Wie Haustiere vergiftet werden


Im Blut bzw. Urin von untersuchten Hunden und Katzen fand man 48 verschiedene Chemikalien, wovon 43 Chemikalien in noch höheren Dosen vorkamen, als beim Menschen.

Vergiftete Haustiere

Veröffentlichung am 07.10.2008 um 09:40 Uhr / Aktualisierung am 29.11.2010 um 17:35 Uhr  Drucken Sie diese Seite

(Zentrum der Gesundheit) - Die amerikanische gemeinnützige Interessensgruppe EWG - Environmental Working Group - hat in einer neuen Untersuchung festgestellt, daß Haustiere in einem großen Ausmaß - mehr als Menschen - Toxinen und Chemikalien ausgesetzt sind. Die EWG fand im Blut bzw. Urin von Hunden und Katzen 48 verschiedene Chemikalien vor, wovon 43 Chemikalien in noch höheren Dosen vorkamen, als beim Menschen.

Katzen Unsere Lieblinge sind einem Außmaß von ettliche Toxine und Chemikalien ausgesetzt!

Die EWG hat 20 Hunde und 37 Katzen untersucht. Bei den Hunden fanden sich 7 Chemikalien, bei denen die Dosis mindestens 5 mal höher war als beim Menschen. Bei weiteren 7 Chemikalien lag die Dosis bei bis zu 5 mal höheren Werten. Bei den Katzen hatten 25 Chemikalien Werte, die mindestens 5 mal höher waren als beim Menschen, weitere 18 Chemikalien lagen bei Werten, die bis zu 5 mal höher waren.

Die EWG führt diese überraschende Ergebnisse u.a. auf folgende Quellen zurück: Tierfutterbeutel bzw. -dosen, Tier-Spielzeug, Hausstaub, fleckenabweisende Möbel sowie Hunde- bzw. Katzenbetten.

Was man tun kann

  • Das beste Futter für das Haustier verwenden, ohne Tiernebenprodukte, ohne künstliche Konservierungs- und Farbstoffe. Eine gute Ernährung hilft dem Tier, Toxine abzuwehren.
  • Das Futter sollte in einem luftdichten, für das Tier unschädlichen Behälter aufbewahrt und dunkel und trocken gelagert werden. Ist das Futter Luft, Licht und Hitze augesetzt, so kann das natürlich konservierte Futter schneller seinen Nährwert verlieren.
  • Es ist ratsam, sein Tier 2x am Tag zu füttern. Füttert man nur 1x pro Tag, so ist es für das Tier schwierig, die Nährstoffe über einen Zeitraum von 24 Stunden nutzbar zu machen.
  • Bewegung ist äußerst wichtig für das Tier. Hundebesitzer sollten täglich einen Spaziergang mit dem Tier machen oder im Garten mit ihm spielen. Bei Katzen kann man täglich mit einem Spielzeug dafür sorgen, daß das Tier körperlich und geistig fit bleibt.
  • Darauf achten, daß das Spielzeug und das Bett für das Tier nur aus natürlichen Materialien bestehen. Katzenbesitzer sollten zusätzlich für natürliches Katzenstreu sorgen
  • Mittel zur Behandlung von Flöhen sollten sparsam verwendet werden. 1x täglich mit einem Flohkamm durch das Fell zu gehen, ist chemikalienfrei.
  • Man sollte darauf achten, seinen Rasen nur mit Produkten zu behandeln, die unschädlich für das Tier sind. Außerdem müssen die Produkte getrocknet sein, bevor das Tier den Rasen betritt.
  • Auch die Produkte, die im Haushalt verwendet werden, sollten biologisch, und somit unschädlich für das Tier sein. Das Tier sollte generell diesen Reinigungsprodukten möglichst selten ausgesetzt sein.

Lesen Sie auch:






Möchten Sie weiterhin von uns informiert werden?

Wir informieren 1-2 mal monatlich über neu veröffentlichte Artikel.
Melden Sie sich zu unserem kostenlosen Newsletter an.

zum kostenlosen Newsletter anmelden


Dieser Text unterliegt dem Urheberrecht und anderen Gesetzen zum Schutz geistigen Eigentums. Dieser Artikel darf mit unserer Genehmigung kopiert und verbreitet, jedoch nicht verändert werden.



Diese Informationen hier werden nach bestem Wissen und Gewissen weitergegeben. Sie sind ausschließlich für Interessierte und zur Fortbildung gedacht und keinesfalls als Diagnose- oder Therapieanweisungen zu verstehen. Wir übernehmen keine Haftung für Schäden irgendeiner Art, die direkt oder indirekt aus der Verwendung der Angaben entstehen. Bei Verdacht auf Erkrankungen konsultieren Sie bitte Ihren Arzt oder Heilpraktiker.




EINLOGGEN & MITDISKUTIEREN jetzt einloggen


Wenn Sie diesen Artikel kommentieren möchten, melden Sie sich bitte mit Ihrem MyZDG-Zugang an.
Noch kein Konto? Jetzt kostenlos registrieren!
(1)

Khamassi
geschrieben am: Montag, 09. August 2010, 23:00
eMail-Adresse hinterlegt
Hier fehlt der Hinweis darauf, dass die Tiere sehr oft geimpft werden, völlig unnötig, hält aber die Geldbeutel der Tierärzte u.a. voll und vergiftet die armen Tiere systematisch und zwar nicht mit zum Teil hochtoxische Sfoffe.

Zentrum der Gesundheit:
Danke für die Ergänzung.