Die Darmflora und das Immunsystem


Das Immunsystem ist auf die Gesundheit des Darmes ebenso angewiesen wie es umgekehrt der Fall ist. Dies erklärt alleine schon die Tatsache, dass nahezu 80% aller Immunzellen im Darm beheimatet sind.


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letzte Aktualisierung am 09.02.2016  Drucken Sie diese Seite Artikel als PDF herunterladen

Gestörte Darmflora schwächt Immunsystem

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(Zentrum der Gesundheit) - Das Immunsystem ist auf die Gesundheit des Darmes ebenso angewiesen wie es umgekehrt der Fall ist. Dies erklärt alleine schon die Tatsache, dass nahezu 80% aller Immunzellen im Darm beheimatet sind. Aber die Abhängigkeit beider Systeme liegt in erster Linie in ihren spezifischen Aufgaben begründet, die von den vielen Billionen Mikroorganismen entlang der Darmschleimhaut erfüllt werden und jenen herausragenden Leistungen, die das Immunsystem erbringt. Ohne die Unterstützung der Mikroorganismen könnte das Immunsystem den Schutz des Körpers nicht gewährleiten und ohne die unermüdlichen Aktivitäten des Immunsystems könnten die Mikroorganismen nicht überleben.

Darmflora © Samo Trebizan - Shutterstock.com

Die Folgen einer gestörten Mikroflora

Im Verdauungstrakt befinden sich etwa 100 Billionen Mikroorganismen, die dort in einer Symbiose mit ihrem Wirt, dem Menschen leben und ein natürliches Ökosystem bilden, das man gemeinhin als Darmflora bezeichnet.

Ein ungesunder Lebenswandel (falsche Ernährung, Dauerstress, Schlafmangel, Medikamenteneinnahme etc.) beeinflusst das Darmmilieu in derart negativer Weise, dass die natürliche Symbiose aus dem Gleichgewicht gerät. Diese Situation wird als Dysbiose oder Dysbakterie bezeichnet.

Von der veränderten Darmsituation profitieren jetzt ausschliesslich die pathogenen Mikroben. Sie können sich in diesem Milieu blitzschnell vermehren und grosse Schäden an den empfindlichen Schleimhäuten des Verdauungstraktes hervorrufen. Magenschleimhautentzündungen sowie Entzündungen der Darmschleimhaut sind die Folge.

Kann der Körper das Gleichgewicht der Mikroorganismen nicht wieder herstellen, werden die Entzündungsprozesse chronisch und es entstehen Krankheiten wie chronische Gastritis*, Leaky-Gut-Syndrom**, Colitis Ulcerosa*** oder Morbus Crohn****.

*chronische Magen-Schleimhautentzündung
** löchrige Darmschleimhaut
***chronische Entzündung der Dickdarmschleimhaut
****chronische Entzündung der Schleimhaut im gesamten Verdauungstrakt

Den meisten Erkrankungen liegt eine Dysbakterie zugrunde

Die Auswirkungen einer Dysbakterie beschränken sich jedoch nicht "nur" auf den Darmbereich. Selbstverständlich hat ein derart veränderte Mikroflora auch gravierende Auswirkungen auf andere Bereiche des Körpers.

Hauterkrankungen jeder Art, Pilzinfektionen, Allergien, Diabetes sind nur einige der möglichen Krankheiten, denen eine stark gestörte Mikroflora im Darm zugrunde liegt.

Aus naturheilkundlicher Sicht wird sogar davon ausgegangen, dass eine Dysbakterie generell an der Entstehung von Krankheiten beteiligt ist. Daher ist es wichtig, immer auch den Darm als auslösenden Faktor in Betracht zu ziehen und ihn in angemessener Weise zu unterstützen.

Dies zeigt deutlich, welchen Stellenwert der Darmgesundheit beigemessen werden sollte. Eine gestörte Mikroflora ist bei nahezu allen Erkrankungen vorzufinden, so dass eine gute Gesundheit ohne die Wiederherstellung einer ausgeglichenen Darmflora grundsätzlich nicht möglich ist.

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Die vielen Aufgaben der Mikroorganismen

Die so genannten guten Darmbakterien sorgen für ein ausgewogenes Verhältnis der Mikroorganismen zueinander, indem sie dazu beitragen, dass sich die krankheitserregenden Bakterien nicht im Übermass vermehren können.

Zudem kontrollieren die nützlichen Bakterien die Resorption körpereigener sowie fremder Substanzen über die Darmschleimhaut und sorgen auf diese Weise dafür, dass nur jene Substanzen ins Blut gelangen, die dort keinen Schaden anrichten können.

