativen Auswirkungen des Bohnenkaffees. Gleichzeitig ähnelt er diesem geschmacklich doch sehr. Ein anderes sehr köstliches Morgengetränk ist die Mandelmilch. Rezepte finden Sie hier:
Mandelmilch + Rezepte
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit