Aspartam


Aspartam ist ein künstlicher Süßstoff, welcher in zahlreichen Nahrungsmitteln und Getränken Verwendung findet, die vor allem als kalorienarm bzw. als Diätprodukt beworben werden. Laut einer aktuellen Studie führt eine hohe Zufuhr dieses künstlichen Süßstoffes zu einer Degeneration von Gehirnzellen.

Degeneration durch Aspartam?

Veröffentlichung am 21.11.2008 um 08:46 Uhr / Aktualisierung am 28.02.2012 um 10:56 Uhr  Drucken Sie diese Seite

(Zentrum der Gesundheit) - Eine neue Studie, die von südafrikanischen Wissenschaftlern an der Universität von Pretoria durchgeführt und im European Journal of Clinical Nutrition veröffentlicht wurde, kam zu dem Ergebnis, dass eine hohe Zufuhr des künstlichen Süßstoffes Aspartam zur Degeneration von Gehirnzellen und verschiedenen anderen mentalen Störungen führen kann.

Süßstoff Aspartam kommt in mehr als 6000 Produkten zum Einsatz

Aspartam befindet sich in vielen Produkten

Aspartam wird als NutraSweet®, Equal®, oder Canderel® vermarktet und ist als künstlicher Süßstoff in zahlreichen Nahrungsmitteln und Getränken zu finden, die als kalorienreduziert bzw. als Diätprodukt beworben werden. Weltweit kommt Aspartam in mehr als 6.000 Produkten zum Einsatz.

Die Wissenschaftler sehen einen möglichen Zusammenhang zwischen einer hohen Zufuhr von Aspartam und bestimmten psychischen Auffälligkeiten, wie ADHS, Lernschwierigkeiten und emotionalen Störungen. Frühere Studien haben bereits darauf hingewiesen, dass Aspartam, wenn es in hohen Dosen zugeführt wird, zu direkten und indirekten negativen Veränderungen im Gehirn führt.

Funktionen im Körper werden beeinträchtigt

Außerdem kann Aspartam den Aminosäure-Stoffwechsel durcheinander bringen, Nukleinsäuren abbauen sowie in die Funktion der Nervenzellen und des Hormonsystem eingreifen. Es wird vermutet, dass Aspartam zudem die Konzentration bestimmter Neurotransmitter im Gehirn verändern kann.

Die Wissenschaftler haben des Weiteren festgestellt, dass Aspartam zu einer gesteigerten Signalübertragung der Nervenzellen, Schädigungen der Nervenzellen bis hin zum Zelltod führen kann.

Störung der Enzymreaktionen

Mitochondrien
Die Zelle

Aspartam stört die Funktionen der Mitochondrien, die für die Energiegewinnung der Zelle verantwortlich sind. Dadurch kommt es zu zahlreichen Auswirkungen, die das gesamte System betreffen. Eine dieser Auswirkungen betrifft das Enzymsystem. Steht nicht mehr ausreichend Energie für die Enzymreaktionen zur Verfügung, können die Enzymreaktionen nicht mehr richtig ablaufen. Das hat gravierende Auswirkungen auf die Stoffwechselfunktionen, die dann erheblich gestört werden.

Angeblich nicht Krebserregend

Diese neuen Erkenntnisse stehen im direkten Widerspruch zu einer Untersuchung, die 2007 veröffentlicht wurde und besagte, dass Aspartam in der gängigen Verzehrmenge sicher ist. Weiter hieß es in dieser Studie, dass kein glaubhafter Beweis gefunden werden konnte, der darauf hinweist, dass Aspartam karzinogen oder neurotoxisch wirkt bzw. andere schädliche Auswirkungen auf die Gesundheit hat.

Verbraucher berichten von massiven Störungen

Aspartam wird seit seiner Einführung kontrovers diskutiert, wobei etliche Studien einen Zusammenhang zwischen Aspartam und Krebs bzw. neurologischen- und Verhaltensstörungen aufzeigen. Verbraucher haben über Kopfschmerzen und Schlafstörungen bis hin zu Anfällen nach dem Konsum von Aspartam berichtet

Gesundheitsbehörden weiterhin unkritisch

Die amerikanische Arzneimittelzulassungsbehörde FDA sowie die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) bleiben allerdings bei ihrer Meinung, dass Aspartam für die Gesundheit unschädlich ist.




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(1)

Renate Horneff
geschrieben am: Mittwoch, 23. Februar 2011, 12:22
eMail-Adresse hinterlegt
Ich will endlich von diesem Süßstoff wegkommen

Zentrum der Gesundheit:

Liebe Frau Horneff,
inzwischen gibt es einige deutlich weniger bedenkliche Süßstoffe als Aspartam. Informieren Sie sich beispielsweise über Stevia, das schon seit vielen Jahrzehnten in Asien und Südamerika als gesunder Süßstoff verwendet wird.

Viele Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

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