Gesundheitssystem
Millionen von Menschnen leiden an schwerwiegenden Nebenwirkungen von Medikamenten und sterben zum Teil sogar daran. Doch das Geschäft mit den Drogen auf Rezept boomt und in den Medien wird fleißig weiter für diese Medikamente geworben.
Veröffentlichung am 20.05.2008 um 12:13 Uhr / Aktualisierung am 15.05.2012 um 16:10 Uhr 
(Zentrum der Gesundheit) - Drogen wie z.B. Kokain oder Heroin verursachen jährlich 10000-20000 Tote in Amerika. Das ist schlimm und es gibt Anstrengungen dies zu verbessern. Ist es verwunderlich, wenn Menschen Drogen z.B. in Form von Pillen oder Pulver einnehmen um ihre Probleme zu lösen, wenn überall in Radio, Fernsehen, Zeitschriften etc. geworben wird für Pillen, die angeblich Probleme lösen?
Drogen auf Rezept!Wenn Kinder erleben, dass Erwachsene ihre Probleme mit Pillen lösen, kann es dann ernsthaft verwundern, wenn die Kinder - einmal erwachsen geworden - diese Problemlösungsstrategie für sich übernehmen und egal, ob Schmerzen, Unwohlsein oder Zukunftsängste zu verschiedenen Pillen greifen.
Während 10000-20000 Menschen an den Nebenwirkungen von Drogen sterben berichtet das amerikanische Ärzteblatt über mindestens 106.000 Tote pro Jahr in Krankenhäusern durch korrekt verschriebene und korrekt angewendete Medikamente.
Mehr als 2 Millionen Menschen leiden an schwerwiegenden Nebenwirkungen.
Die Nebenwirkungen verschriebener Medikamente töten mehr als doppelt so viele Amerikaner wie HIV/Aids oder Selbstmorde. Es sterben weniger Menschen an Unfällen oder Diabetes als an den Nebenwirkungen von Medikamenten.
Eine andere Veröffentlichung spricht von 198.815 Toten pro Jahr und 8.8 Mio Einweisungen ins Krankenhaus - 28% aller Patienten im Krankenhaus.
Das amerikanische Gesundheitsamt CDC http://www.cdc.gov berichtet über Todesfälle durch unbeabsichtigte Vergiftung von 1999 bis 2004:
um 85.5%. Im Mittel ergab sich eine Steigerung von 62.5% in 5 Jahren.
Besonders betroffen waren die Staaten
Zuwächse von mehr als 100% gab es in 23 Staaten. Ein Horrorszenario?
Wie soll das enden?
Während die Zahl der Toten durch Alkohol von 1999 bis 2004 um 6% von 320 auf 358 anstieg, gab es in dieser Zeit erheblich größere Steigerungen durch Medikamente:
2007 berichten Moore, Cohen und Furberg über der FDA gemeldete ernsthafte Nebenwirkungen von Medikamenten (Arch Intern Med 167,16 1752-1759).
Bei 13 neuen Biotechnologieprodukten stiegen die gemeldeten Komplikationen 15.8-fach von 580 in 1998 auf 9181 in 2005. Dabei waren 20% der Medikamente (298 von 1489) für 87% der gemeldeten Komplikationen (407394 von 467809) verantwortlich.
Während der Konsum von Drogen von Staats wegen bekämpft wird sind normale Pillen mit ihren viel häufigeren tödlichen Nebenwirkungen weiterhin legal zu haben - auf Rezept.
Wer unternimmt etwas dagegen? Gibt es denn keine Alternativen zu diesem stetig anwachsenden Schreckensszenario?
Auf youtube findet sich ein Video mit dem Titel:
"Most Astonishing Health Disaster of the 20th Century" - "das erstaunlichste Gesundheitsdisaster des 20. Jahrhunderts".
Daraus ein paar Aussagen:
Sehen Sie den Film in Original
Für diesen Artikel danken wir Herrn Dr. Matthias Weisser, der die Internetseite Gesund ohne Pillen betreibt.
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(Zentrum der Gesundheit) - Schlaftabletten können Ihr Leben verkürzen – und zwar nicht nur, wenn Sie eine Überdosis schlucken, im Versuch, sich das Leben zu nehmen, sondern schon dann, wenn Sie nur zweimal monatlich zu Schlaftabletten greifen. Im British Medical Journal verkündeten Wissenschaftler nun, dass Schlaftabletten nicht nur zu einem früheren Tode führen können, sondern ausserdem das persönliche Krebsrisiko erhöhen können.
(Zentrum der Gesundheit) - Die Medien verkünden immer wieder, die Einnahme eines Aspirins am Tag würde angeblich bei der Prävention von Krebs behilflich sein. Da aber vor nur wenigen Jahren Wissenschaftler das genaue Gegenteil entdeckt hatten, sollte Aspirin vielleicht doch nicht ganz so vertrauensselig geschluckt werden.
