EHEC-Epidemie in Deutschland


EHEC, die gefährlichen Darmbakterien infizieren innerhalb weniger Tage viele hundert Menschen in Deutschland. Die Ursache ist (noch) unbekannt. Kann man sich dennoch vor EHEC schützen?

Wo stecken die EHEC-Bakterien?

Veröffentlichung am 26.05.2011 um 09:55 Uhr / Aktualisierung am 12.09.2011 um 16:47 Uhr  Drucken Sie diese Seite

(Zentrum der Gesundheit) - Ist es das Fleisch, die Milch, der Käse, der frische Apfelsaft oder gar der Salat? Bislang weiß keiner, wo die gefährlichen EHEC-Bakterien versteckt sind. Gefährlich ist EHEC deshalb, weil es kein Medikament gibt, das die Erreger töten könnte - ohne dass es für die Patienten noch kritischer wird, als es das ohnehin schon ist. Die Behandlung ist daher kompliziert und erfordert in schweren Fällen einen Klinikaufenthalt mit Blutwäsche. Gegenwärtig steigt die Zahl der EHEC-Opfer täglich und rasant. Woher kommen die aggressiven Erreger? Und sind wir EHEC wirklich so hilflos ausgeliefert, wie es scheint?

EHEC-Bakterien Forscher sind sich bei der Herkunft des Erregers unschlüssig

EHEC: Gefährlicher Unterstamm einer größtenteils harmlosen Bakterien-Familie

EHEC-Bakterien gehören zu den sog. Escherichia-coli-Bakterien, die natürlicherweise unseren Darm besiedeln und uns keineswegs schaden. EHEC-Bakterien (Enterohämorrhagische Escherichia coli) hingegen sind eine gefährliche Minderheit in dieser Bakterienfamilie, und bereits 100 von ihnen genügen, um uns krank zu machen. Ihre Anwesenheit im menschlichen Darm kann zu schweren blutigen Durchfällen mit lebensgefährlichen Folgen führen.

EHEC-Bakterien sind dreifach gefährlich

EHEC-Bakterien heften sich an die Zellen der Darmwand und führen zu deren schnellerem Absterben. Doch allein das wäre nicht einmal so problematisch. Die hauptsächlichen Auslöser der EHEC-typischen Symptome sind die von den Bakterien gebildeten Giftstoffe: Das neurotoxische sog. Shiga-Toxin und ein weiteres Gift, das unsere Blutzellen auflösen kann.

EHEC-Symptome

Wem EHEC einen Besuch abstattet, der merkt das - bei entsprechend abwehrgeschwächter Konstitution - bereits drei bis vier Tage nach der Infektion an Bauchschmerzen und Durchfall, der zunächst nur wässrig ist, später aber blutig wird und von Fieber begleitet sein kann. Oft klingen diese Symptome nach einigen Tagen wieder ab. In 10 bis 20 Prozent der Fälle gelingt es dem Immunsystem jedoch nicht mehr, Herr der Lage zu werden. Komplikationen tauchen auf.

EHEC-Komplikationen

Die Toxine der Bakterien lassen die Blutplättchen (Thrombozyten) verklumpen. Infolgedessen verstopfen die feinen Blutgefäße der Nieren. Es kommt dort zu einer Unterversorgung, was in Niereninsuffizienz oder auch in tödlichem Nierenversagen enden kann. Der Zustand nennt sich HUS für hämolytisch-urämisches Syndrom und ist nach dem Infektionsschutzgesetz meldepflichtig. Außerdem kann es zu Nervenschäden im Gehirn kommen. Diese wiederum äußern sich in Bewusstseintrübungen sowie Seh- und Sprachstörungen.

