Depressionen wegen kranker Darmflora?


Die Darmflora hat grossen Einfluss auf die Gehirnfunktionen. Jetzt gibt es zusätzlich Hinweise darauf, dass die Darmflora auch für Depressionen und andere mentale Störungen verantwortlich sein könnte.


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Darmflora-Aufbau gegen Depressionen

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(Zentrum der Gesundheit) - Eine Darmsanierung – so weiss man – hat einen beeindruckenden Anti-Aging-Effekt, erleichtert die Gewichtsabnahme, stärkt das Immunsystem und kann sehr viele Gesundheitsbeschwerden beheben. Neue Forschungsergebnisse weisen jetzt darauf hin, dass eine aus dem Gleichgewicht geratene Darmflora sogar für Depressionen zuständig sein könnte. Eine Darmsanierung, die auch den Aufbau einer gesunden Darmflora mit einschliesst, sollte daher bei Depressionen und anderen mentalen Störungen ein wichtiger Bestandteil der erforderlichen ganzheitlichen Therapie sein.

Depressionen wegen kranker Darmflora? © Robert Kneschke - Fotolia.com

Gesunde Darmflora – Gesunder Mensch

In letzter Zeit widmet sich die Wissenschaft verstärkt der Erforschung der menschlichen Darmflora und deren Einflüsse auf die unterschiedlichsten Körperfunktionen. So weiss man inzwischen, dass die Darmbakterien unser Immunsystem stärken können – wenn die guten Darmbakterien überwiegen – dass sie es aber ebenso ganz enorm schwächen können – wenn die schädlichen Darmbakterien die Oberhand gewinnen.

Man weiss ferner, dass Menschen mit entzündlichen Krankheiten, Menschen mit Übergewicht und Menschen in geistigen Ausnahmezuständen (z. B. Autismus) eine ganz andere Darmflora besitzen als gesunde Menschen.

Das uralte Konzept des indischen Ayurveda und der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM), wonach im Darm der Ursprung von Gesundheit aber auch jedweder Krankheit liegt, ist mittlerweile schon so weit verbreitet, dass sich auch immer mehr Schulmediziner ernsthaft mit den gesundheitlichen Auswirkungen einer intakten Darmflora auseinandersetzen, die weit über die blosse Verdauung hinausgehen.

Probiotika reduzieren Intensität emotionaler Reaktionen

Eine neue Studie, die im Juni 2013 im Fachmagazin Gastroenterology veröffentlicht wurde, stellte nun mögliche Zusammenhänge zwischen dem Zustand der Darmflora und der Entstehung von Depressionen fest. Bereits aus früheren Tierversuchen an Labormäusen wusste man, dass die Tiere sehr viel langsamer in Stress gerieten, also insgesamt sehr viel ausgeglichener waren, wenn sie regelmässig über das Futter mit Probiotika (nützlichen Darmbakterien) versorgt wurden.

Forscher der University of California UCLA fanden nun heraus, dass Probiotika nicht nur bei Mäusen auf diese Art wirkten, sondern wohl auch bei Menschen. Dr. Kirsten Tillisch, Medizinprofessorin an der UCLA erzählt:

Immer und immer wieder hörten wir von Patienten, sie seien niemals depressiv oder ängstlich gewesen, bis sie jedoch Probleme mit dem Magen bekamen. Unsere Studie zeigt nun, dass nicht nur das Gehirn den Darm beeinflussen kann, sondern dass sehr wohl auch umgekehrt der Darm das Gehirn und damit das emotionale Befinden des Menschen beeinflussen kann.

Für die Studie wurden 36 gesunde Frauen im Alter von 18 bis 35 Jahren in drei Gruppen eingeteilt. Eine der drei Gruppen erhielt über einen Monat hinweg zweimal am Tag probiotisches Joghurt, das vier unterschiedliche Darmbakterienstämme enthielt. Es handelte sich dabei um Bifidobacterium lactis, Streptococcus thermophilus, Lactobacillus bulgaricus und Lactococcus lactis.

Die zweite Untersuchungsgruppe erhielt zwar ebenfalls Joghurt, doch ohne die genannten Probiotika. Die dritte Gruppe war die Kontrollgruppe und ass überhaupt keinen Joghurt.

Alle drei Gruppen wurden vor, während und nach der Studie einem bestimmten Testverfahren zur Bestimmung ihrer emotionalen Verfassung unterzogen. Auch wurde das Gehirn mit Hilfe der Magnetresonanztomografie untersucht.

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Probiotika schenken mehr Gelassenheit

Es stellte sich nun erstaunlicherweise heraus, dass die emotionale Reaktion jener Frauen, die über vier Wochen hinweg Probiotika verzehrt hatten, deutlich geringer ausfiel als der übrigen Frauen. Die Probiotika-Frauen regten sich nicht so auf, waren stressresistenter, nicht so angstanfällig und blieben gelassener als die Frauen, die keine Probiotika erhalten hatten.

Wir waren überrascht herauszufinden, dass Probiotika verschiedene Gehirnbereiche beeinflussen, darunter auch solche Hirnareale, die an der Verarbeitung von Emotionen und Sinneseindrücken beteiligt sind,

berichtete Dr. Tillisch im Anschluss an die Studie.

