Bisphenol-A


Bisphenol-A ist eine Chemikalie die in nahezu jeder Hartplastik, sowie in der Beschichtung von Konserven- und Getränkedosen zu finden ist.

Bisphenol-A - eine Chemikalie die Sie meiden sollten!

Veröffentlichung am 24.08.2009 um 15:31 Uhr / Aktualisierung am 01.12.2011 um 14:21 Uhr  Drucken Sie diese Seite

(Zentrum der Gesundheit) - Nachdem eine vor kurzem veröffentlichte Studie Bisphenol A - einer Chemikalie die in Hartplastik, sowie in der Beschichtung von Konserven- und Getränkedosen zu finden ist - auch mit Diabetes und Herzerkrankungen in Verbindung gebracht hat stellt sich die Frage, wie man den Kontakt zu dieser gefährlichen Chemikalie auf ein Minimum reduzieren kann.

Bisphenol-A

Dosengerichte und Kunststoffflaschen meiden

Die Environmental Working Group untersuchte verschiedene Dosengerichte auf deren Bisphenol-A-Gehalt und stellte fest, dass die Menge der Chemikalie je nach Nahrungsmittel stark variiert. Kondensmilch beispielsweise zeigte einen relativ geringen BPA-Wert, während Milchnahrung für Säuglinge eine viel größere Menge beinhaltet, die etwa bei einem Fünftel der Dosis liegt, die in den USA von der Food and Drug Administration als sicherer Grenzwert festgelegt wurde.

Die Menge machts

Selbstverständlich ist das potenzielle Risiko letztlich davon abhängig, wie viel man von den betreffenden Waren konsumiert. Limonade aus der Plastikflasche besitzt beispielsweise weniger BPA pro Flasche als einige andere Nahrungsmittel. Wenn Sie jedoch jeden Tag ein Sixpack trinken...

Hier sind ein paar "Grundregeln" aufgeführt, wie man die BPA-Aufnahme reduzieren kann

  • Kaufen Sie ihre Tomatensauce in Gläsern: Es ist sehr wahrscheinlich, dass in Tomatensauce aus der Plastikflasche ein höher Anteil an BPA zu finden ist, da der hohe Säureanteil der Tomaten dafür sorgt, dass sich mehr von der Chemikalie aus der Beschichtung der Dose löst. Denken Sie über die Tomatensaucen hinaus auch an jede Art von Dosen-Nudeln - wie beispielsweise Ravioli, Kindernudelgerichte etc.
  • Das Gleiche gilt für andere säurehaltige Nahrungsmittel in Dosen: Auch Sauerkraut, in Essig eingelegtes Gemüse oder Obst mit hohem Säuregehalt sollten möglichst in Gläsern gekauft werden.
  • Beziehen Sie Getränke in Glasflaschen: Mineralwässer, Limonaden und Säfte aus der Plastikflasche beinhalten oft hohe BPA-Werte. Besonders gefährlich kann in diesem Zusammenhang Coca Cola sein, da dieses Getränk einen hohen Anteil an Phosphorsäure enthält.
  • Verwenden Sie möglichst keine Baby-Fertignahrung: Eine separate Studie der Environmental Working Group besagt, dass Produkte in Pulverform zwar einen geringeren PBA-Anteil aufweisen, als flüssige Milchnahrung. Dennoch sollte hier die Gesundheit der Kleinen unbedingt im Vordergrund stehen: BPA gehört nicht in einen Kinderkörper!
  • Kaufen Sie möglich viel frische oder tiefgerfrorene Lebensmittel: Neben dem Vorteil, kein PBA zu enthalten, haben frische oder tief gefrorene Lebensmittel einen deutlich höheren Nährstoffgehalt, als stark hitzebehandelte und mit diversen Konservierungsmitteln versehene Dosenprodukte.
  • Halten Sie Maß: Es ist nicht erforderlich, absolut jede Plastikflasche oder Konservendose zu verdammen. Dennoch sollten Sie diese Produkte unter Kenntnis der gesundheitsschädlichen Wirkung mit Bedacht einkaufen.





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(4)

M.B.
geschrieben am: Dienstag, 22. März 2011, 22:20
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Ich habe gehört, dass auch in den meisten Deckeldichtungen von Glasbehältern BPA enthalten ist! Auch z. B. Babykost ist immer in solchen Gläsern abgefüllt. Stimmt das und ist dies bei allen Gläsern der Fall?

Zentrum der Gesundheit:

Liebe Martina,
vielen Dank für Ihre Mail.
Laut einem neuen Gesetz (Details in diesem Text: http://www.zentrum-der-gesundheit.de/bisphenol-a-verbot-ia.html) sollen Babys künftig vor BPA geschützt werden, was dazu führen müsste, dass Babygläschendeckel BPA-frei sind. Dennoch empfehlen wir Ihnen, den Hersteller der von Ihnen gekauften Gläschenkost persönlich anzuschreiben oder anzurufen, um jedes Risiko auszuschließen.
Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Gabriele Günther
geschrieben am: Freitag, 15. Oktober 2010, 23:02
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Ich befasse mich seit etwa 2 Monaten intensiv mit diesem Thema. Nach längerer Suche, habe ich herausgefunden, dass eine sehr bekannte und bisher gut anerkannte Firma, die Kunststoffschüsseln und ähnliches herstellt, BPA in ihren Produkten verwendet. Ich hatte gehofft, dass es nicht so ist. Leider bin ich eines Besseren belehrt worden. Da BPA rechtens ist, hat man als kleiner Verbraucher nur ganz geringe Chancen dagegen anzugehen. Sehr viele Menschen machen sich darüber keine Gedanken und sind unwissend. Trotzdem habe ich mich dazu entschlossen, im kleinen dagegen anzugehen. Ich unterhalte mich mit Bekannten, Verwandten, Kollegen und Freunden darüber und kläre teilweise auch auf, um ein wenig aufzuklären. Beachten tue ich, dass ich keine heißen Lebensmittel in eine Plastikschüssel fülle, da die Lösung von BPA noch um ein vielfaches höher ist. Ich nehme Leitungswasser von zuhause in einer unbeschichteten Edelstahlthermoskanne mit an die Arbeit, und ich kaufe möglichst keinen abgepackten Aufschnitt mehr sondern den frischen aus der Metzgerei. Leider umgibt uns Plastik mittlerweile überall. Sogar in Kleber für den Zahnarzt bzw. für den Patienten kann BPA enthalten sein. Es gibt viele Dinge, gegen die man sich nicht ohne Weiteres entziehen kann. Deshalb werde ich weiterhin mein Umfeld darüber informieren.

Gruß G. G.
Dirk S.
geschrieben am: Donnerstag, 03. September 2009, 15:01
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Als Mitarbeiter der Chemischen Industrie weiß ich viele der Befürchtungen leider zu bestätigen.

Als Vater gebe ich meinem Kind nur Bisphenol A - freie Produkte, was selbst für mich als Kenner der Materie nicht immer leicht zu bewerkstelligen ist.
Otto Fuchs
geschrieben am: Donnerstag, 27. August 2009, 21:37
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Es stimmt einem sehr nachdenklich dieser Bericht.
Werde in die Tiefe gehen.
Und dann verändern.