EHEC-Therapie: Antibiotika nein danke

Die EHEC-Therapie gestaltet sich als insgesamt schwierig. Eine Behandlung mit Antibiotika kommt bei EHEC nicht in Frage. Selbst wenn die EHEC-Bakterien für das Antibiotikum empfänglich wären, würde ein sofortiges Absterben der Erreger zu einer plötzlichen Freisetzung großer Mengen gefährlicher Toxine führen, was dem Patienten mehr schaden als nützen könnte. Inzwischen verhält es sich jedoch so, dass EHEC-Bakterien immer mehr Resistenzen gegen Antibiotika entwickeln, diese also sowieso kaum wirken würden. Gerade diese Mutationsfreude der EHEC-Bakterien lässt vermuten, dass die derzeitige EHEC-Epidemie von einer neuen bislang unbekannten und sehr viel infektiöseren Variante ausgelöst wurde.

Auch Mittel zur Eindämmung des Durchfalles werden keinesfalls empfohlen, da Durchfall in diesem Fall eine wichtige Selbstschutzmaßnahme ist, um die EHEC-Bakterien schnellstmöglich wieder loszuwerden. Man beschränkt sich also darauf, den Flüssigkeits- und Mineralstoffhaushalt auszugleichen.

Bei EHEC-Komplikationen Blutwäsche

Falls es zu einer HUS kommt, wird ein Klinikaufenthalt unumgänglich. Dort versucht man die Toxine der EHEC-Bakterien mit Hilfe der sog. Apherese zu entfernen. Bei der Apherese handelt es sich um eine Art Blutwäsche, also eine Methode, mit der das Blut außerhalb des Körpers behandelt werden kann und anschließend wieder in den Körper zurückgeleitet wird. Laut der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie seien die Apherese-Kapazitäten in den Gebieten mit besonders vielen EHEC-Patienten derzeit nahezu erschöpft, weshalb man begonnen habe, die entsprechenden Apparaturen aus anderen Bundesländern einzufliegen.

EHEC: Nichts Neues

EHEC-Bakterien sind seit 1977 bekannt und seit 1998 meldepflichtig. Seither steigen die Infektionszahlen kontinuierlich. Das Robert-Koch-Institut, die Forschungs- und Überwachungsbehörde für Infektionskrankheiten in Deutschland, meinte kürzlich, dass es normalerweise pro Jahr etwa 1000 EHEC-Fälle gäbe, woraus dann zwischen 50 und 60 HUS-Fälle entstünden, so dass die aktuelle Zahl von 80 HUS-Patienten auf den Intensivstationen - vor allem in diesem kurzen Zeitraum - als enorm hoch bezeichnet werden könne, vor allem, wenn man bedenke, dass derzeit keine Entspannung der Situation absehbar sei.

Bio-Gemüse birgt KEINE EHEC-Gefahr

Allgemein wird derzeit vor sämtlichen rohen Lebensmitteln gewarnt, die allesamt als potentielle Gefahrenquellen gelten. Ganz vorn rangieren Rohmilch-Produkte, frisch gepresster Apfelsaft und neuerdings Fertigsalate aus der Salatbar. Als besonders kritisch werden dabei Gemüse und Salate aus biologischer Landwirtschaft eingestuft. Die Verkünder dieser Mär sind offenbar der Ansicht, dass Bio-Landwirte ihre Spinatfelder und Salatbeete regelmäßig in frischer Gülle tränken, was jedoch von völliger Unkenntnis zeugt. Der Bioland-Verband teilte auf Anfrage mit, dass "Wirtschaftsdünger nicht als Kopfdünger gegeben werden, erst Recht nicht zu Gemüsekulturen, sondern als Grunddünger vor Kulturbeginn (außer Grünland und Mehrjährige, z.B. Mistkomposte in Obstanlagen etc.)."

EHEC in Bio-Betrieben selten

Abgesehen davon, dass hier die trügerische Botschaft vermittelt werden soll, Kunstdünger und damit die konventionelle Landwirtschaft seien die bessere, weil hygienischere Wahl, sind EHEC-Bakterien gerade bei Tieren auf biologischen Betrieben deutlich seltener als bei Tieren auf konventionell bewirtschafteten Höfen. Der Grund liegt in der unterschiedlichen Fütterung beider Wirtschaftsweisen. Und genau dieser Aspekt könnte die Ursache für die fröhliche Vermehrung der EHEC-Bakterien und die jährlich steigenden Zahlen der EHEC-Infektionsfälle sein.

