Hamburger und Asthma


Kinder, die gerne Hamburger essen, können lt. einer neuen Studie für Asthma ganz besonders gefährdet sein.

Können Burger Asthma verursachen?

Veröffentlichung am 10.11.2010 um 14:33 Uhr / Aktualisierung am 09.03.2012 um 10:52 Uhr  Drucken Sie diese Seite

(Zentrum der Gesundheit) - Kinder, die gerne Burger essen, könnten – im Gegensatz zu Kindern, die sich burgerfrei ernähren – für Asthma ganz besonders gefährdet sein. Nach einer im Fachmagazin Thorax veröffentlichten Studie seien Kinder, die drei oder mehr Burger in der Woche essen, einem höheren Risiko ausgesetzt, an Asthma zu erkranken als Kinder, die weniger oder gar keine Burger essen. Besonders selten erkranken solche Kinder an Asthma, deren Ernährung auf Obst, Gemüse und Fisch basiert.

Asthma

Ab drei Burger pro Woche steigt das Asthmarisiko

In besagter Studie hatten Forscher im Zeitraum von 1995 bis 2005 mehr als 50.000 Kinder (bzw. deren Eltern) aus 20 unterschiedlichen Ländern zu ihren Ernährungsgewohnheiten und ihrer Krankengeschichte befragt.

Interessant dabei war, dass sich die jeweilige Ernährungsweise in reichen Ländern anders auszuwirken schien als in ärmeren Ländern. So korreliert in den reichen Industrienationen der Verzehr von drei oder mehr Burgern pro Woche und Kind in signifikanter Weise mit einem höheren Asthmarisiko.

In ärmeren Ländern jedoch hatten Burger – zumindest in dieser Studie – keinen solch negativen Einfluss auf die Kinder. Dort wiederum zeigte sich, dass Früchte und Gemüse die Kinder vor Asthma schützen konnten, während in wohlhabenden Ländern der verstärkte Verzehr von Fisch diese schützende Wirkung hatte. Dr. Gabriele Nagel, eine der StudienautorInnen, erklärt diesen Sachverhalt damit, dass Asthma nicht nur eine einzige Ursache wie z. B. die Ernährungsweise, sondern viele verschiedene Auslöser haben könne.

Übergewicht fördert Asthma

Allerdings untersuchte die Studie lediglich Korrelationen und suchte nicht nach den Gründen, warum Burger unter Umständen Asthma auslösen könnten. Die Wissenschaftler stellten nur den statistischen Zusammenhang zwischen der Krankheit und der Vorliebe für Burger dar.

Der wahre Grund für Asthma kann daher auch in einer bestimmten genetischen Prädisposition in Zusammenhang mit einem besonders asthmabegünstigenden Lebensstil (der Fast Food und damit Burger einschließt) liegen. Auch ist zu bedenken, dass die Kinder in Entwicklungsländern sich noch sehr viel draußen aufhalten und dadurch – abgesehen von der zusätzlichen Bewegung – weniger in Kontakt mit asthmafördernden Haushaltschemikalien (Reinigungs- und Desinfektionsmittel) geraten als Kinder in den Industrienationen.

Manch einer mag möglicherweise bemängeln, dass die Forscher es versäumt hatten, Fettleibigkeit in ihre Studie mit einzubeziehen, da starkes Übergewicht dafür bekannt ist, Asthma-Symptome hervorzurufen. Doch ist auch Fettleibigkeit fast nur bei ungeeigneter Ernährung möglich und tritt bevorzugt bei Kindern auf, die Fast Food und damit auch Burger bevorzugen.

Mediterrane Ernährung schützt Kinder vor Asthma

Dass Kinder, die gerne Obst und Gemüse essen, seltener an Asthma litten, ist indessen kein Wunder, da sowohl Vitamin C und andere Antioxidantien als auch das in Früchten und Gemüse vorhandene Magnesium das Asthmarisiko senken können. Somit bestätigte die Untersuchung Ergebnisse aus früheren Studien, die gezeigt hatten, dass sich die Gefahr, an Asthma zu erkranken, mit Hilfe einer sog. mediterranen Ernährungsweise mit viel Obst und Gemüse, Olivenöl, Nüssen, etwas Fisch und Geflügel, wenig bis gar keinen Milch - und Fleischprodukten sowie keinerlei verarbeiteten Nahrungsmitteln auffallend eindämmen lässt.

Elaine Vickers von der britischen Organisation Asthma UK rät daher allen Eltern:. „Achten Sie auf eine gesunde, ausgewogene Ernährung ihrer Kinder sowie darauf, dass ihr Nachwuchs ausreichend Sport treibt.“

Quellen

Quelle 1
Quelle 2




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Richard Friedel
geschrieben am: Sonntag, 28. November 2010, 15:16
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Eigenständiges Denken wie im Biologieunterricht.
Da die moderne Asthmabehandlung einen lebenslangen Medikamentenkonsum bedeuten kann, wäre etwas unabhängiges Denken im Stil des Praktikums in der Biologie nicht so abwegig.

Bei einem Test an der eigenen Atmung fällt auf, dass die Funktion der Atmung unter anderem vom Druck im Bauchraum abhängt. Man tastet mit der Hand das An- und Entspannen der Bauchmuskeln bei der Atmung ab. Wenn man jetzt das Anspannen bei der Einatmung bewusst verhindert, so wird die Atmung seichter und schwächer und letztendlich asthmatypisch. Beim kräftigen Luftholen wird die Spannung stärker. Diese Gesetzmäßigkeit ist in der europäischen Fachwelt unbekannt, wie provozierende Beiträge in Internetforen zeigten.

Die Gesetzmäßigkeit muss zu Überlegungen über fernöstliche und speziell über die eindeutig erklärten japanischen Atemtechniken führen. Ein Hauptmerkmal der japanischen Techniken ist nämlich der erhöhte oder normalisierte Druck im Bauchraum, der vornehmlich durch Anspannen der Muskeln um den Bauch einreguliert wird. Dabei ist das unmittelbare Ziel die Verbesserung der Atmung. Andere wichtige Wirkungen sind die Verbesserung des Blutkreislaufs mit Aufhebung einer Stagnation größerer Blutmengen im Bauchraum und das Massieren der Verdauungs- und Harnausscheidungsorgane.In der Praxis denkt man also nicht nur an die „Luftatmung“ sondern an die in unserem Kulturkreis völlig vernachlässigte „geheime“ blutpumpende Wirkung und an eine geeignete Relation zwischen den beiden.

Was insbesondere der japanische Zugang zum Thema Bauchatmung von uns bekannten westlichen Vorstellungen unterscheidet, ist die Stringenz.

Mit diesen Überlegungen ausgestattet war für mich mit leichter Asthmasymptomatik der fast nahe liegende Schritt, bei strammem Gehen in pollengeladener Luft oder nach fettigem Essen, kräftig in den Bauch hinein zu atmen. D. h. bei der Einatmung wurde Druck im Bauchraum erzeugt. Die Wirkung dieser sich merkwürdig anfühlenden und auch anfänglich anstrengenden Praxis war eine Freiheit vom dem sonst zu erwartenden Bronchialkrampf.

Ich führe diese Art von Atmung aus, um die Atmung und insbesondere die Einatmung zu verbessern und nicht wie so oft der Fall bei Empfehlungen für eine Atemtechnik, um eine bestimmte Empfindung zu erleben. Das Ausdauertraining auf einem Gerät ist sehr zu befürworten. Richard Friedel, Starnberg









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