Probiotika führen also eindeutig zu solchen Änderungen im Gehirn, die sich wiederum auf mentale Störungen positiv auswirken können.

In dieser Studie wurden gesunde Testpersonen untersucht. Was aber würde geschehen, wenn man Probiotika solchen Menschen verordnen würde, die tatsächlich an Depressionen, Angstzuständen, Neigung zu Panikattacken oder autistischen Störungen leiden?

Ärztin heilt Autismus mit Darmsanierung

Dr. Natasha Campbell-McBride verfügt inzwischen über reichhaltige Daten zu Patienten, deren Darmflora offenbar massgeblich an der Entstehung ihrer mentalen Störungen beteiligt war.

Nachdem sie ihren eigenen Sohn von Autismus heilen konnte, eröffnete Dr. McBride in Grossbritannien eine pädiatrische Arztpraxis mit dem Spezialgebiet "Darmflora”. Dort heilt sie entzündliche Darmerkrankungen, Nahrungsmittelallergien, ADHS, ADS sowie andere mentale, emotionale bis hin zu autistischen Störungen insbesondere durch die Sanierung der Darmflora ihrer Patienten in Kombination mit einer speziellen Ernährungsweise.

Dr. McBride enthüllt ihren revolutionären Behandlungsansatz zur Wiederherstellung einer ausgeglichenen Darmflora in ihrem Buch Gut and Psychology Syndrome (GAPS). Darin spricht sie in Bezug auf autistische Kinder u. a. von den drei Hauptproblemen einer ungesunden Darmflora.

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Abnormale Darmflora kann mentale Störungen verursachen

Erstens verursacht eine abnormale Darmflora Verdauungsbeschwerden aller Art. Sie führt zu Entzündungen, Bauchschmerzen, Blähungen, Reflux etc. – typische Symptome, unter denen viele Kinder mit autistischen Störungen leiden.

Zweitens leiden diese Kinder meist auch an einem Nährstoff- und Mikronährstoffmangel, da die gesunde Darmflora einerseits selbst an der Verdauung und Resorption der Nährstoffe beteiligt ist (sie erhöht die Bioverfügbarkeit der Nährstoffe) und andererseits die Darmschleimhaut schützt und in einem Zustand erhält, so dass diese sämtliche Nährstoffe in der erforderlichen Menge auch aufnehmen kann.

Ist die Darmflora aus ihrem natürlichen Gleichgewicht geraten, dann ist weder das eine noch das andere möglich. Die Nährstoffresorption ist folglich gestört und die Darmschleimhaut kann leicht von ungünstigen Bakterien geschädigt werden. Darüber hinaus nutzen die schädlichen Bakterien viele Nährstoffe und Mikronährstoffe für sich selbst, so dass Betroffene dadurch erst recht Mängel erleiden.

Drittens produzieren schädliche Darmbakterien tagtäglich giftige Stoffwechselendprodukte. Diese gelangen nun – aufgrund der ungeschützten Darmschleimhaut – leicht in den Blutkreislauf und so auch ins Gehirn, wo sie die gesunde Entwicklung des Kindes verhindern.

Stillen schützt Darmflora und Gehirn

Laut Dr. McBride entwickeln sich autistische Störungen besonders im zweiten Lebensjahr, was daran liege, dass spätestens in diesem Alter die meisten Frauen abstillen. Muttermilch jedoch sorgt nicht nur für eine gesunde Darmflora (besonders dann, wenn die Mutter eine gesunde Darmflora aufweist), sondern schützt auch das Kind vor den schädlichen Giften einer möglichen Dysbiose (abnormale Darmflora).

Wird abgestillt, verliert das Kind nicht nur den Schutz der Muttermilch, sondern erhält jetzt meist auch industrielle Babynahrung (Brei, Gläschen, Säfte etc.), die zur Zerstörung der Darmflora beiträgt. Das Kind ist nun all den Toxinen der aus dem Gleichgewicht geratenen Darmflora nahezu ungeschützt ausgeliefert. Die Gefahr für mentale Störungen, aber natürlich auch für Allergien und andere Beschwerden steigt.

Ganzheitliche Massnahmen zum Schutz der Darmflora

Um sein Kind vor mentalen Störungen und sich selbst vor Depressionen zu schützen, gilt es nun einerseits, die Darmflora vor schädlichen Einflüssen zu bewahren und andererseits, die Darmflora mit probiotischen Lebensmitteln oder probiotischen Nahrungsergänzungsmitteln so zu beeinflussen, dass sich schädliche Bakterien gar nicht erst ansiedeln können.

In unserem Artikel "Neun Dinge, die Ihrer Darmflora schaden" erfahren Sie nicht nur, was es zum Schutz der Darmflora zu vermeiden gilt, sondern auch, wie Sie eine gesunde Darmflora aufbauen können. Letzteres ist vor allem nach jedweder Antibiotikaeinnahme unabdingbar, da eine solche die gesunde Symbiose der Darmflora mit schon einer Tablette zerstören kann.

Wie Sie mit Probiotika während der Schwangerschaft und Stillzeit (und auch danach) die Darmflora Ihres Babys schützen können, lesen Sie hier: Probiotika für Babys

Wie Sie fermentierte Gemüse herstellen können (die reich an natürlichen probiotischen Bakterienstämmen sind), erfahren Sie hier: Fermentiertes Gemüse selbst gemacht

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