EHEC-Bakterien häufiger bei konventionellen Nutztieren

Die natürliche Nahrung einer Kuh besteht aus hauptsächlich Gras, Kräutern, Blättern, kleinen Zweigen und Rinden. Leben Kühe und Rinder auf baumbewachsenen Weiden in Freilandhaltung - wie das in der biologischen Landwirtschaft üblich ist, dann können sich die Tiere artgerecht ernähren. Kühe und Rinder aus konventioneller Landwirtschaft jedoch stehen unter einem gewissen Leistungsdruck. Die von ihnen verlangte Milchleistung oder der in einem bestimmten Zeitrahmen erforderliche Fleischansatz wird nur erreicht mit Leistungsfutter. Dieses besteht im Großen und Ganzen aus Getreide und Sojabohnen. Der Verdauungsapparat einer Kuh ist für diese Art der Ernährung nicht geschaffen. Die stärke- und eiweißreiche Fütterung schafft im Verdauungsapparat der Kuh ein saures Milieu, das die säureresistenten EHEC-Bakterien geradezu einlädt.

Artgerechtes Futter verdrängt EHEC

Bereits im Jahre 1998 untersuchten Wissenschaftler an der Cornell-Universität von New York, die Auswirkungen des Futters auf die Zusammensetzung der Darmflora bei Wiederkäuern. Sie stellten fest, dass sich die Menge der EHEC-Bakterien bereits innerhalb weniger Tage reduziert, wenn vom üblichen Getreide-Soja-Futter auf artgerechte Fütterung mit Heu umgestellt wird (Science 1998; 281: 1666).

Keine EHEC in Bio-Rohmilchkäse

Schon allein aufgrund dieser Sachlage und höchster Hygienestandards bei der Bio-Rohmilch-Verarbeitung ist die Wahrscheinlichkeit, sich eine EHEC-Infektion mit Bio-Rohmilchkäse oder anderen Bioprodukten zu holen, äußerst gering. Bei Rohmilch-Hartkäse kommt noch hinzu, dass während des mehrere Monate dauernden Reifeprozesses mögliche EHEC-Bakterien - falls sie in seltenen Fällen tatsächlich vorhanden sein sollten - nachweislich inaktiviert werden.

BIO: Unübertroffen gut!

Die Qualität biologisch erzeugter Lebensmittel bewegt sich also in Gefilden, die von billig erzeugter Massenware aus dem Discounter nicht einmal in deren kühnsten Träumen erreicht werden können, so dass die aktuelle Diskreditierung der Bio-Landwirtschaft entweder von echter Unwissenheit der Behörden herrührt (was bedenklich wäre) oder die Menschheit von wirklich gesunder Nahrung abhalten will (was noch bedenklicher wäre).

EHEC-Vorbeugung

Natürlich können wir jetzt abkochen, pasteurisieren und sterilisieren. Wir können Rohkost meiden wie der Teufel das Weihwasser und damit jede Lebenskraft aus unserer Ernährung verbannen. Das aber wiederum senkt unsere körpereigene Abwehrkraft und genau diese ist ausschlaggebend dafür, ob wir EHEC bekommen oder nicht. Immerhin gelten 50 Prozent der deutschen landwirtschaftlichen Vieh-Betriebe als EHEC-Brutstätten. Nicht jeder, der sich infiziert, erkrankt. Nicht jeder, der sein Steak blutig ist, klebt anschließend mit EHEC-Durchfall auf der Toilette fest - auch dann nicht, wenn das Steak nachweislich von einem EHEC-infizierten Rind stammt. Und nicht jeder, der Rohmilch von einer EHEC-Kuh trinkt, muss mit einer baldigen Blutwäsche rechnen.