(Zentrum der Gesundheit) - Antipsychotische Medikamente, die gegen Alzheimer verschrieben werden, verstärken den geistigen Rückgang der Patienten, verursachen weitere starke Nebenwirkungen und erhöhen die Anzahl der Todesfälle.
(Zentrum der Gesundheit) - US-amerikanische Forscher entdeckten bei einer Studie, dass Frauen, die in der Vergangenheit mit der Diagnose Brustkrebs konfrontiert waren und dann später aufgrund von Bluthochdruck oder Herzproblemen ACE-Hemmer und/oder Beta-Blocker einnehmen mussten, ihr Risiko, einen Brustkrebs-Rückfall zu erleiden, durch diese Medikamente möglicherweise erhöhten - was wieder einmal beweist, dass die mannigfaltigen Auswirkungen von Medikamenten auf den menschlichen Organismus nicht annähernd bekannt sind.
(Zentrum der Gesundheit) - Das verfemte Heilmittel könnte die Rettung für Hunderttausende Herzkranke sein. Herzerkrankungen sind in Deutschland Todesursache Nummer 1. Das müsste nicht so sein, denn es gibt einen hochwirksamen pflanzlichen Wirkstoff, der schon unzähligen Menschen mit Angina pectoris und Herzinfarkt das Leben gerettet hat.
(Zentrum der Gesundheit) - Die amerikanische Behörde FDA forderte kürzlich einen neuen Warnhinweis auf bestimmten Osteoporose-Medikamenten (Bisphosphonaten), da diese langfristig genau zu der Problematik führten, die sie eigentlich verhindern sollten: zu Knochenbrüchen. Skeptische Stimmen jedoch sind der Meinung, die FDA-Warnung vor Bisphosphonaten diene nichts anderem als der Absatzsteigerung eines neuen bisphosphonatfreien Osteoporose-Medikamentes.
(Zentrum der Gesundheit) - Die amerikanische Behörde FDA forderte kürzlich einen neuen Warnhinweis auf bestimmten Osteoporose-Medikamenten (Bisphosphonaten), da diese langfristig genau zu der Problematik führten, die sie eigentlich verhindern sollten: zu Knochenbrüchen. Skeptische Stimmen jedoch sind der Meinung, die FDA-Warnung vor Bisphosphonaten diene nichts anderem als der Absatzsteigerung eines neuen bisphosphonatfreien Osteoporose-Medikamentes.
(Zentrum der Gesundheit) - Medikamentenmissbrauch und unsachgemäße Lagerung von Medikamenten führen immer wieder zu ernsthaften Vergiftungen. Allein in den USA landen jährlich - so eine neue Studie - 700.000 Menschen in der Notaufnahme, weil sie mit einer Überdosis an Medikamenten vergiftet sind. Leider handelt es sich bei den meisten medikamentenvergifteten Patienten um kleine Kinder.
(Zentrum der Gesundheit) - Medikamente sind zweifellos sehr praktisch. Der Zeiteinsatz für ihre Einnahme ist gleich Null. Zusätzliche Maßnahmen sind so gut wie nie nötig. Der Doc weiß meist sofort, welche Pille er bei welchen Beschwerden verschreiben muss. Das gibt ein Gefühl von Sicherheit. Nicht gerade selten aber folgt der Medikamenteneinnahme eine gewisse Ernüchterung. Man fühlt sich weder geheilt noch wohl und in den Händen des Docs auch nicht mehr so sicher. Leichtes Unbehagen bis hin zu ernsten Gesundheitsbeschwerden tauchen auf, auch "Nebenwirkungen" genannt.
(Zentrum der Gesundheit) - Statine senken zwar den Cholesterinspiegel, aber erhöhen gleichzeitig auch das Risiko für Herzerkrankungen und – laut einer aktuellen Studie – sogar das Risiko für Speiseröhrenkrebs. Darüber hinaus erhöhen sie in erheblichem Maße die Wahrscheinlichkeit, an Grauem Star, Muskelschwäche oder Leber- und Nierenversagen zu erkranken. Experten raten daher zu einer sorgfältigen Dosierung dieser Medikamente.
(Zentrum der Gesundheit) - Krebsmedikamente die im Off-Label-Use verordnet werden, erwiesen sich für die Mehrzahl der Patienten als schädlich, während sie sich nur für eine Minderheit als (zumindest kurzfristig) hilfreich erwiesen haben. Das jedenfalls ergab eine im Fachmagazin Journal of Clinical Oncology veröffentlichte Studie des medizinischen Instituts der Duke University in North Carolina, USA.
(Zentrum der Gesundheit) - Einer neuen Studie zufolge haben die meisten neuen Medikamente zwar keinen besonderen Nutzen zu bieten, dafür eine wunderbare Vielfalt negativer Nebenwirkungen. Korruption und Bestechung in der Pharmaindustrie sind nichts Neues. Dass es jedoch so schlimm ist, wie jetzt eine neue Studie enthüllte, war vielen neu.
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