Darüber hinaus produzieren sie Verdauungsenzyme, damit die aufgenommene Nahrung vollständig verwertet werden kann. Andere, ebenfalls von ihnen produzierte Enzyme, sind an der Umwandlung von Proteinen in absorbierbare Aminosäuren beteiligt.

Diese Enzyme sind auch für den Transport wichtiger Vitamine, Mineralstoffe und anderer Nährstoffe durch die Darmwände in den Blutkreislauf verantwortlich.

Die Dickdarmbakterien verstoffwechseln Ballaststoffe und wandeln sie in kurzkettige Fettsäuren um, die zum einen der Ernährung der Dickdarmschleimhaut dienen und zum anderen die Darmperistaltik anregen, um so einer Verstopfung vorzubeugen.

Die nützlichen Bakterien sind darüber hinaus an der Produktion und den Stoffwechsel der Vitamine K2, B1, B2, B3, B6, B12, sowie der Folsäure (B9) und der Pantothensäure (B5) beteiligt.

Ohne die Unterstützung der nützlichen Darmbakterien würde der Körper unter einem Vital- und Nährstoffmangel leiden, der unterschiedlichste Erkrankungen auslösen kann, und in einem Zustand chronischer Entzündungsprozesse verweilen.

Starkes Immunsystem durch gesunde Mikroflora

Im Darm befindet sich der weitaus grösste Teil unseres Immunsystems. Nahezu 80 Prozent aller Immunzellen sind dort ansässig. Sie halten die pathogenen Mikroorganismen in Schach, damit sie sich nicht übermässig stark vermehren.

Auf diese Weise halten diese Bakterien das Immunsystem ständig aktiv. So findet ein regelrechtes Training des Immunsystems statt.

Die guten Darmbakterien hingegen erfüllen in diesem Zusammenhang eine andere Aufgabe. Sie informieren die Immunzellen im Darm über Eindringlinge, damit das Immunsystem sofort aktiv werden kann.

Dies zeigt, wie eng das Immunsystem mit der gesamten Mikroflora verknüpft ist. Daher ist eine gesunde Darmflora auch ausserordentlich wichtig für ein starkes Immunsystem.

Ein schwaches Immunsystem macht krank

Lebensmittel, die halb verdaut in den Darm gelangen und dort giftige Zersetzungsprozesse auslösen, mit Toxinen belastete Lebensmittel sowie viele andere giftige Substanzen, die wir essen, trinken, einatmen oder über die Haut aufnehmen überfordern das Immunsystem.

Den immensen Belastungen unserer heutigen Zeit ist es auf Dauer nicht gewachsen. Daher wundert es nicht, dass dieses sensible System bei vielen Menschen bereits sehr geschwächt ist.

Eine Schwächung des Immunsystems öffnet den pathogenen Bakterien, Pilzen Parasiten und anderen schädlichen Eindringlingen Tür und Tor. Sie können sich im Körper einnisten und sich rasant vermehren. Ein geschwächtes Immunsystem verschlechtert daher stets das Darmmilieu und führt letztlich dazu, dass der Mensch erkrankt.

Wenn das Immunsystem ausser Kontrolle gerät

Ein geschwächtes Immunsystem kann jedoch auch eine Situation herbeiführen, in der es völlig überreagiert, und zwar auf Substanzen, die für den Körper eigentlich vollkommen unschädlich sind. Das wäre die Ausganssituation für die Entwicklung einer Allergie.

Noch schlimmer wird es, wenn das Immunsystem körpereigenes Gewebe angreift. Diese Entwicklung führt dann zu so genannten Autoimmunerkrankungen wie chronische Gastritis, Hashimoto-Thyrioditis, Lupus erythematodes, chronische Polyarthritis, Fibromyalgie etc.

Antibiotika - der grösste Feind der Mikroflora

Antibiotika stellen für das Gleichgewicht unserer Darmflora die bei weitem grösste Gefahr dar, denn ein Antibiotikum tötet nicht nur krankmachende Bakterien, sondern auch die nützlichen.

Daher ist eine Antibiotika-Therapie für das Darmmilieu immer einer Katastrophe gleichzusetzen. Je länger die Therapie andauert, umso verheerender sind die Folgen, denn hier treffen gleich zwei Faktoren aufeinander.

Zum einen natürlich die stark reduzierte Mikroorganismenanzahl, die - wie Sie bereits wissen - sehr negative Auswirkungen auf die Gesundheit der Betroffenen haben kann.

Zum anderen ist jedoch auch zu berücksichtigen, dass durch das Absterben der Bakterien hochgiftige Zersetzungsprozesse stattfinden, die das Darmmilieu in einer Weise verändern, dass die guten Bakterien darin kaum noch überlebensfähig sind.