Perfekte Darmgesundheit schützt

Was aber kann man tun, um sich die Immunität und die Abwehrkraft solcher hartgesottenen Zeitgenossen zu verschaffen? In erster Linie ist für eine optimale Darmgesundheit zu sorgen. Denn nur ein bereits durch andere Faktoren in Mitleidenschaft gezogener Darm und eine entsprechend aus dem Gleichgewicht geratene Darmflora schaffen die idealen Voraussetzungen für Infektionen aller Art. Eine gesunde Darmflora in einem gepflegten Darm wird es pathogenen Erregern nicht erlauben, sich an den Darmwänden niederzulassen und dort ihr Unwesen zu treiben. Darüber hinaus schafft eine gesunde basenüberschüssige Ernährung mit einem hohen Ballaststoffanteil ein für schädliche Erreger ungemütliches Milieu, so dass ihnen eine Ansiedlung schwer fällt.

Darmreinigung und Aufbau der Darmflora

Der wichtigste Schritt auf dem Weg zu einem gesunden und abwehrstarken Verdauungssystem ist daher - neben einer entsprechenden basischen Ernährung - eine Darmreinigung, die mit Hilfe von Psyllium (Flohsamenschalenpulver) und Bentonit nicht nur den Verdauungsapparat reinigt, dort Stoffwechselendprodukte entfernt, Gifte (auch Bakteriengifte) aufnimmt und ausleiten hilft, sondern auch mit hochwertigen Probiotika die Darmflora saniert und sie wie eine unüberwindliche Festung gegen unwillkommene Eindringlinge aufbaut.

Maßnahmen zur EHEC-Vorbeugung

Wirkungsvolle Maßnahmen zur langfristigen Vorbeugung einer EHEC-Infektion sind also die folgenden:

  • Unterstützung einer Landwirtschaft, die EHEC-Bakterien keinen Nährboden bietet, gesunde Lebensmittel liefert und die Umwelt schont.
  • Stärkung der persönlichen Abwehrkraft durch gesunde, basenüberschüssige Ernährung, Aufbau einer ausgeglichenen Darmflora und Pflege des Verdauungssystems mit Hilfe einer regelmäßigen Darmreinigung.
  • Übliche Hygienemaßnahmen bei der Zubereitung der Speisen, insbesondere in Haushalten, in denen tierische Produkte verarbeitet werden.

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(8)

Roman Pröls
geschrieben am: Mittwoch, 08. Juni 2011, 14:04
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Erst wenn die Bürger mehrheitlich befürchten müssen, daß Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten und die Luft des eigenen Grundstücks Gefahr für Gesundheit und Leben bedeuten können, wird man vielleicht auf die Idee kommen, die Ausbringung von Gülle in dem Zustand, angereichert mit hochgiftigen Gasen, Antibiotikas und lebensbedrohlichen Erregern, nicht mehr zuzulassen. Denn die Ausbreitung dieser Substanzen geht nachweisbar weit über die besprühten landwirtschaftlichen Flächen hinaus.
Nach den bisherigen Erfahrungen mit ähnlicher Problematik wird bis dahin eine längere Zeit vergehen, so wie dies in politischem Handeln gang und gäbe ist.
Krankheit und Tod sind dabei hinnehmbare Begleiterscheinungen.

Antwort:

Lieber Herr Pröls,
vielen Dank für Ihre Mail und Ihren wertvollen Hinweis zum Stichwort "Gülle in der Landwirtschaft".

Hierzu noch eine kleine Ergänzung für alle Leser:
Gülle besteht aus einer Mischung aus Urin und Kot. Wird diese Mischung zusammen gelagert (eine beliebte Praxis in der industriellen Landwirtschaft), entsteht Ammoniak (ein Neurotoxin), der hilfreiche Mikroorganismen tötet und statt dessen Fäulnisbakterien den idealen Nährboden bietet. Gülle ist also weder für Mensch und Umwelt noch für die Bodenfruchtbarkeit langfristig als sonderlich positiv zu beurteilen. Gülle wird bevorzugt von konventionell wirtschaftenden Viehhaltern auf Feldern und Wiesen ausgebracht. Landwirte hingegen, die einem Bio-Anbauverband angehören, trennen Jauche und Mist und bringen beides nur getrennt aus. Gerade weil man in der Biolandwirtschaft um die Gefährlichkeit der Gülle und dazu noch der konventionellen Gülle (von artfremd ernährten und medikamentös behandelten Tieren) weiss, ist der Zukauf von konventionellen Düngemitteln in Form von Gülle schlicht verboten.

Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Satish
geschrieben am: Freitag, 03. Juni 2011, 11:59
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Klasse, dies ist die erste Informationsseite, ohne Panikmache oder Effekthascherei...viele Grüße
Jürgen Beck
geschrieben am: Donnerstag, 02. Juni 2011, 22:37
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Natürlich gibt es ein Mittel gegen alle Bakterien und Erreger. Bloß sind die in der Verwaltung des vorgeblich vereinten Wirtschaftsgebietes (manche nennen es auch BRD) verboten.

Antwort:

Lieber Herr Beck,
vielen Dank für Ihre Mail.

Auch wenn das von Ihnen angesprochene "Mittel" verboten sein soll, so ist dessen Nennung an dieser Stelle sicher nicht verboten. Die Nennung desselben würde allen Leser also deutlich mehr helfen als die blosse Erwähnung, dass es ein solches "Mittel" gäbe.

Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Manfred Leiacker
geschrieben am: Donnerstag, 02. Juni 2011, 21:29
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sehr gute Info, wäre gut gewesen, wenn auch öffentlich (Zeitungen) so eine Info möglich gewesen wäre.
nichtallesglauber
geschrieben am: Donnerstag, 02. Juni 2011, 18:48
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liebe leute vom zentrum-der-gesundheit, habt ihr schon mal in betracht gezogen das der EHEC erreger via chemtrail flugzeuge in die atmosphäre ausgebracht werden könnten. da ja das EHEC erwiesenermassen bestandteil von militärkampfstoffen sind also kein problem dies in die tanks der sprayflugzeuge zu verfrachten und die lassen es fein säuberlich verteilt auf uns runterrieseln natürlich auch auf gemüse und sonst noch alles was da kreucht und fleucht. gibt euch das auch zu denken?? gruss nichtallesglauber

Antwort:

Lieber Nichtallesglauber,
vielen Dank für Ihre Mail und Ihren Vorschlag, wie es zur Verbreitung des EHEC-Erregers kommen könnte. Falls Ihre Theorie jedoch zuträfe, dann müsste eine derart grossflächige Verteilung des Erregers zu deutlich mehr Erkrankten führen. Den Umweg über das Gemüse könnte sich der Erreger in diesem Falle natürlich auch sparen, weil er ja dann die Menschen direkt träfe - zumindest alle, die gerade unter freiem Himmel unterwegs wären.

Sollte auf diese Weise eine Infizierung mit EHEC-Erregern vorsätzlich geplant worden sein, dann stünde das Ergebnis - so sich keine gravierende Änderung ergeben sollte - bislang in keinem Verhältnis zum Aufwand.

Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
harald fetting
geschrieben am: Donnerstag, 02. Juni 2011, 09:33
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ehec sterben sofort nach geistiger behandlung ab. das kann man auch miit natriumchlorit und zitronensäure erreichen ! sonst betrachte ich alles als panikmache . ernährt euch gesund, denn im darm sitzt der tod !!


Matthias
geschrieben am: Dienstag, 31. Mai 2011, 17:09
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Ist es möglich dass die Bakterien über die Wasserversorgung verteilt werden? Ich meine jetzt nicht die Wasserwerke, sondern könnte mir verunreinigte Leitungen vorstellen.

Antwort:

Hallo Matthias,
vielen Dank für Ihre Mail.

Da EHEC-Bakterien hauptsächlich im Darm von Wiederkäuern und hernach noch einige Zeitlang in deren Ausscheidungen leben, ist es unter normalen Umständen kaum möglich, dass sie sich in die Wasserleitungen verirren und sich dann auch noch dort halten können. Eher denkbar wäre verschmutztes Wasser, das zur Bewässerung eingesetzt wird. Doch ist auch das natürlich nur Spekulation und die wahre Quelle der Erkrankungen könnte auch eine ganz andere sein.

Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

simone Fesel-Novak
geschrieben am: Donnerstag, 26. Mai 2011, 22:03
eMail-Adresse hinterlegt


Danke für die aufklärende Information, verschafft mehr Durchblick !


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