Nur die pathogenen Bakterien, die Pilze und Parasiten fühlen sich in diesem Milieu wohl. Hier können sie gedeihen und sich rasend schnell vermehren.

Medikamente und Zucker vergiften Ihren Darm

Der Verzehr von konventionell produziertem Fleisch- und Milchprodukten, kann übrigens genauso gefährlich für die Darmflora sein. Das Antibiotikum muss gar nicht erst als Medikament eingenommen werden, um die Darmflora zu schädigen.

Es reicht häufig aus, regelmässig tierische Produkte aus der Massentierhaltung zu verspeisen, da diese bereits eine grosse Menge Antibiotika enthalten.

Neben dem Antibiotikum setzen grundsätzlich sämtliche Medikamente die regelmässig eingenommen werden - darunter auch Anti-Baby-Pillen und Corticosteroide - der Darmflora enorm zu. Sie vergiften das Darmmilieu und verstärken eine bereits vorhandene Dysbakterie.

Sehr zuckerhaltige Nahrungsmittel und Getränke sowie schnell verwertbare Kohlenhydrate stellen ebenfalls eine grosse Belastung für die Darmflora dar, denn Pilze und Parasiten lieben den Zucker.

Er dient ihnen als Nahrung und je mehr Zucker in den Darm gelangt, umso schneller können sich diese krankmachenden Darmbewohner vermehren. Auch das Wachstum parasitärer Würmer im Verdauungstrakt wird durch den Zuckerverzehr angeregt.

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Ernähren Sie sich darmfreundlich

Entscheiden Sie sich daher für eine Ernährungsweise, die Ihren Körper entlastet und die ihn bei der Wiederherstellung seiner Darmgesundheit unterstützt. Lebensmittel wie Obst, Salate und Gemüse sollten stets frisch und das Getreide vollwertig sein.

Eine rein basische Ernährung ist hier sicher die beste Wahl. Zumindest sollte die Ernährung jedoch basenüberschüssig gestaltet werden. In diesem Fall werden mehr basenbildende als säurebildenden Lebensmittel zugeführt.

Falls Sie auf den Verzehr tierischer Produkte nicht verzichten wollen, sollten Sie sehr auf deren Qualität achten. Verzichten Sie auf sämtliche Fertiggerichte, denn sie enthalten neben qualitativ schlechten Rohstoffen ferner eine Menge Zusatzstoffe, die den Darm und das Immunsystem sehr belasten.

Schränken Sie Ihren Zuckerkonsum auf ein Minimum ein. So entziehen Sie den Pilzen und Parasiten den Nährboden.

Da zur Regeneration der Darmschleimhaut hochwertige Fette benötigt werden, sollten Sie die Fette aus der Kokosnuss, Avocados, Olivenöl und gekeimte Nüsse und Samen bevorzugen.

Essen Sie zudem häufig rohes fermentiertes Gemüse und fermentierte Getränke wie beispielsweise Kokoswasser-Kefir, Ingwerbier, Kombucha und Kimchi, denn diese Lebensmittel liefern aktive Bakterienkulturen, die den Aufbau einer gesunden Darmflora effektiv fördern.

Eine Darmreinigung gewährt die beste Unterstützung

Eine starke Dysbakterie lässt sich allerdings alleine mit Lebensmitteln nicht schnell wieder ausgleichen. Daher ist die zusätzliche Einnahme qualitativ hochwertiger probiotischer Nahrungsergänzungsmittel sehr zu empfehlen.

Eine besonders hilfreiche Massnahme, den Darm schnellstmöglich wieder ins Gleichgewicht zu bringen, stellt die Darmreinigung dar.

Hier wird der Darm von den abgestorbenen Bakterien und anderen schädlichen Substanzen befreit sowie die vorhandenen Gifte gebunden und über den Stuhl ausgeschieden.

Auf diese Weise verändert sich das Darmmilieu in eine Richtung, die den nützlichen Bakterienstämmen wieder einen Lebensraum bietet, in dem sie sich ansiedeln und vermehren können.

Im Anschluss an die Darmreinigung sollte ein Probiotikum verwendet werden, dass den Aufbau der Darmflora unterstützt. Idealerweise sollte der Darmflora-Aufbau über einen Zeitraum von 3 Monaten stattfinden.

So hat der Körper genügend Zeit, wieder eine stabile Darmgesundheit herzustellen.

Nach einer längeren Antibiotikaeinnahme kann ein stabiler Aufbau der Darmflora jedoch auch ein halbes Jahr Zeit in Anspruch nehmen. Gönnen Sie Ihrem Darm diese Zeit, denn er wird sie mit einer guten Gesundheit belohnen.

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Quellen:

  • Zentrum der Gesundheit

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